Elternforum Rund ums Baby

Eure Meinung

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Mitglied inaktiv

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Haltet mich bitte nicht für doof oder so. Eine Freundin ist gehörlos und hat 2 Kinder 10 und 8 Jahre alt. Die Oma ist gestorben und sie weiß nicht wie sie den Kindernden Tod und das drumherum erklären soll. Ich hatte den Text mal vor Jahren niedergeschrieben, als ein Freund das so seinen Kindern erzählen wollte. Es geht nicht um die Schreibweise, sondern um den Inhalt. Also inklusive Fehlerteufel. ;) Babys haben während der Geburt eine unglaubliche Angst und schreien, weil sie nicht wissen wie bzw. was ihnen geschieht und bevorsteht. Sie spüren jedoch das Mama und Papa zu ihnen gehört. Ein Baby fängt an seine Eltern bedingungslos zu lieben und zu vertrauen, obwohl es diese vorher nie gesehen hat. Eltern nehmen das Baby, als ihres, bedingungslos mit Liebe in ihr Leben auf. Je älter die Babys werden und umso mehr sie ihre Umgebung kennenlernen, vergessen sie diese Angst. Werden später nicht mehr wissen, das es diese gab. Kein Mensch kann sich erinnern im Bauch seiner Mutter gewesen zu sein und bei seinem erstem Atemzug geschrien zu haben. Wie haben eine unglaubliche Angst zu sterben und Tot zu sein, weil wir nicht wissen was uns bevorsteht und was geschehen wird. Wenn wir sterben und tot sind, haben wir vergessen wie, was, wieso und weshalb?! Vielleicht warten im “Himmel” ja auch Wesen, die, wie bei der Geburt uns bedingungslos aufnehmen und lieben. Vielleicht die bereits verstorbenen? Aber wenn wir alles vergessen haben, wie wollen wir die wiedererkennen, die wir auf der Erde gekannt haben? Wir werden genau spüren wer zu uns gehört, (denn Mama und Papa (er)kannten wir bei der Geburt ja auch nicht vorher) Wir werden uns (so finden) wiedersehen.


rabbit80

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Der Textinhalt verwirrt mich, obwohl ich weiß, was letztendlich gemeint ist. Ob ein Kind das jetzt genau so richtig versteht, finde ich fragwürdig. Vielleicht doch eine etwas direktere, einfachere Variante nehmen?


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von rabbit80

und verwirrend


mf4

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Ich finde das auch total wirr und kompliziert. Kindern in dem Alter kann man es durchaus einfach erklären. Die eigenen Ängste mit hinein bringen hilft dem Kind sicher wenig es zu verstehen. PS: Was hat das damit zu tun, das sie gehörlos ist? Wie kommuniziert sie sonst mit den Kindern?


ösitina

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Antwort auf Beitrag von mf4

Den Zusatz verstehe ich auch absolut nicht meine Tante ist auch gehörlos und konnte es ihrem Sohn problemlos erklären wenn wer gestorben ist


webseid

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ich glaube, dass würde ein kind nicht verstehen


Patti1977

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für kinder ist das nichts. ich hab festgestellt, dass kinder viel nüchterner mit dem tod umgehen als erwachsene und dass wenn fragen kommen, diese sehr direkt sind und man sie auch direkt beantworten sollte. warum dieses drumherum??? es ist ein fakt wie kinder bekommen.


Leo engel

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Antwort auf Beitrag von Patti1977

finde das auch eher unpassend. Es gibt aber auch genug gute Bücher über das Thema.


