Minebiene
Hallo Ihr! Aufgrund der derzeitigen Wetterlage stellt sich mir eine dringende Frage bei der ich hoffe, dass mir jemand von Euch diese (aufgrund evtl. Erfahrungswerte) beantworten kann.
Also
:
Wir wohnen in der Pampa mit eingeschränktem Winterdienst. Mein Arbeitsweg beträgt ca. 40 km wovon ca. 20 km ebenfalls durch Pampa führen. Wenn es bei den derzeitigen Temparaturen anfängt zu schneien wird es schwierig. Die Jahre zuvor war mir das Unfallrisiko egal aber unserem Wurm im Bauch möchte ich solch gefährliche Expedizionen nicht riskieren. Gibt es eine gesetzliche Grundlage die mich hier unterstützen würde, gesetz des Falles ich traue mich nicht mich auf den Arbeitsweg zu begeben?
Wäre toll wenn mir jemand das beantworten könnte ![]()
Also ob es diesbetzüglich eine gesetzliche Vorschrift gibt weiß ich leider nicht, aber meine Kolleginnen, die bereits Kinder haben, haben mir geraten bei sehr schlechtem Wetter einfach sich bis zu drei Tage krank zumelden, weil du da kein Attest brauchst. Als Schwangere kann man immer sagen, dass es einem grade nicht so gut geht, z.B. starke Rückenschmerzen, ziehen im Bauch, schwacher Kreislauf u.s.w. Und diese Symptome sind ja nicht mal ausgedacht, sondern (fast) täglich da. Ich habe diese Symptome bis zur 27. SSW auch ignoriert und bin ganz normal arbeiten gegangen, weil ich kein Jammerlappen sein wollte. Nun bin verpflichtet mich zu schonen und bin bis zum Mutterschutz krankgeschrieben. Das nächste mal werde ich mich auch einfach vorher öfter krank melden. Das Kind geht nunmal vor und das versteht auch jeder.
Also dass es da eine gesetzliche Grundlage geben würde, das wüsst ich jetzt auch nicht, kann ich mir auch nicht vorstellen..... Ich würde offen mit meinem Arbeitgeber sprechen, vielleicht bietet er ja von sich aus an, dass du später anfangen kannst wenn die Wege schon geräumt sind oder dass du Resturlaub nehmen kannst oder Überstunden abfeiern kannst. Aber den Vorschlag sich doch einfach "nen Gelben" zu nehmen weil man ja für die ersten 3 Tage kein Attest braucht, den finde ich ziemlich -sorry für den Ausdruck- asozial, sowas macht man einfach nicht.....
Kann mir nicht vorstellen, dass es da ein Gesetz geben soll. Wie sollte denn das heißen? Es ist doch immer "Ansichtssache". Manche fahren total vorsichtig und andere, als wäre die Fahrbahn frei wie im Sommer und rasen an einem vorbei. Vielleicht kannst du Urlaub oder Überstunden nehmen. Vielleicht darfst du auch später anfangen, wenn du mit deinem Chef redest. Kannst du auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen (evtl ein Bahnhof auf dem Weg)? Ich weiß, es ist gerade sehr schwer, muss auch täglich viele km auf der Landstraße verbringen (meistens mit mehreren Kindern im Auto).
Ich kann den Gedanken schon gut nachvollziehen! Bin für meine Firma im Außendienst tätig, das sind bis zu 300 Km täglich auf den Landstraßen im Berliner Umland. Ich fahre sehr gerne Auto und hab mir sonst um´s Wetter keinen Kopf gemacht aber jetzt muss die Dinge etwas kritischer sehen. Habe für mich selber beschlossen von Tag zu Tag zu entscheiden, ob ich das noch verantworten kann und bisher war es immer noch o.k. für mich. Das Mutterschutzgesetz regelt nur die Arbeitsumstände, nicht aber den Arbeitsweg, soweit ich das weiß. Ich würde Dir auch empfehlen, entweder mit Deinem Chef zu sprechen ob Du ggf. spontan Urlaub nehmen kannst wenn die Straßen zu schlecht sind oder Dich eben krankschreiben zu lassen, falls das für ihn keine Option ist. LG Diana
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