Monatsforum Februar Mamis 2012

Fragen wegen dem Thema Kinderbetreuung

Fragen wegen dem Thema Kinderbetreuung

Kristin_D

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also da scheint sich bei euch in Deutschland ja bezüglich Kinderbetreuung eine Änderung anzubahnen oder wie? aber darum gehts ja nicht....ich wollte mal nachfragen was denn so schlimm daran ist sein Kind bis 3 Jahre selbst zu betreuen??? scheint ihr ja total arg zu finden also mein Dustin ist auch erst mit 3 Jahren in den KIGA gekommen und ich finde das war früh genug! Ich finde es super wenn man die Möglichkeit hat sein Kind selbst zu erziehen und nicht mit einem Jahr in eine Kinderbetreuungsstätte zu stecken! Wieso bekommt man ein Kind wenn man anderen die Erziehung überlässt? Mir würde es das Herz brechen wenn ich Noah mit einem Jahr schon in den KIGA bringen müsste! Versteht mich nicht falsch ich bleibe nicht 3 Jahre Zuhause weil ich nicht arbeiten will oder so.....ich liebe meinen Job! Aber noch lieber bin ich bei meinem Kind und sehe es aufwachsen und bringe ihm das sprechen, das singen, das lachen ...einfach alles bei! Und warum sollen Kinder die nicht schon als "Babys" in den KIGA gehen keine sozialen Kontakte haben? Es gibt doch überall Kinder nicht nur im KIGA! Dustin hatte auch ohne Kindergarten total viele Freunde! Wir waren fast täglich auf dem Spielplatz, er hat mit den Nachbarkindern gespielt, einmal in der Woche waren wir beim Zwergentreffen! Und ja, ich war überall dabei! Und dass haben sowohl Dustin als auch ich total genossen! Und ich würde es nie anders machen! Er hat mit anderen Kinder gespielt aber wenn er mich brauchte wusste er ich bin da! (und ein Kind unter 2 Jahre braucht meiner Meinung nach einen Elternteil der immer bei ihm ist!) Für mich gehört ein Kind unter 2 Jahren zu seiner Mama bzw. Papa! Und ich denke nicht dass das auch nur irgendeinen Nachteil für das Kind hat! Vor 20 Jahren waren fast alle Kinder unter 3 bei ihren Eltern Zuhause! Und es hat bestimmt niemanden geschadet! Ganz im Gegenteil! Die Kinder in den KIGA werden immer schlimmer, tanzen den Betreuern auf der Nase rum, weil sie Zuhause nicht erzogen wurden und nicht gelernt haben was falsch und richtig ist! Weil man sie einfach schon als Babys abgegeben hat! Also ich finds nicht ok..... Klar in vielen Fällen geht es nicht anders (und in vielen Fällen ist es bestimmt auch besser wenn die Kinder in Kindergärten gehen, weil es genug Menschen gibt die zu blöd sind ihre Kinder richtig zu erziehen! Ich sag nur Super Nanny!) aber wer die Möglichkeit hat und es nicht nur macht weil er nicht arbeiten will, sollte finde ich, so lange wie möglich bei seinem Kind bleiben!


Trisch

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Antwort auf Beitrag von Kristin_D

Nun ich kenne es nicht anders. Ich bin im Osten gross geworden, da war ich mit ein paar Monaten bereits in der Krippe und meine Geschwister ebenso. Nun bleibe ich immerhin 1 Jahr zu Hause und dann moechte ich auch weiter in meinem Job arbeiten und Johann sich mit gleichaltrigen sozialisieren. Desweiteren hoert die Erziehung, liebe und Geborgenheit nicht an der Krippentür auf. Es sind auch lediglich Stunden am Tag und nicht tageweise kein Bild kein Ton. Ich finde es korrekt wenn beide entspannt und unter " gleichaltrigen" sind so dass der Alltag optimal für die Familie gestaltet werden kann..... Lg Trisch


