Monatsforum August Mamis 2013

würd gern stillen...hab aber angst dass es nicht klappt

würd gern stillen...hab aber angst dass es nicht klappt

lara-mari

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hallo ihr lieben, ich hab ja 2009 meinen sohn bei 23+6 zur welt gebracht. anschließend habe ich nur ganz wenig milch gehabt, an meinem besten tag hab ich es in 24 stunden auf 90 ml geschafft (habe abgepumpt). jetzt möchte ich dann unsre maus so gern stillen, hab aber die befürchtung, dass es wieder nicht klappt mit der milch. ging es einer von euch auch so beim ersten kind? wollt ihr es trotzdem nochmal versuchen?


Caterpie

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Ich hab jetzt keine Erfahrung, aber die Hebamme sagte das man das Kind in den ersten 24 Stunden möglichst oft anlegen soll links und rechts gerne 2x pro stillen, und so das das keine möglichst viel brustwarze und Vorhof im mund hat. Das dadurch das Gehirn zur Milchproduktion stimuliert wird und diese erste Zeit über die gesamte stillzeit bestimmt. Also oft und richtig anlegen = viel Milch


Mitglied inaktiv

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Bei meinem Großen hat es mit dem stillen auch nicht geklappt. Er war immer so ungeduldig, die Schwestern haben mir dann gleich Stillhütchen gegeben und als das auch nicht gleich klappte, sollte ich abpumpen. Als ich nach vier Tagen nach Hause entlassen wurde, wurde mir auch gleich eine Milchpumpe verschrieben udn so habe ich 5 Monate abgepumpt. Das Ganze ist schon 12 Jahre her, aber ich will es unbedingt wieder probieren. Ich glaub auch, dass die Stillberatung in meinem damaligen KH nicht optimal war. Hab mich jetzt viel informiert und mit der Hebamme des GVK drüber gesprochen. Es muss wirklich in den ersten 24 Stunden viel angelegt werden und man muss Geduld haben. Ich denke, dass ich es diesmal mit dem Stillen schaffen werde und lara-mari, du schaffst das auch!


Miramar

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Hallo, normalerweise lese ich hier zwar nur still mit, aber ich möchte dir gerne einen Tipp geben. Pump nicht ab! Damit machst du dich verrückt und es kommt nicht soviel wie das Baby trinkt denn das Baby hat eine effizientere saugtechnik an die keine Pumpe rankommt. In den ersten Tagen ist es normal wenn wenig Milch kommt. Das ist wertvolle vormilch die deinem baby wichtige Abwehrstoffe gibt. Es ist auch normal wenn dein Baby erstmal abnimmt, nach dem milcheinschuss holt es schnell wieder auf wenn du es nach Bedarf anlegst. Vielleicht ist es am Anfang mühsam und endet im dauerstillen, aber es lohnt sich! Lass dich nicht verunsichern oder zufüttern, das ist der Anfang vom Ende des Stillens. Ich habe mein erstes Kind nur 3 Monate gestillt weil ich mich hab bequatschen lassen das er nicht genug bekäme. Beim zweiten hab ich einfach nur gestillt, am Anfang fast ununterbrochen und habe nur darauf geachtet dass seine Windeln voll / nass waren und er zufrieden wirkte. Ich habe nicht abgepumpt oder ihn gewogen. LG


96AlteLiebe

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Ich glaube nicht dass du dir Sorgen machen musst.... Leg dein Baby oft an von Anfang an..... Du kennst meine Geburtssituation.... mein Mann hatte den Ärzten gesagt : "sie wollte so gern stillen- das geht jetzt nicht mehr oder?" Daraufhin wurde mir noch auf der Intensivstation die Brust ausgepackt und gepumpt... Ich war nur halb bei Bewusstsein.... Aber die Schwestern haben immer gepumpt- von Anfang an.... Auch als ich es nicht konnte und ich schätze das war genau richtig - inzwischen pumpe ich alle 4 stunden Ca 220-280ml ab.... Also Ca 1,5 l pro Tag ;-) Du bist gar nicht auf so massive Hilfe angewiesen weil du ein gesundes baby haben wirst und du selber Herrin der Lage bist :-) ich bin jetzt nur gespannt wie die Umstellung von Magensonde auf selber saugen auf selber aus der Brust trinken klappt.....


