Monatsforum Juli Mamis 2010

- Saraa__

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Mitglied inaktiv

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Lass dich nicht verrückt machen. Sowas hat man schon vor 21 Jahren gemacht, als mein Großer geboren wurde und er lebt auch noch. Meine Güte, dieses ganze "neumodische" Gedöns, das regt mich tierisch auf. Probier es einfach aus. Nimm das einfache Möhren Pur. Früher hat man das den Kindern ab der 6. Woche mit reingemacht. Unser Zwergi bekommt es auch und es geht ihm prächtig.


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früüüher...^^....wurde feuer noch mit steinen oder hölzern angemacht. war es deshalb besser?? man man man......


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Nee sicherlich nicht. Aber wer will, soll es doch probieren. Man kanns auch echt übertreiben. Wenn das Zeug sooooooooooooooo schädlich wäre, würde es nicht auf dem Markt sein. Am Ende muss es doch jeder für sich verantworten, was er seinem Kind antut oder nicht. Das geht doch schon los beim Schlafen. Bloß kein Kopfkissen, bloß keine Decke, schon gar nicht ein Nestchen... Toll ich bin ne Rabenmutter. Meine Kinder hatten alle ein Kopfkissen, ein Federbett, ein Nestchen. Und? Sie leben noch... Ich mache es so, wie ich es für richtig halte und nicht, wie es mir irgendwelche Elternzeitschriften oder Ratgeber inkl. Bücher es mir vorgeben wollen.


mami06

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Manchmal bedeutet "prinzipientreu" wohl auch "beratungsresistent". Man kann nur hoffen, dass das nicht mal gründlich schief geht, denn du warst doch auch diejenige, die nach mehreren KS unmittelbar nach der Entbindung wieder geplant schwanger geworden ist, oder? Weißt du, der Mensch ist manchmal zäher, als man denkt, und wenn ein falsches Möhrchen, ein Kissen im Bett oder ein falscher Autositz immer zwingend zum Tode führen würde, wäre die Menschheit längst ausgestorben. Dass es aber nicht immer nur darum geht, was dem Kind hier jetzt und gleich augenscheinlich "nicht schadet", haben viele noch nicht verstanden. Meine Schwester hat die "harte Hand" meines Vaters auch überlebt, und wenn du ihn fragst, hat es ihr "nicht geschadet". Fragst du sie, sieht die Sache - vor allem im Rückblick - ganz anders aus. Dass meine Eltern uns von klein auf ständig Zigarren- und Zigarettenqualm ausgesetzt haben, hat uns auch nicht umgebracht - jedenfalls damals noch nicht. Heute leiden wir beide unter zahlreichen Allergien und allergischem Asthma, obwohl KEINE erbliche Vorbelastung bestand. Fragst du meine Eltern, dann haben diese Krankheiten ganz sicher nichts mit der Raucherei zu tun. Die Liste dieser Beispiele ließe sich beliebig fortsetzen bis hin zu einer Freundin, die ihr zweites Kind durch eine Gebärmutterruptur (das erste war ein KS) verloren hat. Versteh mich nicht falsch, ich wünsche niemandem etwas Böses und bin in vielerlei Hinsicht bestimmt anderen Ansichten gegenüber durchaus tolerant. Wenn sich Menschen aber wider besseres Wissen allen neueren Erkenntnissen und Forschungen gegenüber verschließen und nach dem bewährten Prinzipien weiter verfahren "Das haben wir schon immer so gemacht." und "Da kann ja jeder kommen...", dann finde ICH das sehr grob fahrlässig und kann das nicht verstehen. Für MICH lässt sich so ein Verhalten nicht mit meinem Verständnis von Verantwortung (für unsere Kinder) in Einklang bringen. ABER: Ich muss ja auch nicht alles verstehen....


