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Geschrieben von Steffi2004 am 02.01.2005, 13:27 Uhr

Nichteheliches Kind, lebt aber in der Ehe! Bzgl. Vaterschaft usw.

Hallo an alle,
ich denk ich bin hier nicht wirklich richtig, aber ich wusste nicht in welches Forum ich schreiben soll. Ich suche Gleichgesinnte, die ein Kind haben von einem anderen Partner, aber trotzdem noch mit dem Ehemann zusammen sind, obgleich er möglicherweise nicht der Vater ist. Kennt sich da jemand aus von euch? Würde mir wirklich sehr helfen.

LG Steffi mit Louis

 
18 Antworten:

Re: Nichteheliches Kind, lebt aber in der Ehe! Bzgl. Vaterschaft usw.

Antwort von vallie am 02.01.2005, 13:30 Uhr

Ich selbst nicht,aber ein sehr guter Freund von mir...wenn Dir das weiterhilft...???Was wolltest Du denn wissen?
LG
Vallie

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Re: Nichteheliches Kind, lebt aber in der Ehe! Bzgl. Vaterschaft usw.

Antwort von Steffi2004 am 02.01.2005, 13:40 Uhr

Hi,
danke für die antwort. vorallem interessiert mich ob und wie sie es geregelt kriegen mit den beiden Papas?

LG STeffi

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Re: Nichteheliches Kind, lebt aber in der Ehe! Bzgl. Vaterschaft usw.

Antwort von vallie am 02.01.2005, 13:49 Uhr

bei dieser mir bekannten Konstellation ist es sicher,daß der Ehemann NICHT der Vater sein kann,da zeugunsunfähig.
Sie haben nach vielen Irrungen und Wirrungen die Sache so gelassen,wie sie ist.Der Ehemann ist der "Papa" und gut is.
Kein Kontakt und auch kein Geld zum und vom Erzeuger.
Die Möglichkeit der Anfechtung der Vaterschaft verjährt nicht,also im Falle einer Trennung der Ehepartner,kann der Ehemann die Vaterschaft auch in 10 Jahren noch anfechten und dann wird über das Jugendamt per Vaterschaftstest alles geklärt.Kann dann schon sein,daß der Erzeuger eine ganze Stange Geld nachzahlen muß...

LG
Vallie

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Re: Nichteheliches Kind, lebt aber in der Ehe! Bzgl. Vaterschaft usw.

Antwort von Steffi2004 am 02.01.2005, 14:07 Uhr

auch eine gute Lösung...:-))
will den der Erzeuger nichts wissen?
Kann der Erzeuger nicht noch nach Jahren kommen und etwas einfordern?
In meinem Fall möchte ich das nicht so. Mein Kind soll seine Abstammung bzw. Vater kennen. Versteh mich einigermaßen gut mit ihm.

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Re: Nichteheliches Kind, lebt aber in der Ehe! Bzgl. Vaterschaft usw.

Antwort von vallie am 02.01.2005, 14:21 Uhr

wo kein kläger,da kein richter...
was soll er denn einfordern?????
das kind ist doch ehelich und solange sich die eheleute einig sind bleibt das auch so.
das einzige,was er der kv müßte,ist zahlen,denn das umgangsrecht müßte er erst mal einklagen und wenn die ehe einigermaßen intakt ist,wäre das sicher nicht zum wohle des kindes...
und nur löhnen????ich denke,das will kein mann.
wenn deine "männer" mit einer aufteilung der erziehung einverstanden sind,wird es sicher nicht anders sein als in 1000 anderen patchworkfamilien auch oder wo siehst du ein problem???

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Re: Nichteheliches Kind, lebt aber in der Ehe! Bzgl. Vaterschaft usw.

Antwort von Steffi2004 am 02.01.2005, 14:24 Uhr

ich weiss nicht ob beide einverstanden sind, das ist ja das problem. der kv möchte kontakt usw. mit dem kind. und das möchte ich ihm ja auch nicht verweigern.
es ist nur schwer mit der bestehenden ehe zu vereinbaren, da mein mann sich dagegen sträubt, was ich auch teilweise verstehen kann.

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Re: Nichteheliches Kind, lebt aber in der Ehe! Bzgl. Vaterschaft usw.

