Auf die Schule vorbereiten

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Geschrieben von goldenregen am 14.12.2006, 3:37 Uhr

Ausruhen und (vor)Schule

Halli hallo,

Mein Sohn (5) ist Vorschulkind. Das ist kein Thema, er kommt nächstes Jahr in die Schule (er kann schon Lesen, bis 100 rechnen usw).
Bis letztes Jahr hat er Ausruhen/Mittagschlafen gemacht. Schon am ende des Jahres, die Erzieherinnen haben mich schon gepressed, mein Sohn soll nicht mehr Ausruhen/Mittagschlafen machen, die andere Kinder lachen, er ist gross. Wir haben entschieden er macht bis er Vorschulkind ist.
Dieses Jahr zusammen mit Erz. haben wir endlich entscheiden, 2 mal in die Woche Ausruhen (schfen ist nicht ein muss, aber kann - wenn er Musik und Turnen macht Nachmittag), die andere Tagen Einzelarbeit: in diese 1 Stunde können die Kindern malen, bauen, lesen. Ich habe schon gefragt was machen die Kinder Vormittags weil um 4 wenn ich mein Kind abhole, er ist ganz kaputt (rote Augen), er erinnert nichts von Vormittags... Antwort: spielen, die Kinder brauchen Sozial Kontakte (richtig, aber dann muss um Mittag arbeiten).
Mein Kind geht um 20:30 ins Bett, maximal um 21 schläft und wächt um 7:45 allein auf. Am Wochende schläft ohne weiteres 2 Stunde mittags, abends ist gleiche Zeit für schlafen.
Die Erzieherinnen sin die Meinung er soll früher ins Bett, aber wir wollen auch ein bisschen Zeit mit ihm haben. (Wenn ich etwas so sage, immer die Antwort ist "so ist in Deutschland".)
Nächstes Jahr in der Schule ich habe mich die folgende Programm vorgestellt: er braucht jedefalls Ausruhen (schlafen ist nicht ein muss), dann essen, Hausis und spielen.
Wie sollen wir weiter gehen?

LG,
Goldi

 
5 Antworten:

Re: Ausruhen und (vor)Schule

Antwort von simnik am 14.12.2006, 13:58 Uhr

also meiner ist auch 5 und schläft in der Kita fast jeden Tag.

Auch am Wochenende machen wir Mittagsruhe und meist schläft er. Das finde ich auch normal so.

Abends geht er 20.00 ins Bett und morgens muss ich ihn 7.00 wecken.

Ich denke das Schlafbedürfniss wird weniger bis nächstes Jahr und die Kinder robuster.

Aber ich kenn auch einen Jungen, der bis an die Schule ran, seinen Mittagsschlaf gebraucht hat. Der Mutter war schon himmelangst vor der Schulzeit, weil er dort bis 16.00 in den Hort geht........mittlerweile geht es aber.

Simone



Re: Ausruhen und (vor)Schule - Uuuups, lang geworden ...

Antwort von Stachelbärchen am 14.12.2006, 14:35 Uhr

Hallo!

Endlich - es gibt ein Kind, dass ebenfalls mit 5 noch schläft!!

Meine Tochter (wird in 2 Wochen 6 Jahre alt), schläft bis heute noch mittags. Allerdings haben wir vor ca. 1 Jahr damit angefangen, dass sie sich nur noch jeden 2. Tag hinlegt. Wir werden oft etwas schief angeschaut, wenn wir sagen, sie schläft freiwillig, aber das tut sie. Und das braucht sie auch, denn sie schläft von 13 - 15 h, meistens muss ich sie aufwecken.

Wir zwingen sie wie gesagt zu nichts, und wenn sie von sich aus mal z. B. 2 - 3 Tage hinterher nicht schläft, hängt sie richtig durch nachmittags.