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Weißt du, ich hab geschrieben, es soll doch bitte jeder so machen wie er will. Ich zwänge niemandem, im Gegensatz zu dir, meine Meinung auf. Ich werde es weiterhin so machen, wie ich es für richtig halte. Ich und nur ich, muss mein Tun und Handeln verantworten , niemand anderes und das hat auch nichts mit Unwissenheit zu tun. Das hat nichts mit "beratungsresistent" zu tun. Sondern damit, das ich ein freier Mensch bin, der bitteschön selbst entscheidet, was für mich persönlich richtig ist. Da interessieren mich keine Lehrbücher oder schlaue Professoren. Ich höre mir gern deren Meinung an , aber es kann mich niemand zwingen, danach zu handeln. Oder bin ich nun auch ne schlechte Mutter, weil meine Kinder nicht gegen jeden Pups beimpft sind? Ich reg mich nicht auf darüber, wenn jemand sein Kind komplett durchimpft, sogar gegen Rotaviren, weils die Wissenschaft für Gut befindet. Ich mach es anders und da kann mir auch kein Kinderarzt seine Meinung zu aufzwingen. Ich bin kein Mensch, der sich gängeln lässt. Und wenn wir, als Paar der Meinung sind, es fühlt sich richtig an wieder schwanger zu werden, dann werd ich schwanger. Weil ich es für mich so entschieden habe und nicht weil in irgend einer Studie steht... mit erhobenem Finger, das darfst du aber nicht.


mami06

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Ich habe schon sehr gut verstanden, was du meinst. Es ist aber schwer für mich, meine (abweichende) Meinung zum Thema zu äußern, ohne dass du einen erhobenen Finger siehst, oder dich beleidigt fühlst. Ich will es mal so sagen: ICH könnte es mit MEINEM Gewissen nicht vereinbaren, mich in für MICH entscheidend wichtigen Punkten über Expertenmeinungen hinwegzusetzen, wenn am Ende etwas "passiert". (Mein Sohn hat ND und allergisches Asthma, obwohl ich ihn 7 Monate voll gestillt habe. Hätte ich ihm die Flasche gegeben, hätte ich mir im Nachhinein Vorwürfe ohne Ende gemacht, weil doch die Empfehlung bei Allergiedisposition eindeutig ist, möglichst sechs Monate voll zu stillen. Auch wenn die Vorwürfe vielleicht völlig unbegründet gewesen wären, weil er die Krankheiten - trotz Stillens - auch bekommen hat). ICH schaffe es nicht, mich selbst zum Experten über alle Experten zu erheben und mit Überzeugung zu behaupten, dass ICH immer wüsste, was für mich und meine Kinder das beste ist. Wenn DU dir die Freiheit nimmst, dich über Empfehlungen hinwegzusetzen, musst DU am Ende möglicherweise die Konsequenzen tragen und eben hoffen, dass DU mit deinem Gefühl immer richtig liegst. Ich wünsche dir das auch. MIR persönlich ist das aber zu heiß. Und letzten Endes denke ich, dass es ein himmelweiter Unterschied ist, jemanden, der schlichtweg unwissend, unbedarft oder naiv ist, über mögliche Folgen seines Handels zu informieren, oder mit jemandem zu diskutieren, der genau im Bilde darüber ist, dass er sich über die herrschende Meinung hinwegsetzt und dann letztlich auch bereit ist, mögliche Konsequenzen in Kauf zu nehmen. Letzteres ist wohl bei dir der Fall - ersteres würde ich bei Saraa annehmen, wobei ich da natürlich auch falsch liegen kann.


Sonja1608

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Das Verweigern von Impfungen bei gesunden Kindern kann ich nicht verstehen! Wenn ein Kind unter einem Jahr, dass noch nicht gegen Masern geimpft werden kann oder ein krankes Kind, das wg. der Krankheit nicht gegen Masern geimpft werden kann, durch ein Kind, dessen Eltern lediglich aus Ignoranz keine Lust haben, auf "schlaue Professoren" zu hören, eine Maserninfektion erleidet und dann an möglichen Komplikationen, die gar nicht so selten sind, verstirbt, habe ich da null Verständnis für. Die Impfungen sind gut verträglich und die Folgen vieler "Kinderkrankheiten" können tödlich sein! Man ist also bei diesem Thema nicht nur für seine Kinder verantwortlich, da wir ja nicht jeder auf einer Insel leben. Gib Deinen Kindern von mir aus mit 3 Wochen Nutella, werde 15 Mal schwanger in 16 Jahren, alles Privatvergnügen, aber das mit dem Impfen würde ich noch mal überdenken. VG, Sonja


