Elli03
Das Thema kam sicher schon mal vor, aber ich frage trotzdem mal in die runde. Wer macht es von euch und wie sinnvoll findet ihr diese Untersuchung ? Bei meiner großen Tochter vor 10 Jahren übernahm es die Krankenkasse bei der kleinen vor 5 Jahren hab ich den Zeitpunkt verpasst. Nun bei unserem dritten Würmchen hat mir die FÄ Infos mitgegeben und gesagt ich soll drüber nachdenken Naja das ganze mit Blutentnahme kostet 200€, also nicht wirklich ein Schnäppchen. Ich hab jetzt schon viel gelesen und erachte das ganze als nicht wirklich sinnvoll, denn ich bekomme kein konkretes ja oder nein Ich überlege nun ob ich es mache oder nicht. Hab auch gesucht nach diesen Infos pro Kontra IGel Leistung aber nichts richtiges gefunden Ich danke euch schonmal Lg elli
Ehrlich? Nenn mich naiv aber sooo viele Gedanken mache ich mir da nicht. Ich bin 25 und da werde ich keine Blutuntersuchung machen lassen. Ich werde lediglich die normale Nackenfaltmessung in der 13. SSW durchführen lassen und falls da etwas auffällig sein sollte dann werde ich einen Spezialisten aufsuchen.
Hey, also mein Arzt hat mir auch so eine Untersuchung vorgeschlagen, die rund 200 Euro kosten soll. Wenn du nur die Nackenfalte messen lässt, das zahlt die Krankenkasse. Aber es gibt Ärzte die bieten zusätzlich Messungen in diesem Zeitraum an, die die Krankenkasse nicht übernimmt. Dort können dann auch Krankheiten wie Trisomie 21 ausgeschlossen werden. Ich habe mich dagegen entschieden, weil ich davon nicht viel halte und ich denke das ich keine Risikogruppe bin. Die Nackenfalte lass ich messen, geb jedoch nicht so viel auf das Ergebnis.
Ganz ehrlich, ich persönlich halte davon überhaupt nichts..... Du bekommst nur Zahlen und Wahrscheinlichkeiten, kein klares Ja oder Nein! Was bringt es dir denn zu wissen, dass in deinem Fall die Wahrscheinlichkeit für eine Trisomie nicht 1:5000 sondern 1:500 ist???? Deswegen bekommen ja trotzdem 499 Frauen gesunde Kinder! Die Frage ist lässt man dann bei einem schlechten Ergebnis eine Fruchtwasserpunktion machen? Was ja wieder mit Risiken für die Krümmel verbunden ist....??? Nee also ich lass max. Ein Organscreening machen....um bei Auffälligkeiten ggf. In einer größeren Klinik entbinden zu können.... Abtreiben, das könnte ich sowieso nicht....
Hallo, wir haben die Untersuchung (Tripple Test) beim ersten Kind nicht machen lassen und machen es auch jetzt nicht. Zum einen werden dabei ja nur Trisomien untersucht und andere Behinderungen gar nicht. Zum anderen bekommt man als Ergebnis eine Wahrscheinlichkeit, die mich noch mehr verunsichern würde als gar keine Zahl. Die Frage ist auch, ab welchem Wert (1:1000, 1:300, 1:100, 1:40...) man eine Erkrankung für so wahrscheinlich hält, dass man eine Fruchtwasseruntersuchung machen ließe. Denn auf Verdacht würde man ja keinen SS Abbruch vornehmen lassen. Für mich persönlich käme eine FWU zudem nicht in Frage, weil mir das Risiko (Fehl-/Frühgeburt) einfach zu groß ist. Und dann hört man auch zu oft von Fehldiagnosen. Letztendlich habe ich mich so entschieden: Ich weiß auch nicht, wie ich im Leben mit einem behinderten Kind zurecht käme (ich denke niemand kann das vorher wissen). Aber ich weiß, dass ich keinen SS Abbruch machen lassen könnte - und dann kann man sich das Ganze ja auch sparen ;) Alles Gute für die Entscheidung, die nur jeder für sich treffen kann. LG
Mir gehts auch so - ich habe über die konsequenzen nachgedacht: ich würde ein Trisomie-kind eh nicht abteiben also brauche ich auch die untersuchung nicht - fertig. klar ich würde lieber drum herrum kommen ein trisomie 21 kind groß zu ziehen aber das wichtigste am kinderkriegen ist daoch das man glückliche menschen lebensfähig erzieht - ich kenne kaum glücklichere menschen als trisomiefälle. klar ich hoff ich komm drum rum - aber wenn: dann werde ich mich dieser aufgabe wohl stellen müssen.
Ich danke euch für die Berichte Ich werde nochmal mit meinem Mann reden und mal gucken was er dazu dann meint. Abtreibung käme für mich glaub ich auch nicht in frage. Lg elli