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Geschrieben von didda 79 am 19.12.2005, 14:52 Uhr

Erzieht ihr Söhne und Töchter gleich?

HI,

also ich erinnere mich gerade daran, dass ich und meine Freundin als wir 16 waren auf ein KOnzert fahren wollten. Wir müssten mit Zug und Bus in der Nacht fahren und dort vor dem Eingang anstehen.
Ich war stinkesauer, als mir ihr Vater eine Moralpredigt hielt, wie wir das denn machen würden, ob ein Begleiter!!! dabei sein würde und überhaupt alleine geht da nix.
So, im Endeffekt bin ich dann alleine gefahren.
Meine Eltern haben gemeint ich solle mich regelmässig melden und sofort auf direktem Weg wieder heimkommen, mein Vater hat mir heimlich noch Geld für Taxi zugesteckt.
Wie ich später herausgefunden habe, durfte meine Freundin nicht, weil...
ja weil sie eben ein Mädchen war und mitten in der Nacht könnte ja jemand auf Gedanken kommen...
Was mich aber noch viel wütender gemacht hat, ihr Bruder durfte im selben Alter mit Freunden campen fahren, da sagte niemand was von zu gefährlich oder so.
Ich bin meine Eltern so dankbar.
Sie haben meinen Bruder und mich gleich erzogen. Ganz egal was war.
Ich musste nur immer anrufen wenn etwas war und gut war.
Mein Vater hätte mich auch jederzeit und immer abgeholt, wenn ich in Schwierigkeiten gewesen wäre.
Man kann doch in der heutigen Zeit Mädchen nicht einsperren, oder?
Was meint ihr dazu?
Erzieht ihr eure Mädels gleich wie Jungs?
Liebe Grüsse Birgit

 
16 Antworten:

Re: Erzieht ihr Söhne und Töchter gleich?

Antwort von maleja am 19.12.2005, 15:02 Uhr

Ich denke, wir sind auchso ungefähr gleich erzogen worden. Zumindest was das Weggehen betrifft. Da mein Bruder der Kronprinz war, meine Schwester 14 Monate später kam und ich 5 Jahre später als Nesthäkchen denke ich, dass in derallgemeinen Erziehung doch starke Unterschiede gab. Aber die hatten nichts mit dem GEschlecht zu tun. Höchstens, dass mein Bruder stinkendfaul war/immernoch ist und nie im Haushalt geholfen hat. Und es nach wie vor bei Familienfesten so hält. Also, wir Schwestern kochen, decken den Tisch, räumen wieder ab und spülen. Aber zum Glück haben wir ja unsere Männer erzogen (so dass die dann wenigstens mithelfen, grins)

Und ich hab nun 3 Jungs und habe keine Ahnung, was/ob ich bei einem Mädel anders machen würde. Wahrscheinlich in einigen Punkten schon. Aber welche das nun genau wären, keine Ahnung. BEwusst würde ihc versuchen es zu vermeiden, aber unbewusst nicht verhindern können.

GRüßle Silvia

HM, was heißt da einsperren?

Antwort von 3 mal mami am 19.12.2005, 15:22 Uhr

Also ich sehe das so.
Mädels sind einfach die jenigen die von potenziellen Tätern eher ins Visier genommen werden.Das ist nunmal eine Tatsache ich habe nur Mädchen gott sei dank aber ich glaube bei einem Jungen ist man einfach nicht genauso besorgt.Denn Jungs sind weniger gefährdet.

MAg sein das es andere gefahren für gibt aber ich schätze die Opferzahl von Mädchen weitaus höher ein.

Re: HM, was heißt da einsperren?

Antwort von Elisabeth mit Fumi & Temi am 19.12.2005, 15:31 Uhr

Na ja, Mädchen werden vergewaltigt, Jungs wickeln sich besoffen um den Alleebaum. Beides nicht so prickelnd.

Ich habe nur Schwestern, daher weiß ich nicht, wie meine Eltern einen Jungen erzogen hätten. Ich versuche, meine beiden so zu erziehen, daß ich auf ihre individuellen Stärken und Schwächen eingehe - unabhängig vom Geschlecht. Aber ob das immer so klappt.....

Das ist es ja gerade.

Antwort von 3 mal mami am 19.12.2005, 15:35 Uhr

Ob das immer so klappt?
Jeder der ein kind erwartet setzt sich gewisse Maßstäbe und stellt bei einigen Dingen fest dass sie nicht immer umsetzbar sind wenn es soweit ist.
Ich denke auch dass man vll VERSUCHT keine Unterschiede zu machen jedoch wird es sicher einmal passieren aber UNBEWUSST

Re: HM, was heißt da einsperren?

