Monatsforum April Mamis 2014

Stillen oder nicht?

Stillen oder nicht?

Clarissa1990

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Wie sieht es bei euch aus...also bei mir ist es so dass ich mich gegen das Stillen entschieden habe. Jedoch stelle ich mir jetzt die Frage ob man die Milch trotzdem abpumpen muss nach der Geburt oder bekommt man irgendwas gegen den Milcheinschuss ? Hat da jmd schon Erfahrung mit?


--Leanne--

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Antwort auf Beitrag von Clarissa1990

du bekommst eine Abstillpille im KH wenn du nicht stillen willst. Ich werde wieder stillen, auch wenn die ersten 3 Monate wieder Hölle werden :( - Nach dieser schweren Zeit gibts nix einfacheres ;-)


Clarissa1990

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Antwort auf Beitrag von Clarissa1990

Also bedeutet das dass man erst gar keine Milchproduktion hat oder wie verstehe ich das?


--Leanne--

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Antwort auf Beitrag von Clarissa1990

ich vermute ja. Hab ja keine Erfahrung. Probiers mal damit: http://lmgtfy.com/?q=Abstillpille


schnupi86

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Antwort auf Beitrag von Clarissa1990

Das hat ja was mit dem Prolaktinwert zu tun. Diese Medikamente werden dieses Prolaktin dann runtersetzten. Ich hatte vor der SS mal einen zu hohen Prolaktinwert obwohl ich ja noch kein Kind hab. Das hab ich daran gemerkt das kleine Milchtropfen aus der Brust kamen. Die FA hat mir dann ein abstill Medikament Bromocriptin verschrieben . Das hab ich dann aber schnell wieder abgesetzt da ich mit Ohmmacht übelkeit im KKH gelandet bin. Also dieses Medikament ist echt nicht ohne. Vielicht gibt es ja noch andere. Also ich an deine Stelle würde mich genau über die Nebenwirkungen aufklären lassen. LG


Schaf

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Antwort auf Beitrag von Clarissa1990

Ich habe eine Std nach der Geburt 2 Pillen bekommen und das war es. Kein milcheinschuss oder Beschwerden. Klar kam ab und an mal ein Tropfen raus, aber nichts wildes. Man stößt als nicht stillende eh immer auf böse Blicke oder blöde Bemerkungen. Stillen ist das beste und bla bla bla. Kann ja alles sein. Aber es ist nunmal deine Sache. Jeder macht es oder auch nicht aus anderen gründen. Hoffe ich konnte dir helfen :-)


Lorina_2010

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Antwort auf Beitrag von Schaf

"Ist ja deine Entscheidung" Hat hier jemand was anderes behauptet?


Sicilia73

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Antwort auf Beitrag von Clarissa1990

Meine Nachbarin hat die Abstillpille auch direkt nach der Geburt bekommen. Ich empfehle Dir, das, wenn möglich, schon vorher zu sagen. Je nach KH können die Stillberaterinnen sehr penetrant sein.Oft verstehen sie die Beweggründe leider nicht. Ich hatte in meiner Stillzeit einen Milchstau und musste deswegen 2 Abstillpillen nehmen. Da ist die Milch sofort weg. Ich hatte keine Nebenwirkungen, nur das erneute Anstillen war sehr anstrengend. Will heißen, wenn man sich für die Pille entscheidet, ist ein evtl. Rückweg sehr steinig, aber nicht unmöglich. Ich werde versuchen, wieder zu stillen, weil ich es praktisch und schön fand. Ich musste anfangs zufüttern und kenne somit auch das Fläschchen machen, vor allem nachts. Fürs Stillen muss ich nicht mal aufstehen, bedeutet wesentlich mehr Schlaf für mich.


Maja86

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Antwort auf Beitrag von Clarissa1990

Ich werde wieder versuchen zu stillen. Bei meiner Tochter hat es nicht so dolle geklappt und ich musste abpumpen. Habe das dann 2,5 Monate durchgehalten. Dieses Mal soll's klappen:-) Ist halt das Beste fürs Kind! Wenn du nicht stillen willst bekommst du nach der Geburt eine Tablette und das war's dann. Lg


11Friede

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Antwort auf Beitrag von Clarissa1990

