Auf die Schule vorbereiten

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Geschrieben von irispam76 am 15.09.2008, 13:19 Uhr

Wie oft Vorschule im Kindergarten?

Hallo,

meine Zwillinge werden Ende September 5 und sind somit "Musskinder". Meine Tochter ist ziemlich flink, schlau und will ihr Wissen auch präsentieren ist nach Meinung der Kindergärtnerinnen abslout schulreif. Bei ihrem Bruder sieht die Sache anders aus, er ist sicher genauso schlau, aber viel verschlossener und bedächtiger. Da aber oft meine Tochter das Zepter führt und einfach fixer ist, ist er oft schnell frustiert und will dann nicht mehr mitmachen. Die Kindergärtnerinnen meinten er könnte nicht mal Formen und Farben auseinanderhalten. Das kann er aber schon seit er drei ist, wir haben das auch zu Hause überprüft und wenn man alleine mit ihm spielt ist es auch gar kein Problem. Also haben schlichtweg die Kindergärtnerinnen keine Ahnung. Wir haben auch so das Gefühl, dass auf die Vorschulkinder nicht besonders viel eingegangen wird. Vorschule ist nur einmal die Woche ca. eine Stunde. Wie ist das bei Euch? Wir finden das wenig!

Vielen Dank und viele Grüße

Iris

 
7 Antworten:

Re: Wie oft Vorschule im Kindergarten?

Antwort von Hasemann am 15.09.2008, 14:20 Uhr

also, bei uns wird das "Würzburger Programm" gelernt. Die Kinder haben jeden Vormittag ca. 15 min. Unterricht. Bin damit allerdings auch nicht zufrieden, da sie in der Schule länger sitzen und sich konzentrieren müssen.
Mein Sohn hat so eine Aktion letztens beim Arzt gebracht. Angeblich wußte er nicht die Namen von den einfachsten Bildern (Prinzessin, Trommel.....) auch das Dreieck und Viereck hat er falsch gemalt. Er mag es nicht, wenn er ausgefragt wird. Frag mich nur, wie das mal in der Schule wird.

LG Andrea



Re: Wie oft Vorschule im Kindergarten?

Antwort von sandyp am 15.09.2008, 22:43 Uhr

Hallo,

also bei uns im Kiga wird das mit der Vorbereitung auch so gehandhabt, das einmal die Woche eine Kooperationslehrerin kommt die mit den Kindern eine 3/4 Stunde was macht. Allerdings kommt die ja in den Ferien nicht oder fällt so oftmals wegen irgendwas aus. Was ich dann sehr komisch finde das sie die Kinder nach paarmaligem sehen beurteilen kann ob diese Schulreif sind oder nicht ..
Dazu kommt das unser Kiga an diesen Orientierungsplan/konzept mitmacht, sprich dazu gehören auch offene Gruppen usw. sowie Frühstücks und Essen da dann jeder aufstehen kann wenn er fertig ist usw.
Finde das so in der Form eher nicht so toll. Da mein Großer (ist grade 6Jahre geworden) eher so nicht der ruhigsitzer ist und auch so mehr bewegung braucht.. Leider lernen sie das in so Gruppensituationen in unserem Kiga nicht wirklich und dies daheim so umzusetzen ist natürlich ganz anders bzw. eine andere Situation.

Daher haben wir uns für unseren Sohn für die Grundschulförderklasse (früher Vorschule... ) entschieden, da er auch mit Stichtag 30.September dieses Jahr als Musskind gelaufen war und er eben heute erst 6Jahre geworden ist.
Die Erzieherinnen, Kooperationslehrerin usw. meinten das er vom Kopf her für die Schule soweit wäre, aber das unruhige, das still sitzen und das ewige Fragen (warum usw.) da bekäme er wahrscheinlich Probleme. Auf diese Kinder (hat uns so die Kooperationsleherin gesagt ) könne sie keine Rücksicht nehmen, wer da nicht von anfang an sich fügt usw. fällt halt durch im Raster. Leider war ich immer der Meinung, das sie das ja alles bzw. viel in der Schule lernen, aber da wurde ich dann eines besseren belehrt. Ist also wohl besser ein ruhiges Kind zu haben, das nur etwas sagt wenn es gefragt wird, als ein Kind das andauernd irgendwas wissen will und überall mitreden kann. Klar muß man ihn oftmals bremsen, aber ich denke das muß er genausogut lernen, wie halt ein Kind das ruhiger ist und eher aufgefordert werden muß. Naja ist eine lange Geschichte..

