Auf die Schule vorbereiten

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Geschrieben von Maxikid am 15.06.2012, 9:17 Uhr

Gestern kam endlich der Brief von der zukünftigen Lehrerin...

und super es wird die 1 a und es ist die gewünschte Lehrerin meiner Tochter. Wir freuen uns sehr. Einschulung ist damm am 07.08, 08:30 h und um 11:45 h ist der Gottesdienst. Aber Zur Einschulung wird so früh bei uns keiner kommen. Ach egal, dann sind wir unter uns.

Aber es gab gestern von 2 Müttern einen riesen Krach, weil sie ihre gewünschte Lehrerin nicht bekommen haben. Sie haben sich gestern Nachmittag auf dem Sommerfest/Abschiedfest, gleich die Lehrerin gekrallt und ordentlich ausgeschimpft. Heute wollen sie sich noch bei der Direktorin beschweren gehen. Mal gucken, ob sie noch wechseln können.

Gruß maxikid

 
12 Antworten:

Re: Gestern kam endlich der Brief von der zukünftigen Lehrerin...

Antwort von nest84 am 15.06.2012, 10:15 Uhr

Das freut mich für euch!
Das die beiden Mütter so einen Aufstand machen, kann ich nicht verstehen. Das ist bestimmt alles gut durchdacht von der Direktorin und den Lehrern, das machen die doch nicht um die zu ärgern! Ich finds einfach nur albern und peinlich!
Und selbst wenn sie es durchbekommen, ist doch das Lehrer Eltern Verhältnis schon gestört, und ob das so gut fürs Kind ist bezweifel ich mal ganz stark!

LG



Re: Gestern kam endlich der Brief von der zukünftigen Lehrerin...

Antwort von Maxikid am 15.06.2012, 10:21 Uhr

bei der einen Mutter, wusste ich schon vorher, dass sie so reagieren würde. z.Zt. ist ja noch ihr großer Sohn bei der Lehrerin, noch 3 Tage. Ich denke, dass sie evtl. diese Mutter auch loswerden wollte.
Ein bischen habe ich natürlich die Sorge, wenn die Mutter den Wechsel durchbekommt, dass z.B. meine Tochter dann in die andere Klasse wechseln muss. Ich glaube, ich mach mir gerade zu viele Gedanken.

Gruß maxikid



Re: Gestern kam endlich der Brief von der zukünftigen Lehrerin...

Antwort von Mama 0305 am 15.06.2012, 10:23 Uhr

Ich freu mich auch für euch und schließe mich meiner Vorschreiberin an, das das Verhalten von den anderen beiden Müttern echt albern und peinlich ist.

Bei uns steht auch ne Lehrerin zur Auswahl, die ich nicht gerade sympatisch finde, aber ich muss dazu sagen, das ich sie auch sonst nicht kenne. Also selbst wenn mein Sohn DIESE Lehrerin bekommen würde, kann sie mich ja noch positiv überraschen.



Re: Gestern kam endlich der Brief von der zukünftigen Lehrerin...

Antwort von nest84 am 15.06.2012, 10:24 Uhr

Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass sie mit "rumbocken und schreien" durchbekommt, dass ihr Sohn die Klasse wechselt! Das ist ja wie bei kleinen Kindern, die lernen müssen, dass man mit bocken und schreien nichts erreicht! Wie schon gesagt, einfach nur peinlich!



Re: Gestern kam endlich der Brief von der zukünftigen Lehrerin...

Antwort von Maxikid am 15.06.2012, 10:27 Uhr

genau, und nur weil man als Elternteil die Lehrerin evtl. nicht gut findet, heißt es ja noch lange nicht, dass das auf mein Kind zutrifft. Dann ist evtl. genau diese Lehrkraft für mein Kinder besser geeignet/passender, als die die ich gut finde.
Es hatte ja auch gute Gründe, warum meine Tochter zu ihr kommt. Hat mir gestern ihre Vorschullehrerin gesagt. Aber sie kommt auch mit keinen ihrer Freunde in einer Klasse. Die Klasse wurde gedrittelt und sie kommt nur mit Kindern zusammen, mit denen sie normalerweise nichts am Hut hat. Kann aber ja auch eine Chance sein.

Gruß maxikid



Hier mal ein paar Gedankenanstöße für die zwei Meckerziegen...