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Antwort auf Beitrag von Sonja1608

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil. Ich habe nicht geschrieben, das meine Kinder nicht geimpft werden. Ich habe lediglich geschrieben, das meine Kinder nicht gegen jeden Pups geimpft werden. Damit meine ich z.Bsp. Windpocken, Pneumokokken und Rotaviren. Und da habe ich meine Meinung zu und werd sie auch weiterhin vertreten. Meine älteste Tochter hat diese Pneumokokkenimpfung mitbekommen. Damals aus Unwissenheit meinerseits und weil ich da echt noch dachte, die Götter in Weiß sind das Non plus ultra. Sie ist danach schwer erkrankt und das muss ich nicht bewusst meinen anderen Kindern auch antun. Masern, Mumps und Röteln, Tetanus ok... alles andere wird bei uns sehr genau abgewogen, ob das nun sein muss.


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Ah , klasse Vorwurf. Gott sei Dank zähle ich nicht zu denen, die es sich zu Herzen nehmen, denen vorgewurfen wird, nicht gestillt zu haben. Nur was soll man machen, wenn es aus medizinischen Gründen gar nicht geht. Zumal es doch jedem sein Privatvergnügen ist, ob man stillt oder nicht. Schade nur, das du als Stillmami anscheinend nicht weißt, das man heute sogar wieder sagt, stillen über den 6. Monat hinaus bringt rein gar nichts. Meine Kinder kriegen Flasche, aus medizinischen Gründen und aus privaten Gründen. Für mich ist die Flasche die bessere Lösung, denn wenn ich hier in den Foren lese, was für Probleme beim Stillen aufkommen, da kann ich mich entspannt zurück lehnen und mir eins grinsen. Kann mir nicht passieren, denk ich mir dann. Aber auch das muss jeder für sich entscheiden. Ich denke, ich muss es verantworten und ich werde bestimmt nicht entgegen dem Kindeswohl handeln. Wenn es für dich wichtiger ist, nur auf andere zu Vertrauen, ist es doch auch ok. Jeder so wie er mag. Ich mach es so und du eben anders.


mami06

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Ich weiß sehr wohl, dass man 6 Monate empfiehlt. Das mit den 7 Monaten hat sich so ergeben, da mein Sohn anfangs Beikost verweigerte und ich sie nicht in ihn hineinprügeln wollte. Zum zweiten ist es mir völlig gleich, ob andere Leute ihre Kinder stillen oder nicht. ICH für meinen Teil wollte und will stillen, kann es auch und tue es sehr gerne! Ich tue es im übrigen nicht nur gern für meine Kinder, sondern auch für mich. Ich genieße es! Mein Beispiel mit den Allergien meines Sohnes bezog sich darauf, dass ICH MIR 100% Vorwürfe gemacht hätte, wenn ich aus Unwissenheit, Bequemlichkeit oder sonstigen Gründen (kann mir keine vorstellen, da ich ja sehr gern stille) nicht gestillt hätte. Ich hätte mich ewig gefragt, ob man seine Krankheiten hätte vermeiden/mildern können, wenn ich mir "damals mehr Mühe" gegeben hätte. Das ist doch der Punkt, nämlich dass man hinterher immer erst schlauer ist. Wenn du nicht stillen kannst und zudem auch gar nicht willst, dann ist doch für dich alles schön! Und für mich auch.


jojoja-zauberzwerge

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jaaaa, früher.... schon mal was davon gehört, dass allergien auf dem vormarsch sind?! möhrchenbrei so früh ist allergiefördernd!!! aber macht ihr nur. lg n.