Stillen ist normal. Es ist die normale Säuglingsernährung. ich könnte mir vorstellen, dass es auch für das baby nicht so toll wäre, wenn die mutter unglücklich stillt. ich glaube diese tabletten sind nicht ohne krasse nebenwirkungen. hi, die who empfiehlt: -mindestens 6 monate ausschliesslich nach bedarf zu stillen. -mindestens bis zum 2. geburtstag neben geeigneter beikost weiterzustillen und - so lange weiterzustillen wie mutter und kind es wünschen. diese empfehlung gilt auch explizit für deutschland. wieso wird sich gedanken gemacht, was wöhlmöglich "penetrante" stillberaterinnen denken werden? das sind fremde leute. (wenn man überhaupt das glück hat auf echte stillberaterinnen im wochenbett zu treffen) ich würde mir eher gedanken darüber machen, was ich meinem kind antworten werde, wenn es mich fragen würde, ob ich es getillt hätte und wenn ja wie lange. stillen muss man wohl eher lernen und ist nicht instinktiv verankert. daher ist es sehr störanfällig. das lernen des stillens soll allerdings sehr leicht für mutter und kind sein.dies ist in unserer stillrückständigen gesellschaft aber garnicht mehr so einfach, weil uns die vorbilder und das wissen fehlt. zum glück stirbt das kind heutzutage nicht mehr, wenn man ihm die normale kost - muttermilch - vorenthält. ich sehe diese kunstmilch eher als eine art medizin. ich würde sie nur einsetzen bei einer entscheidung auf gedeih und verderb. lieber würde ich die muttermilch einer nahen verwandten nehmen, oder einer muttermilchbank (es gibt diese zur zeit fast nur in ostdeutschen krankenhäusern), bevor ich künstliche milch geben würde. früher dachte ich mal, alle die mit der flasche füttern, hätten abgepumpte muttermilch darin. aber das war ein riesiger trugschluss. ungeahnte dimensionen taten sich in der schwangerschaft auf. da das stillen ja so störanfällig ist, würde ICH schon in der schwangerschaft - eine stillgruppe besuchen - infoveranstaltungen zum stillen im geburtskrankenhaus wahrnehmen -mir eine echte stillerfahrene hebamme suchen (die bezeichnung "stillberaterin" ist nicht geschützt) - mir eine zertifizierte stillberatin suchen, die mir dann im wochenbett sofort helfen könnte. die gibt es bei der AFS, LA LECHE LIGA oder dem Berufsverband Deutscher Laktationsberaterinnen IBCLC eV. - mir ein gutes stillbuch zulegen zum beispiel: - Das Handbuch für die stillende Mutter von der la leche liga - ausserdem hilft auch maßgeschneidert das forum: stillen-und-tragen-de. gute infos gibt es hier: http://www.stillkinder.de/ und sehr gut hier: LINKSAMMLUNG STILLWISSEN: http://www.stillen-und-tragen.de/forum/viewtopic.php?f=2&t=124858 - dann würde ich mir auf jedenfall gedanken machen, wie ich denn "stillfreundlich" meine abgepumpte milch verfüttere. es gibt sowas wie Brusternährungssets (BES), stillfreundliche tassen usw, bevor ich eine saugverwirrung des babys riskieren würde. sollte ich meinem kind wirklich kunstmilch verabreichen müssen, weil es sonst sterben würde, dann würde ich das dem stillen so bindungsorientiert wie möglich machen. also auch nach bedarf und wie das geht steht hier: einfach eltern 20 tage experiment: http://www.einfach20tage.de/einfach-milch/einfach-fuettern oder auch in diesem buch: "Wie du stillst nicht" von Regina Masaracchia achja, es scheint möglich zu sein wieder zu stillen nach dem abstillen. das nennt sich relaktation. aber das soll nur zu einem bestimmten maße. wenn man mal das richtige vollstillniveau erreiht hatte (wie lange?), dann soll es auch wieder ganz möglich sein. erstaunlich finde ich, dass es möglich sein soll, dass man nicht mal schwanger gewesen sein bräuchte um stillen zu können ;) Hier infos zum thema Abstillmedikamente: "bromocriptin" soll wegen der krassen nebenwirkungen nicht mehr empfohlen werden." "cabergolin soll das mittel der wahl sein"- besser sei das natürliche abstillen innerhalbd von wenigen tagen, bei der die milch verworfen wird. Quelle: "Wie, du stillst nicht?": Das Praxisbuch für Mütter, die nicht stillen von Regina Masaracchia ausserdem soll bromocriptim angeblich in einigen ländern (u.a. USA) vom markt genommen worden sein?!


