Frage: Seit 2 Wochen nächtliche Krämpfe

Guten Tag Herr Dr. Busse, unser 4.5 Monate alter Sohn bekommt seit ca 2-3 Wochen abends eine kleine Menge Säuglingsnahrung (zunächst Aptamil, ca 50 ml nach dem Stillen - beide Brüste ), weil er sich abends nicht anders beruhigen lassen hat. Nach kurzer Zeit hat er dann begonnen nachts sehr stark zu weinen und hatte Blähungen. Wir haben diese zunächst nicht mit der Säuglingsmilch in Verbindung gebracht, als dann jedoch ein wenig Blut im Stuhlgang war, sind wir zu unserer Kinderärztin gegangen. Sie vermutet eine Kuhmilchunverträglichkeit und hat uns deshalb Neocate Syneo mitgegeben, was wir die nächsten 14 Tage verwenden sollen. Jetzt sind 5 Tage vergangen und es wird einfach nicht besser. Es war zwar kaum noch Blut im Stuhl, der Kleine krümmt sich jedoch immer noch sehr stark (wie eine Bogenlampe, also eher ein Hohlkreuz) und wird aller zwei Stunden wach (obwohl er immer ein sehr guter Schläfer war und mind. 3-6 Stunden durchgehalten hat). Wir möchten nun nicht unbedingt weitere zwei Wochen warten und ihn weiter mit den Schmerzen quälen. Daher unsere Frage: Sollen wir uns weiter gedulden, weil sich eventuell der Darm erst an die neue Nahrung gewöhnen muss? Oder können die nächtlichen Krämpfe auch eine andere Ursache haben (zB Impfschäden - Rotaviren?!, zweite Impfung vor ca 4 Wochen, Bakterien o. Ä. ) Die Verkrümmung des Körpers, wie die oben beschriebene Bogenlampe, macht er auch manchmal tagsüber. Könnte es hier einen Zusammenhang geben? Vielen Dank für Ihre Rückmeldung und Zeit. Ich freue mich auf eine fachliche Meinung.

von LinDa94 am 13.10.2020, 20:32



Antwort auf: Seit 2 Wochen nächtliche Krämpfe

Liebe L., Ihr Sohn ist in einem Alter, in dem er sich rasch entwickelt und in dem die Nächte leider fast immer wieder "unruhiger" werden. Die Frage ist also, ob das Ganze überhaupt mit der Ernährung zusammenhängt, oder ob "nur" die Blutspuren im Stuhl wirklich auf eine mögliche Kuhmilcheiweiß-Unverträglichkeit hinweisen können. Zur Klärung sollten deshalb auch Sie selber auf Kuhmilchprodukte verzichten, denn sonst bekommt Ihr Sohn ja über das Stillen weiterhin Kuhmilcheiweiß und es bringt nichts, nur bei der Flaschennahrung darauf zu verzichten. Alles Gute!

von Dr. med. Andreas Busse am 14.10.2020



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