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Geschrieben von Lihp am 14.03.2006, 13:53 Uhr

Hallo, bin neu - ohje ganz schön lang...

Hallo!

Ich habe dieses wunderbare Forum vor ein paar Tagen entdeckt und bin total begeistert!

Habe schon mal ein bisschen durchgelesen und schon einige Antworten auf meine VIIIIELEN Fragen bekommen :-)))

Ich würde euch jetzt auch am liebsten spontan so ca. 20 Fragen stellen, aber das geht wohl zu weit!

Deshalb hier erstmal die für mich im Moment wichtigste Frage:
Habt ihr euer 2. Baby gestillt? Hat man dafür die Zeit und die Ruhe? Und wird das "grosse" nicht zu eifersüchtig, wenn das Baby (im schlimmsten Fall alle 2 Std.) an Mamas Brust ist?
Oder ist es besser, sich gleich für das Fläschchen zu entscheiden, um vielleicht auch schneller einen geregelten Rythmus zu bekommen??
Ich würde total gerne stillen, mein Sohn ist aber ein sehr aufgewecktes, neugieriges Kind, was den ganzen Tag in Bewegung ist (und ich hinterher...), so dass ich mir gar nicht vorstellen kann, wie das alles unter einen Hut zu bringen ist!?

Vielen Dank für eure Tips!
Nadine

 
4 Antworten:

Re: Hallo, bin neu - ohje ganz schön lang...

Antwort von Zak am 14.03.2006, 20:39 Uhr

Als mein 2. geboren wurde, war der "Große" gerade mal 1 Jahr. Ich habe den 2. gestillt und es hat super geklappt. Es hängt vielleicht auch vom Kind ab. Mein Großer z.Bsp. hat pro Mahlzeit immer eine Stunde gebraucht (am Anfang). Das wäre dann wahrscheinlich schwierig gewesen. Mein 2. hat immer ziemlich schnell getrunken. Und somit war das kein Problem.
Meine 3. habe ich auch gestillt (die beiden anderen waren 1,5 und 2,5). Auch da ging es super und Dummheiten haben die Kinder eigentlich nicht gemacht.
Meinen 4. stille ich immer noch (er kam, als die 3. 20 Monate alt war). Auch da gab es nie Probleme mit den anderen.
Es kam höchstens vor, daß sich irgendeiner mit angekuschelt hat. Aber das war ok für mich.
Was mir noch einfällt wäre vielleicht, mit dem Geschwisterkind während der Stillzeit ein Buch anzuschauen. Oder aber ein besonderes Spielzeug zu haben, was es nur gibt, wenn Mama still. Ich selber habe auch sehr oft auf dem Boden sitzend (zwischen den Spielsachen) gestillt. So war ich immer am Ort des Geschehens dabei. Allerdings ist das nicht jedermanns Sache.

LG, Katrin

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Re: Hallo, bin neu - ohje ganz schön lang...

Antwort von Nina 22 am 14.03.2006, 23:22 Uhr

Hallo,

mein Sohn war 11 Monate als meine Tochter geboren wurde.

Da meine Tochter zu früh geboren wurde und zwei WOchen im KH bleiben musste, trank sie zwar Muttermilch, aber nur aus der Flasche. Nach drei Wochen hatte ich sie soweit, dass sie mit Stillhütchen an der Brust trank und ein paar Tage später klappt es auch ohne, so als hätte sie von Anfang an nur das Stillen gekannt.

Ich muss sagen, dass das FLasche geben viel anstregender war, das Abpumpen, kalt stellen, aufwärmen, Temperatur prüfen, umfüllen, usw. usw. außerdem hast du beim Flasche geben keine Hand mehr frei und musst dein Baby beobachten, ob es auch trinkt.