Maja86

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Antwort auf Beitrag von 11Friede

Seit wann bist du eig dabei? Stillen ist eine Grundsatzentscheidung die jeder selbst treffen muss. Meine Mutter hat weder mich noch meine Geschwister gestillt und wir sind gesund ohne Allergien etc. Allerdings ist die Bindung nicht besonders stark was aber natürlich nicht daran liegen muss.


11Friede

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Antwort auf Beitrag von Maja86

seit wann bist du denn dabei? ich kann mir hier auch nicht alle merken. da gebe ich dir absolut recht, das stillen oder nicht, ( oder teilstillen) ist eine grundsatzentscheidung in der schwangerschaft. hattest du in meiner pesönlichen meinungsangabe irgendwo etwas gegenteiliges gelesen? es ist aber ein sehr interessanter punkt. vielleicht ist der stillentschluss VOR der Geburt erstmal eine grundsatzentscheidung. Vielleicht kann es schon nach der geburt anders aussehen. da können vorher gefasste entscheidungen vielleicht sich ganz anders darstellen. eine geburt scheint manchmal ansichten radikal zu ändern. sowohl in die eine oder andere richtung. und vielleicht spielen dann nocht intstinktive, intuitive, körperliche, soziale oder mediziniche zwingende dinge mithinein?


JaDaFe

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Antwort auf Beitrag von Clarissa1990

Guten morgen, meine schwägerin ist stillberaterin und ich habe in der ersten ss oft mit ihr darüber geredet, klar stillen ist das beste fürs Kind... aber sie sagt auch ganz klar, lieber nicht stillen und dafür das fläschchen geben als eine unzufriedene womöglich gestresste Mutter. Damit ist dem Kind nämlich auch nicht geholfen. Ich werde wieder stillen, das ist für mich am praktischsten und mir graut es ehrlich gesagt ziemlich davor nachts aufstehen zu müssen um eine Flasche zu machen. Gut das es in unserer Zeit jeder selbst entscheiden kann. @11friede das worüber du dich während einer Schwangerschaft alles informieren willst ist ja ein vollzeit Job und hat relativ wenig mit dem zu tun was du vor einiger Zeit noch gesagt hast.


11Friede

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Antwort auf Beitrag von JaDaFe

hi, ich finde viele sachen, die mit der geburt, stillen, bindung, kindern und elternsein etc zu tun haben sehr spannend und es macht mir großen spass mich damit ausseinanderzusetzen. Daher passiert das wie nebenbei. ich gehe mal davon aus, dass jeder mensch in einen flow geraten kann, wenn er etwas wichtig findet, es ihn interessiert und er auch noch spass dabei hat. und das unabhängig vom thema. im bezug zu meinen tipps bezüglich der stillproblemprävention finde ich die zeit und den energieeinsatz in der schwangerschaft eher gering im gegensatz zur zeit, kraft und energie die ich aufbringen müsste, wenn das kind schon in brunnen gefallen ist nach der geburt. jede hat 10 monate zeit. das hat die natur doch toll eingerichtet. auf was beziehst du dich genau, wenn du meinst, meine jetzige meinungsäusserung würde mit früher getätigten für dich nicht zusammenpassen? ich weiss nicht genau was du meinst?


Sicilia73

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Antwort auf Beitrag von Clarissa1990

Warum ich die Stillberaterinnen erwähnt habe: Bei uns im KH wurden wir stündlich (!) kontrolliert, ob das Kind auch an der Brust hängt. Auch nachts. Und es wurde immer wieder auf uns eingeredet, auch auf die, die sich dagegen entschieden haben. Ich hatte den Eindruck, man wollte uns ein schlechtes Gewissen machen. Man muß sich einfach auf evtl. Diskussionen mit den Damen einrichten. Meine Meinung, sonst fühlt man sich schnell schlecht und das kann im Wochenbett ja auch nicht gut sein. Eine meiner besten Freundinnen ist auch Stillberaterin. Wenn jemand es ablehnt zu stillen, kommt da so ein Kampfgeist auf. Sie haben es halt nicht anders gelernt.


