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Geschrieben von ingrid444 am 11.12.2005, 23:10 Uhr

Darf sie Mama zu ihr sagen?

hallo, Ihr Lieben!
Man hat mich vom Kleinkind-Forum nach hierhin empfohlen, ich poste jetzt einfach mal das gleiche, was ich schon dort geschrieben habe, ich möchte gerne mal eure Meinungen hören, weil ich langsam nicht mehr weiter weis...:-((

Ich hatte im Kleinkind Forum 2 Texte gesetzt, hier sind sie nun, sorry, etwas lang, ich hoffe es nimmt sich jemand die Zeit , zu lesen...
Hallo!
Ich möchte gern mal eure Meinungen wissen.
Es geht hier um Folgendes: meine Tochter ist 3einhalb und jedes 2te Wochenende bei Ihrem Vater und seiner Lebensgefährtin.
Neuerdings bemerke ich, das meine Kleine zu der Lebensgefährtin Mama sagt( scheinbar sagen soll...), erklären sollte ich vielleicht auch, das die Kleine zu meinem Lebensgefährten Papa sagt, das allerdings aus dem Grunde, weil sich der richtige Vater, der sich jetzt doch kümmert...sich im ersten Lebensjahr der Kleinen überhaupt nicht um sie gekümmert hat, zu der Zeit war ich allerdings schon mit meinem jetzigen Lebensgefährten zusammen, er war auch bei ihrer Geburt dabei.Nunja, da ist es halt so gekommen, das die Maus zu ihm "Papa" sagt, aber heutzutage auch mal ih bei seinem namen nennt, ganz wie sie will.Und wie schon gesagt ist die Kleine neuerdings so drauf, das sie die Lebensgefährtin jetzt Mama nennt...wenn man die Kleine fragt, sagt sie :ich darf kein Wort sagen! Wir wissen aber aus sicherer Quelle, das sie Mama sagt. Vielleicht meinen der ihr Vater u. seine Lebensgefährtin, das es ihr gutes Recht ist, zur LG Mama sagen zu dürfen, weil die Kleine auch zu meinem LG Papa sagt???(armes Kind, wie soll sie das alles verstehen...)
Was haltet ihr von der Sache, soll ich es erlauben, was ich eigentlich nicht so toll finde, oder was soll ich tun? Die Kleine ist eh jedesmal nach ihrem Wochenende beim Vater total durchgedreht, ich hab den Eindruck, das sie das ganze total überfortdert, sie muss jedes 2te Wochenende dahin, bitte schreibt mir eure Meinungen dazu, ich danke euch jetzt schon!