meve

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Hallo, nun ja, die meisten können es sich schlichtweg nicht leisten, wenn die Frau lange zuhause bleibt! Die Zeiten haben sich nunmal geändert und der Mann ist nicht mehr der Alleinverdiener. Mein Großer ist mit 1 Jahr zur Tagesmutter gekommen und das hat ihm sehr gut getan. Wir hatten eine ganz sanfte Eingewöhnung und er ist dort immer sehr gern hingegangen, hat Freunde gefunden und sehr viel gelernt. Es waren auch nur immer ein paar Stunden am Tag. Außerdem sind alle anderen Kinder aus dem Bekannten-/Freundeskreis schon fremdbetreut worden. Wäre meiner also zuhause geblieben, hätte ich mich noch nicht einmal mit jemandem treffen können. Auch die Spielplätze sind bei uns (in der Großstadt) bis 16 Uhr total leer. Die Mütter müssen arbeiten, da die Lebenshaltungskosten bei uns immens hoch sind. Zuerst habe ich aber auch gedacht, dass es mir das Herz brechen würde und ich hatte ein super schlechtes Gewissen. Inzwischen ist das anders, denn ich sehe, wie gut das der Kinderentwicklung tut. Zumal wir in D ja echt Schlusslicht in der Kinderbetreuung sind. Keine Mutter braucht ein schlechtes Gewissen zu haben! Dass man aber trotzdem erstmal eins hat, kannn ich gut verstehen... "Wieso bekommt man ein Kind wenn man anderen die Erziehung überlässt? " Meine Antwort: Früher gab es keine Kindergärten, da wurden die Kinder bis zur Schule zuhause betreut... Also, damals war das auch schon schlimm, das Kind in den Kindergarten zu geben. Außerdem wird das Kind bei der Tagesmutter/Kindergarten nicht erzogen, sondern betreut. Die Erziehungsaufgabe liegt weiterhin bei den erziehenden Eltern! LG von meve


Katrin-Japan

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Meine Beiden Großen sind auch erst mit 3 in den Kindergarten. Mein Ex hat super verdient ( Arbeit an der Botschaft ) und es wäre gar nicht nötig gewesen für mich zu arbeiten. Jetzt sieht die Sache anders aus. Mein Mann verdient etwa die Hälfte von dem was mein Ex hatte. Außerdem läuft der Kredit fürs Haus auf meinen Namen, habe mit der Bank abgesprochen dass sie mir für das eine Jahr Elternzeit eine Auszeit geben, aber danach muss ich wieder voll zurück zahlen. Und das geht nun mal nur , wenn ich auch arbeite. Ein bisschen Bammel habe ich schon, wie Lina das wegstecken wird. Aber es muss eben sein.


Nienchen2709

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hatte eigentlich das Daumen hoch smiley gesucht gehabt. so sehe ich das auch. man sollte doch selber seine Kindererziehen könne, bei ihnen sein, denn sie werden zu schnell groß.


Wunderkind1980

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ihr habt ja recht wenn ihr sagt das, das Kind bei Mama oder vielmehr zu Hause am besten aufgehoben wäre. Jedoch sehe ich das wirklich bissl anders. Als meine Tochter anderthalb war habe ich verstärkt gemerkt das ich ihr zu Hause absolut nicht ausreiche. Sie brauchte Input. Wir hatten nicht die Möglichkeit tägl. in Krabbel/ Schwimmgruppen zu gehen wo sich auch nicht wirklich "Beziehungen" aufbauen. Florie war im Kindergarten ein voll fröhliches Kind. Sie hat viel gespielt - war wahnsinnig früh trocken- hat da das "vernünftige" Essen in großer Gemeinschaft gelernt und auch das "Spielen" an sich. Auch andere soziale Kompetenzen- wie z.B. Rücksicht auf andere, geregelte Tagesabläufe, sich in Gruppen einzufügen. Habe dazu einen schönen Artikel in der "Süddeutschen Zeitung" gefunden. http://www.sueddeutsche.de/wissen/mutter-und-kind-krippen-schaden-nicht-1.1025088 Ich will nicht sagen das man ihnen dies zu Hause nicht "beibringen" könnte jedoch eben anders. Für uns ist es der Weg den wir gehen werden. Und auf meine Arbeit freu ich mich auch schon wieder sehr. Mir fällt noch ein das ich es manchen Kindern- aus sozialschwachen Familien wo die Eltern so gar nichts Lust zu was haben- direkt wünsche sie würden in die Kita gehen. Alles ist besser als zu Hause nur Cornflakes und Eistee reingeschaufelt zu bekommen und Hartz4 TV zu schauen. Machen wir uns nichts vor- diese Kinder werden es immer schwer haben egal welchen Weg sie gehen. Ausnahmen bestätigen die Regel aber ich kenne genügend Familien wo es so ist.


