Monatsforum April Mamis 2014

Weihnachten im Schuhkarton

Weihnachten im Schuhkarton

stinibieni

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Ihr Lieben... noch bis Samstag können die Kartons für dieses Jahr abgegeben werden! Sorry, dass ich nicht früher daran gedacht habe, den link zu posten! https://www.geschenke-der-hoffnung.org/projekte/weihnachten-im-schuhkarton/


mareen283

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Antwort auf Beitrag von stinibieni

Ich mach da nicht mit - so etwas führt in meinen Augen zum Erwecken von unnötigen Wünschen.


mareen283

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Antwort auf Beitrag von mareen283

Ein sehr interessanter Beitrag dazu: Wie können Sie Kindern und Erwachsenen in Not sinnvoll helfen können Jedes Jahr wirbt der Berliner Verein Geschenke der Hoffnung mit seiner Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“. Und jedes Jahr machen viele auch unter uns mit. Das ist verständlich, denn die Aktion wird bestens beworben und ist für alle einfach abzuwickeln. Kinder spenden für Kinder, und man kann viele schöne Geschichten erzählen. Wir melden keine Zweifel an diesen Geschichten an. Aber wie es so oft im Leben ist, nicht alles, was so einfach erscheint, ist auch so einfach zu sehen. Als Caritasverband für die Diözese Augsburg möchten wir dafür werben, sich doch für die Aktionen und Hilfen einzusetzen, die genauso Ihre Unterstützung brauchen, mit denen Sie aber wirklich Gutes tun können . Ist das der einzige Zweck unseres Schreibens an Sie? Nein. Das wäre zu billig und kein überzeugendes Argument. Unsere feste Überzeugung ist es, dass wenn wir helfen wollen, wir auch tatsächlich helfen wollen. Die Geschenke, die durch Weihnachten im Schuhkarton vermittelt werden, mögen in der Tat Kindern Freude machen, aber helfen sie wirklich? Wecken denn wir in unseren Kindern und deren Eltern ein Verständnis für die Not in armen Ländern, wenn wir unsere Kinder dazu einladen, das, was wir im reichen Deutschland für schön finden, Kindern zu schenken, die eigentlich neue Kleidung, Nahrung, Schulmittel, Medikamente oder eine feste Unterkunft bräuchten? Es schafft ein gutes Gewissen, wenn wir Pakete mit Geschenken für Kinder packen. Wäre es bei Hilfs- und Geschenkaktionen aber nicht sinnvoll, wenn die Gaben auch dazu beitragen, dass die Beschenkten ein besseres Leben haben? Ferner sollten wir uns die Frage nach dem Glaubensverständnis des Berliner Vereins „Geschenke der Hoffnung“ stellen. Er bekennt sich nämlich auf seiner Homepage eindeutig zu seiner Missionsabsicht. So werden, wenn auch gesondert, kleine Info-Heftchen zur Evangelisierung nach freikirchlich-evangelikalem Verständnis mit den Paketen verteilt. Die katholische Kirche versucht durch ihre unterschiedlichen Hilfsorganisationen überall in der Welt Not zu lindern. Dies ist ein Ausdruck unseres Glaubens, aber nicht Mittel zum Zweck der Mission. Ferner setzen wir uns weltweit für einen fruchtbaren Dialog der Religionen ein und versuchen Vorurteile und Ängste vor westlichen Einflüssen abzubauen. Der „Sonderversand“ von Glaubensheftchen zur Missionierung, wie sie mit der Aktion Weihnachten im Schuhkarton verschickt werden, zerstört mühsam aufgebautes Vertrauen. Immer noch geistert der Hinweis herum, wonach doch Papst Franziskus „Weihnachten im Schuhkarton“ unterstützen würde. Dem ist nicht so. Der Berliner Verein hat Papst Franziskus zu seiner Wahl gratuliert. Der päpstliche Stuhl hat mit einem Standard-Dankesbrief geantwortet und Segenswünsche geschickt. Nicht mehr und nicht weniger. Insofern ist es unlauter, mit Papst Franziskus für „Weihnachten im Schuhkarton“ zu werben. Wie können Sie aber dennoch Kindern und Erwachsenen in Not helfen? Und hier erlaube ich mir nun auf unsere katholischen Aktionen (s. die Anlagen) hinzuweisen. Die Aktion der ‚Aktion Hoffnung‘ der Diözese Augsburg. „Meins wird Deins- Jeder kann Sankt Martin sein.“ Wie aus einer Jeans Ernährung für 2.000 Kinder und Jugendliche wird. Die Aktion „Glücksbringer“ des Augsburger Malteser Hilfsdienstes. Im Januar und Februar 2014 konnten dank der Aktion 3.500 Lebensmittelpakete, Kindernahrung, Tee und Suppen sowie Kinderbekleidung verteilt werden. Die „Tafelläden“. Fragen Sie dort oder bei den zuständigen Kreis-Caritasverbänden an, ob man nicht Weihnachtspakete für Bedürftige zusammenstellen könnte. Weihnachtshilfen des SKM Augsburg. Katholischer Verband für katholische Dienste. Er setzt sich für soziale und kulturelle Teilhabe ein. Dessen Klienten haben nur eine geringe Mobilität. Warum also nicht Geld für Streifenkarten sammeln, oder für Gutscheine für ein Besuch öffentlicher Bäder oder eines Cafés. Auch gute Schokolade oder trockene Früchte sind begehrt wie kleine Weihnachtsgestecke mit Kerzen. Nehmen Sie Kontakt mit den Altenheimen vor Ort auf und fragen dort nach, wie man mit Kindern alten einsamen Menschen eine Freude machen kann. Unsere Aktion „Weihnachtslachen“ für arme Menschen in Rumänien. Es gibt so viele Möglichkeiten, zuhause und im Ausland, wie man gemeinsam mit Kindern eine schöne, gute und lehrreiche Aktion starten kann. Im Anhang finden Sie die nötigen Informationen und die entsprechenden Ansprechpartner. Ich bin mir sicher, dass diese Sie gerne in Ihrer Einrichtung aufsuchen oder Sie zu sich einladen. Weihnachten lehrt uns, wie wichtig wir Gott sind. Er wird deshalb in Jesus Christus Mensch. Gott will uns in unserer Not aufsuchen. Folgen wir seinem Beispiel und wenden wir uns Menschen in ihrer Not zu und fragen nach, was sie wirklich brauchen, damit sie ein Stück besser leben können. Domkapitular Dr. Andreas Magg Diözesan-Caritasdirektor


