Krötili
Eigentlich kann es mir ja egal sein, alt genug (34) bin ich ja. ABER: Ich habe echt Angst meiner Mutter von der Schwangerschaft zu erzählen! Ich weiß, dass sie nicht begeistert sein wird, da es ja nun noch länger dauern wird, bis ich wieder anfangen werde zu arbeiten. Das ist Ihr einfach sehr, sehr wichtig.... Finanziell könnten wir uns noch 5 Kinder "leisten", daran liegt es nicht. Ich fühle mich manchmal echt noch wie ein Kind von Ihr behandelt und unter Druck gesetzt*heul*. Aber ich kann mich nicht davon frei machen... So, das musste mal raus*g* LG
Ja das kenn ich. Meine Mutter hat sich allerdings gefreut, was mich dann wiederum erleichtert hat. Aber ihre Meinung war mir auch sehr wichtig und auch ihre Zustimmung. Ich empfinde es manchmal auch als sehr belastend, noch immer so wenig abgenabelt zu sein, dass man nicht auf die Meinung seiner Eltern verzichten kann. Meine Mutter ist aber zum Glück sehr liebe- und verständnisvoll, so dass wir trotz allem wunderbar miteinander auskommen. Sag doch einfach Deiner Mutter, wie glücklich Du bist und was Du empfindest. Eigentlich sollte sie an Deinem Glück teilnehmen und Dich nicht dafür verurteilen... LG Tina
Danke für deine Antwort.. Meine Mutter ist eher nicht so der herzliche und mütterliche Typ. In meiner ersten Schwangerschaft habe ich erst in der 20.SSW erzählt, dass ich schwanger bin. Einfach weil ich Angst vor Ihrer Reaktion hatte. Und: Ich hatte recht. Sie hat die Hände vor dem Kopf zusammen geschlagen, meinte dann: Na ja, für eine Abtreibung ist es ja jetzt zu spät! Und zu guter Letzt hat sie mir vorgeschlagen, das Kind zur Adoption freizugeben! Zu dem Zeitpunkt war ich 25, aber nicht mit dem Kindsvater zusammen, geschweige denn verheiratet. Das war zu viel... Bei zweiten Kind hat sie anders reagiert, kurz herzlichen Glückwunsch gesagt, aber ihre "Begeisterung" war Ihr anzumerken*ironieoff*. Mal gucken, wie es jetzt laufen wird. Irgendwann muss ich es ja erzählen... LG
Meine mama war zuerst auch net begeistert. " 3 Kinder? In der heutigen Zeit? bla bla bla Dein sohn ist Autist , was wenn des nächste Kind auch autistisch ist? usw usw. " Mittlerweile freut sie sich :-)
Oh, das ist hart... Das tut mir auch so leid für Dich! Ich meine, wenn Du schon auf eine wenig erfreuliche Reaktion eingestellt bist, kann es Dich vielleicht nicht mehr ganz so hart treffen... Ich denke, so etwas von seiner Mutter zu hören, tut einfach immer weh, aber vielleicht kannst Du Dich ja vorher emotional rüsten.
Aber letztendlich musst Du den Tatsachen ins Auge blicken, Du kommst eh nicht drumherum, es ihr irgendwann zu sagen. Und dann lieber früher als später, oder? Dann hast Du es wenigstens hinter Dir
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Vielleicht würde es auch besser am Telefon gehen, das geht Dir vielleicht nicht ganz so nah, wie Angesicht zu Angesicht. Und- Du könntest zur Not auflegen, wenn Du es gar nicht mehr aushältst. (Ich weiß, ist nicht die feine Art!).
Denk einfach an Deinen Krümel und an das Glück, das empfindest, dann kann Dir keiner was.
LG Tina
also ich will dir da ja echt nicht reinreden,ich weiss ja auch nicht wie sie sich sonst dir gegenüber verhält.Aber anhand dieser Aussagen "zum Abtreiben ist es jetzt zu spät" oder"gib es doch zur Adoption frei" hätte ich nur gesagt :"Und da hat der Schreiner das Loch gelassen!" also sowas gemeines von der eigenen Mutter!!! Da hätte ich wohl keinen Kontakt mehr zu...wer braucht denn solche Menschen!?
