louisa2012
Hallo zusammen, Ich wollte mal anfragen, ob hier jemand Erfahrung mit dem sog. baby-lead weaning hat, also das Baby von Anfang an selbst probiert und isst? Ich finde das Konzept interessant und habe auch das Buch gekauft. Ich dachte zunächst an einen Mix aus klassischem Brei und selbst essen, aber jetzt haben wir 2 Tage Brei probiert (ich weiss, mehr Geduld!), aber meine Tochter (6 Mon) findet gefüttert werden nicht toll, sie greift permanent nach dem Löffel... naja und auch sonst nach allem und steckt sich alles in den Mund, so gesehen kommt es mir eigentlich auch natürlicher vor, sie selbst mit Essen experimentieren zu lassen, also zunächst halbweich gekochte Gemüsesticks, Brokkoli etc. Vielleicht hat schon jemand Erfahrung damit? LG Louisa
Hallo Louisa, es kommt natürlich immer aufs Kind an, aber ich würde auch eher beides kombinieren, um die Vorteile aus beiden Varianten mitzunehmen. Vielleicht klappt es mit dem füttern besser, wenn die Kleine einen eigenen Löffel oder eben Gemüsesticks zum selbst essen in der Hand hat... LG
Hallo Wenn du magst, kannst du meinen Beitrag weiter oben lesen. Er ist zwar ein bisschen lang geraten, aber er handelt unter anderem auch vom Fingerfood. Wenn du Fragen hast, kannst du mir gerne schreiben. Alles Gute
Mein Großer hat Brei komplett verweigert. Insofern haben wir (ohne es zu planen oder den Begriff zu kennen ;-) bei ihm sozusagen "Baby-Led-Weaning" praktiziert. Das heißt, er hat an Beikost von Anfang an nur Fingerfood gegessen: Obst, gekochtes Gemüse, Brot, Nudeln, Kartoffeln,... Allerdings waren die Mengen, die er tatsächlich gegessen hat, lange Zeit wirklich minimal, hauptsächlich hat er mit dem Essen gespielt und sich gefreut, dass er selber essen durfte :-) - wirklich satt wurde er im gesamten ersten Lebensjahr, denke ich, nur durch Milch (10 Monate gestillt, danach Pre-Nahrung). Wenn du also vor hast, den Brei komplett wegzulassen, musst du dich, denke ich, darauf einstellen, dass dein Kind weiterhin zu so gut wie jeder Mahlzeit zusätzlich zur Beikost gestillt werden (oder Flasche trinken) wird, bis es mindestens 1 Jahr alt ist. Denn mit unter einem Jahr haben Babys in der Regel noch nicht genug Zähne und häufig auch nicht die motorischen Fähigkeiten, um sich an Fingerfood tatsächlich satt zu essen. (Ist zumindest meine Erfahrung). Ich persönlich war (zugegeben) irgendwann schon ziemlich genervt davon, meinen Sohn den ganzen Tag (und die ganze Nacht ;-) nur zu stillen, weil das bisschen, was er an fester Nahrung zu sich genommen hat, einfach bei weitem nicht ausreichte, damit er satt wurde! Deshalb bin ich ganz froh, dass mein 2. Kind (jetzt 8 Monate), anders als ihr Bruder, Brei sofort problemlos akzeptiert hat und sehr gern isst! Sie bekommt zusätzlich auch oft Fingerfood und liebt es, aber satt isst sie sich am Brei. Natürlich sollte man sich nach seinem Kind richten, und wenn deine Kleine absolut keinen Brei möchte, solltest du das selbstverständlich akzeptieren, und nicht versuchen, ihr den Brei aufzuzwingen! In dem Fall ist "Baby-Led-Weaning" eine super Alternative! Ich persönlich finde allerdings die "Brei-Variante" bzw. eine Kombination aus Brei und Fingerfood für mich als Mutter angenehmer und praktischer, da man nicht mehr ständig stillen und oder Fläschchen geben muss... ist wohl einfach Geschmackssache! Wenn du nichts dagegen hast, dass dein Kind sich noch einige Monate lang hauptsächlich von Milch ernährt, dann ist Beikost ohne Brei für euch das richtige. Ansonsten würde ich (sofern dein Kind es zulässt ;-) eher Brei & Fingerfood kombinieren. Ungesund ist es, denke ich, auf keinen Fall, sein Kind ganz ohne Brei großzuziehen! Meinem Großen hat es jedenfalls nicht geschadet, keinen Brei zu essen, und ich kenne noch 3 weitere Kinder (ebenfalls Breiverweigerer), die sich auch ohne Brei super entwickelt haben! Hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen... LG
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