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Geschrieben von Nurit am 07.09.2005, 9:27 Uhr

der Schock kam mit dem Abendblatt...

..denn darin habe ich gerade gelesen, dass Gaspreiserhöhungen von ca. 15 % im Winter zu erwarten sind. Und das wäre dann die 3. Gaspreiserhöhung innerhalb eines Jahres. Für den Rest des Tages werde ich wohl keine gute Laune mehr bekommen...


LG,
Kathrin

 
22 Antworten:

Gaspreise sind an den Ölpreis gekoppelt

Antwort von Schwoba-Papa am 07.09.2005, 9:41 Uhr

und steigen mit 6 monatiger Verzögerung. Mit ein Grund warum ich beim Hausbau die Heizung nun an die Solaranlage ranhänge !

Es kam aber gestern im Radio das es für die Gasversorger eine Verteuerung von effektiv 5 % ist und sie die Situation ausnützen um odentlich zu erhöhen.

Grüßle

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Re: Gaspreise sind an den Ölpreis gekoppelt

Antwort von Nurit am 07.09.2005, 9:50 Uhr

.ich meine nämlich auch, dass ich gelesen habe, dass zwar entsprechend des steigenden Ölpreises eine Erhöhung gerechtfertigt ist, aber nicht in dem Maße.
Wir wohnen z.Zt. noch in einem gemieteten Haus, denn ein Hauskauf lohnt sich bei uns erst, wenn die ersten beiden Kinder ausgezogen sind (in ca. 2 Jahren), denn sonst kaufen /bauen wir größer, als wir in Zukunft brauchen...Ich denke, dass wir dann auch auf Solarenergie setzen werden. Ich fand das in Israel so toll: auf den Häusern sind oft Wassertanks, die sich tagsüber erwärmten und selbst in den orthodoxeren Vierteln, wo man denkt, dass irgendwie die Zeit stillsteht, gab es schon oft Solarzellen auf den Dächern... In Deutschland sieht man das ja vergleichweise wenig. Warum eigentlich?

LG,
Kathrin

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Weil Solar verhältnismäßig teuer ist und sich nicht rechnet

Antwort von Schwoba-Papa am 07.09.2005, 10:07 Uhr

außer man "kalkuliert" den ideellen Faktor mit rein. Also ich bräuchte fürs Haus ca. 6 m² Röhrenkollektoren, die kosten komplett ca. 3000 Euro, hänge ich die Solaranlage nicht nur an das Brauchwasser ran, sondern auch an die Fußbodenheizung kommen nochmal 6700 (!) Euro dazu !
Also es ist nicht gerade günstig. Also Forderung bekommt man gerade 115 Euro pro m² !

Grüßle

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rechnet sich mittlerweile schon

Antwort von tinai am 07.09.2005, 10:15 Uhr

Also Freunde von uns bekommen ihr gesamtes Warmwasser über Sonnenenergie und haben ausgerechnet, dass sich in 4 Jahren die Investition amortisiert hat.

Sonnenkollektoren haben inzwischen einen so ausgezeichnet guten Wirkungsgrad, dass die Leistung auch bei schlechtem Wetter noch ausreicht. Außerdem sind sie fast wartungsfrei.

Wenn ich Schwobas Zahlen zugrunde lege, denke ich auch, dass sich das in weniger als 6-8 Jahren amortisieren müsste, zumal mit einem weiteren Anstieg der Energiepreise zu rechnen ist - interessanter Artikel dazu im vorletzten Spiegel über die 4 großen Strom- und Energieriesen Deutschaldns (das Wort Kartell stand nicht drin), aber zwischen den Zeilen.

Tina

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Re: Weil Solar verhältnismäßig teuer ist und sich nicht rechnet

Antwort von Nurit am 07.09.2005, 10:28 Uhr

Das klingt in der Tat teuer, aber gibt es nicht staatliche Förderung?
Ich denke, dass die Preisspirale beim Erdgas noch nicht an ihrem Ende angelangt ist; so ist der Jahresdurchschnittspreis inzwischen (innerhalb eines Jahres ) von 1400 Euro auf 1600 Euro für eine vierköpfige Familie geklettert.
Ausserdem möchte ich nicht von der Willkür eines Unternehmens abhängig sein, ohne die geringste Chance, dass von staatlicher Seite den Preiserhöhungen in ungerechtfertigter Höhe ein Riegel vorgeschoben wird. Und dann wäre da ja noch der ökologische Aspekt...