Sicher, das ist alles Gewöhnungssache, Mittagsschlaf kann man sich auch wieder "abgewöhnen", und mit der Einschulung im August haben wir mit ihr vereinbart, dass sie dann gar nicht mehr schläft. Rein zeitlich und organisatorisch kommen wir sonst nicht hin. Denn wenn sie um 12 h aus der Schule kommt, dann etwas isst, mit dem kleinen Bruder spielt, der dann wie immer um 13 h Mittagsschlaf macht (wenn er denn bis dahin noch will), kann sie als Schulkind einfach nicht mehr mittags so lange schlafen. Die Zeit mit ihr alleine ohne Bruder zwischen 13 und sagen wir mal 14 h muss ich nutzen, um mich mit ihr intensiv zu beschäftigen wie Hausaufgaben usw. Wenn sie total kaputt sein sollte, wird sie sich eben "ausruhen", z. B. eine stille Beschäftigung in ihrem Zimmer, damit sie wieder Kraft tanken kann. Nachmittags wie gehabt spielen usw.

Dass die Erzieherinnen in eurem Kiga deinem Sohn den Mittagsschlaf verweigern möchten, finde ich ein bisschen hart. Soziale Kontakte ja, aber wenn er sowieso jeden Tag bis um 16 h dort ist, also fast den ganzen Tag, sollen sie ihm doch die Auszeit zwischendrin gönnen!

Ein größeres Problem sehe ich bei uns die Zeit morgens mit Aufstehen, denn momentan steht sie alleine morgens nicht vor 7:30 - 7:45 h auf, aber zur Schule muss sie dann spätestens um 7 h aufstehen, und sie geht jetzt (trotz Mittagsschlaf!) abends gegen 19:30 h - spätestens 20 h ins Bett. Noch früher ins Bett legen, was sie wohl muss, wenn sie morgens früher raus muss und keinen Mittagsschlaf mehr macht, ist für uns wie bei euch sehr ungünstig, da mein Mann nie vor 19 h nach Hause kommt, sehr sehr selten mal gegen 18:30 h. Wenn die Kinder nun um 19 h ins Bett sollten, würden sie ihren Papa nie unter der Woche sehen (er geht auch morgens schon vor ihrem Aufstehen außer Haus).

Das ist wohl wie ich es verstanden wie bei euch, deshalb haben wir auch schon ein paar Mal blöde Kommentare deswegen zu hören bekommen, dass die Kinder "extra länger wachgehalten" werden, so ein Blödsinn. Das ist wohl tatsächlich so in Deutschland, durch meinen Mann haben wir inzwischen einige internationale Kontakte geknüpft, und im Vergleich gehen unsere Kinder eher früh ins Bett. Aber da wäre ja wieder das alte Problem, dass die Schule in Deutschland so früh anfängt, da müssen die Kinder ja zwangsläufig früher ins Bett abends ...

Mein Beitrag ist nun ein bisschen lang geworden, ich hoffe, du bist durchgekommen ;-)

liebe Grüße, Steffi



Re: Ausruhen und (vor)Schule

Antwort von prinzesschen am 14.12.2006, 22:12 Uhr

Hi,

ich persönlich finde das gar nicht so verkehrt, wenn Dein Sohn sich nach der Schule nächstes Jahr mal 20 min hinlegt. Länger nicht, sonst kommt er nicht mehr hoch, aber es ist erwiesen, dass ein kurzes Schläfchen mittags sehr gesund. Ich selber bin Schüler und wenn ich mal mittags heimkomme und noch ein Stündchen Zeit ist bis ich Leonie abhole, dann lege ich mich auch mal 20 min hin. Das tut mir gut und ich bin nachher richtig fit und kann mit meiner Maus viel mehr machen, als wenn ich müde und genervt bin.

Ich bin in der ehemaligen DDR aufgewachsen, bei uns gab es in der 1. und 2. Klasse Mittagsschlaf. Da wurden Holzliegen im Klassenzimmer aufgestellt und es war 1 Stunde Mittagsruhe angesagt.