Antwort von maleja am 19.12.2005, 15:38 Uhr

Ja, Elisabeth, genau das hab ich auch gerade gedacht. Man denkt bei Mädchen viel schneller an mögliche GEfahren. Aber ich wäre z.Z. froh, wenn mein Großer ein Mädchen wäre. Denn Mädchen sind zu einem großen Prozentsatz einfach vernünftiger. Allerdings war ich im Alter bis 15 Jahre eher froh, dass es ein Junge ist, eben aus den anderen Gründen.

Jedes Geschlecht hat in gewissen Zeiten ihre GEfahren. Und wenn man sie stark erzieht, dann werden sie zwar das meiste trotzdem versuchen, aber es dann beim Versuchen auch bleiben lassen. Mein großer Sohn ist jetzt 21. Außer beim Autofahren (obwohl er eigentlich überhaupt kein Raser ist) hab ich eigentlihc keine Angst um ihn. Ich denke (hoffe), die gefährlichen Zeiten sind nun vorbei. Und wenn er endlich ein (vernünftiges ;-)) Mädchen kennen- und liebenlernen würde, dann wäre mein Mamaherz schwerst beruhigt.

Und dann mach ich alles noch zweimal mit.

Liebe Grüße
Silvia

Re:Aaaaaalso,

Antwort von JoVi66 am 19.12.2005, 16:28 Uhr

Ja,. Ich kann euer Grinsen förmlich spüren, nachdem ihr meinen Nick gelesen habt, was will sie uns sagen? Ist sie für´s Patriarchat? Weürde sie Kinder unterschiedlich erziehen? Das waren doch bstimmt gerade eure Fragen *ggggggg*.

Ganz einfach Ich bin schon im Vorschulalter ins Karate ( bis zum grünen Gurt ), und Judo gegangen, hatte den schwarzen Gurt mit 17 J. und einen Bruder der 8 Jahre jünger ist als ich.
Meine Eltern brauchten sich um mich keine Sorgen machen, eher um die anderen, da ich gerne und oft geschlägert habe. War so der Bomberjacken und Minirocktyp mit Turnschuhen, seltsame Mischung( allerdings Stretchminis, da die anderen bei hohen Beinschlägen behindert hätten gggg). Ich war quasi allzeit bereit. Mich hatte mit 16 mal einer angebaggert in ner Disco, (der war neu in der Stadt, auf eine ziemlich miese Tour mit in die Ecke drängen im Vorraum zur Toilette- der ging ab da nicht mehr in diese Disco und mir generell aus dem Weg. Meine Eltern haben mir nie verboten alleine irgendwo hin zugehehn ( allerdings musste ich 14 sein, wenn ich abends allein wo hinwollte, oder Mama oder Papa haben mich gefahren.., selbes bei meinem Bruder), im Gegenteil, wenn Mütter meiner Freundinnen wussten, dass ich auch dabei war durften sie auch mitgehen. Habe als Jugendliche ziemlich viele Pokale und Preise nach Kämpfen heimgeschleppt, das war bekannt. Ich hab auch in ner kleinen Stadt gewohnt.
Meinem armen Bruder haben sie mal nachgerufen ( da war er etwa 13J): deine Schwester war wenigstens kein solches Weichei- als er auch Kampfsport machte- das prägt.
Wenn bei uns früher was auf den Tisch kam ( heute auch noch), waren wir beide gefragt. Es hat immer jeder mitgehlfen.
Aber da wir soweit auseinander waren, kann man uns kaum mehr vergleichen.
Meine Tochter wird so erzogen , wie ich von meinen Eltern erzogen wurde, selbstbewusst und verantwortungsvoll. und wenn sie was will ( ohne andere dabei zu schaden) , dann soll sie sich´s nehmen und abwägen können, ob es rechtens ist.
Ich würde einen Jungen genauso erziehen ( wahrscheinlich würde unter meiner Erziehung JEDES KIND ( ob Junge oder Mädchen ein kleiner Macho)
Gruß Johanna

:-///

Antwort von Frosch am 19.12.2005, 16:51 Uhr

Hallo!

In letzter Zeit hab ich den Eindruck - "erziehen"????

Wer erzieht hier wen?