11Friede

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Antwort auf Beitrag von Sicilia73

Ich weiss nicht, ob es DIE Stillberaterinnen gibt. einige missioniere und andere nicht. ich bin absolut für das stillen und muss aufpassen dass ich niht zynish werde, was mir sehr schwer fällt. man erlebt komische sachen und macht sich so seine gedanken über sich und die gesellschaft. wenn stilleberatin wäre, wüsste ich auch nicht was ich von den vielen,vielen frauen halten würde, die behaupten sie können nicht stillen, oder das baby habe sich selbst abgestillt unter einem jahr. dabei wüssten sie vielleicht im hintergrund, dass echtes nicht stillenkönnen der mutter so selten ist wie ein herzfehler und gesunde babys unter einem jahr sich niemals selbst abstillen würden, weil sie noch vor einpaar jahrzehnten sonst verhungert wären. da stillprobleme oft mit falschem management, unseren vorurteilen in der hiesigen gesellschaft und mit fehlendem wissen zu tun hat, sind viele sehr engagiert und wollen den müttern helfen, weil stillen das normale ist. ich kann die einerseits verstehen, allerdings denke ich, die die einfach keine lust haben, sollen doch nciht stillen, nur die babys und die echten ncihtstillen-könnerinnen tun mir wirklich leid.


11Friede

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Antwort auf Beitrag von 11Friede

ich sage ja, dass gute vorbereitung in der schwangerschaft sich sehr lohnen könnte und viel stress ersparen könnte. wenn ich wirklich kategorisch nicht stillen würde, würde ich mich in den 10 monaten der schwangerschaft um eine geburtsklinik und eine nachsorgehebamme kümmern, denen es völlig egal ist, ob die mutter stillen, ob vorzeitig im krankenhaus noch zugefüttert wird oder ob das baby überhaupt muttermilch bekommen soll. am besten sollten die kliniken und die hebammen auch regelmäßig guten kontakt zu den kunstmilch-vertretern haben und sogar gratisproben schon in der schwangerschaft veteilen. natürlich muss es dem kinderartz auch sehr egal sein, ob das baby die normale nahrung bekommt oder nicht. dann gibt es auch kein stress mehr. es sollte sehr viel leichter sein still-unfreundliches- krankenhaus zu finden, als eines, was ein gutes wochenbett hat und einem echt hilft. ein stillfreundliches krankenhaus zu finden ist fast ein glücksfall in deutschland. für viele ist es ein unerfüllter traum,dass so auf das richtige stillen von den wochenbettleuten geachtet wird. stündliches nachfragen ist dabei eine seltene ausnahme. In Deutschland gibt es bislang nur vierzehn „Stillfreundliche Krankenhäuser“.!!!!! (sind da noch welche dazugekommen, oder sogar wieder weg?) Weltweit sind es nur rund 15.000 !!! hier die liste aus deutschland: (sogar bei denen weiss ich bei mindestens 2 kh, dass das personal völlig überfordert ist im wochenbett und sie kaum dem titel gerecht werden können) Amalie-Sieveking-Krankenhaus Haselkamp 33 22359 Hamburg Tel 040 - 64 41 14 23 Auszeichnung: 4/95 Universität Leipzig - Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe - Philipp-Rosenthal-Str. 55 04103 Leipzig Tel 0341 – 9723-435 Fax 0341 – 9723-669 Auszeichnung: 6/95 Krankenhaus des Kreises Hameln-Pyrmont Wilhelmstr. 