stinibieni

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Antwort auf Beitrag von mareen283

Eine Argumentation ohne jegliche Grundlage. Wir packen sicherlich keine Schuhkartons, um unser Gewissen zu beruhigen und ob Du es glaubst oder nicht, man kann sogar an dieser Aktion teilnehmen UND das ganze Jahr über anders helfen.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von mareen283

Ich schreibe ja fast nie hier, aber so etwas regt mich auf! Natürlich hat die katholische Kirche und ihre Vertreter noch bessere Tipps, wie man Gutes tun kann... Bestimmt ist es nicht richtig, wenn man den Kindern eine Freude macht, indem man ihnen einen Malblock, Stifte oder ein Kuscheltier schickt! So ein Blödsinn! Echt dreist, wie dieser Herr eine andere Aktion madig macht um für - hauptsächlich unter katholischer Leitung - andere Ideen zu werben. Naja.


ConnyJ

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Antwort auf Beitrag von mareen283

Was für ein dreister, unverschämter Artikel! Frei nach dem Motto: Was andere Christen außerhalb der katholischen Kirche machen, kann ja nicht richtig sein! Oh diese bösen, bösen Freikirchen, die ja nur missionieren wollen und diese Geschenke als Mittel zum Zweck benutzen... schmutziges Geschäft... Komisch, dass es Menschen wirklich glücklich macht und oft auch in ein besseres Leben führt, wenn sie sich auf diese unkatholische Lehre einlassen... das erleben nämlich die Mitarbeiter vor Ort, die diese Geschenke verteilen. Aber das sind ja keine Katholiken, also wahrscheinlich alles gelogen oder schöngeredet... Sorry, sowas macht mich stinksauer, weil es die Leute sowas von verhöhnt, die das mit Herzblut und einer absolut sauberen Einstellung und Absicht tun - und es verhöhnt die Kinder, die sich das ganze Jahr darauf freuen! LG ConnyJ


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von stinibieni

Eine schöne Idee! So etwas gibt es bei uns auch! Da werden Kinder beschenkt, die sonst noch nie etwas geschenkt bekommen haben. Die armen Zwerge hatten bestimmt auch schon vorher unerfüllte Wünsche. Wer schon einmal gesehen hat, wie Kinder in einem zB ukrainischen Waisenhaus leben, weiß, dass das eine tolle Aktion ist.


Kashmir80

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Sehr guter Hinweis. Ich beteilige mich da schon seit vielen Jahren. In den Karton lege ich alltägliche Dinge, wie Mütze, Schals, Handschuhe, Zahnbürste und -pasta, Haarspangen oder ein Auto, einfache Schokolade und Schulsachen wie Stifte und Schreibblöcke.


ConnyJ

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Antwort auf Beitrag von stinibieni

Wir machen das auch schon seit Jahren. Ich find's super. Morgen packen wir den Karton und können ihn direkt im Dorf abgeben. Auch wenn es nicht viel ist, ein bisschen Hoffnung kann man verschenken...!