Jede Art Erziehung endet in Protestgebrüll, da kann ich argumentieren wie ich will *genervtguck*


Aber DAS ist, glaube ich, bei Jungs und Mädels gleich - wir GLAUBEN, sie zu erziehen. In Wahrheit erziehen sie uns :-/

Im Moment recht desillusionierte Grüße von Antje

Dann sollten wir mal laut darüber nachdenken

Antwort von Schwoba-Papa am 19.12.2005, 17:06 Uhr

jedes Mädels Zwangsweise ins Judo oder Karate zu schicken, damit es sich a.) wehren kann und b.) lange weg bleiben kann und c.) ... na Du weißt schon !

Zum eigentlichen Thema :

Ich denke nicht das man Söhne und Töchter gleich erzieht. Angenommen ich bekomme nun noch einer Tochter, werden da sicher die gesammelten Erfahrungen bisher einfließen und andere Faktoren u.U. unbewußt wichtig sein.

Grüßle

Re: :-///

Antwort von wassermann63 am 19.12.2005, 17:56 Uhr

Hallole,

bin ja sonst nicht immer einer Meinung mit dir (bzw. du mit mir), aber was das Prinzip des Eis und des Huhns bei der Erziehung angeht, stimme ich voll mit dir überein.

*nochmehrgenervtguck* :-((

Weißt du, was mir zur Zeit "wie Schuppen aus den Haaren fällt": meine bisher recht tolerante Erziehung geht voll nach hinten los *augenroll*

Für mich gibt's zur Zeit nur eins: Grenzen setzen, Grenzen setzen und nochmals Grenzen setzen (das heißt, wirklich konsequent das Spielzeug zeitweise wegnehmen, mit dem er wieder Unsinn angestellt hat usw. usw., den Kuli wegnehmen, den er zum 189373457sten Mal auseinandergebaut hat, die Kreide wegnehmen, mit der er wieder die Böden, Wände, Spiegel, das Handy vollgeschmiert hat ...

Es ist zum Verzweifeln, auch für ihn. Aber wir müssen da grad durch. Und ich sollte jetzt eigentlich wieder übersetzen und nicht hier meine Verzweiflung reintippen, während der Kleine grade "Banane alleine essen" übt ...

Und der Heizungsmonteur treibt Hugoles mit uns und ich darf dann wieder mal höchst entnervte Androhungen aus seinen Anrufbeantworter knurren ;-(

Booh, ich könnt stundenlang weiterjaulen, aber das bringt ja auch nich so doll viel...

Muss wieder übersetzen.

LG
JAcky

Re: Erzieht ihr Söhne und Töchter gleich?

Antwort von Moneypenny77* am 19.12.2005, 18:05 Uhr

Ich kann zu diesem Thema eigentlich auch nur Hypothetisches beitragen, da ich b.a.w. nur zwei Söhne haben werde. Sollte noch eine Tochter hinzu kommen wird sie mit Sicherheit nicht unbedingt anders "erzogen", aber für sie werden was das Ausgehen angeht andere Regeln gelten (müssen). Entweder kann ich mich darauf verlassen, daß ein Taxi genommen wird, oder ich würde sie eben abholen: egal wann und egal wo.

16jährige würde ich allerdings geschlechtsunabhängig nicht durch die Nacht tingeln lassen. Wenn es ihnen nicht passt, von den Eltern gefahren zu werden, dürfen sie gern zu Hause bleiben. Lieber tue ich mir 100 Mal diese Diskussionen an, als einmal eines meiner Kinder im Leichenschauhaus identifizieren zu müssen, weil ich der Diskussionen müde war.

Re: HM, was heißt da einsperren?

Antwort von Moneypenny77* am 19.12.2005, 18:08 Uhr

*lach* über das Thema hatte ich heute ein lustiges Telefonat mit meiner SchwieMa, die, sinngemäß, meinte, früher habe man ja nur Angst um seine Tochter haben müssen. Heute sei es ja noch viel schlimmer, wo die ganzen Schwulen frei rumliefen müsse man ja auch Angst um seine Söhne haben.

Habe innerlich die Augen verdreht und gesagt, das ginge schon wieder: mittlerweile sei diese Krankheit (Ironieeeeeeeeeeeeeee) derart verbreitet, daß es genug davon gäbe und sie unter sich bleiben könnten.

@moneypenny

Antwort von maleja am 19.12.2005, 18:49 Uhr

Hm, da hast Du sicherlich recht. Und eigentlihc bin ihc ja auch ne ziemliche Glucke, die viel zu viel Angst um ihre Kids hat. Aber Marius hat sich ab 14 die Freiheit genommen, alleine wegzugehen. Ich wusste allerdings IMMER, wo er war. Und wenn er gar nicht mehr heimkam, rief er mich entweder an, dass er dort übernachtet oder ich holte ihn ab. Meistens fuhren die Kids aber mit dem Bus, S-Bahn oder dem Ruftaxi. ODer sie waren halt zu Fuß im Städtle unterwegs.