5 31785 Hameln Tel 05151 – 97-0 Fax 05151 - 97-115 Auszeichnung: 10/95 Städtisches Krankenhaus Hildesheim - Perinatalzentrum - Weinberg 1 31134 Hildesheim Tel 05121 - 89 43 30 Auszeichnung: 2/96 Frauenklinik des Nordstadt-Krankenhauses Herrenhäuser Kirchweg 30167 Hannover Tel 0511 – 970-0 Fax 0511 – 970-3270 Auszeichnung: 5/96 Frauenklinik der Hessenklinik Stadtkrankenhaus Korbach Enser Str. 10 34497 Korbach Tel 05631 - 5690 Auszeichnung: 10/96 Johanniter Krankenhaus der Altmark Wendtstr. 31 39576 Stendal Tel 03931 - 66 10 12 Auszeichnung: 4/97 Vinzenz Pallotti Hospital Vinzenz-Pallotti-Str. 20-24 51429 Bensberg Tel 02204 – 41-302 Auszeichnung: 10/97 Kreiskrankenhaus Dannenberg (Elbe) Hermann-Löns-Str. 14 29451 Dannenberg Tel 05861 – 8 34 10 Fax 05861 – 8 34 30 Auszeichnung: 10/98 Zentralkrankenhaus Links der Weser Senator-Weßling-Str. 28277 Bremen Tel 0421 - 879-333 Fax 0421 - 879-599 Auszeichnung: 10/98 Krankenhaus Berlin-Reinickendorf - Gynäkologie und Geburtshilfe - Am Nordgraben 2 13509 Berlin Tel 030 - 4194-12 6 Fax 030 - 4194-12 62 Auszeichnung: 1/99 St. Elisabethen Krankenhaus Feldbergstraße 15 79539 Lörrach Tel 07621 - 171-4201 Fax 07621 - 171-4299 Internet: www.elikh.de Auszeichnung: 7/00 Kath. Krankenhaus St. Josef Probsteistr. 3 45239 Essen Tel 0201 - 84 08 10 01 E-Mail: st.josef.werden@t-online.de Auszeichnung: 9/00 Klinikum Krefeld - Frauenklinik - Lutherplatz 40 47805 Krefeld Tel 02151 - 32-0 Fax 02151 - 32-2220 Internet: www.klinikum-krefeld.de Kreiskrankenhaus Gotha-Ohrdruf - Geburtshilfliche Abteilung - Erfurter Landstraße 35 99867 Gotha Tel. 03621-220-0, 03621-220-169 Internet: www.helios-kliniken.de/gotha/ Auszeichnung: 3/02 Klinikum Nord (Heidberg) - Abt. f. Frauenheilkunde und Geburtshilfe - Langenhorner Chaussee 560 22419 Hamburg Tel. 040-5271-3459 Fax 040-5271-3099 Internet: www.klinikum-nord.lbk-hh.de Auszeichnung: 5/02 Krankenhaus Rudolstadt - Gynäkologie und Geburtshilfe - Jenaische Str. 14 07407 Rudolstadt Tel. 03672-456-0 Fax 03672-456-431 Internet: www.krankenhaus-rudolstadt.de Auszeichnung: 11/02 Allgemeines Krankenhaus Harburg - Gynäkologie und Geburtshilfe - Eißendorfer Pferdeweg 52 21075 Hamburg Tel. 040 7921-0 Fax 040 7921-2750 Internet: www.ak-harburg.lbk-hh.de Auszeichnung: 10/03 Caritas-Krankenhaus St. Josef Regensburg - Gynäkologie und Geburtshilfe - Landshuter Straße 65 93053 Regensburg Tel. 0941- 782-0 Internet: www.caritasstjosef.de Auszeichnung: 08/04 Universitätsfrauenklink Freiburg am Universitätsklinikum Freiburg Hugstetter Straße 55 79106 Freiburg Tel. 0761 - 270 3024 Internet: www.uniklinik-freiburg.de Auszeichnung: 11/04 Klinikum Itzehoe - Frauenklinik Robert-Koch-Straße 2 25524 Itzehoe Tel. 04821/772-0 Stillberatung: 04821-7721243 Internet: www.kh-itzehoe.de Auszeichnung: 04/05 Quelle: gerburtskanal.de


