CaDeJa
Hallo ihr Lieben,
das hat jetzt nix mit dem schwanger sein zu tun, aber ich brauch einfach mal ein paar Meinungen und weiß momentan nicht wen ich fragen soll, weil alle derzeit wegen der Situation sehr angespannt sind.
Mein Schwager liegt seit vergangener Woche auf der Palliativstation.
Die Ärzte können leider nix mehr für ihn tun.
Er kämpft seit einigen Jahren gegen Krebs und ist mittlerweile voller Tumore ect.
Er ist erst 26 und es belastet uns alle natürlich sehr.
Vielleicht erlebt er Weihnachten sogar nicht mehr ...
Nun wollten wir ihn die Woche besuchen fahren.
Jetzt weiß ich nicht ob ich unsere Tochter (2) mitnehmen soll.
Die einen sagen auf gar keinen Fall, weil das einfach nix für Kinder ist, auch wenn sich das egoistisch anhört.
Die anderen sagen dass sie es mit 2 Jahren eh noch nicht versteht.
Mein Schwager sieht natürlich auch sehr schlecht aus und bekommt durch die Schmerzmittel vieles gar nicht mehr mit.
Ich weiß es einfach nicht.
Meine Mutter sagt, dass es ihn sicher freuen würde und das es blödsinn ist ein Kind von ihm fern zu halten nur weil er auf Palliativ liegt.
Vorher konnten wir ihn nicht besuchen, weil er auf der Onkologie lag und ich da wegen meiner Schwangerschaft nicht hin durfte.
Ach ich weiß es einfach nicht.
Was meint ihr denn bzw. wie würdet ihr das machen?
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Erstmal tut es mir sehr leid,dass eure Familie solches Schicksal miterleben muss. Ich würde meine kleine Tochter von gerade mal 2 jahren definitiv nichts mit ins Krankehaus nehmen! Trotzdem alles Gute
Ich würde das von der Beziehung eurer Tochter zu ihrem Onkel abhängig machen. Wenn zwischen eurer Tochter und ihm keine innigere Beziehung besteht, würde ich sie eher nicht mitnehmen. Kinder bekommen mehr mit, als man denkt. Klar gehören Krankheit und Tod auch zum Leben dazu, aber Kinder brauchen schon länger um sowas zu verarbeiten. Ich denke auch, wenn eure Tochter es nicht versteht, so wird sie doch daran knabbern...
Also ich sehe das anders als meine Vorschreiberinnen. Wenn du deine Tochter vorbereitest, Ihr schon erzählst das der Onkel nicht mehr gut aussieht und halt krank ist, dass er evtl. nicht viel reden wird, dann wird sie das verstehen. Ihm würde es sicher helfen und es wäre ja auch wahrscheinlich die einzigste Möglichkeit sowas wie Abschied zu nehmen. Und das zum Beispiel wird sie verstehen, dass ihr hingeht um auf wiedersehn zu sagen. Lass sie auf jeden Fall ein Kuscheltier oder Malbuch mitnehmen falls es länger dauert oder Ihr sie doch ablenken müsst! Sollte deine Tochter verstört wirken danach dann musst du an ihr dranbleiben und mit ihr darüber sprechen. Aber ich denke es ist wichtig auch kleinen Kindern die echte Welt zu zeigen. Wie über mir schon gesagt wurde, die kleinen kriegen mehr mit als wir denken, ja, aber das muss doch nichts schlechtes sein.
...Wenn du deine Tochter vorbereitest, Ihr schon erzählst das der Onkel nicht mehr gut aussieht und halt krank ist, dass er evtl. nicht viel reden wird, dann wird sie das verstehen... Ich behaupte, dass 2 Jährige das nicht verstehen. Wie auch? Sie verstehen so viele alltägliche Dinge noch nicht...und dann soll sie die obige Erklärung verstehen und bis dort auch behalten um es dann zu begreifen? .....Aber ich denke es ist wichtig auch kleinen Kindern die echte Welt zu zeigen.... Sicher müssen sie einiges lernen, aber doch nicht mit 2 Jahren. Man sie sind noch so klein und die Seele fängt doch erst an zu wachsen. LG Diana
Hallo,
das mit deinem Schwager ist wirklich sehr traurig
. Ich denke, dass was demnächst kommen wird, wird ihn erlösen. 26 Jahre man, dass ist doch kein Alter
.
Ich wünsche euch für die nächste Zeit ganz viel Kraft.
ICH persönlich würde meinen Sohn nicht mitnehmen. Zum einen versteht sie mit 2 Jahren eh nicht worum es geht, wenn er auch noch sehr schlecht ausssieht und er kaum noch was mitbekommt, ist es für mich ebenfalls ein Grund ihn nicht mitzunehmen. Die Kleinen werden noch früh genug mit dem Traurigem, Schlimmen etc.pp konfrontiert. Deine Kleine hätte davon nichts und ich würde es ihr auch nicht zu muten, zumal ihr doch sicher dort auch alle sehr traurig sein werdet. Das versteht sie doch gar nicht.