Letzten Samstag sah ich einen Haufen Jungs, so ca 16/17 Jahre alt, um ca 23 Uhr, Blödsinn machend auf der Straße. Schneebälle dem anderen in Kragen stecken etc. Man sah und hörte ihnen an, dass sie wohl auch nicht mehr ganz nüchtern waren. Und man wusste auch nicht, ob die Blödeleien sich nicht bald in eine aggressivere Spielart umwandeln werden. Da dachte ich auch, oje, das hab ich nun auch wieder 2x vor mir. Wir werden in diesem Alter einfach nicht mehr dabvei sein, wenn die Jungs auf der Gass sind.

Naja, ich hoffe mal, was einmal gut ging, geht auch noch zwei weitere Male gut. (Das ist wohl auch der GRund, warum die Ersten immer weniger dürfen, als die Nachfolgenden)

Ich bin übrigens ab ca 16/17 auch abends und nachts weg gewesen so lange ich wollte. Kam öfters erst morgens nach Hause. Mein Weggehen fing mit ca 14 an. da hatte ich aber noch Auflagen.
Mit 19 bin ich erstmal für ein paar Wochen nach Korsika, später dann nach Indien. Immer ohne Adresse zu haben, einfach drauflos. Und meine Eltern haben mich ziehen lassen. Ich denke, sie wussten, dass sie das Vertrauen zu mir haben können. Wenn ich mir überlege, mein Sohn hätte das in diesem Alter gewollt: ojeojeoje!!!!

Grüßle Silvia

Re: Erzieht ihr Söhne und Töchter gleich?

Antwort von Rio am 19.12.2005, 19:23 Uhr

Hallo,

ich habe 2 Mädels, dann als Drittes einen Jungen.
Ich versuche, sie gleich zu erziehen (das wird ähnlich wie bei Johanna niemand hier wundern). Andererseits bin ich auch nur ein Mensch und selbst ich bin bestimmt nicht völlig frei von Rollenklischees, obwohl ich mich darum bemühe.

Einen Satz haben meine Kinder aber noch nie von mir gehört und werden sie auch nie: "Aber du bist doch ein Mädchen/Junge, da muß man doch/darf man nicht....."

Was später das Weggehen anbetrifft habe ich die Erfahrung gemacht, dass es die Großzügigkeit der Eltern eher vom Platz im Geschwisterreigen abhängig ist als vom Geschlecht.
Sprich: die Ältesten haben es immer am Schwersten, etwas durchzusetzen. Sei es spätere Zubettgehzeiten, erstes Ausgehen als Teenie, Zeitpunkt des "Wiederzuhauseseinmüssens", Freund/-in mit heimbringen, Fremdübernachtungen ohne Erwachsene, etc.

Die Ersten mussten als Teenies immer um jede neue Freiheit kämpfen und haben den Jüngeren den Weg geebnet. Die Jüngeren durften dann schon mit 15, wofür das älteste Kind mit 17 noch kämpfen musste.

Aber das galt unabhängig vom Geschlecht der Kinder .

Viele Grüsse,
Rio

*lach*

Antwort von emmal j. am 19.12.2005, 20:00 Uhr

Jovi:

"hatte den schwarzen Gurt mit 17 J..... War so der Bomberjacken und Minirocktyp
allerdings Stretchminis, da die anderen bei hohen Beinschlägen behindert hätten gggg). Ich war quasi allzeit bereit.

Mich hatte mit 16 mal einer angebaggert in ner Disco, (der war neu in der Stadt, auf eine ziemlich miese Tour mit in die Ecke drängen im Vorraum zur Toilette- der ging ab da nicht mehr in diese Disco und mir generell aus dem Weg.


Lach mit grad schlapp *sfg*, erst in jungen Jahren die Kerle mit "hohen Beinschlägen" außer Gefecht setzen und dann Urologie als FA machen, um die Typen wieder zusammenzuflicken :-)))




Also wenn ich so drüber nachdenke, was mir in meiner recht freizügigen Jugend hätte alles passieren können oh wei oh wei oh wei......

Daher werd ich, ob Junge oder Mädchen sicher härtere Maßstäbe ansetzen, als ich sie erfahren hab. Auch wenns echt lustisch war *g*.