hier nun der zweite Text:
Man müßte hier halt die ganze Vorgeschichte der Sache aufschreiben, um alles nachzuvollziehen, aber das würde ein halbes Buch werden :-))
Also ich selber möchte natürlich auch nicht, das meine Tochter Mama zur LG des Vaters sagt, aber o-ton der beiden möchte er das nur aus dem Grunde, weil doch die Kleine auch Papa zu meinem LG sagt, daran ziehen sie sich hoch, obwohl meine Kleine sich meistens selber auusucht ,was sie zu meinem LG sagt, wir haben ihr immer gesagt, sie darf sagen was sie will, albern fand ich zum Beispiel von ihren Vater, das er nur auf sie reagiert hat, wenn sie Papa zu ihm gesagt hat, sie hat eine Zeit lang immer Papa Harry gesagt, darauf hat er dann nicht reagiert,bis sie Papa gesagt hat, da hab ich ihn darauf angesprochen, wie er sich denn fühle, wenn man ihn einfach so ignoriert...(ich hab das selber an der Haustür mitbekommen...)die kleine selber sagte, nachdem ich gesagt habe , "gleich kommt der Papa Harry;" :" Mama Du darsft nicht Papa Harry sagen du mußt Papa sagen!"
Also das fand ich schon ganz schlimm.
Und nun wollen sie ihr halt einbläuen, sie soll Mama zu seiner LG sagen, das ist halt das eigentliche Problem, der Zwang, sie sagt das nicht von selber, die Kleine!
Ich hab schon so oft auch in anderen problematischen Dingen versucht, mit ihrem Papa zu sprechen, es ist einfach nicht möglich, ein vernünftiges Gespräch zu führen, da kommt nur Schei... bei rum, solche Lügen hab ich noch nicht gehört!
Wir hatten schon immer Probleme , nicht wirklich mit dem Kindsvater , sondern mit seiner LG. Damals war die ganze Sache vor Gericht, weil die Oma sich sicher war, das das Kind von der LG geschlagen worden ist, im zarten Alter von 15 Monaten. Witzig war ja auch, das er sich im ersten Lebensjahr der kleinen gar nicht gekümmert hat, bis er sie, seine jetzige LG kennengelernt hat, sie hat ihm dann gesagt, er solle sich kümmern und das hat er dann auch getan, nur ein Problem gibts noch: ER kümmert sich nicht, sonder SIE! Und das in meinen Augen viel zu viel, sie übetreibt es ständig, hat sich sogar den Anfangsbuchstaben meiner Tochter auf ihr Armband gravieren lassen, macht mit Ihm und meiner Kleinen beim Fotografen nette Familienfotos...schneidet meinem Kind die Fußnägel, was ich absolut nicht möchte, damals als meine Tochter noch klein war, ist sie sogar mit ihr in die Badewanne gegangen, ich finde das muss nicht sein...
Wir sind damals sogar wegen der Sache mit dem Schlagen vor Gericht gewesen, um ihr den Umgang zu verbieten, nicht dem Kindsvater!!!DAs Kind hat nunmal ein Recht auf Ihren Vater,das versteh ich ja auch, aber seine LG wohl kaum, wenn sie eine solche SChei... abzieht.
Leider haben wir den Prozess aufgrund mangelnder Beweislage verloren.
Auch heute , knapp 2 Jahre nach dem Urteil gehe ich immer noch davon aus , das sie sich zu sehr einmischt, obwohl ihr das durch das Gericht untersat worden ist, aber... beweist das mal!
Heutzutage fragt die Kleine auch nicht: Muss ich gleich nach Papa, sondern: Kommt Kira (LG) gleich???, oder : kann ich heut nacht bei Kira schlafen?, leider nicht : Kann ich heut Nacht bei Papa schlafen?
Find ich schon schade, das sie nicht den Papa erwähnt...
Aber Übernachtungen sind vom Gericht bis zum 6ten Lebensjahr nicht unbeding nötig, wenigstens da konnte ich damals vor Gericht die Bremse ziehen, ich hatte halt Angst, das das Kind wieder geschlagen wird, weil sie damals regelmässig dort übernachtet hat..
Naja, ich schreib hier viel zu viel!
Kurz gesagt nochmal: Mit denen kann man nicht reden, das Jugendamt findet alles voll normal und das Kind ist die Dumme!
Noch kurz zu meinem LG: Sicher , er lebt mit uns in einem Haushalt, aber er hält sich zum großen Teil zurück, das was er macht , ist ein gute Kumpel meiner Tochter gegenüber zu sein, er übertreibt es aber überhaupt nicht und hält sich zum größten Teil zurück. So, wie ich das von der LG des Vaters auch erwartet hatte...
Was auch noch heftig ist, das wir mitlerweile wissen, das sie dem Kind einreden, das mein LG ein " böser Onkel ist, der sie abends nicht ins Bett bringen darf.
Ich frag mich, wie das so ein Kind verarbeitet, gerade jetzt , wo sie in der absoluten Trotzphase ist( ein Fall für Supernanny;-)))
und es eh schon schwer hat.
Sie ist wirklich äußerst schwierig, kann nicht für 5 Minuetn ruhig sitzen , sich nicht konzentrieren, im KIGA vermuten sie schon, das sie hyperaktiv ist.
Oder sie ist eben so, weil sie mit der vorgeschrieben Situation nicht klarkommt, sie ist schlichtweg überfordert.
Jetzt hab ich mir mal alles von der Seele geschrieben...ich hoffe es liest noch jemand...


