Jessi1992
Hallo ihr lieben, Habe gerade in einer Gruppe gelesen das jemand vor 6 Monaten abgestillt hatte und wieder anfangen wollte zu stillen. Geht das ? Wenn das wirklich möglich wäre könnte ich mir das auch vorstellen. Habe so etwas noch nie gehört. LG jessi
Ja das geht. Nennt sich Relaktation. Man kann auch Frauen die ein Kind adoptieren zum stillen bringen. Wende dich am besten an deine Hebamme. Wenn sie signalisiert das sie davon keine Ahnung hat, dann such dir eine Stillberaterin!
Jetzt halt dich fest: Ich hab mal gelesen, dass sogar Männer mit der richtigen Stimulation (und vermutlich Gabe von Hormonen) stillen könnten. ;-)
Haha hä nachtwölfin ist das dein ernst ?
Ist ja geil :D Na dann kann mein freund mal ran :)
Lach! Ja, ich glaube es war 11Friede, die den Link mal ins Stillforum gestellt hat.
Mist. Ich finde den Link nicht mehr. War in einem anderen Forum.
Hihi Sachen gibt's :) ich werde Mich mal rein lesen wie aufwändig das ist :D wenn ich an meiner Brust ausstreiche kommt sogar manchmal ganz wenig durchsichtige Flüssigkeit. Obwohl es schon 7 monate her ist :0
Wenn es dir wirklich ernst ist, würde ich dir die Hilfe einer Stillberaterin anraten. Baby muss ja auch mitmachen. Evtl könntest du dazu ein Brusternährungsset benutzen. Frag mal bei La Leche Liga, afs oder bdl
Wenn es dir wirklich ernst ist, würde ich dir die Hilfe einer Stillberaterin anraten. Baby muss ja auch mitmachen. Evtl könntest du dazu ein Brusternährungsset benutzen. Frag mal bei La Leche Liga, afs oder bdl
hier ist eine tolle antwort einer stillberaterin aus dem stillen-und-tragen forum, die leider aufgehört hat, aber immer die besten tipps hatte: "Zuallererst wäre es gut, Dir ein bisschen Zeit zu nehmen um Dir zu überlegen was "Erfolg" bzw. "erfolgreiche Relaktation" für Dich bedeutet. (Steht für Dich die Ernährung mit Muttermilch im Vordergrund? Oder geht es mehr um die Haut-an-Haut-Stillsituationen im Alltag? Ist Dir die "Unkompliziertheit" des Stillens wichtig? Oder hast Du derzeit zusätzliche Kraft und Zeit für "Kompliziertes" übrig? Unterstützt Dein Partner Deinen Relaktationswunsch? Wie viel Wert legst Du auf eine möglichst vollständige Milchproduktion? usw...) Bei diesen Fragen gibt es kein richtig oder falsch; aber es ist sehr sinnvoll, dass Du Deine Antworten dazu findest, ehe Du loslegst. Eine mit Relaktation erfahrene Stillberaterin (vorher fragen! ;-)) kann Dir auch helfen, Dir diese Fragen zu beantworten. Vorab in Sachen Milchproduktion: die Erfahrung zeigt, dass das Wiederankurbeln der Milchproduktion empfindlich davon abhängt, ob je gestillt wurde; und wenn ja, wie lange. Solltest Du für einige Tage oder sogar Wochen ausschließlich gestillt (oder pump-gestillt) haben - sprich: die Milchproduktion war schon einmal auf Vollstill-Niveau -, dann stehen die Chancen erheblich besser, dass wieder eine nennenswerte Laktation erreicht werden kann. Fand das Abstillen allerdings primär statt, d.h. noch vor oder direkt nach dem initialen Milcheinschuss im Frühwochenbett (vermutlich medikamentös), dann konnte sich die Brustdrüse nicht richtig entwickeln. Hier wäre eine hohe oder gar vollständige Relaktation sehr unwahrscheinlich. Ich habe schon einige Frauen bei ihrer Relaktation begleiten dürfen, aber eine Relaktation auf Vollstill-Niveau nach primärem Abstillen habe ich noch erlebt. Allerdings hängt das eng vom Alter des Babys zu Beginn der Relaktation ab. Wenn es schon mehrere Monate alt ist, ist das etwas ganz anderes als ein paar Tage oder wenige Wochen nach der Geburt. Manche Frauen entscheiden sich auch noch spät nach primärem Abstillen für eine Relaktation und erleben diese positiv, obwohl klar ist, dass keine hohe Milchproduktion erwartet werden kann und sie für die gesamte Stillzeit auf Stillhilfsmittel angewiesen sein werden." quelle: http://www.stillen-und-tragen.de/forum/viewtopic.php?f=2&t=101416 und hier gibt es schonmal die ersten infos unter den stichpunkten: "Vorüberlegungen zur Relaktation Voraussetzungen für Relaktation Relaktation beim Kleinkind" http://www.stillen-und-tragen.de/forum/viewtopic.php?f=2&t=124858
