Monatsforum Mai Mamis 2012

Mal so in die runde schmeissen ..bez. Nabelschnurblut

Mal so in die runde schmeissen ..bez. Nabelschnurblut

MamiZum1.

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Hallo ihr kuglen... mich würde mal interessieren wie ihr zu dem thema nabelschnurblut für stammzellen gewinnung steht... ich meine ich kann nicht verstehen wieso man es nicht spenden sollte (lagern ist für uns zu kostspielig) wenn man damit andren menschen so helfen kann.... wenn man es nicht spendet dann ist es organischer müll und dann hätte man damit ja vllt noch leben retten können... hmmm denke da seit ein paar tagen drüber nach ... weil halt viele sagen das sie es nicht spenden wollen (in meinem gvk) und ich kann das irgendwie nicht verstehen.... versetze mich dann immer in die lage der menschen denen meine spende helfen könnte und ich quasi vor ihren augen die wertvollen zellen wegwerfe..... oder habe ich dabei etwas nicht bedacht???? naja vllt kann ich ja eine kleine diskussion anregen... noch was anderes hab heute noch genau 60 tage vor mir Liebe grüsse Yasmine


Maiglöckchen83

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Antwort auf Beitrag von MamiZum1.

Hey Yasmine, ich seh das wie Du und deswegen sind mein Mann und ich uns auch einig, dass wir spenden wollen. Die Hebamme meinte nur, dass dazu etwas eher als üblich abgenabelt werden muss; also die "Bonding-Phase" etwas kürzer bzw. durch Nabelschnur durchschneiden kurz unterbrochen wird. Aber das nehmen wir gerne in Kauf, denn wir wären auch froh, wenn unser Zwerg Hilfe braucht und jemand anderes dafür gespendet hat. Mich würden die Argumente der anderen, die nicht spenden wollen, interessieren. Letztendlich muss das aber jeder für sich entscheiden. einen schönen Sonntag noch!


CaDeJa

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Antwort auf Beitrag von MamiZum1.

Wir werden es definitiv einlagern lassen. Soetwas kann nie zu kostpielig sein, die Gesundheit des eigenen Kindes sollte nie zu kostspielig sein. Ist meine persönliche Meinung. Die Menschen geben für alles Geld aus, finanzieren Fernseher, Handy ect. ... und da es auch hier die Möglichkeit der Finanzierung gibt, verstehe ich manchmal nicht warum die Gesundheit nicht so wichtig bzw. wichtiger ist, wie alle anderen Dinge. Warum sollte ich anderen das Nabelschnurblut spenden, wenn mein Kind irgendwann auf die Hilfe drauf angewiesen wäre ... Das ganze steckt heute noch in den Kinderschuhen und wer weiß was in ein paar Jahren damit alles möglich ist. Es nutzt ja nicht nur dem eigenen Spender sondern kann auch bei Geschwisterkindern Leben retten. Soll und ist nicht böse gemeint, aber das ist mir die Gesundheit meines Kindes einfach wert, und es ist meine persönliche Meinung. Muss ja letzendlich jeder selber wissen. Davon abgesehen, glaube ich, das wenn wir es nicht "offizielle" Spenden, es nicht wirklich im Müll landet, aber das ist ein anderes Thema ...


LaPuce80

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Antwort auf Beitrag von MamiZum1.

Ich werde auf jeden Fall spenden (DKMS) und nicht Privat einlagern lassen. Das Einlagern ist momentan meiner Meinung nach einfach nur Geldmacherei von irgendwelchen privaten Unternehmen. Die Forschung ist noch nicht soweit, dass man sagen kann, dass es meinem eigenen Kind in irgendeiner Weise überhaupt helfen könnte. Siehe auch hier: http://www.dkms-nabelschnurblutbank.de/globale-seiten/faqs-hilfreiche-links.html#c76 Natürlich muss jeder für sich entscheiden, wie und ob er spenden oder privat einlagern möchte. In 10 Jahren kann es natürlich sinnvoll sein, da die Forschung weiter ist. Aber bis dahin möchte ich das Nabelschnurblut meines Kindes lieber der DKMS spenden, da dies auch der Forschung zu gute kommt. Einen schönen Sonntag noch.


MamiZum1.

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Antwort auf Beitrag von MamiZum1.

uhi na da sind wir ja mehr oder weniger doch einer meinung... das finde ich gut... dann fühle ich mich in der entscheidung auf jede fall bestärkt...


würmle2005-2006

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Antwort auf Beitrag von MamiZum1.

