Monatsforum Februar Mamis 2012

Ständig Angst um meine Tochter

Ständig Angst um meine Tochter

Netti.js

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Guten Morgen! Meine Maus kam wenige Tage vorm ET nach einer nicht ganz einfachen SS zur Welt. Ich hatte seit der 25.SSW mit vorzeitigen Wehen zu kämpfen und hab 3 Monate strikte Bettruhe gehalten. Ab der 34.SSW hatten wir außerdem mit einer leichten Unterversorgung zu kämpfen, so dass die Geburt dann am Ende eingeleitet werden musste. Am Ende der Geburt sind dann auch ihre Herztöne sehr schlecht geworden. Es ist alles gut gegangen und Yasmin ist kerngesund und entwickelt sich prächtig! Sie kam zwar sehr zart zur Welt und war am Anfang zu schwach um an der Brust zu trinken, hat aber alles aufgeholt und ist topfit. Trotzdem hab ich ständig Angst, dass ihr noch irgendwas passieren könnte! Kennt das jemand? Ist das normal? Ich möchte sie auch nicht in Watte packen oder dass sie merkt, dass ich immer Angst um sie habe. Manchmal hab ich echt das Gefühl ich spinne total. Ich meine, ihr geht's doch gut und ich hab doch gar keinen Grund so zu reagieren!


Farasha

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Antwort auf Beitrag von Netti.js

Die Cousine meines Mannes musste wie du lange liegen damit sie ihre Tochter nicht verliert. Sie hatte mehr als 4 Monate strikte Bettruhe , und auch sie ist wie Du panisch und ist es noch heute und die kleine Maria Helene von ihr geht jetzt 2 Klasse. Man kann verstehen das du solche Angst hast , denn die Schwangerschaft war nicht leicht , immer vor Augen das es mies ausgehen könnte. Hast du denn in der Schwangerschaft und dannach eine Vor und Nachsorge Hebamme gehabt? Die kleine Maria ist kerngesund , aber wird versucht in Watte zu packen , ihre Mama war schon als sie Baby war immer sehr vorsichtig. Sie hat sie nach jeder Mahlzeit gewogen , wenn sie die Flasche nicht ausgetrunken hat wurde panisch die Mutter angerufen , aus Sorge die kleine verhungert. Also bei ihr ist es sehr extrem .............wobei ihre Mutter ihr da schnell den Wind aus dem Segeln nimmt und auch der Kindesvater geht normal mit Maria um und lässt sich von ihr dann nicht hinein reden. Kleine Plessuren waren immer Notarzt Thema so das Familie sie bremsen musste ..............damit das nicht im Chaos endet. Das ist jetzt mal ein sehr krasses Beipiel zu diesem Thema. Ich finde eigentlich sollte man Müttern mit so einer schweren Schwangerschaft , da sie mit vielen Ängsten verbunden ist therapeutische Hilfe zur Seite stellen. Einfach weil sie den Raum brauchen diese dramatische Zeit zu verarbeiten , in Hinsicht auf ihren Körper und die Strapatzen und auch auf das Baby............................


NikiG

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Antwort auf Beitrag von Netti.js

Mir geht es genauso. Ich hatte zwar eine super Schwangerschaft und super Geburt, aber ich habe auch ständig Angst um sie. Am Anfang war ständig was anderes, erst hatte sie eine starke Erkältung, dann schon 2x Bindehautentzündung, das sind alles nur Kleinigkeiten, aber sie tat mir so Leid und jetzt bekomme ich auch manchmal gesagt, dass ich sie in Watte packe, aber das sind eben die Muttergefühle und ich finde, die sind normal...


Annett23

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Antwort auf Beitrag von Netti.js

also meine ss lief relativ super, aber trotzdem hab auch ich angst um meine yasmin (die übrigens genauso wie deine geschrieben wird ) bei mir liegt es aber nur daran, das ich schon mal ein kind gehen lassen musste, weil es sehr krank war. justin wurde nur 20 monate und 17 tage alt. er hatte eine schwere stoffwechselstörung, konnte mit seinen 20 monaten weder alleine sitzen, noch laufen, noch krabbeln. ich schreibe jede mahlzeit auf, seit dem yasmin 2 wochen alt ist. ich weiß auch nicht warum, vielleicht weil justin nicht so viel getrunken hat und auch nicht zugenommen hat. als er starb wog er gerade mal 6,5 kg. 1 jahr vorher waren es noch 7,5 kg. ich wollte schon lange aufhören damit, aber ich schaff es irgendwie nicht. naja, mein buch ist jetzt etwas über halb voll, ich denke spätestens wenn es voll ist, werde ich aufhören ich kann dich vollkommen verstehen, das du angst um deine tochter hast. aber irgendwann wird alles besser werden. lg annett

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Holly87

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Antwort auf Beitrag von Netti.js

Ich habe mal gelesen das es sogenannte "Traumahebammen" gibt. Versuch doch mal online eine zu finden oder wende dich an deine Nachsorgehebamme, vielleicht kennt sie jemanden. Solchen Hebammen sind speziell geschult Müttern zu helfen die eine schlimme SS und Geburt hatten. Alles Gute!


Netti.js

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Antwort auf Beitrag von Netti.js

Vielen Dank für eure Antworten! Ich denke, ich werde mich mit meiner Hebamme nochmal in Verbindung setzen.