Auf die Schule vorbereiten

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Geschrieben von ostseewind1 am 06.04.2006, 14:28 Uhr

Gibt es Auch Kinder die schon 5 in die Schule könn

en ?

also die im August06 eingeschult werden, und dann am 02. JAnuar ( zb ) 07
dann 6 werden ?

Oder geht es gar nicht ?

 
13 Antworten:

natürlich geht das

Antwort von two_kids am 06.04.2006, 14:53 Uhr

bei uns wird jede familie angeschrieben, die ein 5-jähriges kind haben, ob sie es einschulen lassen möchten.

als mein sohn letztes jahr im märz 5 geworden ist, wurden wir vom schulamt auch gefragt, ob er schon zur schule soll.

er kommt allerdings erst dieses jahr zur schule, mit 6.

lg two_kids



@two_kids

Antwort von Coco3 am 06.04.2006, 15:28 Uhr

Aus welchem Bundesland kommst Du? Ich habe gehört das man sein Kind wenn es bis 31.12. des Einschulungsjahres geboren ist, relativ problemlos mit Somderantrag und Test einschulen kann. Wenn man allerdings erst im nächsten Jahr Geburtstag hat, soll es wohl recht schwierig sein. Haben nämlich das gleiche "Problem" da mein Sohn von Anfang Januar ist.
LG
Coco3



jein

Antwort von TineS am 06.04.2006, 17:04 Uhr

also theoretisch wenn es im janur 07 geburtstag hat, ja. ABER es ist KEIN Kann kind mehr sondern ein ANTRAGSkind. d.h. es müssen irgendwelche tests gemacht werden, ob dsa Kind wirklich schon schulreif ist.

Ist zumindest hier in Bayern so. Im übrigen, wenn das so sein sollte, müßtest du schnell kucken, denn zumindest hier im Landkreis waren diese Woche die Einschreibungen.

viele grüße

tine



Re: @two_kids

Antwort von like am 06.04.2006, 21:37 Uhr

Wow, ein Kind mit 5 einschulen, das erst im nächsten Jahr sechs wird!! Du hast wahrscheinlich keine älteren Kinder, die schon ein paar Jahre Schule "auf dem Buckel" haben, womöglich auch schon auf einer weiterführenden Schule?
Ich komm einfach nicht dahinter, was sich Eltern davon erhoffen, wenn sie ihr Kind so früh einschulen, bzw. ob sie denn gar keine Möglichkeiten haben, ihr Kind zu Hause so zu fördern, dass das letzte KiGa-Jahr nicht allzu langweilig wird....



Re: ja

Antwort von alisasmama am 06.04.2006, 22:05 Uhr

Hallo,

meine Tochter wird auch im Januar 6 und geht in diesem Jahr in die Schule. Ich habe zuerst mit der Erzieherin im Kindergarten gesprochen, wie sie meine Tochter einschätzt. Dann habe ich sie im November unter Vorbehalt in der Schule angemeldet, weil ich gucken wollte wie sie sich noch entwickelt. Im Januar war sie in der Schule bei einem Einschulungsparcour. Da testen die an mehreren Stationen die Fähigkeiten und Fertigkeiten des Kindes. Da hat sie, nach Aussage des Schulleiters, gleich gute Ergebnisse wie die schon 6-jährigen gehabt. Vor zwei Wochen waren wir zu Schuluntersuchung beim Gesundheitsamt. Auch dort bestätigten die mir, dass sie für ihr Alter sehr gut entwickelt ist und es manche 6-jährigen Kinder schlechter gemacht haben. Daraufhin haben wir uns auch für die Schule entschlossen. Ich weiß jetzt nur nicht, ob die Anmeldefristen schon um sind, bei uns (NRW Kreis Wesel) war es im November.

Gruß Jessica



Re: ja

Antwort von nicole812 am 07.04.2006, 9:23 Uhr

Ich finde das schon krass zu lesen das Kinder die wesentlich jünger sind als mein Sohn (er wird im Aug. 6 Jahre) eingeschult werden.

Was erhofft Ihr Euch denn damit ? Ich möchte nienmanden angreifen ,würde das nur gerne verstehen was Euch dazu bewegt.....

Mein Sohn wird erst 2007 eingeschult.
Und hier in den 3 Kindergärten gibt es insgesamt auch nur ein Kannkind was eingeschult wird. Hier wird Eltern von Kannkindern davon abgeraten.....



