Elternforum Bitte noch ein Baby

Zukunftsängste

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Hallo! Wusste nicht so recht, wie ich das Thema überschreiben sollte, aber es ist recht passend. Wir haben ein Kind von 5 Jahren. Eigentlich hätte ich gerne noch eins, aber nicht jetzt gleich, sondern so in 2 Jahren. Durch persönliche Umstände, war uns ein kurzer altersabstand nicht möglich. Und auch eigentlich nicht erwünscht. Aber meine sehnsucht noch ein Kind aufzuziehen wird immer größer. Allerdings ist es nun so, das wir auf mein Gehalt angewiesen sind. Da es aber nur ein Minijob ist, fällt es weg, sobald ich ss wäre. In dieser Zeit (ich arbeite in der Gastronomie, bedingt durch die Rauchbelastung würde ich von anfang an nicht arbeiten) der ss würde mein Geld komplett fehlen und Elterngeld bzw. Kindergeld wird auch nciht gezahlt. Dann hat sich wieder ein Lebensstil eingefunden, den wir ohne mein Geld nicht halten können. Nein keinen Luxus, aber unsere kleine geht reiten, das schlägt mit ca. 35,00€ im Monat zu buche, dann Turnverein 5,00€ Kindergarten 80,00€. Wir fahren 2 Mal im Jahr in Urlaub (Camoung innerhalb D...also keine weiten, teuren Reisen). Wir können ja jetzt schlecht unserer kleinen Ihre Hobbies streichen. Wir selbst haben keine Hobbies, die etwas kosten, ich jogge mein Mann fährt rad, wir gehen kaum essen oder etwas in der Art. Wie habt Ihr so etwas geregelt? Habt ihr einfach ein Kind bekommen mmit der es-wird-schon-Philosophie. Oder habt ihr auch kalkuliert. Oder haben wir einfach zu lange gewartet und snd jetztnichtmehr flexibel? Klar, die Entscheidung kann mir keiner nehemn. Aber vielleicht hat ja jemand was ähnliches gehabt. LG Julie


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Es sollte Camping innerhalb D heißen...nicht das sich einer wundert welche Neuartige Urlaubsform wir pflegen!


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deine Ängste kann ich voll verstehen, die hat wohl jeder vor so einer Entscheidung. Und es ist ganz normal. Ihr lebt nur von Deinem Minijob oder geht dein Mann auch arbeiten? Dann denke ich dürfte der Verlust des Geldes von dem Minijob ja nicht ganz so schlimm sein. Wenn natürlich nur du das Geld verdienst ist es schon schwierig.


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Kann dich schon verstehen. Habe Angst, dass mein Mann vielleicht mal arbeitslos wird - man weiß ja nie was mal so kommt, bis jetzt aber alles palletti. Ich bin zum Glück Beamtin, arbeite grade in Teilzeit. Wenn es denn nochmal klappen würde, bliebe ich das eine Jahr zuhause, hätte dann ja 67% des letzten Gehalts. Und danach würde ich das Kind wohl in den Kiga bringen oder versuchen ob die Schwiegis wieder einspringen können - Schwiema schwer erkrankt, hoff sie berappelt sich wieder. Und wir haben ja auch nen Haus gebaut, sind da schon auf beidee Gehälter angewiesen. Aber wir haben auch keine großen Hobbies. Gehen nich essen oder ins Kino. Nur für den Kleinen was, da gehe ich mit ihm in die Musikschule und zumm Turnen. Gruß Luna


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Kann dich auch verstehen. Als ich mit unserer Großen schwanger war, da durfte mein Mann nur noch auf 30 h arbeiten- von der Firma aus. Als ich dann endlich nach 2 Jahren üben mit unserer Kleinen ss war, da hat mein Mann gekündigt, weil er gemopt wurde und es so nimmer weiterging. Ich war da im 8. Monat. Dann war er 4 Wochen in einem Kinderheim und das war total Schrott und nervlich mit Familie nicht machbar. Also freiwillig gekündigt worden nach 4 Wo. Dann war er arbeitslos und im September kam unsere Kleine auf die Welt. Ende Sept. hat er dann in einer Firma angefangen und wieder nur einen Jahresvertrag wie die letzten Jahre davor auch. Nun hat er einen Festvertrag in wieder einer anderen Firma und das gibt ein wenig Sicherheit. Bei uns sitzt das Geld auch nciht dicke und trotzdem basteln wir an NR. 3, obwohl wir " nur " in einer 4 Zimmer Mietwohnung mit 2 Kinderzimmer wohnen. Das entspricht vielleicht nicht den "Anforderungen" anderer, aber für uns so ok. Wir sind so glücklich und hatten wesentlich schlechtere Zeiten als jetzt und der Wunsch ist einfach da. Irgendwann ist man zu alt, bzw. fühlt sich zu alt für noch ein Kind und dann hat man vielleicht das Geld. Mein Vorbild sind da immer meine Eltern. Sie haben uns drei groß bekommen und haben viel zurückgesteckt in der Zeit und es war oft sehr schwer für sie. Aber jetzt sind wir raus und nun geniessen sie ihr Leben und machen große Reisen. Diese Zeit wird bei uns auch kommen, wenn wir unsere hoffentlich bald drei Kinder groß gezogen haben und sie allein ihr Leben meistern, dann denken wir an uns. Bis dahin ist unser Leben mit unseren Kindern und für sie. Dana


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Hallo, also wir haben auch lange überlegt ob wir noch ein 2. Kind bekommen. Als unsere Kleine zur Welt kam hatte ich eine Stelle ca. 50 km entfernt und wollte eigentlich 3 Jahre zu hause bleiben. Dann hatte ich allerdings das Glück eine Stelle fast im Nachbarort zu bekommen (bin Beamtin)und bin halbtags arbeiten gegangen. Mein Mann machte dann Elternzeit. Als er nach 2 Jahren wieder arbeiten ging bekam er kurz drauf mit 31 einen bandscheibenvorfall und die Post hat ihm direkt angeboten in Rente zu gehen (er ist Briefträger/ Beamter). Da er dann auch nur die Midnestrente bekommt musste ich auch weiter voll arbeiten gehen, da wir uns ein haus gekauft haben und die Kredite sind nun mal jeden Monat fällig. So kam erst gar nicht der Gedanke an ein 2 Kind auf, denn ich wollte wenn schon die Zeit dann genießen, d. h. mindestens 1 Jahr zu Hause bleiben. Jetzt wo das neue Elterngeld eingeführt worden ist besteht seit Jahren für uns die Möglichkeit ein 2. Kind zu bekommen, denn der Einkommensverlust wäre relativ gering und wir könnten das gut auffangen. Unsere Große wird jetzt allerdings auch schon 8 Jahre, aber ich denke der Altersunterschied ist kein Problem. Ich habe nur für mich festgestellt, dass es einfach den richtigen zeitpunkt für ein Kind nicht gibt. Unsere Große kam völlig ungeplant und es ist auch gegangen, aber bei einem nächsten Kind muss man halt auch viel mehr überlegen, zumal unsere beiden Omas, die beim 1. Kind immer zur Verfügugn standen, nur noch im Notfall bereit sind auf ein 2. KInd aufzupassen. Sie gehen selbst arbeiten bzw. sind psychisch nit so gut drauf. Das muss man halt akzeptieren und wenn man von vorneherein weiß das es so ist, dann muss man eben umplanen. Irgendwie gehts schon. Kopf hoch, Mirjam