Cati1810
Hallo Mädels, gestern war unsere Hebamme da und wir haben ein sehr langes ausführliches Gespräch über die Geburt geführt. Unter anderem haben wir dann auch über Schmerzmittel gesprochen. Ich möchte ungern eine PDA weil ich Angst vor der Nadel im Rücken habe. Finde die Vorstellung einfach schon unangenehm. Meine Hebamme meinte wenn ich dann nach Schmerzmitteln Rufe würde sie mir Mepdit geben. Das ist wohl ein Opiat und macht dich etwas benommen. Sie meinte ich fühl mich dann als wenn ich nen Sekt zu viel hatte. Nachteil daran ist das es auf das Baby übergeht und der Vorteil das man so entspannt ist, das der Muttermund sich gut öffnet. Hab mich jetzt im Internet auch noch etwas belesen, aber man liest die Artikel und ist trotzdem nicht schlauer. Weiß jetzt nicht was ich vorziehen würde. PDA die mich schon einschränkt oder ein Medikament das mich benommen macht und auf das Kind übergeht. Hab auch lange mit meinem Mann darüber gesprochen und er meinte er baut auf die langjährige Erfahrung unserer Hebamme und wenn sie sagt sie hat sehr gute Erfahrungen mit Mepdit dann würde er das nehmen! Was meint ihr oder habt ihr eventuell Erfahrungen mit Mepdit gemacht? Vielen Dank schon mal Cati
Hi cati! Als wir vor ein paar Wochen in der Klinik zum geburtsgespräch waren, musste ich als aller erstes einen Bogen durchlesen der mich über PDA und was noch so gibt aufklärt! Anschließend sind wir zum Narkose Arzt der hat uns nochmals aufgeklärt und und sogar gezeitigt mit welchem Gerät er was macht! So nahm er mit vollkommen die Angst! Habe diesen Bogen dann unterschrieben, weil die sich vorher absichern! Musstest du nix unterschreiben in der Klinik? Ich wäre wenn, für eine PDA! Aber meine Henri sagt immer, ich soll mich nicht mit sowas beschäftigen, sondern wenn's drauf ankommt entscheiden! Vielleicht brauchst du auch nix und nächst dir jetzt sinnlose Gedanken darüber! Hör auf dein bauchgefühl! Lg Angie mit Mia
Hey Angie, hab auch schon diese Bögen ausgefüllt und mir alles durch gelesen! Hab angekreuzt das ich mich während der Geburt entscheide! Eigentlich ist es ja auch klar, lieber lass ich mir in der Rücken stechen als das ich was nehme was aufs Baby geht, oder? Bin halt nur verunsichert weil selbst mein Mann für das Medikament ist!
Du musst das Baby bekommen und sonst niemand! Mach das was du für richtig hältst, und wenn du nicht willst das dieses Medikament aufs Baby übergeht, dann lass es sein! Ich glaube, du wirst weder noch brauchen! Glaub an dich, du schaffst das auch ohne! Nicht falsch verstehen, ich finde das nicht schlimm eine Betäubung zu wollen/brauchen, aber zerbrich dir nicht deinen Kopf darüber!
Bei uns im KH geben sie gar nicht gern solche Medikamente, die die die Mama entspannen, aber aufs Baby übergehen. Haben sie mir bei der ersten Geburt ausgeredet und ich musste so da durch, dann für PDA war es schon zu spät, schon als ich im KH ankam (ja, auch das kann passieren). Ich habe mit meinem Arzt jetzt auch über den den Pudendusblock gesprochen, das ist eine lokale Betäubung des Beckenbodens, geht aber nur unter bestimmten Bedingungen. Vielleicht wäre das ja auch noch eine Alternative? Lass dich nochmal vom FA beraten!