"Und da hat der Schreiner das Loch gelassen!"
Das kenne ich gar nicht, muß ich mal ergoogeln;-)
Ich habe ihr schon gesagt, dass mich das getroffen hat. Aber sie meinte nur, ich müsse sie ja auch verstehen
...
LG
Ich wollte Dir gerade echt nicht zu nahe treten
Ich finde nur :
Du bist 34!!!,keine 14 Jahre. Es ist DEIN Leben und nicht das Deiner Mutter.Meine Mutter hat früher auch ständig genörgelt (ich bin jetzt 27 und sie hat es sich endlich abgewöhnt).Ich hab Ihr dann nämlich gesagt das es sie nichts angeht und mich quasi behauptet! Ich denke Du musst das auch machen!Wach auf,realisiere das Du alt genug bist um Dein eigenes Leben zu führen.Sei stark und bau Dich auf..."schütze" Dein Glück.Ich weiss das man sagt"ja,aber es ist doch meine Mutter!"Aber ganz ehrlich?!Nur weil es das selbe Blut ist,musst du noch lange nicht mit Ihr auskommen auf diesem Level.
Das heißt auf gut-deutsch einfach nur: da ist die Tür, hau ab! So ein verhalten ist einfach nur unmenschlich von deiner Mutter... Soll sie sich doch freuen, dass sie noch ein Enkelkind bekommt!
Das hört sich ja fast an, als wärest du der größte Fehler deiner Mutter gewesen... wenn sie so über Kinder denkt, warum hat sie dann selbst welche bekommen??? Und wenn meine Mutter so reagieren würde, wie deine es getan hat, dann hätte ich ihr wohl auch den Spruch mit dem Schreiner an den Kopf geknallt... das ist nämlich nichts anderes als ein Rausschmiss und nach so einer Reaktion ist das nicht mehr als dein gutes Recht!! LG, Andrea
"wenn sie so über Kinder denkt, warum hat sie dann selbst welche bekommen???" Genau das frage ich mich auch manchmal! Sie kann nicht viel mit Ihren beiden Enkelkindern anfangen (generell nicht viel mit Kindern) und genau so war es schon als meine Schwester und ich noch Kinder waren. LG
Oh, da kann ich etwas nachfühlen... . Mein Mann ist chronisch depressiv und war vor 1,5 Jahren ein halbes Jahr in der Psychiatrie. Nun bekommen wir unser drittes Kind und ich hatte auch einen Horror es vor allem meiner Schwiegermutter zu sagen. Ich dachte, sie hätte dafür überhaupt kein Verständnis, weil Ihr Bub (mein Mann) ja nicht gesund ist. Ich selber habe es ihr dann garnicht gesagt, sondern unser Kleiner (4 Jahre alt) und dann hat sie nachgefragt, ob das stimmt. Sie hat aber keinen blöden Spruch losgelassen, sondern war nur etwas zurückhaltend, aber vielleicht habe ich mir das nur eingebildet. Mittlerweile freuen sie sich. Meine eigenen Eltern haben mich total überrascht, die haben sich so wahnsinnig gefreut, da war ich baff. Eigentlich habe ich immer das Gefühl, dass sie mit unseren zwei Söhnen nix anfangen können, aber anscheinend liegt ihnen doch mehr an ihren Enkeln als ich dachte. Also nur Mut, vielleicht wirds garnicht so schlimm!! Oder Du sagst es ihr einfach garnicht und wartest bis sie es sieht mit dem Kommentar "Dafür hast Du ja eh kein Verständnis, oder?" Trotzdem kann ich Dich gut verstehen, auch mir ist es noch wichtig, was meine Mutter über Sachen denkt und es fällt mir sehr schwer mich davon frei zu machen!!! Liebe Grüße, Julia