Mitglied inaktiv
Hi!
Wie läuft es eigentlich bei euch so mit dem zweiten ( 3.4..5....)Kind?
Kriegt ihr das gut hin? Ich finde es ist teilweise echt hammer anstrengend.
Mein Großer ist 4 1/2 und sehr sehr "aufgeweckt"! Er hat jetzt 3 Wovchen Kinergartenfrei gehabt und ich bin fix und fertig davon!
Ich komm zu nix ( entweder schreit das Baby oder Jonas will was von mir) und wenn ich den kleinen stille klebt der Große direkt an mir und fordert dieselbe Aufmerksamkeit, dabei hätt ich dann gerne mal meine Ruhe.
Wenn ich mit dem Baby spreche, redet der Große alles Wortwörtlich nach.
Heute waren wir im Aquazoo( ich dachte das Kind sollte mal was anders sehen und mal raus aus dem Haus...) da war er mir richtig peinlich...er interessierte sich anscheinend nicht für die Tiere und hat nur gehampelt, blöde Geräusche gemacht und gemeckert. Hat mich geschlagen, sich dabei weh getan und den ganzen Laden zusammengebrüllt.
Der macht mich fertig!
Auf dem Rückweg hat das Baby Hunger bekommen und im Tunnel angefangen zu schreien ...500 meter weiter hab ich dann anhalten müssen um ihn zu stillen...ich bin nassgeschwitzt gewesen.
Ist es bei euch auch teilweise so?Oder hat noch jemand so ein " lebendiges" ( hyperaktives) Kind?
Gruß Linda
ohja, ich habe zwei von der lebendigen sorte. es ist sehr stressig zur zeit. dazu kommt noch das cora sehr oft vor allem zu den abendstunden (wenn die jungs zu abend essen und anschl. ins bett müßen.) schreit und schreit...und dann drehen die zwei nochmal richtig am rad, weil mama ja gerade keine zeit hat und papa noch arbeiten ist. es ist im moment furchtbar, irgendwie kann man einem bzw. allen nichts recht machen.
ja, mein sohn (3jahre) spiel auch gern wildesau mit mir. mein mann ist auch durch die ernte bis nachts arbeiten. abends dann, wenns ins bett geht ist es am schlimmsten. da soll der große zähne putzen und aufs klo, dann kommt die gute nacht geschichte (die zur zeit aber ausfällt, weil die kleine schreit um die zeit)... alles sehr nerven aufreibend, aber da müssen wohl alle beteiligten durch... ![]()
Ich habe 3 Kids Mädchen fast 7Jahre, Junge 3,75 Jahre und Mini-Motte 4 Monate und es gibt anstrengende Tage, das gebe ich zu. Aber man wächst mit seinen Aufgaben. Ich bin meistens echt gelassen, meine Kleinste ist aber bis jetzt auch total pflegeleicht. lg
Wow das klingt echt wie bei uns zu Hause. Als der Große (wird im Dz. 4) 2 wochen zu Hause war, war ich abends auch voll am Ende. Ich hoffe dann einfach immer das es besser wird. Versuche einfach dann immer enn es geht, mich wirklich auf den Großen zu konzentrieren aber das geht auch nicht immer. Vorher hatten wir eigentlich nie groß Stress aber jetzt ist es schon so, daß er auch immer wieder testet wie weit er gehen kann. Heute hat er der kleinen immer wieder die Decke auf den Kopf als sie am Boden lag obwohl ich mehrfach gesagt hab er soll es lassen. Dann reagiert er meist nur noch wenn ich ihm sage, er geht gleich in's Bett wenn er sich nicht benimmt oder ähnliches. Dann ist aber wiederum auch das Gebrüll groß.
hab auch so einen, der auch ins Frühförderzentrum geht, das ist schon stressig, bin auch öfters durchgeschwitzt, an manchen Tagen, kann ich es bessser ertragen, an manchen weniger, aber ich habe zwei Omas, die ihn oft holen, und beschäftigen, daher geht es. Meine Mutter hat ihn in den Ferien für 3 Tage gehabt, dann haben die ihre Wohnung in eine Ritterburg verwandelt, er redet sie heute ncoh mit diesem Ritternamen an, nur so, kann man ihn beschäftigen, an sonsten artet es in Stress aus. Aber ich kann dich verstehen, da bleibt uns nix übrig, als abzuwarten, bis sie etwas älter sind. Letzt war soviel trubel, das ich mich am Telefon mit zentrale des wahnsinns gemeldet habe, nur als Beispiel, du mußt gelassen bleiben, und es mit Humor sehen.
die umstellung vom ersten auf zweite kind fand ich auch hammeranstrengend! man merkt erstmal, was es heißt, funktionieren zu müssen. einfach nur funktionieren. aber ihr werdet euch daran gewöhnen, euren rhythmus/alltag finden und allerspätestens wenn das baby kein baby mehr ist, macht das familienleben auch wieder spaß :o) du musst halt schauen, dass du immernoch zeit für den großen ganz alleine findest. wenn das baby schläft oder friedlich ist, schnapp dir den großen und tut zusammen, was ihr auch vor dem baby immer getan habt. LACHT VIEL MITEINANDER. für den großen ist es auch eine hammerkrasse umstellung, und wenn er dann auch noch spürt und sieht, wie gestresst mama ist... er macht das baby dafür verantwortlich, dass es dir schlecht geht. das fördert die geschwisterbeziehung nicht gerade. wenn sie gleichzeitig was von dir wollen, lass áuch mal das baby kurz warten und bevorzuge den großen! immer nur rücksicht nehmen müssen - das fällt kindern schwer. die umstellung jetzt auf dritte empfinde ich dagegen als klacks. ich wusste, was mich erwartet und bin inzwischen erfahren und dadurch viel gelassener. ich weiß, dass niemand daran zugrunde geht, wenn er mal kurz warten muss. zerreiße mich nicht mehr, um jedem SOFORT gerecht zu werden. und ein geregelter alltag hat sich mit zwei kindern eh eingespielt, da kann das baby nicht mehr so viel auf den kopf stellen. alles wird gut!:) nadja