marisol31180
Hallo Mädels, in meiner Krabbelgruppe ist ein Mädel, die hat einen 7 Monate alten Sohn. Diesem gibt sie schon seit er 4 Monate ist alles mögliche zu essen, angefangen hat sie abends mit Getreidebrei, dann ging es kreuz und quer mit diversen Breien. Gestern erzählte sie ganz stolz, dass er schon alles mögliche vom Tisch probiert, so wie Toastbrot, Würstchen etc. Auf meine vorsichtige Frage, ob er denn auch gewürzte Sachen bekommt, meinte sie nur: "Ja klar, das ist nicht so schlimm." Hmmm... Er bekommt Obst und alles mögliche, und ich meinte dann, dass im ersten Lebensjahr die Babys eigentlich nicht rohes Obst essen sollten, außer Banane. Das wäre ihr neu, meinte sie. Der Kleine hat im Gesicht einen Ausschlag. Sie meinte nur, sie wüsste auch nicht, woher der kommt. AHA. Wie seht ihr das? Ich meine, letztendlich muss jeder für sein kind entscheiden, was das beste ist. Aber ist das nicht ein bisschen zu heftig, was sie da macht?
Ich finde das - so wie es sich liest- auch überhaupt nicht gut...
Es gibt nicht umsonst Richtlinien- die auch die WHO vertritt.
Aber was willst Du machen? Sie hat ihre Meinung darüber- schaut nicht über den Tellerrand...sehr schade.
Sicher brauch ihr Kleiner nie irgendetwas in Richt. Allergie bekommen aber warum so ein Risiko ![]()
Also dass er schon alles mögliche - vor allem gewürzte Sachen - bekommt, find ich auch merkwürdig. Aber wegen Obst: meine Hebi meinte, ich solle ihn auch mal an Apfel & Co lutschen lassen. Demnach wär mir das jetzt auch neu - aber ich lass mich gerne belehren. Hab ja eh noch mit nix angefangen.
Find das auch nicht so gut,vor allem wenn der Kleine nen Ausschlag hat.
Weiß gar nicht,wo die Leute so was immer her haben.Wer gibt solche Infos?
Würde nie auf die Idee kommen,einem 7 Monate alten Baby Würstchen und gewürzte Sachen zu geben.
Aber jedem das seine ![]()
Also, soooo dramatisch finde ich das nun auch nicht. Ich würde meinem Kind das vielleicht auch nicht geben mit 7 Monaten, v.a. nicht, wenn es Ausschlag hat, aber im Grunde genommen kann man sie nach dem 4. Monat alles probieren lassen. Unser KiA meinte, und wenn es "Chili con carne" ist - darf man auch. Am Obst lecken laß ich meine auch - heutzutage sieht man das eher als Allergieprophylaxe an!! Unter dem Strich würde ich sagen: wenn das Kind gesund ist und es verträgt, und man natürlich nicht übertreibt, kann man alles versuchen.
Ganz so eng sehe ich das jetzt auch nicht wurde es zwar meinem auch nicht geben wenn er schon Ausschlag hat. Bei meinem habe ich jetzt eher Angst wegen Verstopfung. Wir fangen alles ganz langsam an.
Wir haben bei Franziska unserer ersten Tochter mit Anfang 5 Monat mit Brei begonnen. Aber recht langsam und nicht gleich soviele Sorten , aber als sie 7 Monate war , da hat sie schon viele Sorten Brei gegessen , und auch mal Leberwurst auf Brot , das wurde dann halt ohne Rinde , die Stückchen sehr klein damit sie es lutschen konnt und sie liebte es. Mit 9 Monaten hat sie dann schon Wiener gegessen , wobei ich mir da auch vieles anhorschen musste , aber sie hat ja die nur bekommen wenn wir bei ihr waren , und hatte da schon Zähnchen zum beissen. Säfte hat sie damals schon einiges bekommen ausser Orange , Apfel Säfte wegen der Fruchtsäure. Wir haben aber alle Säfte auch die Babysäfte mit Wasser verdünnt. Zum Thema würzige Sachen , man kann probieren lassen , sollange halt keine extreme Schärfe wie Chilli oder Curry und sowas drin sind. Und man sollte schauen das es echt kleine Mengen sind. Allergien kann das Mäuslein immer bekommen , auch durch die Umwelt , es muss nicht mal das essen sein was bei dem Kind deiner Freundinn den Ausschlag bringt. Wir hatten es bei Cremes und MEINE Bodylotion , die vertrug Franziska garnicht , wenn ich sie aufgelegt hatte. Sarah und Franziska reagieren beide bei dem Pflegeöl von Penaten. Sie bekommen total rote Stellen und darauf Pickelchen mit Wundschorf , wenn man sie abspült mit klaren Wasser braucht das etwa 3 Tage bis die Haut erholt ist.