Ich hatte bei meiner 1. Geburt beides, ich erspar dir Details warum. Das Opiat bekam ich als Spritze ins Gesäß nach 12h Wehen die ohne Abstände dazwischen kamen, max 1,5 Minuten. In diesen 1,5 Minuten hab ich die Wirkung gespürt, ich hatte ein angenehmes Gefühl, zumindest angenehmer als während der Wehen wobei der Schmerz nie wirklich aufgehört hat. Ich empfand das Opiat als unbrauchbar denn ich wollte was gegen die Schmerzen und da half es überhaupt nicht. Es hat mir einfach nix gebracht. Dannach bekam ich die PDA, Nadel im Rücken hin oder her, es war mir zu dem Zeitpunkt völlig pups, hauptsache es passiert irgendwas sonst hätte ich noch nach Kaiserschnitt geschrien. Meine Tochter kam 6 h nach der Opiat-Gabe und 3h nach der PDA zur Welt und es war alles in Ordnung. Sie war gesund und munter, wach, orientiert, Apgar 10/10, hat sofort genuckelt und gequäkt. Von dem her kann ich beidem keine negative Wirkung nachsagen, aber war eben meine persönliche Erfahrung. Geh nach dem was für dich okay ist und nicht wofür alle möglichen Menschen sind! Meine Freundin hatte auch eine PDA obwohl sie riesen Angst davor hatte und es wurde so gut gemacht dass sie sehr glücklich mit der Entscheidung war und eine schöne Geburt erlebt hat. Ich würde das auch wenn es soweit ist entscheiden, ob und was du überhaupt brauchst. lg Karin
Hallo! Also Mepdit(R) ist ein schwachpotentes Opioid, was fast nicht müde macht und auch nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Die schmerzlindernde Potenz ist etwa 10% der von Morphin. Zur PDA wird ein Lokalanästhetikum wie z.B. Ropivacain in der Regel kombiniert mit einem hochpotenten Opioid z.B. Sufentanil (1000fache Potenz von Morphin, Fentanyl 100fache Potenz, oder Morphin) Dafür gibt es zulässige Höchstdosen unter der Geburt, bei denen Beeinträchtigungen des Kindes selten sind. Aber selbstverständlich bekommt das Kind von den Medikamenten immer was ab und es sind theoretisch Nebenwirkungen möglich egal ob man sie als Tablette, Spritze oder PDA bekommt. Deshalb muss bei allen Maßnahmen genau überlegt werden, ob man das jetzt wirklich braucht. Die Frau sollte in alle Entscheidungen mit einbezogen werden, aber letztlich fehlt ihr in der Regel das Wissen und die Erfahrung es zu entscheiden. Deshalb bleibt meist nichts anderes übrig, als auf das Urteil der erfahrenen Geburtshelfer und Anästhesisten zu vertrauen. Vorher weiß man sowieso nicht, was man so unter der Geburt braucht. Aber man fängt meist mit einfachen risikoarmen Maßnahmen an und steigert das dann, wenns nicht reicht. D.h. bevor ich mir ein Schläuchlein zwischen die Rückenmarkshäute schieben lasse (PDA), versuche ich es erstmal mit einem Schmerzmittel, mit dem die Einrichtung gute Erfahrungen hat (d.h. auch ein Gefühl für Zeitpunkt und Dosierung) Lg Christine
Hey Ich werde vermutlich wieder die Spritze nehmen da ich keine PDA vertrage. MAche dir keine Sorgen deswegen. Die Spritze macht deinem Baby nichts sie darf nur nicht zu spät gegeben werden weil es sonst zu einer Atemhemmung kommen kann. Wenn du dir das ist der Eröffnungsphase geben lässt passiert gar nichts. Ich kann dir das nur empfehlen. Hatte immer so angst vor den Schmerzen und war total verkrampft. Das Mittel beruhigt und hilft gut gegen die Schmerzen. AM Anfang wird es dir etwas schwindlig also nicht erschrecken. Es kann sein das du ne halbe Stunde oder Stunde liegen bleiben musst bis es dir besser geht. ICh bin ne Weilé liegen geblie´ben bi e besser war und dann in die Wanne gestiegen. Also wie gesagt die Spritze ist gut für verkrampfte ängtliche Mütter und Frauen. ICh wünsch dir viel Glück LG
Also ich hab bei meiner ersten Geburt ein Schmerzmittel über den Tropf bekommen und ich bin der Meinung, dass es nicht das war was Du schreibst. Eine PDA wurde mit damals nicht angeboten. Allerdings muss ich auch sagen, haben alle meine Freundinnen mit der PDA keinen Spaß gehabt. Es waren 4 Stück und bei allen sind nach der PDA erst mal die Wehen weniger geworden oder sogar ganz weg geblieben. Haben sich also ewig viel länger "gequält". Es ist auch ohne PDA aushaltbar und ich denke ich werde die so weit es geht auf jeden Fall ablehnen. Aber weder wie er das selbst für richtig hält. LG Kerstin
huhu also ich habe bei meinen ersten beiden geburten jeweils eine PDA gehabt/bekommen und ich muss sagen den stich im rücken habe ich auch gar net so gemerkt allerdings hat bei der letzten geburt erst die pda gewirkt da war die kleine schon da :) was ich auch net schlimm fande wenn bauchzwerg nr 3 nun raus will dann auch nur mit PDA falls nötig aber andere medikamente ect würde ich abschlagen wünsch euch allen noch ne schöne restliche kugelzeit haben ja nun alle net mehr lange :)