lanti

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Hallo, mach Dich nicht verrückt - dass Du damals Deinen Sohn nicht stillen konntest, hat für die jetzige Stillbeziehung keine Bedeutung. Frühchen haben natürlich oft noch keine Kraft ausreichend zu saugen (das regt die Milchproduktion am aller besten an), Dein Körper war zu dem Zeitpunkt noch nicht komplett auf Stillen eingestellt und beim Abpumpen (weniger effektiv) erzielt man immer eine geringere Milchmenge als wenn das Kind selbst saugt. Ich würde das jetzt erstmal ganz in Ruhe auf mich zukommen lassen und die Zeit dazu nutzen mich gut zu informieren (allein schon um bei Problemen ungünstige Ratschläge von Schwestern etc. rausfiltern zu können). Vielleicht suchst Du Dir schon jetzt eine gute Hebamme oder Stillberaterin (kostenlos über LLL im Internet zu finden). Nach der Geburt sollte man so schnell wie möglich anlegen. Das Baby sollte nicht nur die Brustwarze, sondern auch möglichst viel vorm Vorhof im Mund haben und seine Lippen sollten nach außen gestülpt sein. Es kann ein paar Tage dauern bis es zum Milcheinschuss kommt. Bis dahin ist das Baby aber durch seine Reserven mit wenigen Tropfen Vormilch gut versorgt - eine Gewichtsabnahme bis zu 10% ist normal. Bis sich die Milchproduktion gut auf den individuellen Bedarf des jeweiligen Kindes eingestellt hat, dauert es ebenfalls eine Weile (das gilt auch immer wenn das Kind bedingt durch sein Wachstum mehr Milch benötigt als bisher). Dabei regelt die Nachfrage das Angebot. Damit dieser natürliche Mechanismus gut funktionieren kann, ist es wichtig immer nach Bedarf zu stillen (also so oft das Kind danach verlangt auch wenn das zeitweise gefühltes Dauerstillen bedeutet) und möglichst nicht zuzufüttern. Durch Zufüttern kann zum einen eine Saugverwirrung entstehen (z.B. Baby lehnt die Brust ab weil die komplett andere Trinktechnik an der Flasche weniger anstrengend ist) und der Körper "denkt" dass das Kind die zugefütterte Milchmenge nicht benötigt und produziert dementsprechend auch nicht mehr Milch. Babys wissen selbst am besten, wann und wieviel Hunger sie haben. Du wirst und musst also nicht wissen, wieviel Dein Baby getrunken hat, sondern musst darauf vertrauen, dass es sich nimmt, was es braucht. Dass ein Baby genug Milch bekommt erkennst Du daran, dass die Windeln immer gut nass sind, die Haut rosig ist und das Baby sich gut entwickelt (zufrieden und langfristig gesehen ausreichende Gewichtszunahme). Hier paar Lins mit vielen Infos (u.a. aus der RuB Stillberatung - dort kannst Du auch mal stöbern bzw. Dich bei Fragen melden): http://www.rund-ums-baby.de/stillen/ http://www.rund-ums-baby.de/stillberatung/beitrag.htm?id=329&suche1=stilltip&seite=2 http://www.rund-ums-baby.de/stillberatung/beitrag.htm?id=105403&suche1=stillstart&seite=2 http://www.lalecheliga.de/index.php?option=com_content&view=article&id=567&Itemid=222 http://www.still-lexikon.de/45_stillprobleme.html LG & alles Gute


Enithia

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Huhu! Es wurde ja schon vieles gesagt, aber ich wollte jetzt noch mal was zum "die ersten 24 h sind entscheidend" sagen. Falls es in den ersten 24 h nicht so toll klappt, mach Dich bitte auch nicht verrückt. Bei mir waren damals die ersten 24 h katastrophal. Ich wusste aber irgendwie immer tief in mir, dass es schon noch klappen wird und das hat es dann auch. Nämlich dann, als mich niemand mehr bequatscht hat bzw. ich mich nicht mehr hab bequatschen lassen (Hatte keine tolle Wochenbettstation). Ende vom Lied: Ich habe 6 Monate problemlos voll gestillt. Also: Es gibt einfach keine Standardregeln. Hab einfach Selbstvertrauen in Dich und Deinen Körper. Ich drück Dir ganz fest die Daumen!


Mimisikou

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Antwort auf Beitrag von lara-mari

Hey mach dir nicht jetzt schon gedanken das esnicht klappen könnte! Ob die milch richtig fliesst ist auch kopfsache! Mein erster war ja auch ein frühchen und ich habe abgepumpt. Ich hatte gleich sehr viel milch und hab grosse mengen einfrieren können weil er am anfang gar nicht alles bekommen konnte über die magensonde. Dann wurde er operiet und das war psychisch so belastend für mich das ich fast von einem tag auf den anderen keine milch.mehr hatte. Ich hab dann auch immer weniger gepumpt weil ja eh nix mehr kam. Ausserdem hat mein sohn nach der op sehr sehr viel geschrien und ich habs einfach.nicht übers herz gebracht ihn schreiend in den inkubator zurück zu legen um abpumpen zu gehen. Ein teufelskreis den ich damals keine kraft hatte zu durchbrechen. Ich hab dann aufgegeben und die frühchennahrung gefüttert. Auch zuhause dann. Es war die einfachere entscheidung und für meine nerven die beste. Diesmal erwarten wir beide ein Reifchen und damit werden die karten komplett neu gemischt! Nach der geburt können wir die würmchen gleich anlegen. In Ruhe in UNSEREM tempo, in einem ruhigen raum ohne piepen und hektik und all dem stress wie auf ner intensiv! Das wird ganz anders werden und deine milch wird völlig anders angeregt werden, weil du deine gesunde proppere tochter auf dem arm hast und nicht die sorge um.ihr leben im kopf und ne pumpe an der brust! Verstehst du was ich sagen will? Die ausgangssituation wird eine völig andere sein! Freu dich drauf und freu dich aufs stillen! Hilfe wenn dann doch ein paar problemcgen dabei auftreten kann dir deine hebamme leisten - ganz in Ruhe ;-) LG!