Ach genau so ne Diskussion hatte ich gestern mit SChwiegereltern und Schwägerin - die doch tatsächlich meinten, ich soll meinem armen Kind doch endlich mal was zu beißen geben. Aufm Tisch stände doch ein Schweineohr (son Zuckergebäck). Ich dacht ich spinne... Die konnten dann gar nicht verstehen, warum ich Überglucke der Meinung bin, dass mein 4,5 Monate altes Baby kein Zuckergebäck essen sollte.
7 Monate finde ich auch sehr früh. Wir haben nach dem 4ten Monat mit Mittagsbrei angefangen und werden nun in ca. 2 Wochen den Abendbrei versuchen. Ich teste alles langsam an und schaue was sie mag und verträgt und was nicht. Ich zwinge sie zu nichts, wenn sie nicht mag dann muss sie nicht. Gestern haben wir Fleisch in den Gemüsebrei gegeben, das fand sie total schrecklich und wollte nichts davon wissen.
Also an die Richtlinie von der WHO halte ich mich auch nicht. Sebi bekommt immer dann was zu essen wenn er mag. Gemüse wollte er nicht also gab es von Anfang an Getreide Obst Brei. Da seh ich auch kein Problem bei. Er isst auch schon Brot mit leberwurst, Milchbrötchen, Zwieback, Banane und so. Nur nach Bedarf. Angefangen hab ich als er 5,5 Monate war und danach selber verlangt hat. Also vor 2-3 Wochen. Natürlich sollte man darauf achten wie das Kind was verträgt. Aber ich versuche demnächst auch mal die menügläschen.
Wir haben auch so eine Mama im Delfi Kurs, die gibt ihrem Kind echt alles und findet das auch noch toll und ist stolz drauf! Es ist ja jedem seine Sache, aber weniger ist in meinen Augen mehr und mit 6Monaten ein Leberwurstbrot geht schonmal gar nicht! Ich laße und werde Luca nichts groß probieren lassen! Das kommt alles noch früh genug! Er bekommt in ca. 3-4Wochen sein ersten Gemüsebrei, nach 1Woche dann Kartoffeln und wieder nach 1Woche Fleisch und dann geht es laaangsam weiter! LG Anja
Ich finde Du siehst das nicht zu eng.
Ich werde mich an die Empfehlungen meiner Hebamme halten. Die hat gesagt ab dem 5. Monat mit Beikost anfangen und zwar langsam. Ich könnte mir auch nicht vorstellen, meine Kleine jetzt schon mit allem Möglichen vollzustopfen. Meine Meinung.
Denke mal, ich werde damit nicht viel falsch machen und werde auch kein Risiko eingehen. Mag sein, dass ich das ein wenig empfindlich sehe, aber ich will meiner Kleinen da nicht zuviel zumuten. Im Moment will sie sowieso nur die gute Muttermilch. ![]()
Ihr kritisiert hier immer alle Leute, die euch tagtäglich begegnen und harmlose Kommentare über eure Babys abgeben ( und sei es nur " der hat Hunger" wenn es schreit), und dann wird über das Verhalten anderer Mütter hergezogen.... Letztlich misshandelt sie doch ihr Kind nicht, wenn es mal ein Toastbrot annuckelt. Kauen kann es ohnehin nicht, da werden sich die Mengen schon überschaubar halten. Darüber hinaus gibt es in den Industrienationen irre viele Vorschriften, wie man seinBaby am besten ernährt, schön alles nacheinander etc damit es keine Allergien entwickelt. Und wo ist letztlich die Allergierate am höchsten....? In anderen Ländern wird beispielsweise auch kein spezieller Brei extra gefertigt, die Kinder essen kleingematschtes vom Tisch mit, je nach Interesse. Sicher sind da gezuckerte, also "gefertigte " Ware wie es sie bei uns gibt, nicht unbedingt gesund, aber du schreibst ja nichts davon, dass es Chips oder ein Schokobrötchen knabbert. Bedenklich ist in diesem Fall nur, dass der Ausschlag und fragliche Zusammenhang mit der Nahrung im Raum steht. Meine Meinung? In Deutschland wird einiges zu eng gesehen, und der mahnende Finger ist zu schnell oben!