NAG-Hasi
Die Geburtshilfe-Station in unserem Kreiskrankenhaus soll zum Ende des Jahres geschlossen werden. Meiner Meinung nach ist das nur ein erster Meilenstein bis zum Tod der gesamten Klinik. Meine Kinder sind dort geboren, mein Mann wurde in der Notfallambulanz gut versorgt, ich habe Freunde dort besucht, es ist einfach "unsere Klinik" hier. Und ich bezahle hohe Krankenversicherungsbeiträge dafür, dass eben eine Klinik für mich vernünftig erreichbar ist. Ich möchte gern etwas für den Erhalt von Geburtshilfe und letztendlich gesamter Klinik tun, eine Bürgerinitiative o. ä. Hat jemand Erfahrung mit so etwas? Wie sollte man das angehen? Ich bin für alle Anregungen dankbar, gern auch als PN.
Bei uns war es der Anfang vom Ende ! Mit der Geburtshilfe fing es an ,dann wurden nach und nach immer weitere Stationen geschlossen. Ein Prozess über mehrere Jahre. Demos mit mehr als 3000 Personen haben soviel gebracht , daß das KKH zur Erhaltung einer!Station mit Millionen von Steuerngelder umgebaut wurde,um es 1 1/5 Jahren doch zu Schließen. Heute ist es eine " Praxisklinik mit Kurzzeitpflege". Vielleicht habt ihr mehr Erfolg!!!
Hallo,
Bei uns hat die Geburtsstation im Sommer dieses Jahres schon geschlossen. Vielleicht aus finanziellen Gründen.
. Wirklich schade für die Bewohner, obwohl mehrere Petitionen bzw. Unterschreibsaktionen ( bei Frauen-, Kinderärzten, Hebamme, Bürgerinitiativen) überall erreicht wurden. Vielleicht werden sie die ganze Klinik irgendwann schließen. Ich denke, dahinter steckt sich mehr Politik als wir denken.
So, nun muss ich mir eine andere Klinik aussuchen beim nächsten Kind. Und sie wird nicht so nah sein.
Wie schon gesagt, vielleicht habt ihr Glück
Grüß