Schwanger - wer noch?

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Geschrieben von tina2205, 10. SSW am 06.07.2011, 21:22 Uhr

Probleme über Probleme, sind es nur die Hormone?

Hallo zusammen,

ja, wie fange ich am Besten an? Scheinbar bin ich eine der ganz schwierigen Zweitgebärenden.
Ich bin Anfang des Jahres mit meiner Familie bestehend aus 2 Männern zurück nach NRW gezogen. Unser erster Sohn wurde in Bayern geboren. Wo ich wohl Hebammentechnisch viel zu verwöhnt worden bin.

Für meine zweite Schwangerschaft hatte ich mir deshalb vorgenommen, die Vorsorge hauptsächlich nur durch eine Hebi machen zu lassen.

Also schlug ich im Örtlichen nach der ersten Hebamme im Ort auf und rief an. Die sagte mir, dass der erste Befund immer durch einen Arzt stattfinden muss. Komisch bei meiner vorherigen Hebamme wäre die Betreuung von Anfang an auch über sie gegangen aber ich wollte nicht schon beim ersten Mal widersprechen.

Der erste Besuch beim ansässigen Frauenarzt um die Schwangerschaft feststellen zu lassen, bestätigte meine Befürchtungen wieder als Frosch auf dem Seziertisch zu landen. In meiner ersten Schwangerschaft ist eine Glukoseintolleranz festgestellt worden, die ich durch Ernährungsumstellung bewältigt habe (mein Frühstücksvollkornbrot wird nicht schnell genug verarbeitet, alle weiteren Messungen waren immer im Tolleranzbereich). Da ich allerdings auch noch perfektionistisch veranlagt bin, habe ich mich daraufhin 3 Monate nur von Quark zum Frühstück ernährt, weil ich mich nicht mehr getraut habe, was anderes zu essen. Ab diesem Zeitpunkt fing meine Traumschwangerschaft an, aus dem Ruder zu laufen. Offiziell stellten sich Beschwerden an der Symphyse ein, die mit allerlei behandelt werden sollten, doch es brachte keine Besserung. Nachts konnte ich nicht mehr schlafen vor Schmerzen und hab mich dann in meiner Not an eine Hebamme gewandt, die mich mit Akupunktur wieder ins Lot brachte (die Symphyse hatte sie nicht akupunktiert sondern nur die Psyche) nach der ersten Behandlung war ich wieder schmerzfrei. Auch die Kontrolle des Blutzuckers wurden mit ihr um einiges erträglicher.

Die Glukoseintolleranz teilte ich dem Arzt mit und nun wurde ich schon für spezielle Ultraschalle und ich weiß nicht was vorgesehen. Als ich dann noch davon anfing mich hauptsächlich von einer Hebamme betreuen zu lassen, hab ich ihn wohl endgültig aus der Fassung gebracht. Hebammenbetreuung käme bei ihm erst ab der 30. SSW in Frage.
Es passte also hinten und vorne nicht zusammen.

In meiner Not habe ich dann die nächste Hebamme angerufen, die sich meiner annahm. Mich an einen "hebammenfreundlichen" Frauenarzt verwies zu dem ich dann am Montag gehe.

Jetzt bleibt natürlich die Frage und wo ist das Problem? Hat doch jetzt ne Hebamme...

...ja, aber auch hier stimmt die Chemie nicht so wirklich.

Jetzt bin ich schon völlig verzweifelt, kann ja eigentlich nur an mir liegen, aber vorher hat es doch auch so super geklappt. Da hat man sich angeschaut und es kam irgendwie in Schwung... aber jetzt scheine ich irgendwie total schwierig zu sein.

Bin jetzt echt am Verzwewifeln, ob ich jetzt auch noch die Hebi wechseln soll oder zur Vorsorge bei ihr bleibe und mir für die Nachsorge eine neue hole.

Was würdet ihr machen?

Völlig verzweifelt...

 
6 Antworten:

Re: Probleme über Probleme, sind es nur die Hormone?

Antwort von Bogil, 7. SSW am 06.07.2011, 21:42 Uhr

Zum Frauenarzt gehen und nebenbei Vorsorge bei einer Hebamme machen, denn der Arzt macht US (meiner zumindest jedes Mal) und ich finde, da ist die Vorsorge "sicherer". Dann wäre es auch nicht so schlimm, wenn die Chemie it der Hebamme nicht stimmt. Meine hat gepasst, aber beste Freundin? Nee....

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Re: Probleme über Probleme, sind es nur die Hormone?

Antwort von Schippchen, 17. SSW am 06.07.2011, 22:33 Uhr

Also ich hab das Glück, dass ich eine nette freundliche Hebamme gefunden habe, die sich trotz Urlaubs an meinem Entbindungstermin darum kümmern will, dass ich versorgt bin. Aber sie betreut mich auch erst ab der 30ten Woche.
Für mich nicht weiter schlimm, denn die Vorsorgetermine bei meiner Frauenärztin hab ich schon und ich mag sie total gerne, fühle mich gut aufgehoben und sicher bei ihr.

Aber wenn du dich bei ihr nicht wohl fühlst, dann wechsel. Ganz ehrlich, selbst wenn deine Hormone dran Schuld sind, mit denen hast du ja noch länger zu kämpfen

Auch den Arzt würd ich nicht weiter aufsuchen, sondern einen besseren suchen. Es geht um dich und du musst keinem Arzt gerecht werden.