Hallo, hab mal eine Hebamme darauf angesprochen und sie sagte mir, dass eine Spende grundsätzlich schon möglich ist, aber der "Geldtopf" der Spenderdatei zur Zeit zu knapp ist, also dass gerade gar keine Nabelschnurblutspenden entgegengenommen werden!!! Ich wollte auch unbedingt spenden, aber da die ihr Geld wohl lieber in Bluttests von Erwachsenen stecken (was ja auch wichtig ist), werden wir sie auspulsieren lassen und erst dann abnabeln. Das soll gut für den Eisenwert des Babys nach der Geburt sein. Ich finde es trotzdem schade und hoffe, dass sich die Situation für Nabelschnurblut bald ändert. (Ist wahrscheinlich für die Spenderdatei auch ein großer Geldaufwand...) Vielleicht wisst ihr aber auch schon was Neueres, ich habe Ende Dezember nachgefragt und es könnte ja ab Jahresanfang wieder was Neues geben... Hoffen wir es.


LaPuce80

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Antwort auf Beitrag von würmle2005-2006

Gut zu wissen. Mal schauen, wie es dann im April/Mai aussieht.


Viola21

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Antwort auf Beitrag von MamiZum1.

Also wir spenden es auch. Habe auf meiner Akte im Krankenhaus auch nen schönen Aufkleber drauf das man es gleich erkennt :-). Mir ist Gesundheit wichtig aber das Einlagern kostet viel Geld und es ist noch nicht erwiesen und bewiesen das dieses Blut meinem Kind oder uns in ein paar Jahren helfen wird. Es könnte aber soweit sind die Forschungen noch nicht. Und eh wir es im Klinikmüll entsorgen spenden wir es und retten irgendwo jemandem vielleicht das Leben.


CaDeJa

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Antwort auf Beitrag von MamiZum1.

... die Tatsache, das hier einige das Nabelschnurblut spenden wollen, somit seid ihr doch auch der Meinung das ihr anderen damit helfen würdet, aber ihr zweifelt daran das wenn ihr es einlagern lasst, das es eurem Kind irgendwann helfen kann ... häää, das muss man nun wirklich nicht verstehen oder? Das ist doch im Prinzip ein totaler Wiederspruch an sich, wie ich meine. Letzendlich ist es den allermeisten zu teuer oder man ist tatsächlich der Meinung das Firmen damit Geld machen. Was glaubt ihr denn was mit dem nicht "offizielle" gespendeten Nabelschnurblut passiert? Seid ihr wirklich der Meinung das das im Müll landet? Toller Link übrigens der hier eingefügt wurde ;-) ... Kleiner Tip, Scheuklappen ablegen und mal hinter die Kulissen schauen und nicht nur das sehen was man euch versucht Glaubhaft zu machen. Selbst wenn derzeit noch keine ausreichende Forschung darüber existiert, was nicht stimmt davon mal abgesehen, und nur ein Funke Hoffnung darin bestehen würde dass ich damit meinem Kind irgendwann das Leben retten kann, reicht mir allein diese Tatsache aus und das soll mit Sicherheit nicht am finanziellen Aspekt scheitern. Wie gesagt, dass ist meine persönliche Meinung dazu, muss natürlich jeder selber wissen. Aber vielleicht bewirke ich hiermit das mal "anders" darüber nachgedacht wird.


LaPuce80

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Antwort auf Beitrag von CaDeJa

Weiß nicht, wieso du da jetzt verwundert bist. Das sind doch zwei komplett unterschiedliche Dinge. Im Müll landet nur das, was nicht gespendet wird. Ich habe keine Scheuklappen auf. Ich spende lieber Nabelschnurblut, welches in der Forschung eingesetzt werden kann, oder schon jetzt einem anderen Menschen helfen könnte, als es jetzt (zu einem hohen Preis) für mein Kind einlagern zu lassen, ohne überhaupt zu wissen, ob es je irgendwie eingesetzt werden könnte. Das macht für mich MOMENTAN einfach keinen Sinn. Wäre die Forschung schon weiter, würde ich meinem eigenen Kind selbstverständlich den Vorzug geben, aber so ist es nun mal nicht.


faraday

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Antwort auf Beitrag von MamiZum1.