Re: ja

Antwort von Graupapagei3 am 07.04.2006, 9:48 Uhr

Es ist einfach so, dass es Kinder gibt, die ihren Altersgenossen ein ganzes Stück voraus sind. Man kann ein Kind nun mal nicht vom Lernen abhalten. Wir haben unseren Sohn auch mit 5 eingeschult, er ist dann am 23.11. 6 Jahre alt geworden. Zu dem Zeitpunkt beherrschte er bereits den kompletten Mathestoff der 1.Klasse, er hatte angefangen zu lesen, er konnte alle Buchstaben in Groß- und Kleinschreibung.

Eingeschult habe ich deshalb, damit der Abstand zu den anderen Kindern nicht noch größer wird. Wäre er noch ein Jahr im Kiga geblieben, hätte er sich in der Zeit noch mehr angeeignet, das kann man nun mal nicht stoppen. Und dann wäre es für ihn eine noch größere Zumutung gewesen, sich in der 1.Klasse zu langweilen, als es jetzt schon ist.

Es gibt eben Baby, die mit 10 Monaten laufen und welche, die es erst mit 15 Monaten tun, es gibt Kinder , die sprechen am 2.Geburtstag in ganzen verständlichen Sätzen und manche können das zum 3.Geburtstag noch nicht. Und genauso gibt es Kinder, für die es mit 5,5 Jahren allerhöchste Zeit für die Schule wird.



Re: ja

Antwort von Coco3 am 07.04.2006, 12:09 Uhr

Ehrlich gesagt wissen wir noch überhaupt nicht wann unser Sohn in die Schule geht, er ist gerade erst 4 geworden. Ich möchte momentan aber nicht ausschließen das er schon mit 5 einhalb geht. Das hätte dann verschiedene Gründe. Er ist mit 1,22 sehr groß für sein Alter aber auch sehr weit (kann seit über einem Jahr das ABC, fängt nun an zu lesen und zu schreiben,...). Ich denke das man sich das sehr gut überlegen muß. Momentan bin ich auch ehr dagegen und würde ihm das zusätzliche Jahr im Kiga gönnen. Wir werden das auch hauptsächlich von der Meinung der jenigen Abhängig machen die Ahnung davon haben (Erzieherinnen, Leher,...). Ein Kind zu unterfordern ist dagegen wohl auch nicht der richtige weg!!! Im Endeffekt möchten wir einfach nur das beste für unser kind, egal ob er mit 5,6 oder 7 Jahren in die Schule geht!!!
LG
Coco3



@Graupapagei

Antwort von like am 07.04.2006, 12:37 Uhr

Mich würde mal interessieren, in welchem Bundesland ihr wohnt (ich weiß, dass es da sehr große Qualitäts- bzw. Anforderungsunterschiede gibt), ob in eurer Grundschule ein Teil der Kinder einen nichtdeutschen Sprachhintergrund hat, ob in eurem Bundesland auch schon das G8 (Gymnas
ium in 8 Jahren)eingeführt ist wie bei uns in BW und ob du größere Kinder in der Schule hast. Rein interessehalber, um deine Beweggründe nachvollziehen zu können.



Re: @Graupapagei

Antwort von Graupapagei3 am 07.04.2006, 16:36 Uhr

Wir wohnen in Brandenburg und haben sowieso 6 Jahre Grundschule und das wird auch so bleiben. Es gibt zwar Schnellläuferklassen als Modellprojekte, aber ob es bei uns dann ine geben wird, steht zur Zeit noch in den Sternen. Abitur wird unser Sohn nach 12 Schuljahren machen, zur Zeit sind noch 13 Jahre, aber das wird jetzt umgestellt.

An unserer Schule gibt es fast keine Kinder mit nichtdeutschem Hintergrund, wenn es hoch kommt sind in der Klasse 2 Kinder, die aber fließend deutsch sprechen.

Mein Mann ist seit 12 Jahren Lehrer am Gymnasium, also wissen wir schon ganz genau, was unsere Kinder dann dort erwartet.

Und noch eine Anmerkung - hier ist es absolut unüblich ein Kann-Kind einzuschulen.Wenn hier mal ein Kann-Kind zur Schule kommt, dann ist das sicher nicht ein Kind, das geradeso den schulischen Anforderungen gewachsen ist, sondern ein Kind, das von Anfang an leistungsmäßig im Spitzenfeld liegt. Man vergleicht diese Kinder mit den Musskindern und nur wenn sie da im Spitzenbereich liegen, rät man zur Einschulung.Tatsächlich war unser Sohn das einzige Kind aus dem Kiga,welches seit Jahren vorzeitig eingeschult wurde mit dem absoluten Segen der Erzieherinnen. Das nur mal so als Relation. Der Schritt war schon sehr wohl überlegt.



