deepsun
Hallo an Alle und ein frohes neues Jahr,
möge uns 2013 eine weiterhin tolle Schwangerschaft bescheren und schöne Geburtsmomente im August!
Ich habe in einigen Zeitschriften von privaten Stammzellenbanken gelesen, die für 1500-3000 Euro Stammzellen aus der Nabelschnur entnehmen, um es dem Baby bei späteren Krankheiten (Blutkrankheiten wie Leukämie) zu geben.
Macht ihr das denn oder wie steht ihr dazu?
Liebe Grüße, deepsun ![]()
Hier bei uns machen es einige kliniken, ich glaubr sogar umsonst oder zumindest um einiges günstiger. Leider macht es die klinik wo ich hinmuss nicht, die nächste ist ca 40 km weg, das ist mir etwas zu weit...
Huhu, dir auch ein gesundes neues Jahr. Also bei meinem Sohn habe ich es nicht gemacht, einfach weil das Geld nicht da war, denke das ich es bei dem Baby auch nicht machen werde, aber sicher ist es noch nicht.
Hallo, ich schleiche mich aus dem Februar Bus hierrein :) also ich hab mit dem oberarzt der klinik gesprochen wo ich entbinden werde und er ist nicht überzeugt davon. Und eigentlich war es ziemlich logisch. Er sagte, wer möchte seinem kranken kind die eigenen stammzellen wiedergeben wenn die krankheit doch gerade in diesen stammzellen enthalten ist? Wir werden es nicht tun, aber wir werden nabelschnurblut spenden um vielleicht ein anderes kind zu helfen :) Schöne schwangerschaft noch :) glg
Also, bei meinem ersten Kind habe ich es nicht gemacht. Mein FA meinte auch, dass es genügend gespendetes Nabelschnurblut gibt, auf das im Falle des Falles, drauf zurückgegriffen werden kann. Zudem hat er gemeint, das es in naher Zukunft sowieso schon Medikamente gegen diese Krankheiten geben wird. Ich hatte überlegt das Nabelschnurblut zu spenden. Das ist kostenlos. Doch dann hatte ich gelesen, dass die Kinder dafür schnell abgenabelt werden damit nicht das ganze Blut in das Kind gepumpt wird. Aber ich bin der Meinung, dass es wichtig für mein Kind ist, nach der anstrengenden Geburt, soviel Blut wie möglich zu haben. Also bei meinem nächsten Kind werde ich es wieder nicht tun.
Nein. Ich schliesse mich der Meinung von sweetme an, die Wissenschaft ist auch noch nicht ausgereift genug. Ausserdem birgt das Leben Risiken fuer unsere Kinder, die wir jetzt nicht alle abdecken koennen, auch wenn wir es wollten. Das Nabelschnurblut unseres Sohnes haben wir gespendet, an die DMKS, das find ich tausend Mal sinnvoller, weil es im HEUTE helfen kann. Nabelschnurblut kann extrem wertvoll sein. GLG
Die private Einlagerung hört sich zwar toll an, die Stammzellen können im Endeffekt aber für wesentlich weniger Behandlungen genutzt werden, als vielfach versprochen. Das liegt daran, dass die Anlage der meisten Krankheiten bereits in den Zellen vorhanden ist, somit kommen die zur Behandlung oft gar nicht mehr in Frage. Wir haben uns bei unserem zweiten Kind sehr viel mit dem Thema beschäftigt und uns damals entschieden, das Nabelschnurblut zu spenden. Das würde ich auch jederzeit wieder so entscheiden. Damit kann anderen wirklich geholfen werden und es stehen keine finanziellen Interessen dahinter. Die "privaten" Stammzellenbanken machen einen Mordsgewinn mit dem Einlagern und die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr die Zellen jemals für das eigene Kind braucht sind gering. Aber Ihr könnt anderen kranken Menschen in dem Moment wirklich helfen, in dem es benötigt wird. Und das sogar ohne Kosten. Mini kam dann allerdings in der Wanne, da gehts dann ja eh nicht. Steffi
Hatte mich vor dem ersten Kind, das war 2011 auch informiert, ob es sinnvoll ist. Alle Ärzte raten eher davon ab, weil die Stammzellen höchstwahrscheinlich nicht zu gebrauchen sind. Ich habe es dann auch nicht gemacht. Nabelschnurblutspende finde ich dagegen sehr sinnvoll!