Auf die Schule vorbereiten

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Geschrieben von sonnenkind9876 am 05.05.2006, 15:52 Uhr

Kinderarzt von Schweigepflicht entbinden ???

Hallo,
meine Tochter soll im August eingeschult werden als KannKind.
Musste jemand den Kinderarzt von der Schweigepflicht entbinden für die Schule?
Gruß
Nina

 
5 Antworten:

Re: Kinderarzt von Schweigepflicht entbinden ???

Antwort von rubi am 05.05.2006, 21:46 Uhr

Das hab ich noch nie gehört, wir haben hier auch ein Kannkind, er hat ganz normal wie die anderen Vorschulkinder auch die normalen Sachen vom Gesundheitsamt mitgemacht, aber das war nix Besonderes.

Die Lehrer/Innen hätten gerne, dass man den Kindergarten von der Schweigepflicht entbindet, aber in Anbetracht dessen, dass ich mit diesem Kindergarten so meine Probleme habe, werde ich genau diesen Wisch nicht unterschreiben. Ich habe Telefon und wenn die Schule was will, sollen sie mich anrufen, dann komme ich gerne auch vorbei und gebe Informationen.

Von den Leuten, die bereits ihre Kinder in der Schule haben aus meinem Bekanntenkreis, hat genau diese Schweigepflichtsentbindung für den Kindergarten keiner unterschrieben. Gleiche Argumente wie ich. Wenn es Probleme gibt, will ich, dass die Schule zuerst mit mir spricht und nicht zuerst Infos beim Kindergarten einholt. Diese Erklärung kann ich bei Bedarf immer noch unterschreiben.

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Das habe ich noch nie gehört

Antwort von tinai am 06.05.2006, 16:07 Uhr

und würde das auch nur in ganz begründeten Fällen tun.

Z.B. Kind chronisch krank, dann würde ich dem Arzt "erlauben" über die chronische Erkrkankung und wie die Schule davon betroffen sein könnte, zu unterrichten.

Ich habe das bisher nur einmal im Fall einer Schadensersatzklage gemacht.

Gruß Tina

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PS:

Antwort von tinai am 06.05.2006, 16:09 Uhr

Mit den "begründeten Fällen" meine ich, dass die Schule sagen sollte, warum sie das will und in welcher Angelegenheit und dann würde ich überlegen, ob es Sinn macht oder nicht - könnte ja auch eine Entwicklungsverzögerung sein, aber deswegen brauch ich den Arzt nicht pauschal von seiner Schweigepflicht befreien.

Grundsätzlich ist es in solchen Fällen ja positiv, wenn Eltern, Kinderarzt und Lehrer zusammenarbeiten, aber das sollten/müssen immer Ausnahmen bleiben.

Gruß Tina

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sie wollen es, weil

Antwort von sonnenkind9876 am 06.05.2006, 16:39 Uhr

Hallo,
die Schule will es, weil ICH bei der Schuluntersuchung gesagt habe, meine Tochter sei während der Kiga-Zeit einige Mal krank gewesen und längere Zeit zuhause geblieben, was ja auch so ist.
Wenn ICH nichts gesagt hätte, hätten sie das ja gar nicht gewusst.
Das nimmt nun die Schule zum Anlass und will mit Kiga sprechen und mit Kinderarzt.
Meine Tochter hat Asthma und ist daher infektanfällig, im Rahmen der Diagnose Asthma aber alles noch harmlos, wie der Kinderarzt meint.
Für ihn ist es ok, wenn ein Asthma-Kind alle 4 - 6 Wochen einen Infekt hat, zudem war sie falsch eingestellt.

Ich habe erstmal mit Kinderarzt gesprochen und er hat mir das so gesagt, wie er es auch der Schulleiterin sagen würde, sofern ich ihn von der Schweigepflicht entbinde. Nicht mehr und nicht weniger, also er meinte *schönreden* kann er das auch nicht.

Mit dem Kindergarten wollen die übrigens auch noch reden ...

Ach mensch und das alles wegen 7 Tagen, die sie über Stichtag ist.

LG
Nina

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Schweigepflichtentbindung des Kindergartens

Antwort von Verzieherin am 21.05.2006, 15:43 Uhr

In unserer Einrichtung ist eine Kooperation mit den Grundschulen selbstverständlich. Die Eltern unterschreiben im Grunde schon zu beginn der Kindergartenzeit, dass sie mit dieser Kooperation einverstanden sind. Im Jahr vor der Einschulung wird diese Einverständniserklärung noch einmal wiederholt - in der Regel ist es für die Eltern auch kein Problem, und ihr Einverständnis zu geben!

Alles, was wir mit den Lehrern besprechen, sind Punkte, die wir im Vorfeld auch schon mit den Eltern besprochen haben! Es wird also nichts ausgeplaudert, was den Eltern unbekannt ist.
Im Großen und Ganzen geht es in dem Gespräch mit den Lehren darum, wer von den Kindern mit wem gut zurecht kommt, welche Konstellation nicht so günstig ist (z.B. zwei Rabauken, die sich gegenseitig aufschaukeln), aber auch darum, Eindrücke der Lehrer zu relativieren.
Die Lehrer wissen, dass wir Erzieher die Kinder kennen und ihr Verhalten im Gruppenalltag einschätzen können.
Wenn nun bei der Hospitation in der Schule ein Kind sehr scheu wirkt, kann es ein, dass das Kind einfach nur eine Weile braucht, bis es irgendwo warm wird, dann aber sehr ausgelassen ist.
Ohne das Gespräch ist es für die Lehrer schwierig, ihre Beobachtungen, die sich auf einben Vormittag beziehen, einzuschätzen.

Zumindest das, was ich aus anderen Einrichtungen kenne deckt sich mit dem, wie wir es handhaben.

Die Eltern brauchen keine Sorge haben, dass über ihr Kind "abgelästert" wird, bzw. dass die Erzieherinnen den Lehrern von Defiziten berichten, von denen die Eltern keine Ahnung haben.

Ich hoffe, ich konnte da etwas Klarheit bringen

j.

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