Wir haben wirklich lange hin und her überlegt und uns nach dem Abwägen der Vor/Nachteile für die GFK entschieden und sind der Meinung das er dieses Jahr ruhiger wird, da er ja auch noch ein ganzes Jahr zum reifen hat und es ihm dann nächstes Jahr (wenn er normal mit fast 7Jahren) eingeschult wird einfach leichter fällt. Was keinesfalls bedeutet das er dumm ist. Im Gegenteil.. Wir haben ihn nochmals testen lassen (weil wir eben nicht wußten was wir machen sollen) und da kam raus das er in 2 von 3 Test überdurchschnittlich ist. Die größte Sorge von uns war halt einfach, das es ihm doch so schwer fällt ruhig zu sitzen und sich somit den ganzen Vormittag zu konzentrieren.


Lg, Sandra



Re: Wie oft Vorschule im Kindergarten?

Antwort von Graupapagei3 am 16.09.2008, 7:29 Uhr

Ich würde da nicht immer gleich auf die Kindergärtnerinnen schimpfen. Wenn Dein Sohn die Aufgaben dort nicht entsprechend erfüllt, dann kommen sie zu so einem Urteil.

Das Gleiche wird er später in der Schule erleben - wenn er im Test die Leistung nicht bringt, dann hilft es auch nichts, wenn Mutti sagt, dass er zu Hause alles kann. In der Klasse wird er später mit 20 oder vielleicht sogar fast 30 Kindern sitzen, da ist die Lehrerin nicht in der Lage Einzelunterricht zu führen.

Wenn Deine Tochter das Zepter schwingt, würde ich stark über getrennte Klassen nachdenken ...

Vorschule ist bei uns täglich, d.h. die 4 Vorschulkinder gehen in den Hausaufgabenraum der Schulkinder und lernen dort. Mengenlehre, Würzburger Programm, Übungen für die Feinmotorik, Geschichten erzählen usw.



Jeden Tag außer Donnerstag

Antwort von Birga2 am 17.09.2008, 9:49 Uhr

Hallo, in unserem KiGa sind zur Zeit 60 Kinder, von denen 21 Kinder nächstes Jahr eingeschult werden. Die haben einen eigenen Bereich im KiGa, die sogenannte Räuberhöhle. Sie werden von 2 Erzieherinnen betreut. Es wird jeden Tag außer Donnerstag (Spielzeugtag) Vorschule gemacht. Sie lernen die Zahlen, Mengen, haben Deutsch und Englisch und machen Experimente. Es ist eine ganz tolle Gruppe. Freitags haben sie immer eine Schulstunde mit ihrer späteren Lehrerin. Sie gehen dann auf den Schulhof und warten auf das Klingeln. Dann gehen sie zusammen in die Schule und machen dort Vorschulübungen. So lernen sie langsam, daß sie sich 45 Minuten ruhig verhalten und sich konzentrieren können.
Außerdem haben sie noch einen Kochtag, an dem 5 Kinder für alle anderen kochen. Sie gehen dann auch einkaufen und lernen so sehr schnell Selbständigkeit. Ich bin sehr zufrieden mit dieser Räuberhöhle. Lieben Gruß, Birga



14-tägig Vorschulgruppe, zwischendurch Übungsblätter

Antwort von Taurus am 17.09.2008, 15:53 Uhr

ot



Bei uns ists zuviel...

Antwort von pinkett am 19.09.2008, 20:29 Uhr

Meine Tochter hat an 4 Nachmittagen die Woche Vorschule. Jeweils immer 2- 21/2 Stunden!
Das ist uns eindeutig zuviel, die Kinder haben kaum noch Freizeit, einige mussten ihre Hobbys aufgeben



tägl. Vorschule im KiGa o. t.

Antwort von snow-fee am 25.09.2008, 16:59 Uhr

.



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