Monatsforum Februar Mamis 2012

Hier eine Antwort von der Ernährungsexpertin hier aus dem Forum bzgl. Brei

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xKatja

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Liebe Katja, erst einmal möchte ich Ihnen schreiben, wie prächtig sich Ihr Söhnchen entwickelt. Sowohl Größe als auch Gewicht liegen innerhalb eines Bereiches, der für dieses Alter vollkommen normal ist. Freuen Sie sich, dass Sie ein so munteres aufgewecktes Kind haben und sehen Sie mit Vertrauen in die Zukunft. Natürlich wäre es in diesem Alter wünschenswert, wenn Daniel sich zumindest für den Mittagsbrei begeistern würde, aber erzwingen lässt sich hier nichts. Bei vielen Sprösslingen nimmt es sehr viel Zeit in Anspruch und bedarf es Ausdauer und Geduld, bis sie festes Essen akzeptieren lernen, da können viele Eltern ein Lied davon singen. Das Wichtigste ist, dass Sie sich von dem Druck befreien, der Kleine spürt Ihren inneren Stress er möge doch endlich festes Essen zu sich nehmen. Meistens platzt irgendwann der Knoten, wenn man das Thema gar nicht mehr so vor Augen hat. Gehen Sie möglichst gelassen und ruhig vor. Konzentrieren Sie sich vorerst vor allem auf eine Mahlzeit, wie z.B. die Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Mahlzeit. Ihr Junge scheint mehr Vertrauen in die neue Kostform zu haben, wenn er das Essen selber erforschen kann. Nutzen Sie dieses Interesse und den Forscherdrang. Bestreichen Sie ein weiches Löffelchen oder das Fingerchen mit etwas Brei. Auch sehr weichgekochte, ungewürzte Gemüsestückchen wie Karotte, Kartoffel oder Kohlrabi darf der Kleine mit den Fingerchen nehmen. Während er sich mit dem Selberessen abmüht, gelingt es Ihnen sicher ihn mit ein paar Löffelchen zu zu füttern. Ich kann verstehen, dass Sie Daniel nicht grundsätzlich hungern lassen möchten. Ihr Spatz braucht aber auch Ihr sicheres Auftreten und Ihre Unterstützung. In diesem Punkt hat Ihr Arzt Recht, Kinder merken sehr schnell, was sie anstellen müssen, um an ihr Ziel zu kommen. Stellen Sie das Milchfläschchen weit außer Sichtweite. Wenn Ihr kleiner Schatz nur ein paar Häppchen und Löffel isst, nicht sofort die Milch geben, sondern den Kleinen ablenken (z.B. Blick aus dem Fenster oder Bilderbüchlein) und dann noch einmal einen Versuch mit festem Essen starten. Es schadet auch nicht, wenn Sie Ihren Jungen zu dieser Mahlzeit nach einer kleinen Menge Brei gar keine Milch mehr geben. Denn die Erfahrung zeigt tatsächlich, wenn Kinder merken, dass es hinterher nicht die sichere Milch gibt, finden Sie automatisch immer mehr Interesse am festen Essen. Zwingen Sie Ihren Spatz nicht dazu etwas zu essen, was er nicht möchte. Das führt dazu, dass er sich ganz versperrt. Unterstützen Sie den Kleinen aber bei dieser Entwicklung, er spürt wenn Sie zuversichtlich sind und sicher auftreten, merkt aber auch sofort jegliche Unsicherheit. Setzen Sie sich auf gar keinen Fall ein Ziel, es gibt kein Muss und keine zeitliche Vorgabe. Die Erfahrung zeigt, dass es zahlreiche Anläufe braucht und die einzelnen Lebensmittel 10-15 mal immer wieder in kleinen Mengen angeboten werden müssen, bis letztendlich eine Akzeptanz eintritt. Auch Ihr Baby wird merken, dass das was es vom Löffel gibt, auch essbar ist und Spaß machen kann. Ich bin mir sicher, wenn Sie locker lassen und Daniel sicher Schritt für Schritt führen schaffen sie Beide das. Ich drücke Ihnen die Daumen Veronika Klinkenberg


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Antwort auf Beitrag von xKatja

Hi Katja! Das ist doch mal eine gute Antwort. Das wird bestimmt bald klappen mit dem essen. Ich wünsche dir ganz viel Gelassenheit und Geduld. Viele Grüße


biflob

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Antwort auf Beitrag von xKatja

Unser prinz ist z.B. alles nur kein Gemüse und ich hab jetzt angefangen ihm alles wie beschrieben in die hand zugeben und siehe da er sieht aus wie ein Schwein,aber er ißt es :D