Kristin_D

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Antwort auf Beitrag von Wunderkind1980

Habe ich ja oben schon geschrieben dass es bei manchen (man muss leider sagen vorallem arbeitslosen Familien) ganz bestimmt besser ist wenn ein Kind nicht mit den Eltern Zuhause den ganzen Tag vor dem Fernseher oder PC verbringt und wenigstens im Kindergarten was vernüftiges lernt und Abwechslung hat! Ich denke ein Kind kann auch noch mit 3 gut lernen sich in Gruppen einzufügen und glücklich im KIGA zu sein! Also Dustin hatte nie Probleme damit! Und einen geregelten Tagesablauf und Rücksicht auf ander zu nehmen hat Dustin auch von klein auf Daheim gelernt! Ich muss dazu sagen ich hab auch keine Ahnung wie es in Deutschland so in den Krabbelgruppen zugeht! Kann das also nicht beurteilen! Aber bei uns in Österreich (zumindest hier bei uns in der ländlicheren Gegend, ich wohn ja GsD nicht in der Großstadt!) habe ich schon Dinge gehört und auch gesehen die überhaupt nicht gehen! Da müssen die Kleinen oft den ganzen Tag mit der angesch...... Windel herumlaufen, wenn sie von den Größeren eine auf den Deckel bekommen oder aus irgendwelchen anderen Gründen traurig sind. ist niemand da der sie lieb hat und mit ihnen kuschelt! Sie müssen sich irgendwie durch den Tag kämpfen und versuchen durchzusetzen! Und sowas muss ein so kleines Kind meiner Meinung nach noch nicht lernen! Es soll noch unbeschwert leben können und wissen egal was ist, meine Mama ist da! Klar sind Kinder die früh in den KIGA gehen bestimmt selbstständiger, können sich besser durchsetzen usw., aber ich glaube wenn sie das mit 2-3 Jahren lernen ist es auch noch früh genug!


Kristin_D

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Antwort auf Beitrag von Kristin_D

klar wenns nicht anders geht und es sich mit dem Geld nicht ausgeht muss man natürlich arbeiten gehen! Das verstehe ich voll und ganz! Aber es kam bei den letzten Postings weiter unten so rüber als ob ein Kind mit einem Jahr in den KIGA gehen muss weil die Mama Zuhause ihm nicht mehr gerecht werden kann und es Zuhause keine sozialen Kontakte hat usw.....so als ob man ein Kind damit schädigen würden wenn es nicht mit einem Jahr oder 1 1/2 Jahren in den KIGA geht! Ist natürlich die Entscheidung jedes Einzelnen, aber meiner Meinung nach sollte jeder der die Möglichkeit hat (finanziell) so lange wie möglich bei seinem Kind bleiben! Und nur weil man nach einem Jahr wieder gerne arbeiten gehen möchte das Kind fremdbetreuen zu lassen ist für mich kein Grund! Achja und klar gibt es auch bei den Betreuungszeiten Unterschiede! Und wenn das Kind in den KIGA geht heißt das nicht immer dass es nicht mehr von den Eltern erzogen wird oder keine Zeit mehr mit den Eltern verbringt! Aber es gibt genug Eltern die ihre Kinder in der Früh in den KIGA bringen und nicht vor 17 Uhr am Nachmittag abholen! Und dann kann mir keiner erzählen er verbringt genug Zeit mit seinem Kind! Denn dann hat das Kind gerade noch Zeit Daheim was zu essen, gewaschen zu werden und ab ins Bett! Ich bin überglücklich dass wir es uns leisten können dass ich auch wenn beide Jungs in KIGA sind nur halbtags arbeiten muss und ab Mittag für meine Mäuse da bin!


chelysa

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Antwort auf Beitrag von Kristin_D

Wenn mir jemand mein Leben mit z.B Hartz 4 in den 2 Jahren nach dem Elterngeld finanziert, bleib ich liebend gern bei meinem Kind zu Hause! Da das Leben aber kein Wunschkonzert ist, muss ich Ende März wieser arbeiten umd bin dann so ne Rabenmutter, dir ihr Kind morgens abgibt und zwischen 2 und 5 erst wieder abholt. Tja, das Leben ist kein Ponnyhof....