ösitina

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Meine würden es "vielleicht" verstehen, aber auch nur weil sie schon wissen was es heißt wenn wer stirbt. Eher würde ich es direkt erklären


Fru

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Antwort auf Beitrag von ösitina

Ne, ich würde es lieber mit meinen "Worten" erklären....der Text enthält für mich nicht das Wehsentliche zum Thema... LG


franziska1958

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Antwort auf Beitrag von ösitina

Ich verstehe den text leider auch nicht, bzw. ist er zu kompliziert. Haben die kinder kontakt zur oma? Ist sie plötzlich und unerwartet gestorben? Wissen die kinder schon, dass die oma gestorben ist? Ein mensch stirbt, weil er alt oder krank ist. Aber seine seele - wenn man denn daran glaubt - lebt weiter, oben im himmel. Wenn man einen verstorbenen sehr gern hatte, dann ist er zwar nciht mehr hier auf der erde, aber im herzen lebt er weiter, weil man so viele gedanken an ihn hat. So würde ich es erklären. Franziska


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von franziska1958

Die Sache mit der Geburt - wieso willst du die auch gleich mit erklären? Außerdem unterstellst du Dinge, die gar nicht notwendigerweise so sein müssen. Woher willst du wissen, dass ein Baby unter der Geburt Angst hat. Mein Baby hat während der Geburt nicht geschrien, sondern erst, als sich seine Lungenflügel entfaltet haben und es richtig atmete. Außerdem gibt es ältere Menschen, die tatsächlich ohne Angst in den Tod gehen, weil sie sich z.B. schon sehr lange damit befasst haben. Wenn du das Wort "Angst" so sehr betonst und dann noch eine "unheimliche Angst" daraus machst, dann kann ich mir gut vorstellen, dass du die beiden Kinder auch in Angst und Schrecken versetzt. Geburt und Tod gehören zum Leben dazu, sie sind ein Teil von uns. Und meine Vorschreiberinnen haben bereits erklärt, wie man es den Kindern besser nahe bringen kann. Die beiden sind in einem Alter, in dem man schon viel erklären kann und sie verstehen eine Menge. Allerdings sind sie vom Alter her 4 Jahre auseinander, was man sicherlich beachten sollte.


Hexhex

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Hallo, es geht ja hier um den Tod der Oma und nicht um den Tod der Eltern. Der Tod der Eltern ist für Kinder extrem viel erschreckender als der Tod der Oma. Da zum Glück "nur" die Oma gestorben ist, sollte man auch auf dieser Ebene bleiben und die Kinder nicht noch mehr verunsichern mit dem Hinweis, dass ja auch die Eltern eines Tages sterben werden. Diese "Transfer-Leistung" ist in diesem Falle überflüssig und nicht so arg tröstlich für die Kinder, sondern ganz im Gegenteil. Ich würde es viel einfacher halten: Man kann sagen (oder falls die Kinder keine Gehörlosensprache kennen, auch aufschreiben), dass die allermeisten Leute erst sterben, wenn sie alt sind. Und dass dies nun bei der Oma passiert ist, die ja vielleicht auch vorher schon krank war. Dann kann man abwarten, was für Fragen von den Kindern kommen, ob überhaupt Fragen kommen, wie die Kinder ansonsten reagieren. Man kann sie dann dort abholen, wo sie stehen und schauen, wieviel sie überhaupt wissen möchten. Ob sie eher Trost MIT Worten oder ohne Worte brauchen. Ob sie erst Zeit brauchen oder sofort darüber reden möchten. Den o. g. Text finde ich übrigens generell nicht so günstig. Es hilft Kindern nicht, wenn man ihnen erklärt, dass sie es in der Zukunft irgendwann gut verkraften können, wenn die Eltern sterben, auch wenn sie sich das heute noch nicht vorstellen können. Trost muss JETZT passieren, man kann ihn nicht in eine ferne Zukunft verlegen. Kinder verstehen außerdem nicht, dass sie als Erwachsene einmal anders reagieren werden als jetzt, und dieses reine Kopf-Wissen hilft ihnen auch nicht bei ihrer JETZIGEN Angst. LG


Mitglied inaktiv

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Antworten. Das find ich auch das das nicht das wesentliche erklärt. Ich selber finde es zu verwirrend einfach zuviel und trifft nicht den punkt. gehörlos meinte ich, weil die eine anders gestrickte denkweise haben, niedergeschrieben und gebärdensprachlich übersetzt kommt ganz anders rüber. sie lässt nun mit sich reden da nun mehrere meiner meinug sind.