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Geschrieben von didda 79 am 20.06.2005, 20:54 Uhr

Wie schafft ihr das?

Hallo an euch,

meine Tochter ist jetzt 8,5 Monate alt.
Wenn sie ihren 1.Geburtstag hat, dann möchte ich glaube ich wieder schwanger werden.
Jetzt zweifle ich aber ob ich das alles schaffen kann.
Wie geht es euch mit zwei Kindern, bei denen der Altersunterschied gering ist?
Sind die älteren eher eifersüchtig oder nicht so sehr wie Kinder mit mehr Abstand?
Wie ist der Alltag?
Ist ja sehr warhscheinlich, dass dann zwei Wickelkinder im Haus sind, wie managt ihr das denn?
Oder mach ich mir Probleme, wo keine sind?
Kann man ein Kind mit ca.19 Monaten in die Säuglingspflege mit einbinden, oder geht das nicht?
Ich würde gerne Erfahrungen hören, nicht nur positive auch negative, ich möchte ehrlich hören, wieviel Stress auf einen zukommt. Mein Freund kann mir nicht sehr viel helfen, da er einen sehr stressigen Job hat, aber er überlässt die Entscheidung für ein zweites Kind mir.
Er würde sich sehr freuen, wenn es wieder klappt, hat aber auch nichts dagegen, wenn nicht.
Ich bin auch noch sehr hin und hergerissen, unsere Maus ist und war ein sehr pflegeleichtes Kind, ich hab irgendwie Angst vor einem Schreibaby und dass dann die grosse nicht mehr die Aufmerksamkeit bekommt, die sie braucht.
Helft mir!!!! Bitte!!!
Liebe Grüsse Birgit

 
11 Antworten:

Re: Wie schafft ihr das?

Antwort von Zak am 20.06.2005, 22:41 Uhr

Meine 2 Jüngsten sind ca 20 Monate auseinander. Mein Kleiner ist jetzt 6 Wochen alt.
Die "Große" kann ich noch nicht wirklich mit in die Pflege einbeziehen. Aber sie freut sich, wenn ich den Kleinen mal in ihren Arm lege. Und sie streichelt ihn sehr oft. Meist sorgt sie sich auch, wenn Julian schreit. Dann sagt sie es mir oder steckt ihm eigenständig den Schnuller in den Mund.
Eifersucht gibt es bei uns bislang keine. Ich hatte eigentlich damit gerechnet, weil Judith immer gemotzt hat, wenn ich einen ihrer "großen" Geschwister (sind erst 3 und 4 Jahre im März geworden) auf dem Schoß hatte. Aber Judith hat überhaupt keine Anzeichen von Eifersucht. Es ist völlig normal für sie, daß ich Julian trage und stille.

Das mit dem Wickeln ist überhaupt kein Problem bei uns. Das läuft eher so nebenher.

Der Alltag normalisiert sich so langsam. Am Anfang war es nicht so leicht. Julian hat die ersten vier Wochen ziemlich viel geschrien. Manchmal konnten wir ihn nichtmal beruhigen. Das hat sich zum Glück jetzt schon gelegt (3 Monate hätte ich das nicht ausgehalten).
Aber was soll´s. Irgendwie muß es ja laufen. Schließlich wollen die drei "Großen" auch vesorgt werden. Sie kommen leider derzeit noch etwas zu kurz, weil ich noch nicht so viel Zeit habe, mit ihnen zu spielen, wie sie es sich wünschen. Aber manchmal gelingt es doch und dann haben sie um so mehr Spaß.

Wenn ich zurückdenke, dann war es sowohl mit 2 als auch mit 3 kleinen Kindern einfacher, als ich es erwartet hatte. Jetzt mit 4 Kindern ist es schwieriger, als ich gedacht hatte. Aber das wird schon noch.

LG, Katrin

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Re: Wie schafft ihr das?

