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Geschrieben von MM am 01.10.2013, 11:10 Uhr

P.S. Vielleicht noch zur Erklärung...

... wie das hier mit besagter "Genossenschaft" ist - bin mir aber nicht sicher, ob ich das gut erklären kann....

Es gibt ja verschiedene Arten von Wohnungs- und Baugenossenschaften - manche entstanden schon vor langer Zeit, noch vor der Wende, wurden später evtl. privatisiert etc. Dann gibt es einen Typ Genossenschaft, der hier in den letzten 20 Jahren entstand - so auch unser Fall hier. Dabei handelt es sich um Wohnungen, die ursprünglich Mietwohnungen der Stadt/Gemeinde waren. Um den bisherigen Mietern zu ermöglichen, "ihre" Wohnung bzw. zusammen das ganze Haus zu erwerben (von der Stadt abzukaufen), wurde eine Genossenschaft eigens zu diesem Zweck gegründet - man erwarb quasi seinen Genossenschaftsanteil (gebunden jeweils an die "eigene" Wohnung) und über einen Zeitraum von 10 Jahren zahlte man statt Miete seinen Anteil ab, + einen Beitrag zum Hausinstandhaltungsfonds. Nach den 10 Jahren, wenn das Haus der Stadt gegenüber endgültig abgezahlt ist, soll dann laut Satzung die Versammlung der Genossenschaftsteilnehmer entscheiden, welchen Weg weiterhin eingeschlagen wird. Rechtlich kann sowohl die Genossenschaft bestehen bleiben (diesmal mit dem Zweck, das Haus zu verwalten usw.) oder die Wohnungen in Privateigentum überführt (= es werden Eigentumswohnungen) und eine Eigentümerversammlung gegründet werden. Dies steht bei uns jetzt an. Und nach bisheriger Lage sieht es so aus, dass für die, die hier in Ruhe wohnen wollen (und nicht woanders, um dann mit ihrer Eigentumswohnung "Geschäfte zu machen") die Genossenschaftsvariante besser ist. Obwohl "Eigentumswohnung" natürlich gut klingt... aber was bringt es, wenn o.g Probleme auftauchen?

Übrigens kann man seine Wohnung, wenn es bei der Genossenschaftsvariante bleibt, zwar nicht verkaufen (was manche als Gegenargument anführen), aber sehr wohl seinen auf diie Wohnung bezogenen Genossenschaftsanteil, man muss es nur der Genossenschaft mitteilen und mit dem Käufer einigt man sich auf den Bedingungen/Preis - und in der Praxis gibt es, wie man so liest, kaum einen Preisunterschied.

Gibt es bei euch auch eine solche Art von Genossenschaften?

 
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