dana2228

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Antwort auf Beitrag von Clarissa1990

Habe beide Kinder 6 bez . 7 Monate voll gestillt und am ersten Geb. abgestellt. Wir haben viel Geld gespart und den Kindern das beste Nahrungsmittel gegeben. ABER gerade die erste Zeit war schwer und nicht schön. Gerade das 2.Kind hatte kaum Rhythmus und das mit einem Kind unter zwei zuhause. Keiner der das für dich mal machen kann. Nachts so wie tagsüber. Das schlaucht und braucht viel Zeit und nerven. Beim ersten Kind war es besser, hatte mehr Zeit und sie trank auch mal gepumpt Milch und hatte einen super Rhythmus. Werde ich wieder stillen???? Ja, aber nicht so lange. Denke da fehlt die Zeit und die nerven bei noch zwei Kleinkindern.


@Jade@

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Antwort auf Beitrag von Clarissa1990

Also erstmal 11friede: Ich weiß ja nicht was du für verkorkste Vorstellungen hast aber meine Kinder haben mich bisher nie gefragt ob sie gestillt wurden! Wozu denn auch!?!? Ernsthaft WEN interessiert sowas? Meinen ersten Sohn hab ich voll gestillt, meine Tochter lag ab der 3. Woche im kh, da KONNTE ich nicht mehr stillen und beim letzten war nicht genug Milch da! Also was sollen diese beschissenen Verurteilungen!? Es ist nachgewiesen dass die pre Milch der Muttermilch extrem nah kommt. Dass es nicht das gleiche ist ist klar aber wie kann man nur Krankenhäusern unterstellen sie würden Babys was schlechtes verabreichen! Nur mal so: in Deutschland wird man verurteilt -von Leuten wie dir- wenn man nicht stillt und zb in Frankreich ist stillen verpönt! Also wie wärs wenn man die armen Frauen nicht unnötig verunsichert!? Und hey, stell dir vor: ALLE meine Kinder sind KERNGESUND! Und sogar meine Tochter! Und waaaahnsinn sie liebt mich.. Krass oder!? Obwohl sie nicht gestillt wurde! Sachen gibts! @clarissa: So, also ich kann verstehen dass du dich dagegen entschieden hast. Zumindest bei mir war es beim letzten Kind die reinste Quälerei -für uns beide!! Mein Sohn wurde nicht satt und war extrem ungeduldig und unglücklich. Bis dann meine hebi und die Kinderärztin gesägt haben nützt nix, abstillen.. Bei meinem großen hat's bis zum 5. Monat Super geklappt, danach wurde er auch nicht mehr satt und ich hab ihn mit 6 Monaten abgestillt.. Ih kenne auch die andere Seite - meine Schwester legt ihre Tochter zur Beruhigung und zum schlafen nach wie vor an, und die is 3,5! Lange rede kurzer Sinn: mach was DU für richtig hältst! Lass dich nicht in eine Richtung drängen. Babys können sehr wohl auch mit ersatzlmilch gesund aufwachsen! Stillen ist natürlich das natürlichste und gesündeste, aber wie gesagt pre Milch kommt da sehr nah ran.. Es bringt dem Kind auch nichts wenn du übertrieben gestresst bist und dadurch kein anständiger milcheinschuss kommt.. Letztenendes nur Quälerei für dich UND das Kind!


Angi1807

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Antwort auf Beitrag von Clarissa1990

Ich habe es ersteinmal grundsätzlich vor, für 6 Monate, wenn es gut klappt. Grundsätzlich ist Stillen eine Win- Win Situation. Gut fürs Kind, für den Geldbeutel und als Brustkrebsvorbeugend gilt Stillen auch.


@Jade@

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Antwort auf Beitrag von Angi1807

Und Mama nimmt ab dabei ;) aber bei manchen geht's einfach nicht.. Selbst die die es nicht wollen machen es nicht grundsätzlich verkehrt.. Meine letzten beiden haben auf jeden fall die pre Milch immer gut vertragen und sind beide kerngesund :)


11Friede

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Antwort auf Beitrag von @Jade@