http://www.fem.com/liebe-lust/artikel/milchmaenner-maenner-koennen-stillen " Donnerstag, 07.08.2008 Was für die meisten wie eine Zeitungsente klingt, kann theoretisch jeder Mann: ein Kind stillen. Wir schauen den Herren der Schöpfung für Sie in die Köpfe! 6 wichtige Fakten über den Mann Es war vor mehr als zehn Jahren, genauer am 30. Oktober 2002, als eine Kurznachricht um die Welt ging, die für großes Aufsehen und noch mehr Ungläubigkeit sorgte. Die Nachrichtenagentur AFP berichtete von einem 38-jährigen Mann aus Sri Lanka, der seine beiden Babys stillte, nachdem seine Frau drei Monate zuvor bei der Geburt gestorben war. Er habe eigentlich nur die Kinder an seine Brust genommen, um sie zu beruhigen. Nebst der Entspannung bei den Kindern, schoss bei ihm die Milch ein. Können Männer stillen? Nicht wenige werden diese Geschichte als Zeitungsente abgetan haben. Tja, hätten sie mal den Talmud gelesen: Denn bereits vor etwas mehr als 1500 wurde darin ein sehr ähnlicher Fall niedergeschrieben. Und auch der wohl bedeutendste Naturforscher Alexander Humbold weiß von einem Bauern namens Francisco Lozano zu berichten, der seinen Sohn mit der eigenen Milch gestillt habe. Wörtlich: "Als die Mutter krank wurde, nahm der Vater das Kind, um es zu beruhigen, in sein Bett und drückte es an seine Brust. Lozano war 32 Jahre alt und hatte bis dahin keine Milch in der Brust verspürt; aber die Reizung der Warze, an der das Kind sog, bewirkte eine Ansammlung dieser Flüssigkeit. Die Milch war fett und sehr süss. Der Vater, über das Anschwellen seiner Brust erstaunt, reichte sie dem Kind und stillte es fünf Monate zwei- bis dreimal täglich (…)." Milchmänner Und tatsächlich ist körperlich jeder Mensch dazu in der Lage, Milch zu produzieren - denn Brustdrüsen haben Frauen wie Männer. Deren Existenz alleine, reicht aber noch nicht, dass Milch einschießt. Essentiell ist der äußere Reiz, also das Saugen des Babys an den Brustwarzen. Das lässt den Körper spezielle Hormone ausschütten, die wiederum die Milchproduktion ankurbeln, zumindest bei einigen Männern. Eine gewisse mentale Bereitschaft ist gewiss auch von Nöten - doch daran scheint es bei vielen Vätern neuerdings auch nicht zu mangeln. Denn in Väter-Foren wird das Thema immer öfter diskutiert. Kein Wunder, ist ja die Mutter-Kind-Beziehung nicht nur auf Grund der Schwangerschaft, sondern auch wegen des Brustgebens besonders intensiv. Nicht wenige Väter wünschen sich das auch. Was leisten die männlichen Milchdrüsen? Allerdings sind dem Ganzen auch Grenzen gesetzt und zwar, wenn es darum geht das Kind auch wirklich satt zu kriegen: Der Mann hat zwar Milchdrüsen, aber weniger als die Frau - nur in den seltensten Fällen kann er soviel Milch produzieren, das es zur Füllung von Babys leeren Magen reicht. Und zuletzt wäre noch zu diskutieren, was denn eigentlich die Mütter davon halten, wenn Daddy auf einmal diese weibliche Bastion erstürmt. Ob mit Abwehr oder Erleichterung? Naja, der Gedanke scheint auf jeden Fall etwas gewöhnungsbedürftig." und hier im englischen wikipedia: http://en.wikipedia.org/wiki/Male_lactation