Antwort von cosma am 21.06.2005, 9:03 Uhr

hallo !

also ich habe nun seit einem halben jahr 2 unter 2 und noch ein 6 jähriges kind.
ich finds heftig, auch wenn wir mittlerweile unseren rhythmus so einigermassen gefunden haben,die schreierei der kleinen weg ist, usw.
aber wehe einer ist krank.
auch ohne "besondere vorkommnisse" bin ich abends total ausgebrannt.
manchmal graut mir regelrecht vor dem nächsten tag.
es ist halt alles so unplanbar, der mittlere (2) trotzt dazu extrem, ist sehr eifersüchtig, schreit und tobt viel und fordert mich den ganzen tag.
dazu die einkäufe, ein kraftakt mit so kleinen kindern ...die kocherei...die hitze ...

also meine ersten beiden kids waren 4 jahre auseinander und das war viiiiiiiiel entspannter.

ich liebe die mäuse, keine frage, aber wenn ich es nochmals entscheiden könnte würde ich einen grösseren altersabstand wählen.

cosma

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Re: Wie schafft ihr das?

Antwort von MamaHoch2 am 21.06.2005, 13:35 Uhr

Hallo Birgit,
meine 2 Mäuse sind genau 14 Monate auseinander und Hanna fing eine Woche vor der Geburt an, richtig alleine zu laufen.
Den Haushalt muss man halt in Etappen machen.
Hanna (21 Mon.) war auf Nele (7 Mon.)nie richig eifersüchtig. Momentan beißt und petzt Hanna, allerdings uns alle.
Mit in die Pflege beziehe ich Hanna schon ein, z.B. Schnulli holen, Dreckwäsche in den Wäschesack bringen, Spucktuch beibringen, halt so kleine Sachen - aber sie freut sich dann so.

Heute frage ich mich öfters, wieviel Zeit ich doch übrig gehabt haben muss, wie nur ein Kind/Baby da war.

Es läuft besser wie erwartet, ich finde es allerdngs stressig, dass immer ein Kind schläft und man nicht mehr so flexibel ist, da ich auch selbst kein Auto habe und immer erst das Auto von meinen Eltern holen muss.

Jetzt schlafen beide Mäuse mal zusammen und ich habe "Freizeit"!!!
Liebe Grüße
Anja mit Hanna und Nele
PS: Ich würde es immer wieder so machen...

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Ich habe mich bewusst dagegen entschieden......

Antwort von austrianmum am 21.06.2005, 20:34 Uhr

....2 Kinder kurz nacheinander zu bekommen.
Julia war 4 1/2 als ihre kleine Schwester Katharina zur Welt kam. Mittlerweile ist Katharina 9 Monate.
Erst als Julia fast 4 war konnte ich mich dazu durchringen ihre Einzelkindstellung zu putschen. Wo sie noch so klein war hätte ich das nicht fertig gebracht. Die Kleinen brauchen einen noch so ungeteilt, müssen gewickelt werden, gefüttert, aufs Klo gebracht werden,usw. Das wäre mir auch zu stressig geworden ehrlich gesagt. Auch stelle ich es mir schwierig für so ein 1 1/2 jähriges Kind vor. Das versteht noch nicht das das Baby jetzt gestillt werden muß und nicht warten kann. Ein 18 Monate altes Kind kann nämlich auch noch nicht warten. Ein 4-jähriges schon!
Trotzdem ist Eifersucht deswegen bei uns kein Tabuthema. Auch wenn die Große es versteht, war sie doch lange der Mittelpunkt und möchte es gerne immer noch sein. Aber die Kleine steht ihr in nix nach. Kaum hat Julia ein Spielzeug in der Hand MUSS Katharina es unbedingt haben sonst gibts Geschrei. Aber: die zwei lieben sich heiß und innig. Und das ist das Wichtigste für mich.
Vielleicht gibts in 4-5 Jahren Nummer 3?!

Olivia

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Ich unterschreibe bei Olivia :)

Antwort von SigisKid am 21.06.2005, 21:17 Uhr

Hallihallo,

mir geht es wie Olivia,
ich fand meine Tochter zwar hinreissend, pflegeleicht ohne Ende und supersupersüß,
aber ich wusste auch aus meiner Babysitterzeit, wie anstrengend ein gut 2jähriges hin und wieder sein kann und wie wenig sie sich in diesem Alter noch zurückstellen und warten können.

Daher wurde ich geplant schwanger als Hannah gute zwei Jahre alt war und ihr Bruder wurde wenige Wochen vor ihrem dritten Geburtstag geboren.

