Sole1984
Hallo ihr Lieben!
Ich wünsche Euch und Euren Lieben ein gutes neues Jahr 2014!
Mich hat ab heute der Arbeitsalltag wieder – und genau das macht mir ein wenig „Kopfzerbrechen“ und Gedanken – wo ich hoffe ihr könnt mir helfen, diese „los zu werden“, da ja doch einige hier selbst wieder im Arbeitsleben stehen.
Als ich schwanger war, wusste ich gleich, dass ich nach gut 15 Monaten Karenz wieder in meinen Job (bin Angestellte im öffentlichen Dienst, super Kollegen, super Klima, 5 Minuten Autofahrt von daheim) mit meinen 30 Stunden zurückkehren werde. Ich hab das gesamte letzte Jahr immer am Freitag Vormittag gearbeitet, da hatte zuerst der Papa und dann die Oma (meine SchwieMu, die im gleichen Haus wie wir wohnen – Anbau) auf Kajetan geschaut.
Leider gabs auch im letzten Jahr Reibereien mit meiner SchwieMu, was aber großteils auf meine eigene Einstellung zurückzuführen war – mittlerweile ist alles paletti und wir arrangieren uns gut, vor allem auch weil wir uns vor der Umstellung mit Kind/Enkelkind gut leiden haben können.
Auf was ich jetzt raus will: Jetzt gehe ich eben wieder von 06:30 bis 12:30 arbeiten, in der Zeit schaut meine SchwieMu auf Kajetan, das macht sie sehr gut und Kajetan liebt seine Oma total – sie kümmerst sich auch total aufopfernd um ihn, er ist also wirklich in guten Händen.
Nur ich selbst hab meinem Sohn jetzt ein schlechtes Gewissen gegenüber, weil ich wieder arbeiten gehe. Ich hab nicht damit gerechnet, dass mich das Muttersein „so erwischt“ – ich hab mir in der SS gedacht, ach ich mache trotzdem alles wie bisher (Konzerte fahren, etc.) – und ich wurde eines Besseren „belehrt“ – gar nicht (oder nicht viel) hab ich getan, ich war dankbar und froh, wenn ich die Zeit mit Kajetan verbringen durfte! Jaja, erst wenn man ein Kind hat, weiß man, was es heißt ein Kind zu haben!
Wie ists denn euch gegangen, als ihr wieder das Arbeiten angefangen habt? Hattet ihr euch am Anfang auch nicht so super gefühlt?
Ich mein, ich gehe ehrlich gern arbeiten und ich bin dann eh den ganzen Nachmittag bei ihm daheim, trotzdem hätte ich mir nicht gedacht, dass mich eine Fremdbetreuung (obwohls ja durch die Oma eigentlich nicht unbedingt eine Fremdbetreuung ist) doch so mitnimmt, wies jetzt ist!
Was sagt ihr dazu?!
Lg Sole (vorm. BUSA) mit Kajetan (stolze 15 Monate)
Hallo meine Liebe! Ich verstehe dich total gut. Ich blieb "nur" 12 Monate Zuhause und bin dann aber wieder Vollzeit eingestiegen, was, wie sich herausstellte, überhaupt nicht funktionierte! (Ich habe darüber berichtet) Ich bin daraufhin zu meiner Ärztin die mich schon in der Schwangerschaft betreute, und sie verordnete mir 4 Std Dienst! (06:45-11:00) Damit konnte ich super leben. Mittlerweile arbeite ich Teilzeit (06:45-13:45) und auch dad ist vollkommen ok mittlerweile! Ich war seitdem Mausi auf der Welt ist ein oder zweimal abends weg. Und ich vermisse es auch überhaupt nicht! Ich bin gerne Mama und liebe meine kleine Familie über alles! Also was ich dir sagen möchte, schmeiß dein schlechtes Gewissen über Bord, das brauchst du nicht zu haben. Dein Sohn ist bei Oma gut aufgehoben und fu bist doch den nachmittag mit ihm zusammen. Du bist eben nicht nur Mutter, sondern auch AN und Frau! Du machst das total richtig so! Ich wünsche euch weiterhin alles erdenklich Gute! Lg Angie mit Mia