Cora0580
Hallo Liebe Mitschwangere ;), ich lese sonst meist still mit, aber seit Tagen habe ich doch so eine große Angst vor der Geburt, dass ich mir dachte, wenn ich es Euch nicht schreiben kann, wer versteht mich dann?! Es ist meine 2. SS, mein erster Sohn kam per KS wegen BEL ( und zu gross für eine vaginale Geburt in BEL) zur Welt. Ich hatte einen Termin, habe aber am Samstag Abend vorher Wehen bekommen und hatte dann am So den KS. Nach der Nacht mit den Wehen war ich völlig erschöpft, die OP war völlig in Ordnung, aber mir wurde mein Sohn nicht gezeigt, da er nicht gleich geatmet hat. Er kam dann aber nach dem Absaugen zu uns, aber ich konnte mich gar nicht freuen. Ich war irgendwie völlig bedient und hatte nur Angst, dass ich was falsch mache. Zusätzlich habe ich einen Darmstillstand bekommen nach der Geburt und ich musste sobald ich etwas gegessen hatte, immerzu brechen. Nach drei Tagen wurde ich dann ohne Kind auf die Chirurgie verlegt, um den Darm wieder "anzuschmeissen". Das Stillen hat dann auch nicht so geklappt...Ich habe versucht mich diesmal besser vorzubereiten. Mein Zweiter Sohn liegt in Schädelllage und ich möchte auf jeden Fall versuchen, vaginal zu entbinden. Ich gehe auch in ein anderes KH und wenn alles gut läuft, klappt es sogar mit der Beleghebamme. ( Die ist über Weihnachten/Neujahr im Urlaub, der Knirps darf also nicht ganz pünktlich kommen). Aber seit Tagen kreisen meine Gedanken darum, dass ich das nicht schaffe. Ich habe Angst vor den Schmerzen, dass ich einen Dammschnitt etc. bekomme, dass ich schwere Geburtsverletzungen erleide, dass es wieder furchtbar wird und ich mich gar nicht freuen kann. Ich spreche da auch drüber, aber meist wird dann immer gesagt: Diesmal läuft es besser! Du wirst sehen! Aber das tröstet mich zur Zeit gar nicht. Noch dazu ist mein zweites Kind wohl wieder eher gross und ich frage mich, wie da 37 cm KU durchpassen sollen... Irgendwie komme ich gerade gar nicht zur Ruhe! Entschuldigt schon mal den vielen Text. Vielleicht weiss ja jemand was Tröstendes oder hat eine gute zweite Geburt nach KS erlebt. GLG Cora
Huhu ich kenne auch beides die erste ss endete mit ks mitten in der Nacht wegen Plazentainsuff. Und anderen Dingen meine 2 te ss endete spontan (mit Einleitung) und der kleine war innerhalb 4 Stunden da ohne geburtsverletzung ohne PDA ohne irgendwas also es stimmt schon das jede ss und auch jede Geburt anderst ist . Alles gute trotzdem für dich ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiter helfen :)
Hallo, ich kann deine Angst nach den Erfahrungen, die du bei deiner ersten Geburt gemacht hast, sehr gut verstehen. Da ging so ziemlich alles schief, was schiefgehen konnte. Aber die Voraussetzungen für die kommende Geburt sind im Vergleich zu damals doch viel besser. Dein Baby liegt richtig, so dass es keine BEL wird, du gehst in ein anderes Krankenhaus, in dem du dich sicherer fühlen und nicht ständig an deine erste Geburt erinnert wirst und du hast deine Beleghebamme dabei, das hört sich alles toll an! Ich habe zwar keine Erfahrung mit eine normalen Geburt nach KS, hatte bisher zwei vaginale Geburten, aber meine Kinder waren auch sehr groß. Und von daher kann ich dir sagen - auch ein Kind mit 38cm Kopfumfang (mein 1. Sohn) kommt da druch und man kann danach sogar laufen ;) Und ob Dammschnitt oder Riss, das ist doch egal, ich finde das alles viel harmloser im Vergleich zu einem Kaiserschnitt, bei dem man viel stärker verletzt wird und das noch lange Zeit danach spürt. Ich habe trotz zwei relativ problemlosen Geburten auch Angst vor der dritten, das ist auch irgendwie normal. Meine größte Angst besteht darin, dass ich, weil meine Kinder auch sehr groß waren und dieses wird es auch wieder sein, einen KS bekomme. Aber ich werde alles dafür tun, dass es so nicht wird und es wieder eine normale Geburt sein kann. Und dafür muss ich möglichst entspannt sein und Vertrauen in mich und meinen Körper haben. Und mit einer Beleghebamme kann man es sehr gut (kann ich bestätigen, hatte ich bei meinem 2. Sohn und es war trotz 4930g Geburtsgewicht eine traumhafte Geburt). Ich sage mir immer - es nützt nichts, wenn ich mich mit negativen Gedanken fertig mache, die Geburt kommt so oder so und ich kann es beeinflussen, ob ich positiv oder negativ herangehe. Ich schließe mich deinen Bekannten an (auch wenn es dich nicht beruhigt) - es wird schon gut sein! Jede Geburt ist anders und das, wie deine erste Geburt verlaufen ist, hat nichts zu sagen. Alles Gute!