Mitglied inaktiv

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Ich sehe es genauso wie du! Lea kommt nicht in den Kindergarten bevor sie nicht 3 Jahre alt ist! Sie kommt mit 5/6 in die Schule und ich finde, 3 Jahre Kindergarten reichen. Wir haben uns das Elterngeld gesplittet auf 2 Jahre. Somit sind wir 2 Jahre versorgt und es ist klar, das man seine ansprüche zurück schrauben muß, wenn man ein Kind hat und nicht mehr 2x im Jahr in den Urlaub fahren kann! Im dritten Jahr gehe ich Teilzeit wieder arbeiten. Dann regel ich mir das aber so, das Lea dann bei Oma ist oder am Wochenende ist der Papa ja da. Ich finde, das man sein Kind zu Hause viel besser fördern kann, als eine Erzieherin in einer Kindertagesstätte, die mehrere Kinder zu betreuen hat. Hab es unten schon geschrieben, das wir auch froh sein können Elterngeld zu bekommen, denn das hat es vor 6 Jahren noch nicht gegeben. Es gibt natürlich auch Ausnahmen und man ist keine Rabenmutter wenn man sein Kind schon früher aus verschiedenen Gründen in die Kita geben muß ( z.B. finanziell, alleinerziehend, plötzliche Veränderungen im Leben ) Aber ich finde, das sollten Ausnahmen bleiben. Ich finde viel mehr sollten sich unsere Politiker darum kümmern, das die Kinder eher zu Hause betreut werden als Kitas zu bauen, wo die Kinder untergehen und nicht richtig gefördert werden! Aber ganz traurig ist wirklich, das man heutzutage nicht mehr mit 1 Gehalt leben kann so wie es früher war und man als Mama auch früher wieder in den Job zurück muß! Wir haben durch das splitten des Elterngelds Glück und dem Gehalt meines Mannes, das wir 2 Jahre so über die Runden kommen. Das hat leider nicht jeder und ich verstehe dann auch, das man dann früher wieder gehen muß und das finde ich traurig, denn ein Kind gehört meiner Meinung nach die ersten 3 Jahre zu Mama und Papa und da sollten sich die Politiker mal Gedanken machen, das man sich als Elternteil heutzutage nicht direkt Gedanken machen muß bzw sein Kind in fremde Hände geben muß, nur damit man einigermaßen finanziell über die Runden kommt und sich kaum um sein eigenes Kind kümmern kann und die erziehung andere Übernehmen. Ich hoffe es kommt ungefähr rüber wie ich das meine Kurz gesagt: Unsere Politiker sollten Eltern in den ersten 3 Jahren mehr unterstützen, damit diese ihre Kinder zu Hause Betreuen, Erziehen und Fördern können und nicht schon mit z.B. 6 Monaten in eine Kindertagesstätte geben, wo fremde Menschen mein Kind erziehen und fördern sollen, die es aufgrund der hohen Kinderzahl die sie zu Betreuen haben nicht schaffen! Ich finde das Betreuungsgeld somit schonmal nicht schlecht und ich nehme es dann auch gerne, denn Lea geht erst mit 3 in den Kindergarten. Lg


Mitglied inaktiv

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also ich finde es gut wenn eltern 3 jahre ihr kind zuhause betreuen, WENN SIE DAZU IN DER LAGE SIND! ich bin auch erst mit drei in den KiGa gegangen, ich war nie in einer grabbelgruppe oder so und aus mir ist trotzdem ein normaler mensch geworden. leider können sich das finanziell die wenigsten leisten. naja das familien, wo mama und papa seit 15jahren hartzen (wie immer so schön im tv gezeigt wird), das geld schön mitnehmen, ist auch klar. ich bin 26, habe eine abgeschlossene ausbildung und war die ganzen jahre festangestellt. und ich würde mich und meinen mann mal als normal bezeichnen. ich würde gerne 3jahre auf die kleine aufpassen! aber ich denke das mehr als 2jahre finanziell nicht drin sind - bzw. für uns drei würde sein geld reichen, aber wir wollen ein haus bauen. ich würde das geld auch gerne nehmen, aber ich sehe das auch eher kritisch, dass die familien, wo die kinder in der KiTa besser betreut sind, lieber das geld einstecken.