Der Unterschied zwischen Spenden und Einlagern ist einfach der, daß das gespendete Blut sicher verwendet wird, während das fürs eigene Kind eingelagerte Kind sehr wahrscheinlich nie genutzt wird. Außerdem ist es umstritten, ob eine Eigenspende überhaupt sinnvoll ist, denn sollte das eigene Kind wirklich im Kindesalter schon Krebs bekommen, waren die Anlagen dafür vielleicht auch schon im Nabelschnurblut vorhanden (Krebsentstehung dauert mehrere Jahre). Deswegen käme für mich eine Einlagerung auch nicht in Frage, Spenden aber schon.


Tinyanit24

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Antwort auf Beitrag von MamiZum1.

Die Gesundheit meiner Tochter ist mir ebenfalls wichtig! Nur,weil ich mir das Einlagern finanziell nicht leisten kann, besagt das nicht das Gegenteil! Bisher gibt es keine ordentlichen wissenschaftlichen Bestätigungen, dass das Nabelschnurblut das Leben meines Kindes retten könnte. Dafür steckt dies noch immer zu sehr in Kinderschuhen. Es gibt nur eine geringe Anzahl an Krankheitsbildern die eventuell geheilt werden könnten. Warum ist das denn alles so kostspielig, warum kostet "Leben retten" so viel Geld? Ich kann das nicht nachvollziehen. Ich werde die Stammzellen auch spenden, denn je größer der Pool an Stammzellen-Spendern, desto größer ist die Auswahl an Stammzellen, die möglicherweise eine Krankheit heilen können. Grüße


CaDeJa

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Antwort auf Beitrag von MamiZum1.

2 paar verschiedene Schuhe also, hmmm, komisch mehr sag ich dazu jetzt nicht. 1. es ist doch logisch das Abnahme, Transport, Einlagerung und für den Fall DAS die späteren Untersuchungen nicht kostenlos sind. 2. ist kostspielig immer auslegungssache, für mich sind 2500€ für die Gesundheit meines Kindes nicht viel Geld. 3. gibt es serwohl bereits Kinder bzw. deren Geschwisterkinder die erfolgreich behandelt wurden. 4. gibt es darauf spezialisierte Ärzte die sehr kompetente Auskunft erteilen und ausführlich über das Thema informieren. 5. geht es hier nicht nur um das Thema Krebs sondern um weitaus mehr und wenn man das Thema Krebs und die Verbinung zu diesen Stammzellen sieht, würde man auch wissen das es in erster Linie nicht nur um die evtl. Heilung geht, aber nun gut. Ich betone nochmal, dass es grundsätzlich jeder selber entscheiden muss. Aber wenn ich hier lese das man nur mit Hebammen darüber gesprochen hat, weiß ich auch nicht. Und es wird viel zu wenig über dieses Thema aufgeklärt, leider, deshalb entstehen dann verständlicherweise diese Unsicherheiten bzw. Unwissen, was man hier schön an einigen Antworten sehen kann. Eine sehr gut befreundetet Familie, bei uns in der Nachbarschaft, hat 4 Kinder. Die Frau war mit Kind Nr. 4 schwanger, als Kind Nr. 3 sehr sehr krank wurde. Bis dahin, haben sich beide Eltern nie mit diesem Thema auseinandergesetzt. Erst als Kind Nr. 3 krank wurde, kam das Thema auf, weil auch diese Eltern nie dachten das eine Nabelschnurspende in irgendeiner Form helfen könnte. Sie dachten genau wie die meisten hier, das passiert uns eh nie und wenn dann ist die Forschung noch gar nicht soweit. Sie wurden bereits einige Monate später eines besseren belehrt. Denn Kind Nr. 3 ist heute wieder vollkommen gesund, dank der Spende von Kind Nr. 4. Wenn man selbst nie in eine solche Situation kommt, kann man an solchen Dingen nicht wachsen. Mehr möchte ich dazu nun auch nicht mehr sagen.


würmle2005-2006

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Antwort auf Beitrag von CaDeJa

Ja, ich habe "nur" mit der Hebamme darüber gesprochen. Du überlässt die Entscheidung ja jedem selbst, wie du schreibst, deshalb reicht es mir auch, wenn die Hebamme sagt, zur Zeit sind keine Spenden möglich. Habe mich eben gegen eine private Einlagerung entschieden. Aus welchen Gründen ist doch egal, ist ja auch meine Sache. Ich finde es gut, dass du es machen möchtest. Jedem eben das Seine.