Antwort von vallie am 02.01.2005, 14:27 Uhr

ich kann ihn ehrlich gesagt auch verstehen.
ich denke,du mußt da eine entscheidung treffen,eure ehe oder der kv,denn auf dauer wird die ehe nur halten,wenn da kein anderer mitmischt.wird immer zündstoff geben,vor allem wenn der zwerg älter wird.
wie alt ist dein kind jetzt??

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Re: Nichteheliches Kind, lebt aber in der Ehe! Bzgl. Vaterschaft usw.

Antwort von Steffi2004 am 02.01.2005, 14:32 Uhr

Louis ist jetzt 5 monate alt (korrigiert 2 Monate) er war ein Extremfrühchen aus der 26.SSW. Ich habe halt immer noch die Hoffnung das es sich irgendwie vereinbaren lässt.

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Re: Nichteheliches Kind, lebt aber in der Ehe! Bzgl. Vaterschaft usw.

Antwort von vallie am 02.01.2005, 14:47 Uhr

deine ehe scheint dir ja wichtig zu sein,sonst wärst du ja mit dem kv zusammen.also laß es doch einfach so wie es ist (wenn du auf die min.ca. 100 € unterhalt nicht angewiesen bist).
wenn luis älter ist (individuell) könnt ihr es ihm ja sagen und dann kann er entscheiden,ob er seinen erzeuger kennenlernen will und dein mann wird damit auch klarkommen,weil es ja der wunsch des kindes ist,das er aufgezogen hat.
spreche aus erfahrung,meine tochter ist 9,weiß,daß seit ca. 4jahren,daß mein mann nicht ihr vater ist (wurde aber vor der ehe gezeugt) und hat
wenig interesse an ihrem leiblichen vater (nur an den geschenken zu xmas und geburtstag seit 1,5 jahren!!!).ist zwar eine andere situation,aber hier steht deine ehe auf dem spiel...wenn du an dem
erzeuger festhältst.
(etwas indiskret:wie kam es denn dazu???bin nicht bös,wenn du nicht antwortest-geht mich ja auch gar nichts an!!)

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ACHTUNG! Das ist FALSCH!!!!

Antwort von RainerM am 03.01.2005, 10:21 Uhr

hi,
die möglichkeit, die Vaterschaft anzufechten, verjährt nach ZWEI Jahren nach dem Bekanntwerden der Zweifelsgründe.

Wird nicht innerhalb von zwei Jahren eine Vaterschaftsklage eingereicht, gibt es für den Ehemann keine Möglichkeit mehr, die Vaterschaft anzufechten.

Nur das Kind kann später dann die Vaterschaft anfechten.

Wenn der ehemann über Jahre die Vaterschaft nicht angefochten hat, bezweifel ich auch, dass es zu Nachzahlungen kommt.
Immerhin zeigt er ja, dass er für das Kind sorgen will,... dann kann er nicht rückwirkend wieder "aussteigen".


PS
Ich für meinen Teil halte sowas, was ich hier lese, für unglaublich übel... zeigt hat, mit welchen Charakteren man es zu tun hat.

n.c.

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Re: Nichteheliches Kind, lebt aber in der Ehe! Bzgl. Vaterschaft usw.

Antwort von RainerM am 03.01.2005, 10:31 Uhr

Hi Steffi,
was dir die andere "Gesprächspartnerin" da so anrät, lässt mich gepflegt kotzen,... soviel Selbstsucht ist unerträglich.

Ich persönlich würde dir anraten, dass du die Sache wenn möglich "sauberhalten" solltest und das heisst, dass der ehemann erfährt, dass er nicht der Vater ist (ich verstehe das bei euch aber so, dass er bescheid weiss), dass der leibliche Vater informiert wird (der scheint ja auch alles zu wissen) und ihr drei dann die Sache sauber macht, indem ihr eine dreiererkläung beim Jungendam abgebt, bezüglich der Vaterschaft.

Ich weiss nicht, ob das nach der Geburt noch möglich ist, aber das Jugendamt könnte euch anraten, wie ihr dabei möglichst kostengünstig vorgeht.

Ansonsten muss der Ehemann die Vaterschaft anfechten, dann käme es auf den tatrichter an, ob der einen gerichtlich angeordneten Test haben will, oder nicht.

