Elternforum Der erste Brei - die Beikost

Karotte ins Fläschchen?

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Karotte ins Fläschchen?

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Hallo ich hab eine sehr liebe Heilpraktikerin bei der ich auch während der SS war. Ich geh immer einmal im Monat mit dem Kleinen hin. Meiner ist jetzt am Anfang vom 5.Monat und sie hat gemeint, man könne anfangen mit Beikost. Ich soll ein paar Löffelchen vom Karottenbrei in die Milch tun. Früher hat das meine Mum wohl auch bei uns gemacht. Macht man das heute noch? Hab nie was drüber gelesen. Brauche eure Meinungen. Danke, Melek


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Die "sehr liebe Heilpraktikerin" hat leider keine Ahnung von Säuglingsernährung. Für Beikost an sich ist es noch zu früh (empfohlener Start mit ca. 6 Monaten), die künstliche Nahrung wird auch nicht mit Zusätzen wie Karotten etc. gepanscht, da sie vollvitaminisiert ist. Wenn Dzu allgemein unsicher bist kauf Dir entsprechende Literatur, z.B. "Babyernährung gesund und richtig" von Gabi Eugster.


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Huhu, ich würde das nicht machen. Das hat man wohl früher wirklich gemacht, ist inzwischen aber überflüssig, da in der Milch alle notwendigen Vitamine etc. enthalten sind. Warte doch lieber noch mit dem Beikoststart bis dein Kind 6 Monate alt ist. Oder gibt es einen wichtigen Grund, jetzt bereits loszulegen? LG, Jette


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ich habe ihm versucht Karotte mit dem Löffel zu geben aber das lehnt er noch ab. Wahrscheinlich ist er noch nicht soweit. Ich werde wohl noch einen Monat warten. Danke für eure Antworten. Melek


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Ich habe auch mit Anfang des 5. Monats mit Beikost angefangen und es hat super geklappt! Anstatt einfach mal nur die Fragen zu beantworten, bekommt man hier ständig gesagt "Es ist noch viel zu früh für Beikost." Mein Gott, es ist doch jedem selbst überlassen, wann er/sie mit der Beikost anfängt. Und klar, er wird den Löffel nicht sofort akzeptieren. Er kennt ja nur die Flasche bzw. den Sauger und die Milch. Ich würde es öfter versuchen. Ihn nicht zwingen, aber immer mal wieder versuchen. Den Karottenbrei würde ich aber auch nicht ins Fläschen geben. Und ich weiß ja nicht, wie der Stuhlgang von deinem Kind ist, aber sollte er eher festen Stuhlgang haben, empfehle ich dir keine Karotten, sondern Pastinaken oder Kürbis zu nehmen.


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Ich sehe das ein wenig anders: Gesunde Ernährung geht alle an und daher finde ich es gut und richtig, wenn hier immer und immer wieder vor zu frühem Beikostbeginn gewarnt wird. Empfohlen wird nach wie vor ab der 27. Woche (nach vollendetem 6. Lebensmonat) Beikost anzubieten, selbst dann sind die meisten Kinder noch nicht beikostbereit. Beiträge nach dem Motto "mir hat es nicht geschadet, also wird es bei dir auch funktionieren" halte ich für fahrlässig. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass man sich nach der Reife des Kindes richten sollte (wenn dein Kind beispielsweise mit 4 Monaten schon sitzen und sich Essen in den Mund stecken konnte, war es ja nicht verkehrt, mit Beikost anzufangen) und nicht nach dem Kalender. Was ich eigentlich schreiben wollte: Geh mal in einen durchschnittlichen Kindergarten, schau mal in der großen Pause auf einen Schulhof. Wieso gibt es so viele dicke Kinder? Wer zahlt denn die Kosten, wenn dein Kind zur Abnehmkur muss, eine Therapie wegen einer Essstörung benötigt, Dauerpatient beim Allergologen wird oder schon als Schulkind Insulin spritzen muss oder mal wieder ein Programm für gesunde Lebensweise initiiert? Da dürfen dann gerne auch andere herhalten, nicht wahr? Und wann man mit Beikost anfängt, entscheiden ja wohl IMMER andere, wenn es einem selbst - das hieße nämlich dem Baby - überlassen bliebe, dann würde es wohl kaum jemanden geben, der vor dem 6. Monat anfängt, da die meisten Kinder erst später in der Lage sind, Essen mit der Hand aufzunehmen und selbständig zum Mund zu führen. Diskussionen gab es hier ja schon viele: http://www.rund-ums-baby.de/der-erste-brei/beitrag.htm?id=38637 Ich warte noch immer auf EIN Argument, was für einen frühen Beikostbeginn spricht. Ein einziges würde mir reichen. LG