Antwort von krummenau am 15.06.2012, 11:08 Uhr

Schön, daß es für Euch so gut geklappt hat mit der Wunschlehrerin.
Wahrscheinlich hat jede Mutter eine Wunschlehrerin oder einen Wunschlehrer, das ist ja auch okay, einen Aufstand darum zu machen (wie Du es von den beiden anderen Müttern beschreibst), falls es nicht klappt, finde ich aber auch sehr peinlich. Bei den Kindern wird genau geguckt, ob sie schulreif sind, vielleicht sollte auch bei den Müttern mal ein Schulreifetest durchgeführt werden (wie ist die Frustrationstoleranz, wenn sie mal nicht das bekommen, was sie wollten...)
Du kannst den beiden "Damen" gerne mal meine folgenden Erfahrungen weiterleiten:
Mein großer Sohn war damals bei der Einschulung wohnortbedingt einer bestimmten Klasse zugeteilt, deren Lehrerin ich ausgesprochen sympathisch fand. Aus dem Kindergarten war er aber nur mit einem einzigen Jungen (gerade frisch) befreundet, der physisch und auch psychisch damals recht labil war, wohnortbedingt einer anderen Klasse zugeteilt wurde, obwohl wir angegeben hatten, es wäre schön, wenn die beiden zusammenkämen. In seiner "eigentlichen" Klasse kannte mein Sohn gar keinen, war damals auch sehr schüchtern.
Die Mutter des anderen Jungen machte einen Aufstand und obwohl die Klassen ja nun so eingeteilt waren, rief mich kurz darauf der Direx an, ob mein Sohn wohl in die Klasse dieses Jungen wechseln würde, eben weil es dem Jungen wichtig war, mit meinem zusammenzukommen, und wo er doch so labil sei. Andersherum zu wechseln ging irgendwie nicht. Mein Sohn wollte sehr gerne mit dem anderen zusammen, also habe ich sehr spontan dem Wechsel zugestimmt, obwohl ich die Lehrerin der neuen Klasse am wenigsten von den drei zur Wahl stehenden Lehrerinnen mochte. Und mich danach gefragt, ob das wohl so richtig war. Hatte also so meine Bedenken...
Und, was war? Mit dem Jungen, dessentwegen er gewechselt hatte, war er nur noch wenige Wochen befreundet, danach ganz auseinander, nun haben sie ein friedliches, aber nicht freundschaftliches Verhältnis. Dafür hat er sich aber nach und nach mit ganz vielen aus seiner Klasse angefreundet, lädt nun zu seinem 10. Geburtstag fast die halbe Klasse ein, ist dort total aufgeblüht. Hat als kompletter "Selbstläufer" eine Bilderbuchgrundschulzeit hingelegt. Mit der Lehrerin, die ich im Laufe der Zeit auch immer mehr zu schätzen gelernt habe, ist er immer ganz prima klargekommen, über die ganze Grundschulzet, die nun in zwei Wochen rum ist. Dafür höre ich von den ganzen anderen Eltern nur Geschimpfe über diese Lehrerin.
Das ist also alles sehr relativ.
Mein Kleiner wurde vor knapp zwei Jahren eingeschult, für den hätte ich nun nach meiner gewandelten Meinung gerne die Lehrerin des Großen gehabt, was natürlich nicht ging, da die zu dem Zeitpunkt keine erste Klasse übernahm. Es wurden wieder drei Klassen ,und ich hatte sehr auf den einzigen männlichen Lehtrer gehofft, den ich am sympathischsten fand.
Und, was war?
Natürlich bekam mein Kleiner gerade die Lehrerin, über die ich von anderen Eltern am meisten Negatives gehört hatte und und zu der ich mich auch nicht so hingezogen fühlte. Einige Eltern haben mit fadenscheinigen Argumenten noch Wechsel durchgesetzt und wenn ich es daruf angelegt hätte, hätte ich ihn vielleicht auch in die Wunschklasse bekommen. Aus meiner Erfahrung mit Sohn Nr. 1 habe aber alles so gelassen. Nun, nach knapp 2 Jahren, weiß ich, daß für meinen Sohn genau diese Lehrerin der absolute Glücksgriff war / ist. Er ist schulisch kein Selbstläufer, hat Besonderheiten, die einen besonderen Umgang erfordern und wäre nach meiner jetzigen Kenntnis und Einschätzung sowohl bei der Klassenlehrerin des Großen als auch bei dem "Wunschlehrer", den ich am liebsten gehabt hätte, untergegangen bzw. vielleicht sogar zum Schulversager geworden.
Oft weiß man also vorher gar nicht, was wirklich gut ist und sollte Dinge auch manchmal einfach so nehmen, wie sie sind. Oft entwickelt sich daraus ganz ungeahnt was Gutes.
In diesem Sinne viele Grüße an die beiden "Meckerziegen" von Silke



Danke-Das hätte ich nicht besser schreiben könne, genauso

Antwort von Maxikid am 15.06.2012, 11:14 Uhr

denke ich auch.
Was ich nun schon mitbekommen habe, dass in die Klasse von meiner Tochter bis jetzt nur die älteren -Kann-Kinder- kommen - also die, die schon 7 sind oder nach der Einschulung 7 werden.
Die beiden anderen, die nicht in die Klasse kommen, sind über 1 Jahr jünger und werden erst im November 6.

