Monatsforum August Mamis 2013

bin total verwirrt wegen Beikost..

bin total verwirrt wegen Beikost..

Mausi1

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Hi, irgendwie weiß ich gar nicht mehr wie ich mich verhalten soll... Ich habe bisher folgendermaen gefüttert: 7.00h 180ml Beba PRE 10.00h 180 Beba PRE 13.00h ca. 80-100 gramm Gemüsegläschen + ca. 120 ml Beba PRE 15.00h 120 gramm GOB oder 180ml Beba Pre 18.00h Milchbrei mit Hirse und Beba Pre angerührt 20.00h 180ml Beba PRE manchmal auch weniger Die Uhrzeiten und die Mengen sind ca. Angaben, das variiert immer ein bißchen. Nun denn, ich kam damit gut klar. Manchmal wollte er keinen Brei, weil er zu müde oder zu hungrig ist, dann gebe ich ihm einfach ne Milchflasche. Nun habe ich an einem Beikostseminar teilgenommen. Diejenige die das veranstaltet hat, sagte, man soll nicht so viel Milchfläschen geben. Ich soll die 10 Uhr Flasche weglassen und dafür ein bißchen Obst geben, damit er mittags gegen 12 Uhr hunger bekommt und sein Gemüse ißt. Ansonsten soll ich nur morgens 7 Uhr Fläschchen geben und abends vor dem Schlafen gehen, ansonsten nur Brei, Gemüse und Obst. Nun ist mein Problem, dass meiner nach 3-4 Löffeln meistens keine Lust mehr hat und ich ihm dann zum satt werden eine Flasche mache. Sie sagte ich solle mittags nach dem Gemüse auf keinen Fall eine Flasche geben, da das das Eisen aus dem Gemüse kaputt macht. Ich soll ihm zum satt werden, wenn er das Gemüse nicht auf essen möchte dann ein paar Löffel Obst gebem. Hier ist aber auch das Problem, dass er nach einigen Löffeln nicht mehr will. Also, im großen und ganzen habe ich nun ein ständig hungerndes Kind da sietzen das nur rumnörgelt und nervt. Ist ja klar. Ich habe ihm nun wieder die Flaschen zum satt werden angeboten. Wie macht ihr das ? MUSS ich ihm langsam das Brei und Gemüse essen angewöhnen? Oder ist es schlimm wenn ich ihm mit 9 Monaten noch so viel Milchfläschen gebe? Klappt es dann schlechter mit dem Umstellen auf Familienkost, wenn er nun noch einige Wochen/Monate Fläschchen bekommt? Fragen über Fragen ......


sickandstrange

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Antwort auf Beitrag von Mausi1

Hm schon schwer mit so nem schlechten Esser. Also hugo bekommt vormittags 1-2 Flaschen 1-er milch (100-300 ml kommen da zusammen). Mittags gibts gemüsebrei, nachmittags gob und abends Milchbrei. Vor dem schlafen oder mitten in der nach noch n fläschchen 1-er milch. Wir versuchen ihm statt milch nach den Mahlzeiten tee zu geben. Ist zwar nicht so beliebt, aber da muss er durch. Außerdem versuchen wir jetzt oft aus dem Becher zu trinken, was ne ganz schöne Sauerei ist. Ich hab keine ahnung wie viel davon wirklich im Magen landet. Du musst geduld haben. Hugo lässt sich oft ablenken beim essen oder ist mit den Gedanken immer sonstwo. Da kann es schon mal ne halbe stunde dauern bis der Kasper alles gegessen hat. Aber ich bin schon beruhigt, wenn er mind. 100 g isst. Er mag diese mittagsmenüs nicht so sehr wie seinen abendbrei. Manchmal denk ich, hugo ist satt und nach fünf minuten warten und den löffel wieder hinhalten, geht der mund wieder auf. Natürlich isst er mehr, wenn die letzte mahlzeit länger her ist. Klar muss man die kleinen dran gewöhnen. Wechsel,anfangs besser nicht so oft die Sorte und beobachte, von welchem brei er mehr isst. Vielleicht liegts ja am Geschmack? Hugo hat z.b. Spaghetti bolognese von hipp lieber als von bebivita. Oder er isst lieber karotte als Kürbis, Auf deiner milchpulverpackung stehen ja die Angaben, wie viel ein Kind in welchem monat trinken soll. Das is bei deinem kleinen ganz schön viel. Versuchs doch zw. Durch mit Wasser. Also hugo hat anfangs auch nicht so viel gegessen, aber wir haben es immer wieder probiert und die Hoffnung nicht aufgegeben und irgendwann ist der Knoten geplatzt. War das ne Freude als er endlich mal 100 gr gegessen hat. Viel glück und viel geduld wünsch ich dir.


