Trennung vom Partner Trennung vom Partner
Geschrieben von Random1234 am 27.06.2017, 11:52 Uhrzurück

Mutter verbietet Vater Krankenhausbesuch

Hallo Ihr lieben,

Ich habe eine kurze Frage bzw. Anliegen.
Bin seit knapp einem jahr jetzt getrennt von der Mutter meines knapp jährigem Sohnes. Anfangs war es natürlich für alle Beteiligte schwierig. Nach der Trennung dirfte ich den kleinen nur samstags für 3,5 std haben. Mittlerweile könnte ich es anwaltlich durchsetzen das ich ihn öfter habe. Kurz im vorab, beide haben das gleiche Sorgerecht, lebensmittelpunkt liegt bei der Mutter, ich wohne Ca 3-4 km weg von meinem Sohn. Im Dezember letzten Jahres hatte der kleine sich einen noro Virus eingefangen und verlor viel Flüssigkeit. Die Mutter schrieb mir eine SMS das sie ins Krankenhaus fährt da es dem kleinen nicht gut geht. 1 TAG später wollte ich den kleinen besuchen und schrieb natürlich der Mutter vorher. Als ich ankam sagte man mir ab der Pforte das die Mutter dafür unterschrieben hat das sie keinen Besuch möchte. Ich war stink sauer und könnte nicht wirklich viel machen in den Moment. Ich habe bis heute nichts dagegen unternommen und wollte euch nach Eier Meinung bitten und hoffe ihr habe einen Rat für mich.

LG aus Hessen

 
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*6 Antworten:

Re: Mutter verbietet Vater Krankenhausbesuch

Antwort von Random1234 am 27.06.2017, 12:02 Uhr

Wollte noch was hinzufügen. Der kleine wird im Juli 3 und kommt im august schon in den Kindergarten. Er wird heute noch gestillt. Was sagt ihr dazu ?

LG

 

Re: Mutter verbietet Vater Krankenhausbesuch

Antwort von QueenMum am 27.06.2017, 13:08 Uhr

Also wenn Ihr das Sorgerecht zusammen hat steht es doch schon im Wort du hast das Recht für die Sorge deines Kindes da zu sein. Natürlich sollte man im Krankenhaus keinen Streit anfangen und das klären wenn es wieder gut ist aber rechtlich gesehen hatte Sie nicht das Recht dazu ! Zum thema Stillen ich habe auch noch nachts gestillt bis die Milch weggblieb wegen erneuter SS da war Sie 2,5 und das würde ich der Mutter überlassen und es reguliert sich sobald der Kleine im KIGA ist. Ich hoffe Ihr könnt das im Sinne und Wohl des Kindes klären auch wenns manchmal schwierig ist.

 

Re: Mutter verbietet Vater Krankenhausbesuch

Antwort von Jessi757 am 27.06.2017, 18:52 Uhr

Also, wenn der Kleine den Noro Virus hatte, hatte die Mutter ihn womöglich auch.
Ich hatte es selber auch schon, dass ich mit göbelndem Kind ins KH fuhr, wir aufgenommen wurden und ich am nächsten Tag ebenfalls über der Kloschüssel hing...
Mein Ehemann durfte kommen, aber wen anders hätte ich auch nicht sehen wollen.
Als Mutter wird man nun mal mitaufgenommen, oft mind. 2 Kinder und Mütter in einem Zimmer, da leidet die Privatsphäre schon genug.
Und du bist nun mal nicht mehr der Partner.
KH mit Kleinkind ist eh furchtbar, jemanden den man nicht mag braucht es da nicht.
Er war ja bestimmt nicht ewig im KH und es bestand auch bestimmt keine Lebensgefahr.

Zum Stillen: Mein Sohn hat sich auch erst mit mehr als zwei Jahren abstillen lassen.
Abends brauchte er das noch um zur Ruhe zu kommen.
Da ist jedes Kind anders.
Wenn er in die Kita kommt, gibt sich das vermutlich bald.

 

Re: Mutter verbietet Vater Krankenhausbesuch

Antwort von mf4 am 28.06.2017, 19:33 Uhr

Ich lehne mich mal aus dem Fenster...
meine Kinder leben fast ausschließlich bei mir und verbringen alle 2 Wochen 2 Tage mit ihrem Vater. Ich maße mir an einschätzen zu können, wenn sie im KH vielleicht eher Ruhe als Besuch brauchen. Da sollte man sich als Elternteil nicht zu wichtig nehmen, denn es geht ums Kind.
Wenn sie bei ihm sind und mal krank werden dann ist er Hauptbezugsperson und ich meine nicht, dass ich dann sofort hin muss. Ich trau ihm zu, dass er das Beste tut.

Da du das Stillen ansprichst nehme ich an du hast ein Problem damit. Warum? Das dürfen Mutter und Kind selbst entscheiden und so lange sie eswill und das Kind es braucht sollte man(N) sich da zurücknehmen.

 

Frage

Antwort von mf4 am 28.06.2017, 19:48 Uhr

Wie ist der Umgang jetzt geregelt? Siehst du das Kind nur stundenweise oder hast du es z.B. regelmäßig übers Wochenende mit allem was dazu versorgt, Betreuung, für das Kind kochen usw.

 

Re: Bissl spät...

Antwort von Bonnie am 02.07.2017, 17:43 Uhr

Ich kann verstehen, dass Dich das bis heute kränkt und schmerzt. Aber es ist ja nunmal längst Vergangenheit, absolut kalter Kaffee. Du kannst jetzt nichts mehr dagegen machen. Du hättest damals sofort Deinen Anwalt anrufen müssen.

Versuch' jetzt, nicht mehr mit längst Vergangenem zu hadern, das bringt null. Es kostet Dich viel Energie, die Du in Deinem Leben sinnvoller nutzen kannst. Du kannst zurückschauen, solange Du willst - die Vergangenheit kannst Du nicht mehr verändern.

Nimm Dir lieber vor, dass Du künftig in ähnlichen Fällen anders reagierst - nämlich zügig und sofort. Dann war das Erlebnis nicht umsonst, weil Du daraus für die Zukunft gelernt hast.

LG

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