Dein Kind hat einen Vater, der ja gerne nur als erzeuger dargestellt wird, aber er ist der Vater und deine Tochter wird bei eurer Konstellation früher oder später davon Wind bekommen.

Tue es also deiner Tochter nicht an, dass sie in eine Lügengeschichte reingeboren wurde.

Es schein Menschen/Frauen zu geben, die mit Lügen und täuschen sehr gut schlafen können - ich hoffe, dass du NICHT so geschnitzt bist.

Für deinen Mann würde es bedeuten, dass er später die Vaterschaft bei einer evtl. Scheidung kaum mehr anfechten kann... er wäre dann lange Zeit für das Kind unterhaltspflichtig und könnte sich nicht wehren, während der leibliche Vater selber keine Chance hat, gegen die Vaterschaft deines Mannes zu klagen ... (das könnte sicha ber in einiger Zeit ändern, auch wegen europ. Vorgaben).

Also, sei ein Vorbild für dein Kind und lebe ehrlich....
Das wäre mein Tipp!

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Re: Nichteheliches Kind, lebt aber in der Ehe! Bzgl. Vaterschaft usw.

Antwort von vallie am 03.01.2005, 12:58 Uhr

ich weiß zwar nicht,was dich zum gepflegt kotzen veranlaßt,ich habe steffi nicht zum lügen geraten.lies bitte meinen text genau durch,bevor du dich übergibst.
anscheinend scheint mein freund vom anwalt bzgl. der verjährungsfrist falsch beraten worden zu sein oder er oder ich haben falsch verstanden,wenn du dir so sicher bist.
weiterhin ist steffi mutter eines sohnes und nicht einer tochter...
natürlich sollte der kleine nicht im unklaren gelassen werden,aber ist es so verwerflich,daß er bis dahin in "geordneten verhältnissen" leben könnte,wenn mutter und ehemann zusammen bleiben????
ich habe das lebende beispiel im freundeskreis,daß das bis dato sehr gut funktioniert,wie es weitergeht,weiß man nicht....

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Re: Nichteheliches Kind, lebt aber in der Ehe! Bzgl. Vaterschaft usw.

Antwort von RainerM am 03.01.2005, 13:27 Uhr

hi,
sorry wenn ich aus dem Sohn eine Tochter gemacht habe ;o)

"natürlich sollte der kleine nicht im unklaren gelassen werden,..."

Das ist eine andere Aussage, als du bisher gemacht hattest.

"...aber ist es so verwerflich,daß er bis dahin in "geordneten verhältnissen" leben könnte,..."

Was sind denn da "geordnetere Verhältnisse" für das Kind, als wenn man alles gleich "richtig" macht?!

Ich sehe das genau andersherum... diese lebenslüge soll nur dazu dienen, nach aussen etwas vorzutäushcen, was dann früher oder später platzen wird, wie eine Seifenblase und danach wird dann für das Kind wahrscheinlich das wirkliche Chaos, besonders emotional, eintreten.

Geordnete Verhältnisse, das bedeutet aus der Sicht des Kindes, dass alles wirklich so ist, wie man es ihm darlegt.

Und eine Störung der Ehe sehe ich dadurch, dass es noch den leiblichen Vater gibt, überhaupt nicht.

Wenn es überhaupt eine Störung der Ehe gibt, dann dadurch dass es dieses Kind gibt, bzw die Gründe für das Entstehen des Kindes.
Nach den Berichten von Steffi gehe ich aber davon aus, dass die Eheleute diese Probleme ausgeräumt haben... zumindest vorläufig, da sie nicht von Trennung spricht.

Worum es jetzt geht ist, wie man dem Kind die welt bereitet, ab es ein Lebensstart in Lüge, oder in Wahrheit wird.

"...ich habe das lebende beispiel im freundeskreis,daß das bis dato sehr gut funktioniert,wie es weitergeht,weiß man nicht...."

Eben,.. wie es weitergeht weiss man nicht und daran könnte - spo vermute ich - früher oder später das Kind selber zu leiden haben.

Die Zweijahresfrist ist gesetzlich geregelt, das ist nichts, das ich aufgrund von Vermutungen geschrieben habe.