caro79

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Antwort auf Beitrag von Mausi1

ich selbst bin kein fan davon dem kind fest vorgeschriebene mengen zu geben. und vor allem würde ich das kind nicht hungern lassen, damit es gemüse ißt. finde den rat etwas komisch. zum eisen kann ich jedoch nichts sagen.vielleicht hat das ja seine berechtigung. wir haben bei brei die erfahrung gemacht, dass manchmal nur ein paar löffel gingen. ist es für beide nicht vielleicht einfacher, das zu akzeptieren, zu einem späteren zeitpunkt nochmal anzubieten und weiterhin nach bedarf milch trinken lassen? du hast ja selbst geschrieben, dass das für dich ok war. ich denke das essen kommt von ganz alleine, wenn man es einfach immer wieder ohne druck anbietet. irgendwann sind sie soweit. außerdem scheint es bei babys immer wieder phasen zu geben, in welchen sie einfach nur milch wollen und nicht mehr. da kann man als mutter auch nichts machen.


PiaMarie

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Hallo, Ich würde da nur auf dein Kind hören. Wenn er ein bisschen Beikost isst, ist es doch schon gut. Beikostseminar... Oh oh natürlich kennt die Dame dein Kid nicht, sondern du am besten. Meine Nichte trank bis zum ersten Lebensjahr fast nur Milch und aß dann relativ schnell normale Familienkost. Also jedes Kind ist anders - und Milch ist ja das wichtigste im ersten Lebensjahr (frag auch mal Lanti) Lg


Nanni0982

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Also ich hab auch ne vorsichtige Esserin zu Hause!Bei uns kam dann noch hinzu,dass sie sehr schnell gewürgt hat und manchmal sogar gespuckt!ihr war mein selbstgekochtes einfach zu dick!Ich habe dann mit meinem Kia gesprochen und er hat mir auch erklärt,dass es dauern kann und auch der Schluckreflex noch nicht so ausgebildet sein kann!Dies kann wohl bis zu 13 Monaten dauern!Ich gebe jetzt 4-Monatsgläschen die ganz fein püriert sind und es klappt super!Sie isst jeden Tag mehr!Er meinte auch,es sei ganz wichtig da keinen Stress zu machen,da das dann so bleiben kann und Essen immer Stress bleiben wird!Ich biete ihr jetzt einfach öfters was an,also morgens ihren GOB,mittags Gemüsebrei und etwa 2-3Std danach nochmal etwas vom GOB!Die Brust bekommt sie tagsüber nicht mehr!Als ich sie danach gestillt habe,hat sie mir zweimal alles wieder ausgespuckt!Seit dem mache ich das nicht mehr!Ich habe jetzt auch einfach probiert und nicht mehr auf die anderen gehört!Außer das von meinem Kia,seit dem klappt es immer besser!Kochst du selbst?Bei mir lag es glaub ich wirklich dran,dass alles so dick war!Ich drück euch die Daumen,ich kann euch echt so verstehen!


