Mitglied inaktiv
Hallo zusammen :) mein Mann hat seine Ausbildung als Landwirt damals gemacht . Nach der Ausbildung hat er in dem Beruf nicht weitergearbeitet da es Probleme in seinem Betrieb gab. Er hat dann als Straßenbauer angefangen zu arbeiten eine Zeit lang über den Winter gibt es da allerdings nie arbeit und er sitzt Zuhause. Er ist jetzt seid einigen Wochen wieder bei seinem Onkel auf dem Hof ( er besitzt einen Bauernhof) und hilft ihn. Sein Onkel hat ihn angeboten sich bei ihm mit selbstständig zu machen. Mein Mann ist total begeistert und will es auf jeden Fall machen wir hatten jetzt Wochenlang streit deswegen weil ich dagegen bin mir ist das heut zu tage einfach zu riskant... Er meint aber das er diesen beruf erlernt hat und es ihm Spaß macht und in den Straßenbau auf keinen Fall zurück will. Naja letzten Endes habe ich dann zugestimmt weil es eh nichts gebracht hätte wenn ich mich weiter quer gestellt hätte. Mache mir aber wahnsinnige Gedanken das es alles schief geht Sein Onkel ist jetzt seid 15 Jahren selbstständig . Meint ihr ich mache mir umsonst so viele Gedanken er hat mir versprochen wenn es nach einem Jahr nciht laufen sollte geht er zurück zum Straßenbau. Es kommt ja auch eine Menge Papierkram auf ihn zu und einieges auch an Kosten ich weiss einfach nciht wie ich runter kommen soll .... Sorry das es so lang geworden ist Danke für´s zuhören wenn es jemand bis zum Ende geschafft hat :)
Ich hab´s geschafft
Hm...natürlich birgt so eine Selbstständigkeit -gerade im landwirtschaftlichen Bereich- viele Schwierigkeiten,sodass ich deinen Bedenken durchaus Rechnung tragen möchte. Aber wenn er davon so überzeugt ist, sein Herz daran hängt und er ja auch den Onkel samt Berufserfahrung im Hintergrund hat denke ich sollte man es ihm zugestehen...ich denke er wird sich der Risiken im Großen und Ganzen schon bewusst sein, zumal du ihm sicherlich deine Sorgen deutlich gemacht hast. Ich würde es trotz all der Zusatzarbeit, sprich Schreibkram ersteinmal auf mich zukommen lassen, denn so eine Selbstständigkeit kann ja auch eine Unabhängigkeit bedeuten. Lass es ihn versuchen...hab Vetrauen...Es ist doch schon mal ein Zugeständnis, wenn er sagt dass er es lässt wenn es in 1Jahr (lass es vielleicht auch 2 werden)nicht klappt.
Ich würde dir aber dennoch nochmal dazu raten ein ruhiges Gespräch zu ihm zu suchen um ihm einfach nochmal deine Sorge zu schildern...ohne Vorwürfe oder Kleinrederei
Fühl dich gedrückt ![]()
Hallo, ich kann Deine Bedenken und Deine Angst verstehen. Wie sieht es bei Dir aus, hättet Ihr über Dich ein "festes finanzielles Standbein"? Ansonsten ist es natürlich sehr risikobehaftet, aber man sollte es nicht unversucht lassen. Hat er denn im Straßenbau ein Einkommen für die Monate, in denen nichts zu tun ist oder wird er dann gekündigt und zum Frühjahr wieder eingestellt. Ich kann mir vorstellen, dass das auch unbefriedigend ist. Und man sollte immer daran denken, dass es ja auch Starthilfe vom Staat gibt, aber da kenne ich mich nicht aus. Zwei Jahre würde ich auch sinnvoller sehen als ein Jahr "Probe", da es erst anlaufen muss. Stimme der Vorrednerin zu, dass Ihr auf alle Fälle alle Probleme und Bedenken auf den Tisch packen solltet. Und vielleicht könnt Ihr das auch mal realistisch(!!!) berechnen. Alles Gute! Susi
Vertraust du deinem Onkel? Was für eine Landwirtschaft ist das denn? Was macht dei Mann denn, wenn im Winter nix zu tun ist als Strassenbauer? Ist er dann arbeitslos gemeldet? Ich denke, man muss über alle Ängste reden, denn man sollte so einen Schritt nicht unüberlegt gehen. Dennoch kann man auch mal was riskieren, wenn man wenig oder nichts zu verlieren hat, oder?