CaDeJa
Hallöchen,
wer hat sich denn Gedanken über das Einfrieren von Nabelschnurblut gemacht und sich entschieden es machen zu lassen?
Für welche Firma habt ihr euch entschieden?
Wir haben es damals bei unserer Tochter leider nicht gemacht, weil sich die Ereignisse damals überschlagen haben.
Ich fand es schade das uns die Klinik auch nicht drauf angesprochen hat.
Diesmal werden wir es machen, wir haben uns für VITA34 entschieden, weil diese die einzigen sind die mit den KH die für uns in Frage kommen zusammen arbeiten.
Man investiert in jeden möglichen Mist, wenn man mal so nachdenkt und die Gesundheit ist einfach das wertvollste Gut eines Menschen.
Mit Nabelschnurblut könnte man schon viel erreichen.
Ist meine persönliche Meinung.
Wie denkt ihr darüber?
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Ich habe darüber nachgedacht es zu spenden, allerdings sind wohl sämtliche Mittel der Knochenmarkspenderdatei aufgebraucht und das Spenden ist somit nicht möglich. Zur Zeit jedenfalls. Ich finde es privat einfrieren zu lassen schon sehr teuer. Wie teuer weiß ich jetzt gar nicht genau, vielleicht hast du ja Zahlen, die mich überzeugen??? Naja und 100% ist ja auch nicht sicher ob es überhaupt hilft, leider, sonst wäre es keine Frage.
Ich habe mich auch sehr lange damit beschäftigt und bin zu dem Entschluss gekommen es nicht zu tun. Meines Erachtens spielt die Phamaindustrie mit der Ängsten der Eltern und das ist einfach nicht in Ordnung. Es gibt keine wirklich aussagekräftigen Studien, die beweisen, dass Nabenschnurblut ein "Wunderheilmittel" ist, denn das wird teilweise versprochen. Diese Art der Behandlung steckt noch in den Kinderschuhen und wird wohl noch einige Zeit brauchen, um völlig ausgereift zu sein. Bis dahin, wird den Eltern das Geld aus der Tasche gezogen. Jeder sorgt sich um das Wohl seines Kindes, aber nicht jeder kann sich das Einfrieren des Nabelschnurblutes für Jahrzente leisten.Sollte das Blut bei schlimmen Erkrankungen das Leben retten, wieso ist das dann so teuer? Mir erscheint das alles noch sehr unglaubwürdig. Wenn es aussagekräftige Studien gibt, die nicht nur theoretisch Erfolg versprechen, dann bin ich sofort dabei. Sollte ein Kind wirklich jemals in solch eine Notlage geraten, kann die Medizin auch schon soweit sein, dass es andere Wege gibt. Tut mir Leid, wenn das sehr drastisch klingt, aber ich finde es eine Schweinere aus den Ängsten der Eltern Profit zu schlagen und ich drücke die Daumen, dass kein Kind und kein Anderer in solch eine Notlage gerät. Dennoch kann ich Eltern verstehen, die das Geld lieber ausgegeben haben wollen, einfach um auf Nummer sich zu gehen. Wie gesagt, dass ist nur meine Meinung. Liebe Grüße
Ich bin auch ein Mensch der solchen Dingen sehr skeptisch gegenüber steht.
Erstens weil ich Arzthelferin bin und zweitens weil ich jahrelang für die Pharmaindustrie gerarbeitet habe.
Es gibt viele unsinnige Dinge, aber hier denke ich, das das Geld nicht einfach unsinnig investiert wird.
Natürlich wird viel aus Ängsten der Menschheit heraus zu Geld gemacht.
Man sollte sich hier mal nicht nur mit diesen Unternehmen unterhalten sondern sich auch von Ärzten seines Vertrauens beraten lassen.
Die Medizin ist sicherlich schon sehr weit, aber ich denke das genau hier irgendwann Dinge möglich sein werden die wir uns momentan noch nicht vorstellen können.
Bevor man irgendwann auf Knochenmarkspender Suche gehen muss, hat es sich mit dieser Variante vielleicht schon erübrigt.
Natürlich gibt es noch nicht ausreichende Studien darüber, aber wie genau wollen die Erfolge gezählt werden wenn es keiner tut.