Für uns einfach der perfekt Abstand,
weil sie auf jeden Fall noch was miteinander anfangen können, sie spielen nämlich mittlerweile richtig schön miteinander :o)
und weil Hannah einfach schon alt genug war, um zu verstehen, dass ich zb. gerade am Stillen war, sie schon allein aufs Klo gehen konnte usw.

Ich bewundere die Mamas, die in vier Jahren zum Teil drei Kids bekommen und das jederzeit wieder so machen würden, weil sie es klasse fanden *hutab*, die es schaffen drei so Kleinen auf einmal gerecht zu werden!

Für mich wäre es einfach nichts, weil ich jedes Kind richtig genießen möchte und das kann ich dann vormittag, wenn das ältere 3,4 Stunden im KiGa ist.

Jakob ist jetzt gute zwei und ein drittes soll es in absehbarer Zeit geben.

Liebe Grüße
Sigrid mit Hannah (06/2000) und Jakob (05/2003)

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Re: Danke für eure Meinungen, nur...

Antwort von didda 79 am 21.06.2005, 22:04 Uhr

was soll ich jetzt machen ??? :-)))
Naja, ich glaube, ich warte mal ab.
Dann wirds schon so kommen, wies kommen soll.
Danke nochmal, liebe Grüsse Birgit

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Re: Ich kann Dir nur dazu raten

Antwort von Sabtor am 22.06.2005, 14:06 Uhr

Hallo!
Also ich kann Dir nur dazu raten. Meine Beiden sind 19 Monate auseinander. Der "große" Bruder ist total stolz, von Anfang an. Ich habe ihn sehrwohl mit in die Pflege einbezogen. Er durfte/darf mir Windeln anreichen, Kleidung aussuchen, anfangs hat er die Bauchmassage gemacht, mit gebadet, Haare gebürstet usw. Beim Stillen hat er es genossen mit mir Bilderbücher anzuschauen oder Gummibärchen zu naschen. Anstrengend waren nur die ersten 6 Wochen, da mein Sohn um 7 Uhr aufstand und meine Tochter erst um 1 Uhr nachts einschlief. Mein Mann war mir auch keine große Hilfe, aber er mußte viel einstecken in dieser Zeit (sogar Ohrfeigen:-( ) Aber es war und ist trotzdem total süß. Ich habe Dominik gezeigt, wie man mit Laura spielen kann und nun sind die Beiden schon fast ein perfektes Team. Sie wuseln zusammen durchs Kinderzimmer, während ich in Ruhe den Haushalt erledigen kann. Meine Kleine ist nun 8,5 Monate alt. Die Beiden kuscheln zusammen auf der Decke, Dominin teilt seine Keckse mit ihr, baut Türme, die sie umwerfen darf usw. Den größeren Teil der Aufmerksamkeit bekommt immer gerade derjenige, der sie braucht- meist mein Sohn- die Kleine ist selbstständiger. Wickeln tu ich sie übrigens meistens direkt in einem Abwasch. Und wenn doch mal beide sehr quengeln, lasse ich alles stehen und liegen und gehe mit ihnen nach draußen. Das hilft immer!Oder ich lege mit beiden eine Bücherstunde auch dem großen Bett ein- auch sehr gemütlich, oder eine Gesangsrunde. Es gibt viele Wege sich auch mit beiden Kindern zu entspannen. Ich lese z.B. auch mal,wenn beide schön spielen.
Ich hoffe ich konnte Dir ein bisschen Mut machen.

Viele Grüße
Sabine, Dominik*14.2.2003& Laura*10.10.2004

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Meine Kinder haben einen Abstand von 20 Monaten....

Antwort von Birgit32 am 22.06.2005, 20:04 Uhr

...und es ist inzwischen 15 Monate her, seit der Kleine auf der Welt ist.

Die ersten Monate waren Stress pur. Der Kleine hat geschrieen wegen Blaehungen (sein Rekord lag bei 8 Stunden durchschreien trotz aller Tricks), wir sind umgezogen von USA nach Europa, und und und...
Ich war ganz ehrlich ein nervliches Wrack. Lag aber wahrscheinlich auch hauptsaechlich an dem Umzug, schliesslich verkauften wir alle Moebel etc., und das sollte natuerlich gut getimt sein. Andererseits mussten wir am Tag x aus der absolut leeren Wohnung sein, waehrend wir gleichzeitig die verschiedensten Dinge erst am Schluss packen konnten, weil wir sie noch brauchten, puuuh.

