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Der Vater des Amokschützen von Winnenden

Der Vater des Amokschützen von Winnenden

Marge.S

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http://www.bild.de/BILD/news/2011/02/01/winnenden-prozess-vater/reue-unter-traenen-fuehle-mich-verantwortlich.html Ich muss sagen, er tut mir wirklich leid. Natürlich hat er in gewisser weise fahrlässig gehandelt, aber ich glaube das man als Eltern nie denken würde, das der eigene Sohn sowas tun würde. Ich denke das es für die Familie so schon schwer genug ist, damit zurecht zukommen, das der eigene Sohn soviele Menschen getötet hat. Vorallem auch die angst um das eigene Leben , die neue identität usw


Häsle

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Antwort auf Beitrag von Marge.S

Späte Reue kommt halt nicht so gut an. Klar tut er mir auch leid, aber er ist mitverantwortlich. Waffen gehören weggesperrt, und die Schlüssel so versteckt, dass sie keiner in die Finger bekommen kann. Und Codes muss auch nicht die ganze Familie wissen. Leute, die das nicht kapieren, sollten auch keine Waffen haben dürfen. Eigentlich braucht die privat doch eh kein Mensch.


like

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Antwort auf Beitrag von Marge.S

womit wir wieder beim Thema wären, wie Amokläufer gemacht werden. Da ich einen größeren Part Verantwortung auch in der Familie sehe ( und das nun weniger darin, dass Waffen weggesperrt gehören, sondern eher mit der Frage, warum der Sohn es nötig hatte, seinen Frust an Mitschülern / Lehrern, Polizisten auszulassen) tut mir der Vater nicht wirklich leid.


Dreikindmama

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Antwort auf Beitrag von like

Ich kann für den Vater von Tim K. kein Mitleid empfinden. Leid tut er mir in keinster Weise, im Gegenteil, er hat in meinen Augen eine große Mitschuld an dem, was sein Sohn angerichtet hat. Er hat ihm das Schießen beigebracht, er hat die Waffe unverschlossen rumliegen lassen, er wußte von den Psychiatern seines Sohnes, dass dieser einen Hass auf die Menschheit hat und sich mit Mordgedanken trägt. Ich sehe das Leid, das er angerichtet hat täglich vor Augen. Nicht nur die Menschen, denen er Familienangehörige genommen hat, auch die Verletzten werden ihr Leben lang den 11.03.2009 nicht vergessen. Und bei den Verletzten meine ich nicht nur die körperlich verletzten sondern vor allem auch die dadurch psychisch Verletzten, die noch immer unter Angstzuständen, Albträumen usw. leiden. Für all diese Menschen hat sich durch diese Tat das Leben von einem auf den anderen Tag zum Negativen verändert. Gruß Sylvia


bobfahrer

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Antwort auf Beitrag von Dreikindmama

Hätte man vor Jahren versucht so ein Thema mit dem zu diskutieren hätte er den besserwissenden und beratungsresistenten Alleswisser gegeben. Kein Mitleid, 2 Jahre Knast ohne Bewährung.


deischuhzu

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Antwort auf Beitrag von Marge.S

Waffen gehören natürlich gut verschlossen bzw. erst gar nicht in Privathäuser. Aber einen Amokläufer hätte man dadurch bestimmt nicht von der Tat abgehalten.


hgmeier

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Antwort auf Beitrag von deischuhzu

>>Waffen gehören natürlich gut verschlossen Volle Zustimmung! >>erst gar nicht in Privathäuser. Lieber gut gesichert daheim als gesammelt in Schützenhäusern oder in Objekten von Jagdgenossenschaften etc. in denen nur selten Leute sind. >Aber einen Amokläufer hätte man dadurch bestimmt nicht von >der Tat abgehalten. Schlußendlich sicher nicht, es hätte allenfalls eine weitere Hürde dargestellt die zudem nur technischer Natur ist.