Re: @Graupapagei

Antwort von like am 07.04.2006, 21:53 Uhr

hm, Brandenburg hatte doch bei Pisa einen der hinteren Plätze (Rang 12, wenn ich mich nicht irre) und das bei einem sehr niedrigen Migrantenkinderanteil, die den Schnitt ja normalerweise noch nach unten drücken (ca. 5 %). Wir haben hier in BW fast 30 % Migrantenkinder und hatten Rang 2. Ich denke, dass man daran schon ablesen kann, dass hier die Anforderungen (und natürlich auch das, was dann effektiv gelernt wird bzw. gepaukt werden muss) etwas anders sind in der Schule, insofern kann ich dich dann schon verstehen, dass du dich zu diesem Schritt der Früheinschulung eher traust als Eltern von einem fitten 5 - Jährigen in BW oder Bayern. Hier sind die Anforderungen schon in der Grundschule sehr hoch, in Klasse 4 wird gnadenlos ausgesiebt und das Gymi mit 3mal Nachmittagsunterricht schon in den ersten Jahren ist wahrlich kein Zuckerschlecken - da ist jedes Jahr, das die Kinder älter und reifer sind, Gold wert und ich bin gottfroh, dass mein Ältester (Klasse 6) erst mit 6 1/2 eingeschult wurde (allein wenn ich mir das Gewicht des Ranzens anschaue, das er jeden Tag mit dem Bus zum Gymi schleifen muss, was er eben einfach schon körperlich besser bewältigt, als ein um ein Jahr jüngeres Kind) und werde auch meine jüngste Tochter (dieses Jahr knappes Kann-Kind), die bereits lesen kann, erst nächstes Jahr einschulen - dann ist sie fast 7. Und auch vom sozialen Gesichtspunkt hätte ich hier Bedenken, da die wenigen jüngeren Kinder in den Klassen meiner Kinder noch nie richtig integriert waren - und jetzt bei der beginnenden Pubertät in der Klasse meines Großen eben noch weiter in die Außenseiterrolle kommen, weil sie schon körperlich und auch sozial einfach noch sehr kindlich sind. Ich hoffe, dass sich das bei eurem Sohn alles etwas positiver entwickelt als ich das hier von den etwas früher eingeschulten Kindern (die es allerdings nur selten gibt) gewöhnt bin.



das ist genau der Grund....

Antwort von rubi am 07.04.2006, 23:02 Uhr

.... warum ich schon gar nicht mehr darüber rede, dass mein Sohn eingeschult wird.

Auch ein Kannkind. November 2000 geboren. Hier in Bayern absolut unüblich, naja, wird sich aber in den nächsten Jahren ändern, wenn die neue Schulpflichtregelung greift.

Jeder, aber wirklich jeder (auch der, der meinen Sohn nun gar nicht kennt) will mir davon abraten. Weil man das nicht macht und den Kindern ein weiteres Jahr zum Spielen schenken soll.

Ich finde, dass ist eine höchstpersönliche Entscheidung und von außen kann man höchstens Denkanstöße geben, aber das ist schon alles. Wir Eltern machen es uns wirklich nicht leicht mit dieser Entscheidung, das hat uns etliche schlaflose Nächte und viel Nachdenkerei gekostet, weil wir lange hin- und herüberlegt haben, was besser ist. Wir haben Listen geschrieben mit Vor- und Nachteilen und uns die Köpfe heiß geredet. Und dann kommen wildfremde Menschen, meist kennen sie unseren Sohn nicht mal und wollen mitreden.

Mittlerweile sag ich gar nichts mehr, wir haben unsere Entscheidung getroffen, wenn jemand wirklich interessiert ist, erkläre ich auch gerne unsere Beweggründe. Basta.

Für den Fall, dass sich unsere Entscheidung als falsch herausstellen sollte, müssen wir sie ja ausbaden und aushalten. Die Fremden, die das ja prognostiziert hatten, mögen sich dann freuen und sagen: "Na, das hab ich ja gleich gesagt".

Ich finde es auch wichtig, zu überlegen, was wäre, wenn man nicht einschult. Bei uns wäre das der Supergau, auch weil der Kindergarten den Input, den er haben will, nicht geben kann. Und ich sehe es nicht als meine Aufgabe, ihm Sachen zu zeigen, die er eigentlich in der Schule lernen sollte. Denn genau das ist es, was er lernen will: Lesen, Schreiben und Rechnen.

LG
rubi



Re: @Graupapagei

Antwort von Graupapagei3 am 08.04.2006, 7:20 Uhr

Also ich muss mal ehrlich sagen, dass ich gerne Euer gnadenloses System hier hätte, für unseren Sohn wäre das ein Segen.



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