Beim Stillen hast du eine Hand frei, du musst dein Baby nicht ständig beobachten, weil du merkst, ob es trinkt, das Stillen geht viel schneller und ist einfach viel praktischer. Mein Sohn war nie eifersüchtig, wäre er es gewesen, hätte ich ihm meine Brust angeboten, habe ich mit der Flasche auch gemacht, als er sie unbedingt haben wollte. Obwohl er auch ein Stillkind ist, fand er die Muttermilch nicht lecker und hat danach auch nie mehr die Flasche seiner Schwester haben wollen.

LG Nina

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auf jeden Fall...

Antwort von Feli79 am 15.03.2006, 12:30 Uhr

tuh es, wenn du es gern möchtest. Bei meiner Tochter wollte ich unbedingt, doch leider wollte einfach keine Milch kommen. Nach 6 Tagen habe ich dann aufgegeben und Fertignahrung gegeben. Bei Cedric dann hatte ich die Milch, doch weil er leider einige Zeit auf Intensiv lag, hab ich die Milch abpumpen müssen und er hat sie erst über eine Magensonde und dann mit der Flasche bekommen. Als wir endlich zu Hause waren, hab ich mit meiner Hebamme versucht, ihn an die Brust zu gewöhnen, da ich wirklich viel Milch hatte. Doch leider wollte er einfach nicht. Nach zwei Minuten saugen möchte er nicht mehr. Also hieß es weiter abpumpen, füttern, abpumpen, füttern. Ich war dann wirklich total fertig, da ich mich alle 4 Stunden zum abpumpen wecken musste und Cedric leider nicht immer gleich danach wollte, hab ich dann meist nur im zwei Stundentackt geschlafen. Tja und Felicitas hat die Welt nicht mehr verstanden, warum Mama erst ewig an dem lauten Teil sitzt udn dann mit dem Baby beschäftigt ist. Hab das dann noch 5 Wochen durchgezogen und danach für mich entschieden abzustillen. Heut bereuh ich es ein wenig. Klar war es für mich besser so und dadurch auch für die Kinder, aber manchmal hätte ich vielleicht wieder öfter versuchen müssen, ihn an die Brust zu gewöhnen. Deswegen rate ich dir wirklich, wenn du gern stillen möchtest, dann tu es auf jeden Fall. Stillen und Kleinkind funktioniert, auch wenn es anfangs stressig wird.

Viel Glück udn alles Gute
LG Franzi

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Ja, das kann prima klappen

Antwort von JoMie am 16.03.2006, 10:05 Uhr

versuch es einfach. Aufhören kannst Du immer noch, und zwar jederzeit.
Ich hatte 15 Monate Altersabstand, und es hat gut geklappt. Mein Mann hat anfangs viel geholfen, indem er mit dem Grossen sich derweil beschäftigt hat. Wenn ich unter Tags alleine mit beiden war, habe ich gerne die Schlafenszeiten des Großen genutzt, um in Ruhe stillen zu können. Das hab ich dann im Liegen gemacht, dann konnte ich gleich ein wenig mitdösen. Wenn ich Glück hatte, ist die Kleine dabei eingeschlafen, und ich konnte mit liegenbleiben. Wenn beide wach waren, habe ich mit dem Grossen gelesen oder er hat mitgekuschelt. Er konnte sich damals noch kaum alleine beschäftigen, und es ging trotzdem so gut. Ausserdem habe ich manchmal gestillt, wenn ich gerade die Zeit dafür hatte, denn Stillen nach Bedarf heisst ja auch, wenn die Mutter Bedarf hat, z.B. weil wir in einer halben Stunde wegmüssen und es jetzt gerade günstiger geht als unterwegs. Und nachts und unterwegs ist das Stillen höllisch praktisch, weil man nachts nicht extra aufstehen muss und unterwegs, weil man kein Fläschchen mitnehmen muss. Also bei mir hat es gut geklappt.
Vielleicht kannst du Dir von vornherein Hilfe einplanen, Freunde, Verwandte, Babysitter oder Putzhilfe, damit Du regelmässig Entlastung und auch Zeit für Dich alleine hast. Damit Du gar nicht erst in die totale ERschöpfung kommst.

Alles Gute Dir

JoMie

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