Worauf der Anwalt wohl hinaus wollte ist, dass bei einer späteren Anfechtung der Vaterschaft das Gericht ja evtl. nichts davon weiss, dass der Vater von Anfang an bescheid wusste.... erfährt das Gericht davon, wird seine Klage augeschmettert werden.
Und wie gesagt, bei dieser Konstellation wie hier, bei der alle Beteiligte bescheid wissen, würde ich sowieso an Stelle des Ehemannes die Situation klären.

Alles andere wäre aus Sicht des Ehemannes eine grosse Dummheit.

cu

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Re: Nichteheliches Kind, lebt aber in der Ehe! Bzgl. Vaterschaft usw.

Antwort von vallie am 03.01.2005, 13:40 Uhr

jetzt sind wir schon auf einem anderen niveau....
ich habe steffi anders verstanden,nämlich,daß die existenz des kindesvaters wohl ein problem ist...was ich durchaus nachvollziehen kann.mir ist es sowieso unbegreiflich,daß so eine konstellation funktionieren kann,aber ich wurde eines besseren belehrt und ich finde es spricht für den ehemann.
um gottes willen,lügen oder dem kind etwas lebenslang vorgaukeln finde ich mies,nur wenn sich der ehemann mit der vorhandenen situation arrangiert hat,sollte man dem kind doch auch eine harmonische familie bieten,die nicht ständig aus den fugen gerät.
wir kennen die gründe nicht,die zu dieser situation geführt haben,wahrscheinlich habe ich mein beispiel zu sehr im kopf und du ein anderes.
auf jeden fall sollte man doch die wünsche des ehemannes respektieren,der wahrscheinlich von allen dreien die schlechtesten karten hat...(das sehe ich so als frau,vielleicht ist es auch anders)

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Re: Nichteheliches Kind, lebt aber in der Ehe! Bzgl. Vaterschaft usw.

Antwort von RainerM am 03.01.2005, 13:50 Uhr

Hi vallie,

also irgendwie hast du recht verkrustete Ansichten... das solltest du etwas lockerer sehen.

"wenn sich der ehemann mit der vorhandenen situation arrangiert hat,sollte man dem kind doch auch eine harmonische familie bieten,die nicht ständig aus den fugen gerät."

Für mich stellt sich die Frage, wie du darauf kommst, dass die Familie aus den Fugen gerät?

Angenommen das Kind wäre vor der beziehung zum Ehemann entsanden... nach deiner Auffassung müsste dann der Vater mit Eheschliessung der Mutter sofort verschwinden...

Wenn die Ehe fortgesetzt wird, dann können sich die Eheleute doch so auf das Kidn einstellen, als wäre es schon mit in die Ehe gebracht worden.

Oder sehe ich das wirklich zu unverkrampft?

Der ehemann muss sich eh damit abfinden, dass es für das Kind einen anderen Vater gibt.. bzw dass sich seine Frau das Kind anderweitig "zugezogen" hat.
Dann muss er auch akzeptieren, dass es da einen Vater für gibt.

Wie die emotionale Lage aussieht, weiss ich ja auch nicht.
Ich kann nur dazu raten, nicht den Weg einzuschlagen, dem Kind etwas vorzumachen... ausserdem ist es nicht verkehrt, wenn der Vater seinen Pflichten, Unterhalt und Umgang, nachgehen muss.

cu

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Re: Nichteheliches Kind, lebt aber in der Ehe! Bzgl. Vaterschaft usw.

Antwort von vallie am 03.01.2005, 14:00 Uhr

:-) ja manchmal bin ich hoffnungslos altmodisch...

ich sagte ja,daß ich MEIN beispiel zu sehr im kopp habe,da wurde das kind in einer ehekrise absichtlich außerhalb gezeugt.
und deswegen kann ich mir vorstellen,daß der ehemann jedesmal (so wie du :-))sich gepflegt übergeben möchte,sollte der vater den kleinen z.b. wochenends abholen.
sonst gebe ich dir natürlich recht,daß es für einen mann kein problem sein sollte,daß ein in der familie lebendes kind einen anderen vater hat.
doch irgendwas in steffis schilderung hat mich zu der annahme bewogen,daß es ähnlich ist,wie im mir bekannten fall...

