Mitglied inaktiv
Bei Fertinet habe ich eine interessante Antwort zu Clomifen gefunden, da in den letzten Tagen hier öfters Fragen waren, setze ich die Antwort einfach mal rein: "140. Frage: Wie wirkt das in der Fertilitätstherapie häufig eingesetzte Medikament Clomifen? 140. Antwort: Bei dem Präparat Clomifen, welches seit Jahren häufig und erfolgreich in der Behandlung ungewollter Kinderlosigkeit eingesetzt wird, handelt es sich um eine synthetische Substanz, die mit bestimmten Östrogenen verwandt ist. Die Einnahme von Clomifen bewirkt, daß vom Körper selbst mehr der sogenannten Gonadotropine ausgeschüttet werden, also der körpereigenen Hormone, die für die Eireifung verantwortlich sind. Clomifen ist deshalb vor allem in solchen Fällen geeignet, wo zwar eine Eireifung stattfindet bzw. beginnt, diese aber mangelhaft oder ungenügend ist. Unter dem Einfluß des Medikaments wird der Körper zu gesteigerter Eireifung angeregt, in deren Folge dann meist auch eine Ovulation erfolgt. Clomifen wird in Form von Tabletten verabreicht und die Einnahme, die sich über 5 Tage erstreckt, beginnt zwischen dem 3. und 5. Zyklustag. Der Erfolg der Behandlung wird durch Ultraschalluntersuchungen und ggf. Blutentnahmen kontrolliert. Der Eisprung kann zusätzlich durch eine Spritze eines eisprungauslösenden Hormons (HCG) unterstützt werden. In Fällen überschießender Reaktion auf die Substanz (Heranreifen mehrerer Eizellen) kann eine Mehrlingsschwangerschaft drohen, so daß in solchen Fällen die Behandlung abgebrochen und ungeschützter Geschlechtsverkehr vermieden werden sollte und ggf. bei einem nächsten Versuch die Dosis reduziert werden muß. Abgesehen von möglichen Mehrlingsschwangerschaften sind ernsthafte Nebenwirkungen der Behandlung selten. Gelegentlich treten während der Therapie Kopfschmerzen, leichte Sehstörungen, Hitzewallungen, Unterleibsschmerzen oder Eierstockszysten auf – alle diese Nebenwirkungen verschwinden in der Regel spätestens nach Ende der Behandlung von selbst wieder. Überlicherweise bleibt die Anwendung der Clomifen-Therapie auf 6 Anwendungszyklen beschränkt, da darüber hinaus nur noch selten mit Schwangerschaften zu rechnen ist. Global wird bei der Anwendung von Clomifen von einer Schwangerschaftsrate von ca. 15% ausgegangen. " Christine
Hallo Christine, sehr informativ, herzlichen Dank für Deine Mühe!!!!!! Ein schönes Wochenende wünscht Alexandra