Die 33. Schwangerschaftswoche - 33. SSW

schwangere frau schlaeft

© fotolia, Tatyana Gladskih

Wie soll ich denn noch schlafen?

Sie sind jetzt in der 33. Schwangerschaftswoche (SSW). Vermutlich stört der Babybauch Sie allmählich nicht nur tagsüber, sondern auch nachts.

Sie können versuchen, sich mit Kissen oder einem Stillkissen eine angenehme Position zu verschaffen. Wenn Sie in den letzten Schwangerschaftswochen schlecht einschlafen können, probieren Sie doch einmal ein warmes Bad aus. Lavendelzusatz riecht gut und entspannt. Danach packen Sie sich gleich warm ein und schlüpfen unter die Decke. Möglicherweise schlafen Sie aber trotz allem nicht mehr so lange und so tief wie vor der Schwangerschaft.

Wenn es möglich ist, dann gönnen Sie sich tagsüber gelegentlich ein Nickerchen. Ihre Beine werden sich auch freuen, wenn sie hin und wieder hochgelegt werden.

Der Bauch senkt sich

Zu den schon bekannten Kontraktionen oder Vorwehen, können sich nun langsam die Senkwehen gesellen. Sie sorgen dafür, dass das Baby mit dem Köpfchen weiter ins Becken rutscht. Manche Schwangere merken das ganz deutlich, weil sie plötzlich wieder besser Luft bekommen. Dafür drückt der Kopf nun unangenehm auf die Blase - häufige Toilettenbesuche lassen sich nicht verhindern. Bei den folgenden Vorsorgeterminen wird Ihr Frauenarzt / Ihre Frauenärztin ertasten, ob der Kopf des Kindes schon fest im Becken sitzt. Vermutlich wird er / sie Ihnen das auch sagen. Falls nicht, fragen Sie ruhig nach. Diese Information ist wichtig, wenn es zu einem vorzeitigen Blasensprung kommt. Sitzt der Kopf dann fest im Becken, kann die Nabelschnur nicht mehr vor das Köpfchen rutschen und abgeklemmt werden. Das bedeutet, dass Sie in diesem Fall weiter herumlaufen dürfen und nicht liegend in die Klinik transportiert werden müssen. Sitzt das Köpfchen nicht fest im Becken, kann die Nabelschnur vorfallen. Dann sollten Sie einen Notarzt rufen und sich baldmöglichst hinlegen.

Zeichnen - nicht malen :-)

Ab der 33. Schwangerschaftswoche kann es zum so genannten Zeichnen kommen. Das hat nichts mit Stift und Papier zu tun. Während der Schwangerschaft wird der Muttermund durch einen Schleimpfropfen verschlossen. So wird verhindert, dass Keime in die Gebärmutter aufsteigen und das Baby schädigen können. Der Schleimpfropf kann sich mehrere Wochen, Tage oder erst direkt vor der Geburt lösen und führt dann zu einem leicht blutigen Ausfluss. Wenn Sie das bemerken, kann die Geburt unmittelbar bevorstehen, sie muss aber nicht. Vielmehr zeigt Ihnen das Zeichnen, das am Muttermund irgendetwas passiert. Möglicherweise weitet sich der Muttermund leicht, was zum Abgehen des Schleimpfropfs führt. Treten allerdings gleichzeitig Wehen auf, sollten Sie sich zum Aufbruch in die Klinik bereit machen.

Kliniktasche gepackt?

Manche Frauen möchten schon jetzt die Tasche für die Klinik komplett gepackt haben. Andere warten damit bis zur letzten Minute. Wie Sie es handhaben, bleibt Ihnen überlassen. Doch Sie sollten für den Fall der Fälle einige Dokumente griffbereit haben: Versicherungskarte, Mutterpass, Personalausweis, Stammbuch, Geburtsurkunde (falls Sie nicht verheiratet sind).

Was sonst alles in eine Kliniktasche gehört, können Sie hier nachlesen.

33. Schwangerschaftswoche: Dem Baby ist warm

Das Baby nimmt weiter zu und lagert Fett ein. Durch das angelegte Fettgewebe steigt nun die Körpertemperatur der Babys im Vergleich zu Ihrer um bis zu ein Grad an. Doch auch das Gehirn macht in dieser Schwangerschaftswoche nochmals einen großen Schub. Weitere Hirnwindungen und zahlreiche Nervenbahnen bilden sich und der Schädel wächst weiter.

Zeit für Zärtlichkeit

Vielleicht sind Sie und Ihr Partner einander jetzt in der Schwangerschaft besonders nahe. Längst ist es ja soweit, dass das Heranwachsen des kleinen Wesens in Ihrem Bauch unübersehbar ist. Sogar der werdende Vater kann mitbekommen, wie das Baby sich bewegt; wenn auch nur von außen.

Dennoch: Auch Männer haben in der Zeit des Wartens auf ein Baby mitunter gemischte Gefühle. Zukunftsängste mischen sich mit der Sorge um die Partnerin und das Kind. Wird alles gut gehen? Wie geht das Leben weiter, wenn das Kind erst einmal da ist?

Es tut gut, immer wieder darüber zu sprechen, was jeder von Ihnen beiden empfindet. Nehmen Sie sich in den letzten Schwangerschaftswochen noch Zeit füreinander, hören Sie dem anderen zu und gönnen Sie sich schöne gemeinsame Unternehmungen. Für Ihre Beziehung ist es wichtig, dass sich nicht jetzt schon alles nur noch um das Kind dreht. Auch Sie selbst und Ihr Partner haben Bedürfnisse, müssen in Verbindung bleiben. Dann wird es Ihnen viel leichter fallen, die Umstellungen vom Paar zur Familie gemeinsam zu bewältigen.

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So entwickelt sich Ihre Schwangerschaft:

  • Sie befinden sich jetzt in der 33. Schwangerschaftswoche (33. SSW) nach dem 1. Tag der letzten Periode.
  • Anders gesagt: 32 Schwangerschaftswochen + 1 bis 7 Tage (ärztliche Berechnung). Im Mutterpass steht beispielsweise SSW 32/5 (Woche 32, Tag 5).
  • Sie sind in der 31. Schwangerschaftswoche nach der Befruchtung, d. h. 211.-217. Tag der Entwicklung.
  • Die Scheitel-Fersen-Länge (SFL) ist eine Schätzung der Körperlänge des Kindes beziehungsweise wird aus verschiedenen anderen Messungen errechnet. Am Ende der 33. SSW ist der Fetus ca. 43,7 cm (Scheitel-Fersen-Länge) lang. Der Kopfdurchmesser (BPD) beträgt zwischen 79 und 93 mm und das Baby wiegt zwischen 1622 und 2703 g.

    Bitte beachten Sie, dass sich die Größe und das Gewicht nun immer individueller entwickeln können. Wenn Ihr Baby größer oder kleiner sein sollte, ist das noch kein Grund zur Beunruhigung.

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