LG,
Kathrin

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@tinai nicht ausgerechnet - schön gerechnet !

Antwort von Schwoba-Papa am 07.09.2005, 10:49 Uhr

sorry bin etwas vom Fach und da spielen viele Faktoren eine Rolle ! Der Brauchwasserbedarf ist relativ, Solar deckt grundsätzlich das Brauchwasser ab (dafür ist Solar ja da), doch Amortisationszeiten unter 10-15 Jahre sind einfach falsch !

"Sonnenkollektoren haben inzwischen einen so ausgezeichnet guten Wirkungsgrad, dass die Leistung auch bei schlechtem Wetter noch ausreicht."

Das ist bei Röhrenkollektoren so, bei Flachkollektoren eher nicht !

Grüßle

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wie gesagt bei Solar 115 Euro pro m²

Antwort von Schwoba-Papa am 07.09.2005, 10:56 Uhr

Interessanter wäre eine Photovoltaik-Anlage, die produziert Wärme und Strom ! Den überschüssigen Strom kannst Du sogar verkaufen, doch diese Anlage kosten meist zwischen 15 000 und 20 000 Euro ! Man kann sie aber über die KFW finanzieren !

Grüßle

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Mag sein....

Antwort von tinai am 07.09.2005, 11:31 Uhr

...mein Bekannter hat allerdings auch Beziehungen und macht viel selbst also vielleicht hat er es sich deshalb so gut ausgerechnet (Die Anlage hat er komplett selbst installiert).

Aber tatsächlich wäre ich auch froh, ich wäre nicht mehr der Willkür eines einzigen Gasanbieters ausgesetzt und das was da an Preissteigerungen zu verzeichnen ist, hat längst nichts mehr mit Ökosteuern zu tun, sondern mehr mit dem Monopolismus.

Naja, wir haben eine neue Heizung und schon deshalb lohnt sich zur Zeit ein Umrüsten nicht, stattdessen werden wir aber Dach abdichten etc.

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geht mir genauso

Antwort von Sandra&Til am 07.09.2005, 12:03 Uhr

Hallo,

also ich muss auch sagen, dass ich sehr sparsam mit Strom und gas umgehe.

Alle Geräte, die länger nicht in Gebrauch sind, werden vom Strom getrennt.

Wir haben noch dazu eine etwas ältere Heizung, die hohen Verbrauch hat. Da uns das Haus nicht gehört, rentiert sich für uns die Umrüstung nicht.

Ich hoffe, dass es bald wieder billiger wird.

Liebe Grüße,
Sandra

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Re: @schwoba

Antwort von emmal j. am 07.09.2005, 12:07 Uhr

Hallo!

Siehst Du denn trotz des hohen Preises in diesen Anlagen die Zukunft?

Inwieweit werden diese Technologien in den nächsten Jahren noch verbessert oder billiger?
Und wie lang hält so eine Anlage idr?

Wir haben nämlich in 4 Jahren das Haus bezahlt, da wär wieder an Geld zu kommen, denn bei DEN Ölpreisen überlegen wir auch, welche Alternativen sich bieten.
Auch wenn unsere Heizung neu ist.


Wir haben nämlich soooooooo viel freie Dachfläche..

Danke!!

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Re: @schwoba P.S.

Antwort von emmal j. am 07.09.2005, 12:09 Uhr

Denn bei 115 Euro pro qm lägen wir bei >>> knapp 50.000,-,
da wär ja Wahnsinn...

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die Förderung bezieht sich nicht auf die Dachfläche

Antwort von Schwoba-Papa am 07.09.2005, 12:15 Uhr

sondern auf die qm Kollektorenfläche !

Grüßle

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Förderung bekommen nur noch diejenigen, die letztes jahr den antrag gestellt haben :-( owt.

Antwort von christine70 am 07.09.2005, 12:18 Uhr

ohne

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Re: @schwoba

Antwort von Schwoba-Papa am 07.09.2005, 12:27 Uhr

Welche Anlagen meinst Du ? Solar oder Photovoltaik ?

