Elternforum Der erste Brei - die Beikost

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fischlein2012

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Hallo, unsere Kleine( 20 Wochen) schmatzt und giert jedem Löffel hinterher wenn wir essen. Sowas kenn ich von den Großen garnicht :)) Naja, jedenfalls lass ich sie immer mal probieren wenn sie meckert und sie ist total begeistert davon. Heute morgen hat sie z.B. kleine Stückchen vom Brötchen gegessen. Sie kaut die richtig und es macht ihr auch nix aus das da Stückchen sind. Offenbar mag sie das was wir essen gerne. Von Getreideflocken ist sie allerdings wenig angetan. Ich hab angefangen ihr Gemüsebrei zu kochen und weil sie so begeistert von unseren Bratkartoffeln war, hab ich Kartoffeln und Zucchini in Rapsöl angebraten und dann fertiggedünstet. Hab auch noch einen Zweig Thymian mit reingemacht. Ich muss sagen, das schmeckt echt gut auch ohne Salz. Es ist eben nicht so fade. Meint ihr das ist ok das Gemüse zu braten und erst dann zu dünsten? Gibt es irgendwelche allgemeinen Regeln die ich beim Zubereiten einhalten muss? Oder zutaten die sie garnicht haben darf ?Kein Salz, das weiß ich aber absonsten? Ich würde halt gerne so nah wie möglich an unseren Gerichten dranbleiben. Gehen Kräuter auch? Hab heute z.B. Spaghetti bolognese im Babyglas gekauft. Könnte ich das auch selbst machen wenn ich das Salz weglasse?Meine Soße ist soo lecker. Soviel anders kann das doch auch nicht sein oder? Das Gläschen ist auch schon ab dem 4. Monat. Schmeckt halt viel besser als Fertigfutter :)) LG


Kataja

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Antwort auf Beitrag von fischlein2012

hallo fischlein, ich glaube man ist nur beim ersten Kind so übervorsichtig. Wenn man von einer normalen Entwicklung ausgeht und keine große Angst vor Allergien hat finde ich, dass du das genau richtig machst! Wenn ich das richtig gelesen habe hast du bereits große Kinder und wenn die nicht Allergiebeladen sind, warum die Tochter in Watte packen???? Du wirst ja sehen wie sie es Darmmäßig verträgt... Also ich habe erst einen Sohn (10 Monate) sehe es aber auch locker.... Für die Hackfleischsoße für Babys hätte ich dir auch ein gutes Rezept (ist zwar egtl für Thermomix, aber das macht ja nix =) ) bei Bedarf einfach anschreiben =) lg


Andrea6

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Antwort auf Beitrag von fischlein2012

Selbstverständlich kann und darf man für seine Baby selber kochen. Die ganze Gläschenindustrie lebt eben davon, daß viele junge Frauen nicht mehr in der Lage sind, ein paar Zutaten in den Kochtopf zu werfen.... Wenn sowieso schon für die Familie gekocht wird: einfach vor dem endgültigen Würzen die Babyportion abnehmen, zermatschen oder ggf. durch den Mixer jagen. Ich hab aber auch schon ein Kind erlebt, dem man das pürierte Schnitzel wieder "formen" und mit Panade bedecken mußte, ansonsten gab`s Geschrei, weil es natürlich genau das Selbe auf dem Teller haben wollte wie die "Großen" *ggg*


Babyle

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Antwort auf Beitrag von Andrea6

Das ist ja echt der oberknaller... wieder formen und Panade drauf... Die Kinder sind echt toll auf die dee muss man erst mal kommen


ards77

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Antwort auf Beitrag von fischlein2012

Bei uns sieht's auch grad so aus als ginge unser Essen besser als der Brei. Ich bin da eher vorsichtig, ist der erste Babysohn und bissl Schiß vor Allergien hab ich auch. Lebensmittelallergien hat von uns zwar keiner aber sicher ist sicher. Dachte ich. Sonst aber keiner hier. Das Baby (jetzt 7,5 Monate) wird seit 3 Monaten mit Kuchen gefüttert, Weißwurst, Knödel mit Soß, Kartoffelbrei und gestern auch mit Pasta asciutta bzw. nur der Soße. Der Gesichtsaudruck als er uns hat essen sehen hat richtig Schuldgefühle geweckt, das war schon richtig betteln!!! Und das Geschmatze als ihm mein Mann was von der Soße gab!!! Ich muß da wohl lockerer werden, hilft alles nix. Eigentlich soll man zu Beginn nur Salz, Zucker, Honig, Ei, Fertigprodukte, Milchprodukte (nur 200ml Vollmilch/ d >7 Monate). Kräuter sagt man so ab 10 Monaten. Bei Fisch gehen die Meinungen auseinander ab wann.


fischlein2012

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Antwort auf Beitrag von ards77

Ehrlich? Kräuter erst ab 10 Monaten? Also in diesem Gläschen ist Petersilie drin. Zählt das auch`? Das ist nach dem 4. Monat. Ja, genau so gehts uns auch richtig Schuldgefühle kriegt man wenn sie in ihrer Wippe liegt und so nach oben auf den Tisch schielt und anfängt zu schmatzen..Heute morgen hat sie ein Walnuss! großes Stück Brötchen gegessen. Natürlich kleingerupft. Hab ja gedacht, nach nem kleine Stück gibt sie Ruhe, aber nix da. Sie hat immer weiter gebettelt. Hab mir fest vorgenommen, diese Kind 6 Monate nur zu stillen, oder noch länger und nun macht sie mir so einen Strich durch meine Rechnung. Immer wenn ich mit der Flasche mit abgepumter Milch komme fängt sie an zu jammern und trinkt nur wenn sie am Einschlafen ist. Sie ist ja erst 20 Wochen da macht man sich schon seine Gedanken. Naja, werde versuchen ihren Brei so "authentisch" wie möglich zu kochen LG


ards77

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Antwort auf Beitrag von fischlein2012

Meine das in nem Kochbuch gelesen zu haben. In den Gläschen ist alles mögliche drin, danach kann man nicht gehen. Es heißt z.B. auch man soll keinen Honig geben im 1. Jahr, tlw. noch länger nicht (quellenabhängig) und doch gibt's Brei "Honigschleim"... 5 Gelehrte, 10 Meinungen. Ich würd's davon abhängig machen, was sie wie verträgt. Wenn sie mit eurem Essen gut zurecht kommt dann bitteschön! Auch Muttermilch kann man nicht in sie reinprügeln, so gut die auch wäre für sie. Hilft ja nix. Ich kannte da mal ein Baby, das irgendwann seine Flasche nicht mehr wollte... Hat ein paar Mal den Sauger abgezogen und alles ins Bett laufen lassen. Nicht oft weil seine Mutter ausgeflippt ist ;-) Und Milch pur mag ich immer noch nicht! Aber groß geworden bin ich auch. Es gibt ganz selten nur eine einzige Lösung!