Danach wurde es dann besser. Ich fand was, das meinem kleinen Sohn half.
Ich fand eine Methode fuer mich um die Ruhe bewahren zu koennen. Das war wohl das wichtigste.
In Wirklichkeit geht es nicht um die Kinder, sondern um einen selbst. Natuerlich schreien sie manchmal gleichzeitig, darueber kann ich inzwischen nur noch grinsen. Stoert mich ueberhaupt nicht mehr. Die Kleinen sind total herzig und spielen so wunderbar miteinander, und streiten natuerlich auch wunderbar miteinander *lach*.
Sie lernen soviele Dinge voneinander, ganz zuoberst auf der Liste steht da natuerlich Sozialverhalten.
Und sie moegen sich sehr sehr gerne, auch wenn der grosse Bruder selbstverstaendlich am Anfang eifersuechtig war. Waere ja nicht normal, wenn nicht.
Ich hab mich bemueht, dass eine kurze Zeit des Tages (wenn der Kleine schlaeft) nur fuer meinen Grossen und mich reserviert ist, und das ist glaub ich eine sehr sehr gute Loesung. Da ist er immer ganz gluecklich.

Zusammengefasst: ich wuerde es wieder machen, aber bereite dich wenn moeglich schon vorher auf den "Sturm" vor, mit ein bisserl Yoga, Meditation oder was auch immer fuer dich gut ist, das kann im Prinzip auch bei einem Kind nicht schaden *grins*

Liebe Gruesse,
Birgit

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Re: Ich kann Dir nur dazu raten

Antwort von jakobine77 am 22.06.2005, 22:28 Uhr

Hi!

ui bei euch ist es wie bei uns *g*!

Meine "Grosse" is im Mai 2003 geboren, und mein Kleiner am 1.09.04

Dann gehts euch im Moment wie mir *grins*

Wie findet dein Grosser das "Krabbeln" und "Stehen" der Kleinen?
Meine Grosse wirft ihn sehr gern um, oder setzt sich auf ihn drauf um auf ihm zu reiten.

Und stillst du noch ? Wenn ja wie oft? Musst du nachts viel aufstehen?

Alles Gute wünscht,
jakobine

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Re: Wie schafft ihr das?

Antwort von anja&die**** am 23.06.2005, 7:31 Uhr

hallo,
19 monate ist so an der ok-grenze für mich.ich kenne noch andere abstände und fand die noch etwas stressiger.unsere kinder sind 14,13,19 und bald 28 monate auseinander.auch wenn die letzte ss jetzt sehr anstrengend ist sie nicht vergleichbar mit den anderen.
auch die zeit danach war gerade beim 3.kind extrem.
würde ich heute entscheiden wären die abstände größer.
einfach nur wegen des jeweiligen kleinen kindes.ich merke erst jetzt wieviel zeit ich mit der kleinsten verbringen konnte ohne immer nach noch jemand kleinerem zu schauen.
wie die lütte ihr kleineres geschwisterchen aufnehmen wird-keine ahnung.aber ich denke das wird schon werden.schließlich ist sie ja kein einzelkind.
ich würd auch sagen,einfach noch ein bissel abwarten.es läuft einem nix davon und für die kinder ist der abstand(wenn er nicht zu riesig ist)schlußendlich egal.denn auch kinder mit engen abstand können sich nicht verstehen.hab ich selbst erlebt.

lg,anja

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Re: @jakobine77

Antwort von Sabtor am 23.06.2005, 14:23 Uhr

Hallo!
Meine Maus kann noch nicht stehen, aber manchmal wenn sie krabbelt, krabbelt Dominik mit. Dann lege ich eine "Krabbellandschaft" mit Kissen und Tunnel zurecht und die Beiden haben einen riesen Spaß. Er wollte sich auch mal auf ihren Rücken setzen, aber das hat sich wieder gelegt. Ich stille noch ca.3 mal. Aufstehen muß ich gar nicht, da wir einen Babybalkon haben und mein Großer durchschläft.

Viel Spaß noch mit Deinen Mäusen wünscht
Sabine

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