hallo @Jade@ , schade dass du meine meinung so abwertest ("verkorkste Vorstellungen"). du schriebst:------------------------------" aber meine Kinder haben mich bisher nie gefragt ob sie gestillt wurden! Wozu denn auch!?!? Ernsthaft WEN interessiert sowas?" ------------------------- Ich finde meine aussage ist einwenig aus dem kontext gerissen. ich meinte, es würde mich eher interessieren,was meine kinder über meine stillentscheidung denken würden, als was irgendwelche fremden stillberaterinnen im wochenbett darübr denken. ausserdem gehe ich persönlich davon aus, dass ich mit meinen kindern über unsere stillbeziehung reden werden (sie werden sich sowieso daran erinnern, sprechende stillkinder sind superlustig). spätestens wenn sie selber mal eltern werden, kann es sein, dass es sie interessiert wie wir das eigentlich mit ihnen damals gemacht haben. genauso wie ich meine eltern gefragt habe. wenn es dich nicht interessiert mit deinen kindern über eure stillgeschichten jemals zu reden, dann tu es doch nicht? jedem das seine. Du schriebst sehr "nett" :---------------Also was sollen diese beschissenen Verurteilungen!? kannst du mir erzählen, wo und wann du von mir verurteilt wurdest?. Bisher fühle ich mich von dir verurteilt und diskriminiert. ich bemühme mich möglichst sachlich zu äussern und dabei niemanden zu verletzen. man beachte die wortwahl "beschissen". deine these:----------------------------Es ist nachgewiesen dass die pre Milch der Muttermilch extrem nah kommt".------------------------ wo steht diese these? hast du dazu quellenangaben? wer hat das wann wo und wie nachgewiesen? ich wünsche mir, dass in einem diskurs mit mir nicht einfach irgendwelche thesen unbelegt gelassen werden, dann kann ich sie auch nachlesen und vielleicht mein wissen so erweitern. ich sehe es nicht so, dass die formula-nahrung der muttermilch EXTREM nahe kommt.( Es freut mich, dass du die Kunstmilch nicht mit der Muttermilch gleichsetzt). nicht mal die lebensmittelhersteller würden das so ausdrücken. (und dürfen die auch nciht, weil es nciht stimmt. ich finde auch, dass ist keine ansichtssache sondern faktisch falsch: hier ein schöner artikel mit sehr seriösen quellenangaben, für alle die es interessiert was es für unterschiede bei Formula vs. muttermilch gibt: Die Risiken der künstlichen Säuglingsnahrung sehr ausführlich hier: http://www.stillkinder.de/die-risiken-der-kuenstlichen-saeuglingsnahrung-neu-betrachtet/ und etwas kürzer hier: Stillwissen der AFS CHEMNITZ anlässlich der Weltstillwoche: http://www.stillen-in-chemnitz.de/weltstillwoche.html Kunstmilch ist unsere einzige alternative zur Muttermilch und wie gesagt, ich sehe sie eher wie Medizin, nicht frei von möglcihen Nebenwirkungen, aber gut dass wir sie haben. -------------------------------- "aber wie kann man nur Krankenhäusern unterstellen sie würden Babys was schlechtes verabreichen!" --------------------------- wo unterstelle ich den krankenhäusern dass sie dem kind was schlechteres verabreichen? ich schrieb, dass das Stillen was normales sei. ----------------- du schriebst: "Nur mal so: in Deutschland wird man verurteilt -von Leuten wie dir- wenn man nicht stillt und zb in Frankreich ist stillen verpönt! Also wie wärs wenn man die armen Frauen nicht unnötig verunsichert!?".-------------------------- erstens, verurteile ich dich nicht und fühle mich eher von dir in diesem moment für meine stillfreundliche haltung diskriminiert und undifferenziert in einen topf mit irgendwelchen leuten geworden ("von Leuten wie dir").was sind denn leute wie ich? Nicht nur in Frankreich ist es verpönt zu stillen: "Die durchschnittliche Stilldauer in Deutschland betrug in den Jahren 2003 – 2006 nur 6,9 Monate, 77,6 % der Mütter stillten weniger als 6 Monate voll. Nach 9 Monaten hatten ca. 79 % der Mütter bereits abgestillt, nach 12 Monaten stillten ca. 92 % nicht mehr, nach 18 Monaten ca. 97 % und nach 24 Monaten mehr als 99 %." Quelle: Lange, C, Schenk, L & R Bergmann: Verbreitung, Dauer und zeitlicher Trend des Stillens in Deutschland. Bundesgesundheitsbl – Gesundheitsforsch- Gesundheitsschutz 5/6 2007, S. 624-33. Mir gegenüber stehen 99% der Bevölkerung hier, die nicht,oder nicht mehr stillen und das finde ich manchmal sehr anstrengend. besonders, weil viele sich nicht die mühe machen sachlich über das stillen zu reden, ohne die stillfreundlichen leute zu verurteilen oder gegen sie zu hetzen. ich fühle mich einwenig traurig, weil ich sachlickeit und argumente brauche, um hier für mich eine kontroverse, aber ernstgemeinte debatte führen zu können. daher wünsche ich mir von dir sachliche argumente und ich wünsche mir ausserdem, dass meine meinung nicht abgewertet wird, so wie ich andere meinungen auch nicht abwerte und dass ich als minderheitenmeinung hier in diesem mainstreamforum nicht in meiner person beleidigt werde.


@Jade@

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Antwort auf Beitrag von Clarissa1990

Hier nochmal zwei interessante Artikel zum Thema: http://www.ksta.de/familie/-stillen-in-deutschland--wie--du-stillst-nicht,15971768,25074780.html http://www.ksta.de/familie/-stillen-in-frankreich--das-ansehen-einer-frau-sinkt,15971768,25074778.html Und im ersten Artikel wird auch das Buch einer gewissen allwissenden Kommentatorin erwähnt "wie, du stillst nicht" nur dass es einen anderen Aspekt beleuchtet..