Gruß maxikid



Öh äääh....? Wie jetzt? Eltern suchen sich die Lehrer aus?

Antwort von Grundlagentrottel am 16.06.2012, 10:33 Uhr

...und wenn ihnen die Lehrerin nicht passt, dann gibt's Ärger???


"Aber es gab gestern von 2 Müttern einen riesen Krach, weil sie ihre gewünschte Lehrerin nicht bekommen haben. Sie haben sich gestern Nachmittag auf dem Sommerfest/Abschiedfest, gleich die Lehrerin gekrallt und ordentlich ausgeschimpft. Heute wollen sie sich noch bei der Direktorin beschweren gehen."

????? Ist das echt normal an manchen Schulen? In welchem Bundesland ist denn das? Haben die Lehrer dort überhaupt noch was zu melden?

Ich kenn das hier (Bayern) nur so, dass das eben ein Stück weit Schicksal ist, welchen Lehrer ein Kind bekommt und dass man den Namen der Lehrkraft vor dem ersten Schultag auch gar nicht kennt, allenfalls von größeren Geschwisterkindern, die bereits auf dieselbe Schule gehen...



Re: Öh äääh....? Wie jetzt? Eltern suchen sich die Lehrer aus?

Antwort von Maxikid am 16.06.2012, 13:05 Uhr

wir wohnen in Hamburg. Nein solche Eltern sind hier auch nicht normal, aber in unserem Stadtteil - sehr reiche Leute, Schickis und Mickis. Da sind schon einige sehr extrovertierte Eltern dabei, die sich über alle stellen. Ich hoffe ja auch, dass sie damit nicht durchkommen. Diese Eltern kannten die Lehrer, da die Großen Geschwister gerade ihre letzten Tage bei den Lehrern in der 4. Klasse verbringen.
Und ich kannte die Lehrer, da meine Tochter in die Vorschule der Grundschule geht.
Aber fast alle zukünftigen Erstklässler, bekommen einen Brief vom zukünftigen Lehrer, bzw. das ist fast an allen Schulen so üblich. Genauso, wie es vor den Sommerferien hier noch einen Elternabend für die Neuen gibt.

Noch besser ist die Geschichte, ist aber in der Nachbarschule passiert. Die Eltern der Vorschüler sollen doch jetzt ihre Kinder vom Schultor aus alleine in die Klasse gehen lassen. Anordnung vom Direktor. Die hälfte der Eltern macht da mit....

Gruß maxikid



Re: Öh äääh....? Wie jetzt? Eltern suchen sich die Lehrer aus?

Antwort von kati1976 am 16.06.2012, 22:07 Uhr

an der schule meiner tochter konnte man einen wunsch angeben mit wem das kind in eine klasse möchte

ich habe das nicht gemacht, den meiner tochter war es egal mit wem sie in eine klasse kommt, jetzt hat sie aber das glück und kommt mit ihren freundinnen in eine klasse

über die wahl der lehrerin würde ich mich nicht beschweren, die schule trifft die entscheidung und gut ist

ich finde man soll sich nicht überall einmischen



Ich stelle mir grade vor, wie das umgekehrt aussähe...

Antwort von Grundlagentrottel am 17.06.2012, 14:49 Uhr

...wenn Lehrer sich ihre Schüler aussuchen würden.

Und dann vielleicht noch Krawall machen würden, wenn aus logistischen Gründen der eine oder andere ungewünschte Schüler in die Klassenliste reingerutscht wäre...

Hm. Kriegerisches Szenario.



Re: Ich stelle mir grade vor, wie das umgekehrt aussähe...

Antwort von Maxikid am 18.06.2012, 14:50 Uhr

alle einmal zum Vorstellungsgespr. bitte...

Bei unserer Vorschulklasse, konnte sich ja schon die Lehrer ein Bild von den Schülern machen, da sie ja zum Teil auch in der Vorschule Unterrichtet haben. Da wurde bestimmt geguckt, wer passt zu mir oder eben nicht.

Gruß maxikid



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