Meinen Sohn hatte ich allerdings zur Beerdigung von seinem Uropa mit. Er war damals knapp 2,5 Jahre. Dort hat er keinen kranken oder gar toten Menschen gesehen. Er hat das alles auch noch nicht wirklich registriert. Ich konnte ihn allerdings auch nirgends wo lassen.
LG Diana...vielleicht malst du mit ihr ein schönes Bild, schneidet schöne Dinge aus und klebt sie auf....
Also erst mal tut mir das sehr leid für Deinen Schwager. Ich würde das vom Verhältnis von Deiner Tochter zu Ihrem Onkel abhängig machen. Wenn sich die beiden nur wenig kennen, würde ich es lassen. Wenn sich die beiden gut kennen, würde ich sie aber auf jeden Fall mitnehmen. Ihr wird ja später dann sicher auch auffallen, daß ihr Onkel nicht mehr da ist, da finde ich eine Art Abschiedsbesuch vorher sinnvoll. Natürlich mußt Du sie vorbereiten. Kinder verstehen in dem Alter schon viel mehr, als man ihnen oft zutraut. Sicher wird sie vieles auch nicht verstehen, aber darüber kann man reden. Der Tod gehört nunmal auch zum Leben dazu, leider auch immer mal bei ganz jungen Menschen - auch wenn wir das alle immer gerne ausklammern. Damit kommen Kinder oft besser zurecht als wir. Ich habe meine Kinder eigentlich immer zu allem mitgenommen (Krankenbesuche, Beerdigungen..). Mein älterer Sohn war noch kurz vor ihrem Tod bei seiner Uroma und kam auch mit, als wir nochmal nach ihrem Tod bei ihr im Zimmer waren. Da war er etwas älter als 2 Jahre. Mit beidem kam er gut zurecht.
Überlege es dir gut ob du deine kleine mitnimmst bzw. ob du dir das selber antun möchtest. Ich habe es vor einem Jahr 2x druchmachen müssen! Einmal davon hatte ich meine Tochter mit - durfte am Ende nicht mit ins Zimmer - die Schwestern haben es verboten (hätte ich mir damals auch denken können) Ich würde niemals mehr in ein Zimmer (KH) gehen, wo ich wieß, dass derjenige bald stirbt. Erstens ist der Anblick nicht der Beste - man sollte denjenigen in Erinnerung behalten wie er war u. zweitens (so war es bei mir) habe ich jetzt immer Angst das gerade zu der Zeit wenn ich dort bin derjenige stibt. Das wünsche ich keinem! Ich würde ohne das Kind gehen! LG u. viel Kraft für deine Familie
"Ich würde niemals mehr in ein Zimmer (KH) gehen, wo ich wieß, dass derjenige bald stirbt. Erstens ist der Anblick nicht der Beste - man sollte denjenigen in Erinnerung behalten wie er war ..." Ich bin da anderer Meinung! Der Tod gehört,einfach zum Leben und man sollte einen Sterbenden nicht abschieben.Ganz im Gegenteil! Noch lebt er ja....soll er,nur weil er bald nicht mehr am Leben ist,alleine sein,einsam und ungewollt? NEIN! Geh zu ihm...er braucht mehr denn je Zuwendung! Und du kennst dein Kind am besten!Wenn sie das alles eh nicht versteht,wenn sie eher ein sonniges Gemüt hat,nimm sie ruhig mit.Vielleicht gehtst du mit Begleitperson,die sich im Zweifelsfall um sie draussen (dort gibt es sicher einen Garten),kümmern kann. Bezieht den Menschen mit ins Leben ein..... Meine Meinung! LG, Jazze
Ich hoffe du triffst die für eure Situation passende Lösung. Ich kann mich an meine Tochter mit 2 Jahren noch gut erinnern und ich hätte sie wohl mitgenommen. Alles gute für euch und meinen Trost für deinen Schwager
DAs mit deinem Svhwager tut mir sehr leid!Es kullern schon dite Tränen! Wegen deiner Tochter glaube ich das du eig weißt was das richtige ist!!Hör auf dein Bauchgefühl! Und solltest du sie mitnehmen wirst du merken wenn es sie irritiert und dann kannst du mit ihr ja auch wieder gehen!!
Erstmal möchte ich mich bei euch für Eure lieben Worte und die unterschiedlichen Meinungen bedanken.
Habe nun nochmal mit meinem Mann gesprochen und wir werden die kleine nicht mitnehmen, weil sie keine wirklich Bindung zu Ihrem Onkel hat.
Ich muss dazu sagen, dass die beiden auch weiter weg wohnen und wir uns die letzten Jahre nicht wirklich viel gesehen haben.
Wir selbst haben keine wirkliche Bindung zu ihm.
Es betrifft einen natürlich was da gerade passiert, weil man alles die letzten Jahre zwar nicht nah aber schon mitbekommen hat.
Wie gesagt, ich danke Euch allen für die lieben Worte.
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