Mitglied inaktiv
o.T.
Also, dieses Gespräch war sehr gemischt. Einerseits ist mir jetzt klar, warum der Doc so auf eine Insemination drängt, andererseits bin ich von der Diagnose überhaupt nicht begeistert .Er meinte, es sähe so aus, als ob der Zervixschleim die Spermien abtötet (Qualität sei super Sch..), so dass das auf "normalem Weg" wohl nie klappen wird. Wenn´s nach ihm ginge: Spermiogramm machen, wenn´s einigermaßen ist, die Insemination gleich dranhängen. Mit dem Gedanken können wir uns jetzt noch nicht anfreunden, aber ich bin natürlich ganz schön frustriert. Wahrscheinlich werden wir nach dem Urlaub doch erstmal das Spermiogramm machen lassen und dann weiter überlegen. Diese "Schleimdiagnose" ist mir gar nicht geheuer, da ich in dem Zyklus ja auch Clomifen genommen hatte und der Test - meines Erachtens - 4 Tage vor dem Eisprung war, also vielleicht sollte man das nochmal überprüfen. Ich selbst habe aber auch noch nie bei mir diesen super - spinnbaren Schleim bemerkt (ich hab irgendwo gelesen, den sollte man 10 cm in die Länge ziehen können ??????), also vielleicht hat der Doc ja wirklich recht. Kannst du - oder wer´s sonst noch liest - zu dem Thema "Zervixschleim" irgendwas beisteuern?
Hi Carmela! Also ich würde an deiner Stelle auf jeden Fall auch nochmal einen PKT machen lassen! Unter Clomifen kann der Schleim ja sowieso "schlechter" sein, und 4 Tage vor ES ist es doch ganz normal, dass er die Fischlis "killt"!!!! Uns sagte der Urologe damals zumindest genau dies. Ich selbst kann auch so gut wie nie wirklich viel spinnbaren Schleim feststellen, und mit Clomifen war es im ersten Zyklus noch weniger. Als ich dann im zweiten Clomifen-Zyklus Oekolp nahm, war der Schleim dann allerdings bilderbuchmäßig! Ich habe kürzlich auch gelesen, dass zuwenig Schleim ein Zeichen für einen Östrogenmangel sein kann - darauf werde ich auf jeden Fall am 19.12. die neue FÄ mal ansprechen. Also: Bloß nicht Verrücktmachen! Jetzt fahrt ihr erstmal richtig schön in Urlaub, und danach lasst ihr einfach mal ein Spermiogramm machen und wiederholt den PKT (und diesmal zum richtigen Zeitpunkt) - dann kannst du immer noch über eine Insemination nachdenken, falls die Ergebnisse dementsprechend aussehen sollten! Bis dahin alles Liebe, Claudia
es sich doch herausstellen sollte, daß der PKT negativ ist: ich hatté die gleiche Diagnose und bin sofort nach der ersten IUI schwanger geworden. Das war leider eine MA, 3 Monate später die zweite: wieder geklappt. Das Ergebnis ist ein ganz schnuckliges zweijähriges Mädchen. Da wir vorher 3 Jahre erfolglos geübt haben, denke ich noch immer, die Diagnose hat gestimmt. Bloß jetzt bin ich einfach so schwanger geworden ! Grüße, Jenny