Monatsforum Mai Mamis 2012

Äussere Wendung, KS oder Beckenendlagegeburt HILFE!

Äussere Wendung, KS oder Beckenendlagegeburt HILFE!

SunshineBaby12

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Hallo Mädels, bin jetzt in SSW 35+4. Mein ET ist 18.5 und meine Kleine liegt seit ca. der 28 SSW in Beckenendlage, obwohl sie vorher immer in Schädellage war. Habe schon indische Brücke und Moxen (4 mal) versucht. Hat leider nichts gebracht. Die Hebamme meinte sie hätte noch ausreichend Platz im Bauch um sich zu drehen, sie tritt auch noch kräftig. Ausreichend Fruchtwasser ist vorhanden, Plazenta an Hinterwand sowie das Baby ist noch nicht ins Becken eingetreten. Dies sind alles gute Voraussetzungen, dass eine äussere Wendung gelingen könnte. Als ich jedoch die Risiken gelesen habe wurde mir ganz anders. Es kann bis zu einem Not KS kommen wegen z.B. schwächer werdenden Herztönen, Nabelschnurumschlingung u.s.w. Nun meine Frage: Wer hat von Euch schon eine äußere Wendung vornehmen lassen? Ist dies sehr schmerzhaft? Würdet ihr es nochmal machen oder kann man es nicht empfehlen? Wenn ihr keine äußere Wendung machen würdet was dann? Geplanter Kaiserschnitt oder Wehen kommen lassen und dann KS machen oder würdet ihr es sogar wagen eine Beckenendlagegeburt zu machen? Dies ist allerdings meine erste Geburt und viele Krankenhäuser machen dies erst ab der 2. Geburt. Wie sind Eure Erfahrungen mit dem Kaiserschnitt? Dafür oder dagegen? Ist dieser sehr schmerzhaft? Wie schnell ist man wieder fit? Bin leider mittlerweile ganz durcheinander und weiß nicht was ich tun soll. Wäre super, wenn ihr mir Eure Erfahrungen berichten könnt bzw. wie ihr Euch entschieden habt. Vielen Dank. Liebe Grüße Angela


beasty

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Antwort auf Beitrag von SunshineBaby12

hallo also ich kann nur für mich sprechen: ich würde bis zur 38ssw warten wenn sich bis dahin nix tut kann man immer noch überlegen zu drehen. schmerzhaft glaub ich nicht jedoch die risiken muss man tragen können. bel würde ich persönlich beim ersten kind nicht machen! krieg jetzt das dritte und würde jetzt kein problem darin sehen beim ersten wärs mir jedoch zu riskant gewesen! hoffe kann dir mit meiner meinung etwas helfen! lg


magistra

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Antwort auf Beitrag von SunshineBaby12

Ich kann dir nur sagen, dass sich meine beiden ersten Kinder jeweils in der 38. Woche gedreht haben. Beide kurz vor dem Termin, für den wir den Versuch der äußeren Wendung vereinbart hatten :-). Wahrscheinlich habe ich den Ärzten nicht zugehört, aber so dramatisch kam mir das damals nicht vor. Es besteht eben die Gefahr eines Notkaiserschnitts, für den aber alles vorbereitet ist. Als jemand, die dann letztendlich aus anderen Gründen doch zweimal einen Notkaiserschnitt hatte, kann ich nur sagen, dass mir ein "vorbereiteter" Notkaiserschnitt lieber gewesen wäre. Alles Gute für die Entscheidung.


Ororo

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Antwort auf Beitrag von SunshineBaby12

Hey, das ist vielleicht eher weniger hilfreich, aber ich habe im Fernsehen gesehen, wie sie eine äußere Wendung gemacht haben. Da war das Baby ständig per Ultraschall überwacht und man hat extrem darauf geachtet, dass nichts sich verheddert hat. Die Mutter hatte bis auf einen gelegentlichen Tritt vom Kind keine Schmerzen und das Baby, soweit man es einschätzen konnte, war höchstens verwirrt und hat herum geboxt. Wäre ich in der Situation und wäre ich mir der Kompetenz des Arztes/ der Hebamme sicher, würde ich eine äußere Wendung versuchen, bevor es zum Kaiserschnitt käme. Lass dich von deinem FA nochmal beraten oder hol dir sonstwo eine zweite (fachlich fundierte, nicht Forum-hören-sagen) Meinung! Grüße, Ororo


amynona

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Antwort auf Beitrag von SunshineBaby12

Mein Sohn (inzwischen 8 Jahre) saß ab der 30.ssw. stur auf seinem Hinterteil, so dass ich dem Versuch einer äusseren Wende zugestimmt habe.Denn ich wollte gern natürlich entbinden. Der Versuch wurde in der 38.ssw. gemacht, mit OP-Team in Alarmbereitschaft (Gefahr der Plazentaablösung ect.) Ich empfand das Drücken und den Versuch, das Baby zu drehen, als äussert schmerzhaft, mir liefen echt die Tränen. Nach einigen Minuten (die mir wie eine Ewigkeit vorkamen) hat der Oberarzt den Versuch abgebrochen,ohne Erfolg. Ich habe mich dann nach vielen Hin-und her-Überlegungen für eine geplante Sectio entschieden. Heute würde ich einen KS auf jeden Fall wieder bevorzugen, bei BEL. Denn die Dammschnittnarbe nach der Geburt meiner Tochter empfand ich als wesentlich heftiger,als die Wunde vom KS.


Inninsa

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Hi Angela, ich quälle mich gerade mit dem gleichen Thema.. bin allerdings schon in der 37 Woche (36+1) ;o(( und das Kind scheint die BEL und QL zu lieben.. war noch nie mit dem Köpfchen nach unten.. Moxen hat auch nichts gebracht ;o( und ich versuche im KH einen Beratungstermin für die äußere Wendung zu bekommen. Sie haben mir das in Kürze schon mal erklärt und es scheint nicht wirklich sehr dramatisch zu sein, vor allem sehr überwacht.. Allerdings gibt es keine Garantie, dass das Kind sich nicht zurück dreht.. Ich würde es aber, glaube ich, auf jeden Fall versuchen. Für die BEL-Geburt beim ersten Kind sprechen kaum Ärzte dafür.. ist wohl relativ gefährlich für das Kind und frü die Mutter.. Bei mir fällt das weg.. Im äußersten Fall ist halt ein Keiserschnitt die letzte Lösung. Es würde mich sehr freuen, wenn du über deine Erfahrung später berichtest. LG Inna