Solar wurde früher sogar meist kommunal gefördert, aber seit Ebbe in den Kasse ist oft nicht mehr. :-(

Sicher werden diese Technologien in den nächsten Jahren noch mehr verbessert und auch billiger, denn sämtliche Ölkonzerne haben sich die Solarfirmen teils schon unter den Nagel gerissen.
Die geben dieses aufstrebende Marktsegment sicher nicht an andere ab !

Wenn alles klappt benötigen wir zukünftig unsere Heizung nur noch von Mitte Oktober bis Mitte März und da nur zu 60 % (40& der Heizung läuft auch über Solar) ! Das kostet aber in der Anschaffung (Brennwerttherme, Regelung, 2. Heizkreislauf, entspre. Solarröhrenkollektoren und Fußbodenheizung) fast 24 000 Euro statt 12 000 Euro für Brennwerttherme und Heizkörper, also das Doppelte !

Grüßle

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Re: die Förderung bezieht sich nicht auf die Dachfläche

Antwort von emmal j. am 07.09.2005, 12:28 Uhr

Achso, großes Mißverständnis,

Ich hatte es nur überflogen und dachte, das wär der Preis für die Anlage pro qm Wohnfläche.
Je größer die Wohnfläche, desto größer und teurer die Anlage.

Ne,ne, unser Dach ist da schon noch n bissl größer.. ;-)

Also auf die Förderung wollt ich gar nicht hinaus, das ist immer nur ein Tropfen auf dem heißen Stein...

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Nö, schaust Du hier !

Antwort von Schwoba-Papa am 07.09.2005, 12:29 Uhr

http://www.bafa.de/1/de/aufgaben/energie.htm

Grüßle

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tja, dann will mein Heizungsbauer keinen umsatz machen ....... owt.

Antwort von christine70 am 07.09.2005, 12:34 Uhr

owt

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Re: @schwoba

Antwort von emmal j. am 07.09.2005, 12:34 Uhr

Mal ganz ehrlich...das lohnt sich nicht wirklich, oder?

Allein der zweite Kreislauf beinhaltet zumindest bei unserem Altbau bauliche Akrobatik sondergleichen. Wir ham bestimmt 250 m Heizrohre...

Denke da beschäftige ich mich lieber in 10 Jahren mochmal mit, wenns Sonnenkollektoeren schon im Aldi gibt *g*

Dankeschön!

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Komisch

Antwort von Schwoba-Papa am 07.09.2005, 12:45 Uhr

also meiner hat mir vor 2 Tagen den Antrag mitgegeben !

Vielleicht ist das auch Ländersache ?

Grüßle

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@emmal j.

Antwort von Schwoba-Papa am 07.09.2005, 12:51 Uhr

das es sich monetär nicht lohnt sagte ich bereits, aber uns beruhigt es von Alternativen zu profitieren. Wie gesagt da steckt Idealismus (der teuer bezahlt werden muß) dahinter !

Grüßle

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Re: Komisch

Antwort von christine70 am 07.09.2005, 13:06 Uhr

Unser heizungsbauer wohnt genau nebenan, ist also unser nachbar *grübel* und wir haben ihn letzte woche den auftrag gegeben, mal einen kostenvoranschlag zu machen, damit wir in etwa wissen was das kostet und wie die förderungen aussehen.
Da meinte er, das geht nicht mehr mit den förderungen, weil wir den antrag erst dieses jahr abgeben. und für anträge ab 1.1.2005 gibts keine förderungen mehr.
Unser Schornsteinfeger sagte genau das gleiche, sein sohn hat dieses jahr gebaut und wollte auch solar haben, bekommt auch keine förderungen mehr.

ich versteh das jetzt auch irgendwie nicht....

wir wohnen in bayern

tine

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Re: @schwoba

Antwort von emmal j. am 07.09.2005, 13:22 Uhr

Den hätt ich mit Die in meiner "Jugend" auch noch radikal geteilt, aber inzwischen müssen wir uns einfach anderen Prioritäten unterwerfen....


Wobei das gute Stück Unabhängigkeit für mich ohnehin das größere Argument ist.

Und die Angst, ob wir unser großes Haus in zwanzig Jahren überhaupt noch konventionell heizen können.
Autofahrn kann man ja bald auch nicht mehr....
Ohje...müssen zum Winter noch 2000l kaufen...


lg!

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