Jedenfalls schätze ich mich da als ziemlich stumpf und einen gemmeinen Spielverderber ein, wobei wiederum mein erstes Kind gleich ein Mädchen ist und vielleicht doch unterbewußt die volle Breitseite abbekommen wird.


Das halte ich dann wie Moneypenny...lieber 100mal verbieten als einmal von der Straße kratzen..;-(


lg!

Re: Erzieht ihr Söhne und Töchter gleich?

Antwort von JoVi66 am 19.12.2005, 20:36 Uhr

Hab mich nochmal mit der Frage auseinandergesetzt. Wie wäre es , wenn ich einen Jungen ( wollte immer ein Mädchen, weil ich da meine Erfahrungen glaubte besser anwenden zu können) bekommen hätte. Und bin erneut ernsthaft zum Schluss gekommen, dass ich nichts , aber auch gar nichts anders machen würde.
Ich würde meine Verwandtschaft auch instruieren, was „er“ zu bekommen hätte und wehe es käme einer mit ner Spielzeugwaffe, Ballergames oder ähnlichem, ich wäre ausgerastet.
Frage: Hätte ich für ihn eine Puppenküche, Barbie etc ( das hier von Mütter mit Söhnen auch bejaht wurde) gekauft, wenn er sie gewünscht hätte? Wahrscheinlich hätte ich es nach langem Ringen mit mir getan und mir immer wieder gesagt, es gibt auch berühmte Fernsehköche oder Modedesigner.g. Genauso, wie meine Tochter nun mit der verhassten Küche der Schwiema spielen darf ( saulute, hast gute Überzeugungsarbeit geleistet :- ) ), ich finde es immer noch albern, da ich so ein Zeug nie gewollt hatte als Kind. Puppen ( zu Hauf geschenkt bekommen) lagen bei mir in der Ecke und der einzige der mit mir ins Bett durfte und den ich spazieren fuhr, war mein Stoffhase und ein Sofakissen, dem ich ein Gesicht angemalt hatte.
Ich hätte ihm eingeimpft jedem Menschen Respekt zu zollen, ungeachtet des Geschlechtes, der Rasse und des sozialen Status. Genau, wie bei meiner Tochter.
Hier schreibt doch manchmal eine „zwillisbändigerin“ wäre interessant ob sie ein Pärchen hat und wie es dann abläuft, gibt es sowetas wie ein Mehrlingsforum, da stelle ich die Frage dann rein
Gruß Johanna

Ich versuche es zwar,

Antwort von Dorilys am 19.12.2005, 21:42 Uhr

aber ich reagiere doch teilweise anders beim Jungen als beim Mädchen. Mir hat man schon öfters zum Vorwurf gemacht, daß ich meine Tochter wie einen Jungen und meinen Sohn wie ein Mädchen erziehe. D.h. ich werkel lieber mit meiner Tochter als daß ich mit ihr Puppen spiele und gehe gerne mit meinem Sohn shoppen, da er liebend gerne unterschiedliche Sachen anprobiert und beim Schuhkauf mindestens 10 Paar anprobiert, bevor er sich fürs erste Paar entscheidet (wozu Gwenifar keine Lust hat).
Ich bin in einer Familie aufgewachsen, in der Mädchen und Jungens sehr unterschiedlich behandelt wurden und in der Pubertät war es für mich als einziges Mädchen besonders schlimm: Ausgehen? Spätestens um 20:00 Uhr am Wochenende mußte ich zuhause sein. Mit 17 Jahren habe iche es mal gewagt, nachmittags alleine auf die Kirmes zu gehen, da wurde mir mein großer Bruder als Aufpasser nachgeschickt. Mit 14 Jahren durfte ich meine Weihnachtseinkäufe nur in Begleitung meiner Mutter machen, während mein damals 7-jähriger Bruder schon selbstverständlich alleine in die Stadt durfte. Zeitung habe ich mit 14 jahren noch heimlich gelesen, da Mädchen sich da nicht so auskennen sollten und sich sowieso der politischen Meinung ihrer späteren Männer anpassen sollten.
Ich merke manchmal selber, daß ich z.B. viel eher akzeptiere, wenn Gwenifar vorlaut und direkt ist, als bei Milan.
Ich versuche jedenfalls beide in ihren Schwächen zu helfen und auf ihre Stärken zu bauen und hoffe, daß sie wenn sie erwachsen sind, starke Menschen sind, die zu ihrer Meinung stehen und ihren Weg gehen.
LG Dorilys (die trotz ihrer Probleme mit den Eltern weiß, daß diese sie immer geliebt haben)

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