Nachtwölfin

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Antwort auf Beitrag von Clarissa1990

Also erstens: Mach was DU für richtig hältst! Eine Freundin von mir hat nach dem Milcheinschuss eine Abstillpille bekommen (keine Ahnung wie die heißt) und hatte noch wochenlang Probleme mit schmerzenden Brüsten usw. Jetzt ist sie wieder schwanger und möchte gleich von Anfang an nicht stillen. Daher möchte sie die Abstillpille gleich vor dem Milcheinschuss haben. Angeblich soll das weniger problematisch sein, aber da habe ich überhaupt keine Erfahrung und mich auch nicht informiert. Solltest du wider Erwarten nach der Geburt auf einmal doch stillen wollen, kann ich dir das Stillforum hier empfehlen. Meistens bekommt man da recht nette Tips. Und wenn du professionellere Hilfe brauchst, kannst du dich an die La Leche Liga (kostenfrei) wenden. lg Nachtwölfin


Kicherl

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Antwort auf Beitrag von Clarissa1990

Ich möchte hier auch gerne mal meine persönliche Meinung zum Thema stillen äussern: - Stillen ist die, von der Natur vorgegebene, Nahrungsquelle für den Nachwuchs aller Säugetiere - Es ist ein Luxus der heutigen Zeit, auf diese Ernährungsweise für Babys verzichten zu können. Früher sind die Kinder gestorben, wenn man keine Amme finden konnte und die Mutter, aus welchen Gründen auch immer, nicht stillen konnte. - ich finde die Entscheidung "nicht stillen" zu wollen unnatürlich und kann sie persönlich überhaupt nicht nachvollziehen. Ich würde aber auch nicht mein Kind von einer anderen Frau austragen lassen, um meine Figur zu behalten etc.. was ja heutzutage witzigerweise ja ebenfalls möglich ist. -abstillen, "weil ein Baby angeblich nicht satt wird" ist meiner Meinung auch eine völlig veraltete Maßnahme. Man weiss eigentlich seit Jahren, dass man sowohl zufüttern kann, als auch den Milchfluss und die Milchbildung durch häufiges Nnlegen (alle 1-2 h) des Kindes erhöhen kann. Natürlich ist das nicht "bequem", aber das muss man auch nur eine Zeit lang durchhalten, bis die Milch besser fließt. -Die Empfehlung abzustillen (aus welchen Gründen auch immer) von Ärzten und Hebammen ist nicht mehr zeitgemäß. Diese Herrschaften sollten sich wirklich mal fortbilden. Aber es gibt ja immernoch Frauenärzte (Info einer Bekannten von vor einem Jahr), die der Mutter das Märchen erzählen, dass man in der Schwangerschaft lieber weiter Rauchen soll, wenn man vorher geraucht hat und nur die Menge der Zigaretten deutlich reduzieren soll, weil ansonsten das Baby an Nikotinentzug leidet. Da fragt man sich wirklich, wie solche Leute ihr Studium geschafft haben, bzw warum die noch Patienten haben. -Jede Mutter hat ihr eigenes Gehirn von Gott bekommen und ist damit ausgestattet, um selbständig zu denken und sich zu informieren. Man ist im heutigen Zeitalter sicherlich nicht mehr auf das Geplapper von sog. Fachleuten angewiesen, um sich eine eigene Meinung über bestimmte Dinge bilden zu können. Es gibt jede Menge Literatur zu allen Themenbereichen des Lebens. Leider ist es vielen Menschen zu umständlich sich selbst einzulesen und daher greifen sie lieber auf "vorgekaute" und "individuelle" Sichtweisen anderer Leute/Fachleute zurück. -ich will hier niemanden angreifen, aber bestimmte Leute sollten sich wirklich mal überlegen, ob sie eigentlich in ihrer eigenen Realität angekommen sind oder sich einfach immer nur den einfachsten Weg suchen und Scheuklappen aufhaben. WIR BEKOMMEN KINDER!!! und haben eine Verantwortung fur DIE!! und nicht nur für unser egoistisches Selbst. Dessen sollten wir uns bei allen Entscheidungen IMMER bewusst zu etwas entscheiden- egal wie sie ausfallen. Man muss lebenslänglich die Entscheidungen vertreten können und sie guten Gewissens dem Kind irgendwann einmal erklären (können). Deshalb überlege ich persönlich immer ganz genau, wie und warum ich etwas mache... -ich bin ein friedliebender Mensch, weiß, dass ich sehr sehr zugespitzt und kritisch geschrieben habe und freue mich auf konstruktive Antworten von Euerer Seite. Ich hoffe wirklich, dass ich niemanden verletzt habe, aber ich liebe es einfach ein bisschen zu sticheln und Leute wachzurütteln. Falls ich einer von Euch auf den Schlips getreten habe, tut mir das leid. Das ist nicht meine Absicht :-) Lg Eurer Kicherl