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Re: Nichteheliches Kind, lebt aber in der Ehe! Bzgl. Vaterschaft usw.

Antwort von Steffi2004 am 03.01.2005, 16:23 Uhr

Lieber Rainer,
ich danke Dir für deine Meinung zu diesem Thema und ich bin absolut deiner Meinung! In einer heilen Welt zu leben die eigentlich gar nicht so heile ist ist absolut bescheuert. Und mit sowas könnte ich keine Nacht schlafen ..
Alle Beteiligten wissen Bescheid. Das ist nicht das Thema. Nur weiss ich nicht ob der eventuelle Vater Interesse hat. Ich denke schon, aber ich glaube halt das er sich nciht traut weil er denkt er hätte sowieso keine Chance. Den Schritt auf ihn zuzugehen wäre nicht schwer, macht aber dann wieder Probleme in der Ehe. Ist einfach ganz schön verzwickt die Situation. Ich denke Louis hat ein Recht darauf zu erfahren wer sein Vater ist und auch das Recht, ihn kennenzulernen.
Das ganze ist in einer Trennungsphase, als wir uns eigentlich trennen wollten und ich eben mit diesem anderen zusammen war zustandegekommen. Ich muss dazu sagen das ich verhütet habe, nicht fahrlässig oder sonst was. Wie man es halt bei vielen hört. Und das weiss mein Mann und auch der mögliche Kindsvater. Nichts beabsichtigtes, wie es bei vielen so ist. Die Natur hat sich halt ihren Weg gesucht. Ich liebe Louis über alles....;-))

Wie denkst du da als Mann Rainer? Möchtest du dein mögliches Kind kennen usw?? Ich schätze ihn schon so ein das es der Fall ist.

Danke euch.....

LG Steffi

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Re: Nichteheliches Kind, lebt aber in der Ehe! Bzgl. Vaterschaft usw.

Antwort von RainerM am 04.01.2005, 9:05 Uhr

Hi Steffi,
also ersteinmal musst du dich wegen deines Sohnes nicht rechtfertigenm, jedenfalls nicht bei uns.

Bei jedem hier im Forum ist ja irgendetwas nicht auf "gewöhnlichem" Wege abgelaufen.

Deine Frage, ob ich zu einem Kind das von mir stammt Kontakt haben möchte, kann ich dir mit einem lauten JA beantworten,... immerhin entstand mein Sohn ja auch irgendwann einmal und seine Mutter trennte sich während der SS von mir, weil sie emotional aus allen Fugen geraten war und der Meinung war, dass wir zu verschieden sind (was ich selber als schöne Ergänzung gesehen habe, aber du weisst ja, wenn zwei unterschiedlich über etwas denken, gehts halt nicht mehr).

Ich hatte dann ca 5 Monate in den ich mir viel gedanken gamcht habe und zu einigen Entscheidungen durchgerungen habe.
Vor allem fiel mir schwer, wieder auf die Mutter zuzugehen... aber u.a. auch mit Hilfe einiger Teilnehmerinnen dieses Forums habe ich mir den nötigen Ruck geben können.

So wird es auch mit deinem Mann und dem Kindsvater sein... da müssen beide über den eigenen Schatten springen und einige anerzogene Auffassungen über Bord schmeissen und - so hatte ich mir das auch seinerzeit gesagt - das eigene Ding durchziehen.

Es gibt dann ja auch immer die "anderen", die aussen vorstehen und mit ihren Brillen darauf gucken und überwiegend ihren unqualifizierten Käse abgeben.

Häte ich seinerzeit auf die gehört, wäre alles auch genauso gelaufen, wie die es prophezeiht haben.
Ich hatte mir aber vorgenommen, dass es bei mir anders laufen wird, und ich behaupte mal, dass es dann auch so geworden ist.

Dein Mann hat natürlich ein paar Kröten zu schlucken und muss über sich hinauswachsen - aber warum sollte er das nicht schaffen?

Und noch etwas... je konsequenter man seine Lebenslage anpackt, umso besser meistern man sie und umso mehr Akzeptanz erlangt man in seinem Umfeld - so mancher Unke wird es die Sprache verschlagen.

;o)

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