Liebe Grüße und Dankeschön im Voraus fürs Lesen...Ingrid

 
2 Antworten:

Re: Darf sie Mama zu ihr sagen?

Antwort von Nicole-Mami am 12.12.2005, 0:11 Uhr

Hm, ich finde das extrem schwierig zu beantworten.

Nach dem 1. Text hätte ich gesagt: Lass sie doch, schön ist es nicht, aber wenn Du es ihr jetzt Deinerseits verbietest und die LG darauf besteht, wird es für das Kind nur noch schlimmer, aber nach Deinem 2. Text finde ich die ganze Situation extrem verfahren.

Also auffällig ist Dein Kind sicher wegen der Gesamtsituation. Bei uns ist die Familie völlig intakt, aber wir haben hier intern einige Veränderungen und selbst die werfen unser Kind so aus dem Ruder, dass er zeitweise wirklich unerträglich ist. Mit Hyperaktivität wäre ich SEHR SEHR vorsichtig, meiner Meinung nach wird das heutzutage viel zu schnell "festgestellt", obwohl es sich manchmal nur um besonders bewegungsfreudige Kinder handelt.

Leider kann ich Dir zu der Gesamtsituation nicht wirklich helfen, aber um des Kindes willen solltest Du Dich vielleicht so wenig wie möglich in die Verhaltensweisen des KV oder der LG "einmischen". Natürlich passt Dir das meiste nicht, aber wenn man mit den beiden wirklich nicht reden kann, wirst Du daran nichts ändern können. Deine ablehnende Haltung verunsichert aber Dein Kind nur noch mehr und verstärkt die Verhaltensauffälligkeiten (sie will Dir gefallen und Papa auch, aber beides zusammen geht nicht, denn immer wenn sie das macht, was der eine will, ist es das Gegenteil von dem, was der andere will - also macht sie nie etwas richtig...)

Sag Ihr einfach, dass Du Dich freust, dass sie gern zu ihrem Vater und dessen LG geht (auch wenn es vielleicht nicht so ist, versuche, überzeugend zu sein), sprich nicht über die Dinge, die Dir nicht passen (schon gar nicht mit dem Kind, eher mit dem KV und seiner LG, wobei das ja witzlos zu sein scheint, also behalte es für Dich) und versuche damit, dem Kind zumindest von Deiner Seite einen Teil des Stresses zu nehmen. Mehr fürchte ich, kannst Du nicht tun.

Ich wünsche Dir gute Nerven!

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Da würde ich mich noch Hilfe holen.......

Antwort von britta + stacy am 12.12.2005, 10:01 Uhr

Hallo!

Es gibt von der Stadt oder Caritas oder oder ( kommt auf die Größe der Stadt an ) Beratungsstellen. Dort würde ich mich sofort melden und das dort vortragen......

in erster Linie Bezugsperson ist der Vater, sonst niemand!!

Wenn das wie du sagst tatsächlich so abläuft wie oben beschrieben das Sie sich hauptsächlich um das Kind kümmert, dann würde ich erstmal beim Jugendamt Begleiteten Umgang ohne sie beantragen!! Notfalls auch beim Leiter beschweren.......

Dein Kind kommt ja auch bald in ein Alter wo es selbst sagen kann was dort passiert, allerdings sollte man es mit Vorsicht geniessen, da sich doch Mißverständnisse einschleichen können bei den Mäusen.........

Ein Gespräch mit Ihr vielleicht auch in Vermittlung deckt evtl. noch andere Sachen auf ;-)

Viele Erfolg
:)

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