Ich persönlich würde ihm also schon eine Mittagsruhe zugestehen nächstes Jahr. Allerdings finde ich Eure Bettgehzeit ziemlich spät. Leonie geht um 19:00 Uhr ins Bett (bis ich vorgelesen und gesungen habe ich es wohl 19:30 / 19:45 Uhr bis sie schläft. Dann muß sie aber schlafen, sonst kommt sie morgens nicht raus. Sie muß um 6:30 Uhr aufstehen. a habe ich mir vor der Schule große Gedanken gemacht, Leonie ist eine Langschläferin und es war im Kiga Alter schon schwierig sie um 7:15 rauszukriegen. Ist aber wirklich nur eine Gewöhnungssache gewesen.

Wieso habt Ihr nicht genug Zeit, wenn Eure Sohn eher ins Bett gehen würde? Wann holst Du ihn denn ab?
Ich hole Leonie je nach meinem Schulschluß ca 15:00 Uhr ab, 2x die Woche 16:00 Uhr. Ich denke, ich habe schon Zeit mit ihr, denn die Stunden die wir zusammen haben, nutzen wir auch intensiv. Ich nehme mir wirklich Zeit nur für sie, wir basteln, backen, spielen zusammen oder gehen spazieren. Ich denke, sie ist nicht benachteiligt gegenüber den Kindern, die direkt nach der Schule von der Mutter abgeholt werden. Ich kenne das ja von früher, da hatte ich zwar mehr Zeit mit Leonie, aber viel mehr habe ich auch nicht mit ihr gemacht, denn da machte ich nebenbei noch Hausarbeit o.ä. und Leonie spielte auch mal allein oder schaute fern. ie Zeit, die wir jetzt haben hingegen, ist nur für sie reserviert.

LG ivonne



Nachtrag:

Antwort von prinzesschen am 14.12.2006, 22:13 Uhr

Leonie macht freitags und samstags ab und zu auch ein Mittagsschläfchen (mit mir *g*), denn dann darf sie abends länger aufbleiben ;)



Re: Ausruhen und (vor)Schule

Antwort von glückskugel am 15.12.2006, 9:44 Uhr

Huhu,

das ist wirklich einfach Typfrage. Ich bin Student und kenne sehr viele Mitstudenten, die jeden Tag ihren Mittagschlaf machen, bevor sie wieder arbeiten können. Ich selbst habe seit meinem 3. Lebensjahr keinen mehr gemacht (wie meine Eltern berichten). Die Menschen sind eben unterschiedlich. Das macht es auch so schwierig im Kindergarten und später im Hort. Zu meiner Zeit wurde in der 1. Klasse im Hort noch Mittagschlaf gemacht. Ich fand es immer ätzend, aber manche haben es gebraucht.

Bei uns im Kindergarten wird zur Zeit noch jeden Tag geschlafen. Ab Januar können die Schulanfängerkinder selbst entscheiden. Die Erzieherinnnen sagen aus Erfahrung, dass etwa die Hälfte der Kinder freiwillig schläft. Die anderen dürfen sich in der Zeit im Nachbarraum ruhig beschäftigen (malen, Bücher angucken, Vorschulblätter machen, puzzeln etc.). Manche Kinder kommen ja auch sehr früh (zum Teil schon gegen 7) und da halten sie einfach nicht durch bis Nachmittags.

Übrigen: Meine Kinder (5 und 2) schlafen abends auch nicht vor halb neun. Ich habe schon alles probiert: Wenn ich sie zeitiger hinlege, turnen sie in ihren Betten und wenn ich sie (beruflich bedingt) mal eine Woche gegen sieben wecken musste, haben sie den verpassten Schlaf am Wochenende nachgeholt. Eher geschlafen haben sie deshalb nicht. Ich kann die neunmalklugen Ratschläge auch nicht mehr hören. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass es Eulen (Nachtaktive) und Lärchen (Frühaufsteher) gibt. Das ist genetisch bedingt und man kann es nicht ändern. Deshalb ist es auch sehr schade, dass die Schule so früh beginnt. Gegen Neun würde vollkommen ausreichen. Für Berufstätige muss es dann vorher natürlich eine Hortbetreuung geben. Aber richtig lernen kann kaum ein Kind vor neun.

LG,
Stefanie



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