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Re: Probleme über Probleme, sind es nur die Hormone?

Antwort von weltammontag, 16. SSW am 06.07.2011, 23:34 Uhr

such weiter nach einer hebamme. ich hab meine ersten drei kinder alle an verschiedenen orten in bayern bekommen, das dritte zuhause, und das trotz risiko und eigener erkrankung. aber als ich in berlin das vierte mal schwanger wurde und eine hebamme für zuhause und die gesamte betreuung gesucht hab, war alles viel schwieriger. hab zwei ärzte und zwei hebammen "verbraucht" und jeweils die dritte hat dann gepasst.

also weiter suchen kann sich lohnen. jetzt kommt mein sechstes kind mit immer noch derselben hebamme wie beim vierten und als vertretung gibts jetzt sogar noch eine passende hebamme (meine ist zum et vielleicht im urlaub), und alles ist super. ich fühl mich gut aufgehoben und den fa nehme ich nur noch, wenn ich meine, ihn zu brauchen.

viel glück, denn nichts ist besser als sich gut aufgehoben zu fühlen!
wam

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Such' weiter

Antwort von huehnchen69 am 06.07.2011, 23:56 Uhr

Liebe Tina,

Bei mir ist das Hebammenthema vielleicht etwas kritischer, weil ich sie jeweils auch als Geburtsbegleitung für die Hausgeburten wollte, und da muss es wirklich passen.
Aber auch so finde ich, dass in einer so sensiblen, einmaligen Phase wie einer SchwSch schon die Betreuung wirklich auf derselben Wellenlänge liegen sollte.
Und dabei ist es wirklich wurscht, ob es an deinen Hormonen liegt, oder an irgendwas anderem Das wäre höchstens relevant, wenn du davon ausgehen könntest, dass der Hormonschub nächste Woche vorbei ist. Aber das weißt du ja nicht.

Hast du es schon bei www.hebammensuche.de versucht?

FAs (und Hebammen), die so einen fachlichen Quatsch erzählen wie "Hebammenvorsorge geht erst ab der 30. SSW" habe ich ja echt gefressen.
Für den neuen FA morgen drücke ich dir die Daumen.

Liebe Grüße,
Sabine

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Also ganz ehrlich ...

Antwort von Xantja, 17. SSW am 07.07.2011, 13:57 Uhr

ich würde an Deiner Stelle weitersuchen ...

Ich habe Gott-sei-Dank eine sehr erfahrene Hebamme, die zwar keine Geburten mehr macht, aber Vor-uns Nachsorge. Wir haben uns vor ca. 6 Wochen kennengelernt, da kam sie zu mir - was ich superpraktisch finde -. Übrigens hat mir eine andere Hebamme mir diese empfohlen, da ich mich dazu entschlossen habe, nicht mehr nur zum FA zu gehen (mich also nicht mehr zu fühlen wie Dein besagter Frosch auf dem Seziertisch nach einer 1. FG - ich habe mir gesagt, wenn auch das 2. Baby nicht bleibt, möchte ich das nicht mit dem gespreizten Beinen auf dem gynäkologischen Stuhl erfahren, sondern dass mein Körper mir das von sich aus sagt ... mit Hilfe einer Hebamme ...) sondern etwas für mein Körpergefühl zu tun, da in meinem Leben ebne so einiges Kopf steht und ich in der SWS ich einfach die Ruhe brauche. NAchdem mein langjähriger FA mir ungefragt seine väterlichen Tipps aufgedrängt habe, habe ich nun kurzerhand den FA gewechselt, aber so richtig zufrieden bin ich nicht, schon allein deswegen, weil ich das Gefühl habe, dass man Dir ständig irgendwelche IGeL-Leistungen aufschwatzen will, aber ohnr richtig und intensiv zu beraten - man muss ja teilweise schon unterschreiben, dass man keine der zusätzlichen Vorsorgeuntersuchungen annimmt, da frage ich mich allen Ernstes: Geht es hier nur noch ums Geschäfts?... Außerdem wurde ich total übergangen als ich meinte, die nächste Vorsorge macht die Hebi .... FA darauf hin: "Dann sehe ich sie am soundsovielten wieder". Punkt. - Von anderen im Forum habe ich gehört, die müssten bei ihrem FA unterschreiben, wenn sie dazwischen zur Hebi gehen. Geht's noch? Und unter solchen Umständen soll man sich wohlfühlen?

Also ... lass Dich nicht abwimmelt à la 30 SSW, völliger Quatsch! Und telefoniere ein bisschen rum, kläre das am besten schon per Telefon, um was es Dir geht und was Du genau von einer Hebi erwartest.

Alles Gute!

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Re: Also ganz ehrlich ...

Antwort von tina2205, 10. SSW am 08.07.2011, 13:28 Uhr

Ich danke Euch ganz herzlich. Mittlerweile habe ich auch Kontakt zu einer neuen Hebi hergestellt. Die ist sogar Beleghebamme . So könnte ich zumindest Vorsorge und Geburt mit ein und derselben machen. Leider kann sie meine Nachsorge nicht übernehmen...

Jetzt müssen wir es nur noch schaffen, mal beide am Telefon zu sein, wenn der andere anruft.

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