Das mit dem Spenden, hmmm, also ich hab mal gehört das das nicht notwendig ist, denn um Studien zu führen brauchen die Nabelschnurblut und das nehmen sie sich wenn sie es brauchen, dazu benötigt es keiner großen Einverständnis. Soviel dazu.
Ich bin eben der Meinung, dass jeder sich ein Auto finanziert, ein teures Handy hat, die neusten Klamotten, ein super flachen Fernseher ect. aber knapp 30€ in die Gesundheit des eigenen Kindes monatlich zu finanzieren ist dann vielen zu teuer.
Das verstehe ich widerrum nicht.
Aber wie schon geschrieben, dass muss jeder selber wissen.
Problem an der Sache ist vielleicht auch, dass hier noch viel zu wenig aufgeklärt wird.
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Ich stimme dir auf jeden Fall zu, dass darüber noch so gut wie gar nicht aufgeklärt wurde. Vielleicht auch deshalb, weil diese Methode noch in den Kinderschuhen steckt und relativ unerforscht ist. Als ich vor diese Wahl gestellt wurde, wurde mir ein Handzettel in die Hand gedrückt und das wars. Als ich bei meiner Ärztin nachfragte, sagte sie nur, dass muss jeder für sich selbst entscheiden. Ganz toll, ich kann sowas aber erst, wenn ich alle Punkte kenne, sowohl Pro als auch Contra. Jedenfalls bin ich nach wie vor sehr unsicher. Klar, würde ich für die Gesundheit meines Kindes auch 30€ im Monat zahlen, gar keine Frage! Aber bei allen Anbietern konnte man nur jährlich eine Summe zwischen 1000-300€ zahlen und das kann ich nicht, selbst wenn ich es wöllte, ich kann das als Studentin nicht zahlen. Es ist für mich einfach unbegreiftlich, warum man für die Lagerung so viel Geld verlangen muss. Doch da kennst du dich bestimmt besser aus,ich studiere keine Medizin und bin da ganz ehrlich überfragt
Wenn du magst, kannst mich ja gern mal ausführlich aufklären, welche Gründe dich dazu bewogen haben oder empfiehlst mir eine Seite, die sachlich und Objektiv ist.
Liebe Grüße,
Tina
Schau dir einfach mal die Seite hier an:
http://www.vita34.de/
Ich hab mir andere auch angesehen, aber wenn dann kommen nur diese in Frage.
Hier kannst du monatlich einen bestimmten Betrag über einige Jahre finanzieren.
Die anderen bieten nur die Möglichkeit es in einem Betrag jährlich zu bezahlen und verlangen einen Erstbetrag von ca. 300€.
Man sollte sich nicht nur Fragen warum das Geld kostet, sondern was du dafür bekommst.
Sie stellen dir das ganze ja auch zur Verfügung und in der heutigen Zeit ist nichts umsonst.
Man kann es schlecht im eigenen Kühlfach zu Hause aufbewahren.
Man kann es wie eine Miete ansehen. Denn sie ermöglichen dir das du das Nabelschnurblut deines Kindes dort lagern kannst.
Wenn es irgendwann mal zum Ernstfall kommen sollte, sind die Untersuchungen die erforderlich sind um zu schauen ob es passt oder nicht, bei den meisten inbegriffen.
Und es ist nicht nur für das Kind geeignet was es spendet sondern eben auch für die Geschwister.
Schade finde ich in der Tat, das die Kliniken bisher noch nicht auf die werdenden Eltern zugehen. Dadurch würde vielleicht mehr drüber gesprochen und aufgeklärt.
Es ist damals bei unserer ersten Tochter einfach untergegangen. Wir haben uns zwar auch damit beschäftigt aber es hat weiter keiner drüber gesprochen, und das fand ich sehr schade.
Klar ist es letzendlich viel Geld, aber selbst wenn es nichts bringen sollte, habe ich meinem Kind doch die Möglichkeit bzw. eine Tür geöffnet die ihm irgendwann vielleicht das Leben retten kann und dafür ist mir mein Geld nicht zu schade.
Aber es sieht eben jeder anders.
