Mitglied inaktiv
ja, jetzt kuckst Du irritiert, gell? Denn eigentlich geht es nicht um das Kind, sondern nur um Dich. Aus welchen Gründen auch immer willst Du Aufmerksamkeit, willst verletzen (alle hier, die sich ein Kind wünschen) und Dich als Opfer darstellen. Nie im Leben würdest Du das Kind hergeben - da bin ich mir sicher! Du sudelst Dich in Selbstmitleid, was hier jeder mal tut, aber wach endlich auf. Nur DU ganz allein kannst Dein Leben positiv beeinflussen und es liegt allein an Dir was daraus zu machen. Du lebst hier in Deutschland in einem der besten Sozialstaaten. Erzähl mir nicht, daß man Dich hier nicht unterstützen würde, wenn Du die Hilfe auch ernsthaft suchst.... In Deinem Posting hast Du nicht nur alle Frauen mit Kiwu, alle Schwangeren, sondern GANZ BESONDERS die Frauen verletzt, die in ganz anderen Ländern leben müssen, wo es tatsächlich schwer ist in so einer Situation wie Deiner. Ich hoffe, es gibt Dir Anlass zum Nachdenken und noch mehr hoffe ich, daß ich jetzt nicht -wie so oft- auf einen Fake reingefallen bin..... Petry
Wenn Du mich so gut kennst, dann kennst Du die ganze Geschichte und weist was in den letzten Tagen abgelaufen ist oder? Ist es da ein Wunder das ich so reagiere? Warum sprichst Du dann nicht direkt mit mir? Bist Du zu feige? Bin ich Dir so wenig wert? Klar es kann immer so weitergehen willst Du das? Ich warte auf eine Antwort von Dir und bitte warte nicht bis Montag damit. Danke
o.t.
Ich finde es nicht richtig, dass man die Situation der in relative Not geratenen Menschen in Deutschland mit der absoluten Armut in anderen Ländern vergleicht. Die sozialen Ungerechtigkeiten, die immer größer werdende Kluft zwischen Armen und Reichen und Arbeitslosigkeit sind bekanntlich große Probleme, auch in einem so reichen Staat wie Deutschland. Diese Probleme hier sollten nicht mit der Armut der Entwicklungsstaaten relativiert werden. Übrigens bin ich glücklich meine Kindheit und Jugend in einer trotz anderer Nachteile und Ungerechtigkeiten sozial gerechteren Gesellschaft verbracht zu haben, in der es zumindest keine existentiellen Probleme gab und in der ich keine Zukunftsängste haben musste. Ich möchte nicht, dass der Eindruck entsteht, ich würde Michaa in ihrer Einstellung unterstützen. Im Gegenteil. Nur tragen existentielle Sorgen und Perspektivlosigkeit noch mehr zu einer Verstärkung des bereits bestehenden Konfliktpotentials bei. Michaa muss als junge Frau ihre Gebärfähigkeit als Stärke ansehen lernen. Sie muss ihre Identität als Frau und Mutter aufbauen und ihr Selbstbewusstsein stärken. Als junge Mutter wird sie es auf dem Arbeitsmarkt sehr schwer haben, erst recht, wenn sie keinen Partner und keine Familie hat, um emotionale und solidarische Unterstützung zu erfahren. Schliesslich leben wir in einer Leistungsgesellschaft. Wie froh können Muttis sein, wo es eine Omi oder einen Opi gibt, die das Kind z.B. von der Krippe abholen können. Die Arbeitszeiten passen sich ja nicht den Bedürfnissen von Mutter und Kind an. Die meisten Arbeitgeber interessiert die Situation ihrer Arbeitnehmer nicht. Das alles rechtfertigt natürlich nicht die Einstellung von Michaa. Michaa braucht Hilfe.