Trennung vom Partner Trennung vom Partner
Geschrieben von emilie.d. am 21.08.2017, 14:04 Uhrzurück

Re: Da bin ich traditionell.

Das liest sich für mich nicht so. Ich habe den Eindruck, dass sie hofft, wenn sie ihm Zeit gäbe, würde er wieder zu sich finden und zu ihr zurückkommen. Das würde auch erklären, warum sie jetzt so verletzt ist. Ihr wird klar, dass er nicht zurückkommen wird, sondern schon längst eine Neue hat.

Aber letztlich ist das Spekulation von mir.

Ich finde, dass Schwangersein ein Zustand ist, der "unterstützensbedürftig" ist. So wie ich finde, dass Ältere und Kinder erstmal prinzipiell mehr Unterstützung brauchen. Wieviel ist dann immer vom Einzelfall abhängig.

Wobei Mann helfen soll? Kommt drauf an, wie Schwangersghaft und Geburt verlaufen. Wenn Frau keinen Führerschein hat, z.B. zum Arzt fahren. Ich hatte in meiner 2. Schwangerschaft Hyperemesis, mein Mann hat den Krieg mit der KK geführt wegen Haushaltshilfe, mich zu den Ärzten gefahren, weil ich das nicht mehr konnte. Den Haushalt geführt, unser Kind versorgt und mir vom Hals gehalten. Mir beim Brechen und Essen geholfen. Wenn ich zu dehydriert war, mich für eine Infusion zum Hausarzt gefahren.

Hätte mein Mann mir schwanger eröffnet, dass er mit einer Arbeitskollegin zusammen ist, hätte ich trotzdem erwartet, dass er sich zumindest kümmert, bis das Baby da ist. Weiterhin die Rechnungen mit bezahlt, seinen Teil am Haushalt macht, am täglichen Papierkram. Ich bin ja selber im Patchwork aufgewachsen. Wenn man erstmal ausgezogen ist, kommt da in der Regel nicht mehr viel, weil man mit seiner neuen Familie beschäftigt ist.Ich war schwanger und nach der Geburt viel weniger belastbar als normal.

 

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