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Hallo liebe Mai-Mamis
Ich komme aus dem Juni-Bus und habe mit Interesse diesen Beitrag gelesen.
Wir sind nämlich auch sehr stark am überlegen, wie wir das machen mit dem Nabelschnurblut.
Wir waren jetzt beim Info-Abend in der Klinik, wo noch einmal explizit darauf hingewiesen worden ist,dass eine Nabelschnurblut-Spende sehr, sehr wichtig sei und private Unternehmen eher noch umstritten sind.
Wir waren uns aber nicht sicher, weil wir diese einzigartige Lebensversicherung unserem Kind schon möglich machen wollten.
Ich habe daraufhin mit meinem FA darüber gesprochen. Es gibt definitiv zwei Seiten:
Zum einen ist es so, dass das gespendete Nabelschnurblut gut an die Klinik Düsseldorf gespendet werden kann. Von dort haben alle Erkrankten Anspruch auf dort eingelagerte Stammzellen und die Klinik Düsseldorf ist in der Forschung sehr aktiv. Dies ist bei privaten Unternehmen nicht unbedingt der Fall. Zum anderen ist es so, dass das eigene Kind momentan das eigene Nabelschnurblut z.B. bei schweren Erkrankungen wie Leukämie garnicht verwenden kann. Dafür allerdings evtl. ein Geschwisterchen.
Unsicher ist allerdings noch, wie weit die Forschung in 10-20 Jahren ist.
Eine private EInlagerung wäre in jedem Fall sinnvoll, wenn jetzt schon Erkrankungen beim Kind festgestellt worden sind.
Wir haben uns auch Info-Material von Vita34 und Seracell angefordert und müssen uns noch weitere Gedanken dazu machen.
Sollten wir das nicht privat einlagern lassen, werden wir das Nabelschnurblut AUF JEDEN FALL spenden, denn das ist sehr sinnvoll.
Ach ja, schon schwierig .......
GVLG ![]()
Ich hatte auch überlegt das machen zu lassen. Die kosten würden sich ja einmalig auf 2000€ belaufen und dann müsste man jährlich eine art miete zahlen. Das wäre mir es schon wert gewesen. Allerdings habe ich bei einem Spezialisten, bei dem ich war, erfahren, dass man dafür in bestimmten Kliniken entbinden muss. Es gibt nur einige Kliniken in Deutschland, die das durchführen können und transportieren kann man das wohl nicht. Die nächste Klinik wäre 100 km von mir entfernt, es ist natürlich unmöglich es bis dahin zu schaffen, wenn die wehen anfangen.
Hallo Neni88, da hat dir dein Spezialist aber was falsches erzählt. das nabelshcnurblut für dein kind kannst du in fast allen Kliniken in Deutschland entnehmen lassen. hatte mich da mal informiert. nur spenden geht wohl nur in wenigen. frag noch mal in deiner klinik nach, vielleicht wissen die ja was.
Das stimmt so nicht ganz.
Spenden kannst du in fast allen Kliniken, aber für dein eigenes Kind kannst du es nur dann entnehmen lassen wenn die Kliniken mit den Unternehmen zusammen arbeiten die es einfrieren.
Dafür muss das Klinikpersonal extra geschult werden und die müssen einen extra Vertrag mit den Unternehmen dafür haben.
Es gibt leider noch viele Kliniken in Deutschland die es nicht anbieten.
Es kann also durchaus sein, dass Neni88 für die nächste Klinik die einen Vertrag hat, soweit fahren muss, weil das Gebiet noch nicht abgedeckt ist.
Ich hab gerade vorhin sowie mit dem KH als auch mit VITA34 telefoniert.
Es besteht die Möglichkeit das du verschiedene Unternehmen die Nabelschnurblut einfrieren, kontaktierst, damit diese die Kliniken nochmals drauf ansprechen, da du den Wunsch geäussert hast. Oder du sprichst das KH deiner Wahl einfach nochmal drauf an.
Denn es besteht die Möglichkeit, dass die Klinik es sich evtl. überlegt und dafür müsste dann nur deren Personal geschult werden und da du noch bissi Zeit bis Mai hast könnte das noch passen.
Kommt aber drauf an wie Kooperativ die Klinik ist.
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