nenna-28

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Ich habe auch nur ein Jahr Erziehungsurlaub und schon einen Kita Platz für meine Tochter. Aber ich werde meinen Job nicht mehr antreten und wenn ich bis zum Ende der Elternzeit noch nichts gefunden habe werde ich kündigen. Es würde sich finanziel mit den Kita und Fahrkosten überhaupt nicht mehr rechnen. Ich hätte von meinem Gehalt weniger zur verfügung als jetzt mit dem Elterngeld. Es sind viel unglaubliche Dinge passiert in meinem Job. Gott sei Dank habe ich auch erlaubniss vom Amt so das ich keine Sperre bekomme. Ich muss dazu sagen das ich aber schon seit knapp 3 Wochen wieder in einem Minijob ein wenig dazu verdiene und es auch brauche mal nicht nur als Mutter und Frau im Haus gebraucht zu werden. Bei meiner ersten Tochter bin ich nach acht Wochen wieder voll arbeiten gegangen und habe mir geschworen es beim nächsten Kind nicht wieder zu tun. Morgens um 6 wurde sie damals vom Opa abgeholt und abends um 17 habe ich sie nach hause geholt, Bettfertig gemacht und noch ein bisschen und dann war der Tag auch schon wieder. Ich hatte nie ne wirklich gute bindung zu meinem Kind und auch heute ist es hin und wieder noch schwirig. Und sowas will ich meinem Kind und mir nie wieder antun. Ich verurteile aber absolut keinen der arbeiten geht. Aber ich werde auch versuchen mein Baby nicht schon mit einem Jahr in die Kita zu packen. Es sei denn ich finde einen Job mit Familienfreundlichen Arbeitszeiten. Meine Minijob ist mir auf jeden fall auch nach der Elternzeit sicher und ich könnte da auch vollzeit anfangen. Aber es ist halt Gastronomie und immer Abends. Vollzeit wäre es von Mittags bis abends. Wenn das Baby dann in der Kita ist kennt mich meine Familie irgendwann nur noch vom Foto. Ich denke es ist ne schwierige Situation für alle. Es sei denn sie haben Ihren Traumjob bereits und bekommen dann auch alles unter einen Hut.


Nienchen2709

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wie hier schon mehrmals geschrieben wurde, und es als hartzen bezeichnet wurde (noch nie gehört aber cool) ich habe 2004 -2008 meine Ausbildung zur Bürokauffrau gemacht. aber nicht in einem Normalen betrieb wie vlt jeder von euch, sondern in einem Berufsbildungswerk. 2005 hatte ich eine abtreibung, der grund: ich wollte eine abgeschlossene ausbildung haben. die ich jetzt ja auch habe, aber seit ende meiner Ausbildung habe ich leider keinen Job gefunden, ich habe mich auf allen möglichen stellen beworben und nichts bekommen. bis heute. weil es leider gottes firmen gibt, die lieber ne strafe an den staat zahlt als jemanden mit einem Behindertenausweis einzustellen wo die zum beispiel nen halbes jahr das gehalt dann von der arge bzw vom staat für mich bekommen würden. aber nichts. Maßnahmen hintermir gehabt wo ich unterfordert war, mich gelangweilt habe und alles drum und dran und mich immer wieder beworben. sogar mein arbeitsvermietler sagte schon, das die meisten firmen vor jemanden mit einem Behindertenausweis zurückschrecken weil wir einen besonderen kündigungsschutz haben. meine bewerbungen waren super. alles drum und dran. was war,hatte bis vor der ss oder auch während der ss keinen job gehabt. klar bin ich mal putzen gegangen auf Minijob basis, musste ich aber schnell wieder beenden wegen meiner Wirbelsäule. und so habe ich gesagt als ich schwanger wurde das ich die 3 Jahre elternzeit voll und ganz ausnutze. und nein, ich hocke nicht mit meiner Tochter ständig vorm TV oder PC bin mit ihr regelmäßig draußen, egal ob es regnet stürmt oder sonst was. weil ich merke das es Leandra gut tut wenn sie unter anderen kindern ist. die sind zwar alle älter, aber sie lernt von denen. sie lernt sachen die sie in einer krippe oder sonst wo nicht lernen würde. klar würde ich arbeiten gehen wenn ich nen jobangebot bekommen würde aber nur halbtags und vorallem wäre dann auch die überlegung ob ich und mein freund dann nicht heiraten, weil dann die steuerabgaben nicht mehr so hoch sind, also hartzen viele leute lieber als das die arbeiten gehen, denn so ist es einfacher und bequemer. ich habe über 1000 euro im monat, für mich und die kleine. kann so also genug zeit mit meiner maus verbringen ohne das ich sie abgeben muss. fals dann doch wie ich stückchen weiter oben geschrieben habe, nen jobangebot bekommen würde, gebe ich sie gerne für nen halben tag in die Kinderbetreuung von ner Freundin und gebe ihr das Betreuungsgeld. denn Kindergärten sind schweineteuer. jeder muss also selber wissen was er tut. und hier wird jede meinung und entscheidung aktzeptiert. und ein großes lob an die die alles unter einen Hut bekommen.