Vero_muc

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Hallo! Ich würde da voll auf mein Gefühl hören und nicht auf irgendwas, was vermeintliche Experten sagen. Die Meinungen gehen immer so stark auseinander. Mein Sohn mag auch, wenn überhaupt, nur ganz wenig Brei. Und so richtig auf macht er den Mund auch nicht. Ich biete ihm jeden Mittag was an. Wenn er's mag ist's gut, wenn nicht dann nicht. Die restliche zeit stillen wir noch voll. Abends gibt's Fingerfood. Aber da probiert er auch nur. Hier wird also noch keine Mahlzeit ersetzt. Mim trinken ist das anders: er liebt es aus seinem Becher/Glas zu trinken. Er schafft momentan ca 100-150 ml pro Tag. Stress dich bitte nicht! Das wird schon alles gut werde . Wenn er Milch will, ist es doch ok!


sickandstrange

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Antwort auf Beitrag von Mausi1

Beim pekip haben wir festgestellt, dass vor allem die mütter Probleme mit dem essen der kinder hatten, die sich selbst zu viel stress gemacht haben. Die die ihre kids gefüttert haben, ohne die Befürchtung zu haben, dass das kind es nicht will, hatten auch keine probleme. Andere die schon vorher stress verbreitet haben und schon negativ an die Sache ran sind, hatten das Problem, dass das kind kaum was vom brei gegessen hat. Muss ja nicht immer so sein, aber ich kann mir schon vorstellen, dass dieser innerliche Stress der Mutter, sich auf das Kind auswirkt.


nuria82

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Antwort auf Beitrag von Mausi1

Meine Maus isst auch nicht so viel, mal drei bis viermal am Tag, manchmal nur einmal und nur ein paar Löffel. Ich mach mir da keinen Stress, sie ist 8 1/2 Monate, wiegt neun kilo läuft, brabbelt und ist fit. Gestillt wird sie weiterhin nach Bedarf, tagsüber weniger als nachts. Ich biete ihr immer was an und wenn sie mag, dann isst sie und wenn nicht -> mehr Gurke für mich! Dann kriegt sie es eben gefiltert. Sie ist halt noch ein Säugling bis zum ersten Lebensjahr, wenn einige früher mit dem Essen klarkommen ist das ja auch gut, aber es muss nicht,genau wie alles andere nicht muss. Und für meine Begriffe heißt es immer noch BEIkost und nicht ERSATZkost. Hör auf dein Gefühl, dein Baby weiß ja auch, was ihm gut tut.


lanti

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Antwort auf Beitrag von Mausi1

Hallo, euer Ernährungsplan ist prima so wie er ist. Menschenkinder sind Säuglinge, deren wichtigstes Nahrungsmittel im ganzen ersten Jahr Milch ist. Spricht Muttermilch bzw. Pre Milch kann der Kleine weiterhin nach Bedarf (und zwar seinem eigenen) bekommen so oft und so viel er mag. Bei der Beikost haben die Kleinen ebenso wie bei Motorik, Sprache etc. ihr eigenes Tempo. Jedes Kind ist da anders und das ist auch gut so! Kinder sind keine Roboter, bei denen alles nach Schema verläuft, sondern einzigartige Individuuen und keins von Ihnen wird bei der Einschulung noch nur Milch trinken. Alles außer Milch ist erstmal nur Beikost. Sie dient zur Ergänzung der Milch und zum Kennenlernen. Dabei sollte essen vor allem Spaß machen. Denn so und durch anbieten gesunder Kost fördert man ein gesundes Eßverhalten und beugt Eßstörungen vor. Druck ist da völlig kontraproduktiv (keine Milch geben damit das Kind Gemüse isst etc.). Und da zwischen den Mahlzeiten Pausen von 3 Std. liegen kann auch keine Rede davon sein, er würde ständig essen oder zu viele Mahlzeiten haben usw. Auch Interesse an festerer Kost kommt wie alles andere mit der Zeit ganz von selbst und zwar dann, wenn das Kind soweit ist. Das hat mit der individuellen Reife im jeweiligen Bereich zu tun. Deswegen ist es am entspanntesten für beide Seiten sich keinen Stress zu machen und in Ruhe abzuwarten. Mehr als anbieten kannst Du und musst Du nicht tun. Grad wächst auch nicht schneller, wenn man daran zieht LG